3-6 Monate Praktikum in Recife

Infos über soziale Probleme, Armut, Korruption und Rassismus in Brasilien sowie Infos & Kontakte zu Hilfsprojekten

3-6 Monate Praktikum in Recife

Beitragvon Manuel » So 14. Dez 2008, 23:58

Hallo ,
ich beende mein Abitur im Sommer 2009 und bevor ich Studiere, möchte ich, am besten ein 6 Monatiges Praktikum ( Soziales Engagement) in Recife absolvieren.
Würde mich freuen wenn ihr mir Adressen oder Kontakte vermitteln könntet , habe mich schon selber erkundigt , aber bis auf unbeantwortete Emails und (tote) Telefonnummern hat sich bis jetzt noch nichts ergeben :( ...

Schon einmal vielen dank im vorraus =D> ...

Zu meinen Beweggründen ist folgendes zu sagen, ich hatte das Glück Recife schon 2x besuchen zu dürfen und was mir jedes mal einen stich in das Herz versetzt hat, waren die Strassenkinder, die mir jedesmal vor Augen geführt haben wie gut es mir (uns) doch geht...
Und nach langen Überlegungen habe ich mich entschlossen das ich ihnen mehr geben will als nur mein Mitleid.
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Re: 3-6 Monate Praktikum in Recife

Beitragvon Amazém » Mo 15. Dez 2008, 08:44

Deinen offiziellen Beweggründen in allen Ehren.....aber da wird es noch etwas anderes geben, kannst ruhig offen sein...und alles erzählen?! ;-)
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Re: 3-6 Monate Praktikum in Recife

Beitragvon ana_klaus » Mo 15. Dez 2008, 11:37

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Re: 3-6 Monate Praktikum in Recife

Beitragvon ana_klaus » Mo 15. Dez 2008, 11:48

@ manuel

hier ein link
http://www.erfurt.feg.de

Diese Kirche betreut Strassenkinder aus Recife.

In Itapuama werden auf einem sitio Kinder betreut. Auf der site Mission-Ausland findest Du Informationen.
Ich kenne das Projekt, da es sich quasi in meiner Nachbarschaft befindet. Macht für einen Aussenstehenden einen guten Eindruck.
Weitere Infos erhälts bei google suche unter feg itapuama
Viel Glück
Klaus
http://www.pension-brasilien.de
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Re: 3-6 Monate Praktikum in Recife

Beitragvon brasilmen » Mo 15. Dez 2008, 12:29

die Stiftung von Pater Beda hat einige Projekte in Recife, hier ein Link dazu:
http://pater-beda.de.www83.your-server. ... sicherheit
Gruss brasilmen Thomas
http://www.brasilmen.de
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Re: 3-6 Monate Praktikum in Recife

Beitragvon Westig » Di 16. Dez 2008, 05:19

Da gibt es etliche Möglichkeiten, von denen einige auch hier im Forum vorgestellt wurden, z.B.:

"Hochheimer Stiftung unterstützt jugendliche Mütter in Brasilien

Noch ganz jung sind die Schwangeren, die in das Hilfsprojekt in den Elendsvierteln von Recife aufgenommen werden.
Hier haben sie die Möglichkeit, sich um ihre Gesundheit zu kümmern und auf die Geburt ihrer Babys vorzubereiten.
privat
Vom 04.03.2005

Von
Angelika HeyerHOCHHEIM

Am Anfang stand ein Gespräch mit Marita Mallmann vom Hochheimer "Förderkreis für Brasilien": Petra Lustenberger, engagiert bei der Helfenden Hand Hochheim für Weißrussland und jetzt auch Gründerin einer eigenen Stiftung für Kinder in Not, wollte in verschiedenen Erdteilen Projekte finden, die sie sinnvoll unterstützen kann. Deshalb fragte sie Marita Mallmann, ob sie nicht ein Projekt für Kleinstkinder kenne, das auf Hilfe angewiesen sei. So kam der Kontakt zu einer Initiative für schwangere junge Mädchen in den Elendsvierteln von Recife (Brasilien) zustande, die vor ein paar Jahren aus Geldmangel eingestellt worden war. Hier geht es darum, die jungen Mütter so zu unterstützen, dass ihre Kinder nicht gleich in ein perspektivloses Leben starten.

