3-4 Wochen Rundreise ab Rio im August

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Re: 3-4 Wochen Rundreise ab Rio im August

Beitragvon Nik » Di 27. Mai 2014, 23:26

Hallo,
auch ich bin neu im Forum und plane mit einem Kumpel eine ähnliche Reise. Wir fliegen ende Juli nach Recife und ende August von Rio nach Deutschland zurück. Sind beides Studenten (23) und ich spreche relativ gut portugiesisch. Die genaue Planung beginnen wir allerdings jetzt erst. Haben noch keine Unterkünfte und Transportwege gebucht.

Ich würde mich freuen wenn du einen aktuellen Stand mitteilen könntest und freue mich über einen regen Austausch :)
Zum beispiel interessiert mich ob Ihr Unterkünfte schon bucht oder noch buchen werdet oder eher spontan entscheidet. Zudem wie Ihr alle Strecken außer dem Flug absolvieren wollt. Mietwagen, Bus oder andere Reisemöglichkeiten?

Liebe Grüße aus Köln,
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Re: 3-4 Wochen Rundreise ab Rio im August

Beitragvon cabof » Mi 28. Mai 2014, 07:41

Ich bin ´ne kölsche Brasilianer - bei Interesse können wir uns mal bei einem leckeren Kölsch über Brasilien unterhalten, übrigens das letzte, köstliche Bier was Du trinken wirst, brasil. Bier = Pipi-Wasser. Das mit den portg. Kenntnissen ist ein großes Plus, hoffentlich dem brasil. portg. angepasst - mit Fremdsprachen haben es die BR nicht so. Schau mal auf die Finanzen, Brasilien ist ziemlich teuer! Näheres per PN. Kölle Alaaf!
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Re: 3-4 Wochen Rundreise ab Rio im August

Beitragvon baschdi1985 » Di 24. Jun 2014, 08:51

Also wir haben für unseren Aufenthalt eine Wohnung in Rio und eben den Zwischenflug nach Itacare (bzw IOS) gebucht. Für die ersten 3 Nächte ebenfalls ein Zimmer in Itacare. Sonst wollen wir aber flexibel bleiben und den Rest vor Ort buchen.
Ob wir dann die Strecke Itacare bis Recife (Rückflug) mit dem Mietauto, Flugzeug oder Bus zurücklegen wird sich noch zeigen. Prinzipiell würden wir einen Mietwagen bevorzugen. Die Preise für die Abgabe an einer anderen Station stehen aber leider in keinem Verhältnis. Daher mal schauen was sich ergibt....
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Re: 3-4 Wochen Rundreise ab Rio im August

Beitragvon cabof » Di 24. Jun 2014, 09:58

Müste man mal durchrechnen ob sich eine One-Way-Anmietung nicht doch rechnet, teuer allemal aber ....
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Re: 3-4 Wochen Rundreise ab Rio im August

Beitragvon baschdi1985 » Sa 9. Aug 2014, 13:02

Guten Morgen,
wir haben nun die erste Woche rum und Ich wollte kurz ein Update geben. Nach vier Nächten Rio sind wir nun in Itacare angekommen. Hier gefällt es uns sehr gut. Tolle Mischung zwischen Natur und Nachtleben. Wobei sich Nachtleben eher auf Bars und gemütliches Caipi trinken beschränkt. Ist eben auch Nebensaison.Nächster Stopp soll Morro de Sao Paulo werden.Danach für eine Nacht Salvador und mit dem Flieger weiter nach Recife. Von dort wollen wir dann Richtung Fortaleza zum Kitesurfen. Hier stellt sich die Frage ob wir von Recife mit dem Mietwagen nach Norden fahren oder mit dem Bus. Hat hier jemand Erfahrungen? Das mit den Mietwagen scheint hier recht unübersichtlich. Da gibt es Angebote von 30 bis 100 Euro am Tag für einen Kleinwagen. Komisch hierbei sind besonders die Versicherungsbedingungen. Da gibt es zwar Vollkasko, aber Unterboden, Diebstahl, Reifen etc. müssen extra versichert werden. Da wir hier noch nicht ganz schlau geworden sind haben wir noch nichts gebucht.
Irgendwelche Tipps hier aus dem Forum? Auch was Orte zwischen Recife und Fortaleza betrifft?
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Re: 3-4 Wochen Rundreise ab Rio im August

