10 Jahre Bolsa Familia

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Re: 10 Jahre Bolsa Familia

Beitragvon sonhador » Fr 8. Nov 2013, 12:35

Fudêncio hat geschrieben:In erster Linie ist die BLOSA FAMÍLIA dazuda die Wiederwahl von Lula &Co. zu unterstützen ! =D>


Die Regierung hat doch in Wirklichkeit kein Interesse daran das jeder einen Uniabschluss machen kann. Die kommen doch heute schon kaum mit den ein"gebildeten" Student klar, die alle Nase lang auf die Strassen gehen und für kostenlosen Nahverkehr protestieren! [-X

:cool:


Auf den Punkt gebracht. Concorda plenamente.

Es nützt nichts Fische zu verteilen, man sollte den Leuten das fischen beibringen !
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Re: 10 Jahre Bolsa Familia

Beitragvon Berlincopa » Fr 8. Nov 2013, 19:09

sonhador hat geschrieben:
Fudêncio hat geschrieben:In erster Linie ist die BLOSA FAMÍLIA dazuda die Wiederwahl von Lula &Co. zu unterstützen ! =D>


Die Regierung hat doch in Wirklichkeit kein Interesse daran das jeder einen Uniabschluss machen kann. Die kommen doch heute schon kaum mit den ein"gebildeten" Student klar, die alle Nase lang auf die Strassen gehen und für kostenlosen Nahverkehr protestieren! [-X

:cool:


Auf den Punkt gebracht. Concorda plenamente.

Es nützt nichts Fische zu verteilen, man sollte den Leuten das fischen beibringen !



Na ja, so was ähnliches ist die Bolsa ja, denn die Zahlungen sind an Bedingungen geknüpft. Lies Dir daher doch bitte mal die verschiedenen Anhänge der Posts hier durch, da wird dies genauer erklärt. Viele ehemalige Empfänger sind ja auch mittlerweile nicht mehr auf die Bolsa angewiesen.
Dennoch wird es immer einen gewissen Prozentsatz geben, denen "man das Fischen nicht mehr beibringen kann". Denke, der Staat Brasilien zieht es vor, in diesen Fällen die Bolsa zu zahlen also Leute verhungern zu lassen.
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Re: 10 Jahre Bolsa Familia

Beitragvon Cheesytom » Sa 9. Nov 2013, 03:07

"Fische verteilen" für die ärmsten der Armen, irgendwas zw. R$ 36,00 und max. R$ ???,00 (ich hab das detailliert schon gepostet, natürlich mit entsprechendem Link und bin zu besoffen und stoned, um das neu rauszusuchen.

Das ist die erste zusammenhängende Sozialhilfe,die Brasilien eingeführt hat mit einem Höchstsatz von irgendwas um die 100 Euronen.

Die Zyniker, die das noch kritisieren wollen, gehen mir am !&@*$#! vorbei...

Aber ich weiss aus Erfahrung, dass diese geringe soziale Unterstützung oft den Unterschied zw. Hunger und Feijão com arroz, com R$ 3,00 der Charque gorduroso, als Geschmacksgeber ausmachen...
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: 10 Jahre Bolsa Familia

Beitragvon BrasilJaneiro » Sa 9. Nov 2013, 06:26

Cheesytom hat geschrieben:"Fische verteilen" für die ärmsten der Armen, irgendwas zw. R$ 36,00 und max. R$ ???,00 (ich hab das detailliert schon gepostet, natürlich mit entsprechendem Link und bin zu besoffen und stoned, um das neu rauszusuchen.

Das ist die erste zusammenhängende Sozialhilfe,die Brasilien eingeführt hat mit einem Höchstsatz von irgendwas um die 100 Euronen.

Die Zyniker, die das noch kritisieren wollen, gehen mir am !&@*$#! vorbei...

Aber ich weiss aus Erfahrung, dass diese geringe soziale Unterstützung oft den Unterschied zw. Hunger und Feijão com arroz, com R$ 3,00 der Charque gorduroso, als Geschmacksgeber ausmachen...



Brasilien hat enorme Bodenschätze und nun noch eine funktionierende Industriewirtschaft. Da sollten 100 R$ peanuts sein. Dieses Land, dass Luxusdiäten an Stadtabgeordnete leistet (in Deutschland bekommst du vielleicht nur die Spesen bezahlt) könnte auch für bessere Sozialleistungen sorgen. Ein sozialer Wohnungsbau in den sechziger angefangen hätte diesen katastrophalen Schwarz- und Eigenbau verhindert und Millionen in vernünftigen Wohnraum gebracht und die Verunstaltung riesiger Landflächen verhindert.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: 10 Jahre Bolsa Familia

Beitragvon Brazil53 » So 10. Nov 2013, 14:36

In Rio sind die Obdachlosen gezählt worden, auch hier will man neue Wege gehen.

Die bisher übliche Politik, wie zum Beispiel die Ausweitung von Herbergen ohne vorherige Planung oder die zwangsweise Unterbringung, habe keine Erfolge gezeigt.


http://amerika21.de/2013/11/92809/obdachlose-rio-de-janeiro
Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe
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