Ohne Angst sprechenIm Januar lief das Projekt der "Petra Lustenberger Stiftung - Hilfe für Kinder in Not in Brasilien" nun wieder an. Zwar sei es am Anfang nicht einfach gewesen, ausreichend Geld zusammen zu bekommen, da verständlicherweise die Katastrophe in Südasien im Vordergrund stand, so Lustenberger. Doch nun seien die Aussichten recht positiv, ein Mainzer Sponsor habe die Unterstützung für dieses Jahr sogar schon gesichert.

Unter der Leitung von Kunigunde Schneider-Röhr, einer erfahrenen Entwicklungshelferin, finden nun seit Januar jeweils vier Kurse in zwei verschiedenen Elendsvierteln von Recife statt. Schneider-Röhr versucht, schwangeren Jugendlichen in den von ihr betreuten Gemeinden einen Raum zu bieten, in dem sie die wichtigsten Personen sind, wo sie ohne Angst sprechen und mit anderen in gleicher Situation Freude und Sorgen teilen können.

Das Ziel dieser Aktivität ist es, den betroffenen Müttern zu helfen, dass sie die Ankunft ihrer Kinder so positiv wie möglich erleben und sich in dieser neuen Situation besser zurechtfinden. Das ungeborene Kind soll so gut wie möglich aufgenommen werden und nicht, wie es häufig passiert, später vernachlässigt oder gar ausgesetzt werden. Neben Entspannungsübungen und Geburtsvorbereitungsgymnastik werden Themen wie Schwangerschaft und Geburt, Wochenbett, die Bedeutung der Vorsorgeuntersuchungen, Stillen, Pflege des Kindes, sexuell übertragbare Krankheiten und Familienplanung diskutiert.

Grausame RealitätAuch geht es um die Familiensituation und die eigene Rolle, wenn die jungen Mädchen zu Hause wohnen bleiben, ins Haus der Schwiegereltern ziehen oder in einem Alter, in dem sie selbst fast noch Kinder sind, eine eigene Familie führen sollen. Auch wird versucht, dass die Mädchen den Schulbesuch nicht abbrechen. Die Realität sieht für junge Mütter in den Elendsvierteln oft grausam aus: Manche haben gar kein Dach über dem Kopf, und manche wissen keinen anderen Weg als in die Prostitution zu gehen oder ihr Kind zu verkaufen, erzählt Lustenberger.

Auch nach der Entbindung können die Mütter mit ihren Babys weiter an den Kursen teilnehmen. Bei den Treffen gibt es immer eine kleine Mahlzeit, und jede junge Mutter erhält am Ende des Kurses eine Babyausstattung. Die Nachfrage, sagt Petra Lustenberger, sei groß. Sie möchte deshalb die Hilfe durch noch mehr Spenden so weit ausdehnen, dass weitere schwangere Jugendliche Hilfe bekommen könnten.

Kunigunde Schneider-Röhr, die mehrere Projekte in Recife betreut, trifft sich mit den Mädchen im Gemeindehaus. Weil die Ernährung zum Teil sehr mangelhaft ist, sucht sie jetzt auch noch nach Möglichkeiten, regelmäßig einen Mittagstisch anzubieten. Die Entwicklungshelferin könne besonders gut auf die Situation der Mädchen eingehen, weil sie sie alle persönlich kennt, sagt Lustenberger. Eine fachliche Unterstützung gibt es außerdem vom Weltfriedensdienst.