Beitragvon Cheesytom » Sa 9. Aug 2014, 17:09

Ca. 80 km vor Natal Tibaú do Sul und Praia da Pipa. Dort gibt es schöne Strände mit Delfinen, nette Pousadas und Kneipen/Restaurants. In unmittelbarer Nähe liegt noch der Praia do Amor, ein Surferstrand mit entsprechendem Ambiente.

http://www.pipa.com.br/praia_do_amor
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: 3-4 Wochen Rundreise ab Rio im August

Beitragvon BrasilJaneiro » Sa 9. Aug 2014, 18:56

cabof hat geschrieben:Ich bin ´ne kölsche Brasilianer - bei Interesse können wir uns mal bei einem leckeren Kölsch über Brasilien unterhalten, übrigens das letzte, köstliche Bier was Du trinken wirst, brasil. Bier = Pipi-Wasser. Das mit den portg. Kenntnissen ist ein großes Plus, hoffentlich dem brasil. portg. angepasst - mit Fremdsprachen haben es die BR nicht so. Schau mal auf die Finanzen, Brasilien ist ziemlich teuer! Näheres per PN. Kölle Alaaf!


Hier mal eine kleine Geschichte über das Kölsch, da schon oft erwähnt aber nie beschrieben.

Bierbrauen hat in Köln eine Tradition, die bis ins Jahr 873 zurückreicht. Das Kölsch von heute gibt es seit gut 100 Jahren.

Im Jahr 1918 warb die Brauerei Sünner zum ersten Mal mit dem Begriff Kölsch für das helle obergärige Bier. 1997 wurde Kölsch als Bierspezialität von der EU in den Kreis der geschützten regionalen Spezialitäten aufgenommen und genießt damit eine geschützte Herkunftsbezeichnung wie beispielsweise Champagner oder Cognac. Dieser Schutz gilt nur in den Staaten der EU.

Außerhalb der EU wird sogenanntes Kölsch von einigen Brauereien in der Schweiz, Türkei, Japan, USA und Kanada hergestellt. Im amerikanischen Wettbewerb World Beer Cup gibt es eine Kategorie „German-Style Kölsch/Köln-Style Kölsch“.
In der im Süden Brasiliens von deutschen Einwanderern gegründeten Kolonie Blumenau, wird unter anderem das Eisenbahn Kölsch gebraut, das sich ausdrücklich auf das deutsche Reinheitsgebot von 1516 bezieht.

Kölsch wird traditionell aus einem schlanken, zylindrischen, relativ dünnwandigen Glas mit einem Inhalt von 0,2 Liter getrunken, ortsüblich als Kölschglas oder Stange bezeichnet. Größere als 0,2-Liter-Gläser sind jedoch unter Kennern verpönt, unter anderem weil Kölsch im Gegensatz zu anderen Bieren nach dem Einschenken sehr rasch verschalt, also seinen frischen Geschmack und auch seine Schaumkrone verliert. Vereinzelt trifft man in traditionellen Kneipen auch auf das halbe Kölsch, das in einer Stange mit nur 0,1 Litern Inhalt, dem Stößchen, serviert wird – allerdings nicht zum halben Preis. Der Kellner wird in kölschen Brauhäusern Köbes genannt. Er verwendet zum Servieren seit Ende des 19. Jahrhunderts auch den Kranz, ein Behältnis für bis zu 18 Stangen mit zwei Tragegriffen in der Mitte, je einer oben und im Boden. Vom Fass gezapft wird das Kölsch vom Zappes. Kölsch wird von den meisten Brauereien unter Beachtung des Deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut, nach dem im Bier nur Gerstenmalz, Hopfen und Wasser enthalten sein sollen. Kölsch ist ein naher Verwandter des ebenfalls obergärigen Altbiers. Dieses wird im Unterschied zum Kölsch meist, aber nicht immer unter Verwendung dunklerer Malze hergestellt und schmeckt oft wesentlich herber. Deshalb hat der liebe Gott dieses Bier nur für Düsseldorfer vorgesehen, da sie die Unterhose über den Kopf ausziehen und keinen sauberen Geschmack haben. :mrgreen:
Definition von Kölsch



