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Schöninger Spende sichert Straßenkindern das Kindsein
Sponsorlauf des Gymnasiums, der Eichendorff- und Comeniusschule brachte 11 500 Euro – Geld in Mettingen überreicht
SCHÖNINGEN. Den Spendenerlös des Sponsorlaufs für Straßenkinder in Brasilien überreichten Ann-Christin Köther und Philipp Ralphs vom Schöninger Gymnasium in der vergangenen Woche in Mettingen bei Osnabrück.
Zusammen mit der Eichendorffschule und der Comeniusschule in Schöningen hatte die Schülerschaft des Gymnasiums kurz vor den Sommerferien ihren sechsten Solidaritätslauf für das Straßenkinderprojekt Turma do Flau in Recife (Brasilien) organisiert. Die überwältigende Einnahme von 11 500 Euro nahm die Leiterin des Projektes, Schwester Aurieta, entgegen.
Sie und 35 Jugendliche aus verschiedenen Basisgemeinden und sozialen Projekten aus dem Nordosten Brasiliens, die am Weltjugendtag in Köln teilgenommen hatten, nutzten ihren Aufenthalt in Deutschland noch bis Anfang September, um sich bei den Förderern ihrer Projekte zu bedanken.
In Mettingen sowie weiteren westfälischen Partnergemeinden und -schulen stellten sie ihr Leben und ihre Arbeit vor. Insbesondere Musik und Tanz aus dem Nordosten Brasiliens standen dabei im Mittelpunkt der Veranstaltungen.
Mit Originalinstrumenten und in farbenprächtigen Kostümen spielten und tanzten sie ihre für diese Region typische Musik. Das Spielen dieser Musik ist auch für ehemalige Straßenkinder mehr als nur Folklore. Musik und Tanz gäben ihnen ihre Würde und ihre Lebensfreude wieder und vermittele ihnen Identität, sagte Schwester Aurieta.
Mit dem Geld der Schöninger Schulen ist nach Schwester Aurieta die Zielsetzung des Projektes Turma do Flau, Straßenkindern zu ihrem Recht auf ihr Kindsein zu verhelfen, zunächst einmal gesichert. Vor allem die Einrichtung kleiner Wohneinheiten aus Ziegelsteinen für die Familien der Kinder des Projektes solle dieses Mal gefördert werden. Die Initiatoren des Sponsorlaufes, die Schülerschaft und Schulleitung des Gymnasium, der Eichendorffschule und der Comeniusschule in Schöningen möchten sich auf diese Weise dem Dankeschön von Schwester Aurieta und den Jugendlichen des Projektes Turma do Flau für alle großzügigen Spenden der Sponsoren anschließen.
Besonderer Dank gelte auch, betonten die Veranstalter, der Stadt Schöningen, der Polizei Schöningen, dem Niedersächsischen Forstamt Wolfenbüttel, der Volkssportgemeinschaft Königslutter und der Norddeutschen Landesbank in Schöningen, die alle zum reibungslosen Ablauf g und zum erfolgreichen Gelingen der Aktion beigetragen hätten.
Dienstag, 13.09.2005
Gruss brasilmen Thomas
http://www.brasilmen.de
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