Im Sinne der Konvention (Die Kölsch-Konvention regelt verbindlich, welches Bier sich Kölsch nennen darf und welche Wettbewerbsregeln für die im Kölner Brauerei-Verband organisierten Kölsch-Brauer gelten. Diese Regeln wurden am 25. Juni 1985 im Bundesanzeiger 113/85 unter „Bekanntmachung Nr. 60/85 über den Antrag auf Anerkennung der Wettbewerbsregeln des Kölner Brauerei-Verbandes e. V. – Kölsch-Konvention“ veröffentlicht) ist Kölsch

ein Vollbier,

obergärig,

hell,

blank, also gefiltert und klar,

schlank, also hochvergoren, trocken, wenig vollmundig oder malzig,

hopfenbetont,

ausschließlich in Köln herzustellen (ausgenommen sind Brauereien außerhalb des Stadtgebiets von Köln, die an der Bezeichnung „Kölsch“ bereits vor Inkrafttreten der Konvention einen wertvollen Besitzstand erworben hatten. Beispiel: Zunft Kölsch aus Wiehl).
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: 3-4 Wochen Rundreise ab Rio im August

Beitragvon baschdi1985 » Mi 17. Sep 2014, 15:09

Hallo zusammen,
nachdem wir nun seit gut 4 Wochen wieder in Deutschland sind, möchte ich an dieser Stelle noch ein paar Reiseerfahrungen mit euch teilen. Über Rio und Itacare habe ich ja schon während der Reise kurz berichtet.
Nach 4 Nächten in Itacare sind wir mit dem Bus/Schnellboot nach Morro de Sao Paulo gefahren. Nachdem wir uns vor Ort ein paar Pousadas angeschaut haben, sind wir letztendlich in der Pousada Colibri untergekommen. Für uns war das während der gesamten 4 Wochen sicher die Unterkunft mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis und wir würden jederzeit wieder in die gleiche Pousada. Natürlich kommt es immer darauf an was man sucht, aber wir waren froh auf Morro nicht direkt im Ort zu sein sondern ein wenig abseits aber trotzdem zentral. Die Insel selbst ist sehr schön, aber im Vergleich zu Itacare sehr touristisch (wobei generell im August nicht viel los war)
Nach 5 Nächten ging es dann weiter nach Salvador um von dort am nächsten Tag nach Recife zu fliegen. Salvador hat man recht schnell gesehen und daher war es gut nur eine Nacht zu bleiben.
In Recife angekommen sind wir für 2 Nächte nach Olinda (auch hier braucht man nicht mehr als 2 Tage zu bleiben). Nächster Stopp war dann Pipa wo wir ca. 1 Woche waren.
Auch Pipa ist sehr touristisch. Besonders am Wochenende war einiges los. Es lohnt sich auf jeden Fall da die Strände sehr schön sind und das Dorf an sich auch etwas her macht. Da wir noch Kiten wollten und uns dagegen entschieden haben weiter nach Norden zu reisen, haben wir uns eine Pousada in Barra do Conhau gesucht. Dort ist zwar prinzipiell nichts los aber zum Kiten hat es sich echt gelohnt. Auch für Anfänger wie uns.
Nach 3 Tagen ging es dann zurück nach Recife und von dort zurück nach Deutschland.
Fazit: Natur ist traumhaft und weitgehend ohne Touristen, die Städte hingegen waren eine Enttäuschung (zumindest im Vergleich mit Städten in Europe)
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