Weitere Informationen zu der Brasilien-Hilfe und zu den Projekten der "Petra Lustenberger Stiftung - Hilfe für Kinder in Not" im Internet unter: http://www.petra-lustenberger-stiftung.de"
______________________________________________________________________________________

Gunde Schneider ist nach wie vor sehr aktiv und hoch angesehen bei ihrer Arbeit mit Projekten in Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit in Recife.

Auch der DED bietet Praktika an, und auch über MISEREOR und Brot für die Welt gibt es Möglichkeiten und nicht, wie von Dir beschrieben, "tote Telefone". Und die GTZ hat für Brasilien ebenfalls ein Praktikantenprogramm und sicherlich kein "totes Telefon".

Vielleicht beschreibst Du mal etwas konkreter, wie Du Dir die Ausrichtung eines Praktikums vorstellst, ob Du entsprechende Scheine fur's Studium (welches?) benötigst, und wer für die Kosten aufkommt und ob Du eine Vergütung erwartest. Das macht es dann einfacher, gezielt zu antworten.

Alles Gute bei der Suche!
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Re: 3-6 Monate Praktikum in Recife

Beitragvon Manuel » Di 16. Dez 2008, 13:21

Also Scheine für ein Studium brauche ich keine da ich mir vorgenommen habe Business Europa- Lateinamerika zu studieren welches ein Jahr Praktikum in Brasilien beinhaltet.Brauche auch kein Zivildienst Nachweis. Zum Geld ist zu sagen, dass ich weiß das alles sehr teuer ist und Geld benötigt wird, eine Unterkunft in der Nähe oder vor Ort wäre natürlich nicht schlecht aber nicht vonnöten da ich,schon von zwei befreundeten Familien erfahren habe das ich dort für 6 Monate wohnen könnte einmal in Olinda und einmal in Candeias. Ein Taschengeld um die Essenskosten zu decken wäre natürlich gut aber auch nicht vonnöten.Den Flug würde ich natürlich selber bezahlen.Zur Ausrichtung des Praktikums ist zu sagen, dass ich Helfen möchte ... und diese Tätigkeit umfasst für mich ein großes Spektrum auch wenn ich kein Sozialpädagoge bin kann ich den Arbeitern vor Ort Zeitraubende Arbeiten abnehmen oder mich auch um die Kinder(groß oder klein) kümmern (Fussbalspielen , oder auch zur allgemeinen Belustigung bei den Schwangerschaftsübungen Teilnehmen :oops: ) workshops mit vorbereiten etc....

Mfg Manuel
PS: Vielen Engagement ielen Dank für euer Engagement . =D>
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Re: 3-6 Monate Praktikum in Recife

Beitragvon Christian85 » Di 6. Okt 2009, 11:36

hey leude,

keine ahnung, ob dein anliegen noch aktuell ist, aber ich war anfang des jahres in brasilien und hab dort ganz kursfristig einen freiwilligendienst 2 monate gemacht. also zuerst in einem Kinderheim für behindert kinder und dann einen monat in einer art fussballclub eines jugendzentrums. Im kinderheim habe ich natürlich die kinder betreut und teilweise sogar unterrichtet.
das fussballprojekt war auch richtig cool, weil ich ja selber schon seit ein paar jahren in einem fussballverein bin. hab dort mit straßenkindern zu tun gehabt und denen ein paar tricks gezeigt.

also wenn das was für dich ist, dann schau doch mal auf homepage Projects-Abroad.de !
vllt findeste ja noch was für dich!

viel erfolg
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Re: 3-6 Monate Praktikum in Recife

Beitragvon ptrludwig » Di 6. Okt 2009, 16:23

Manuel hat geschrieben:Hallo ,
ich beende mein Abitur im Sommer 2009 und bevor ich Studiere, möchte ich, am besten ein 6 Monatiges Praktikum ( Soziales Engagement) in Recife absolvieren.
Würde mich freuen wenn ihr mir Adressen oder Kontakte vermitteln könntet , habe mich schon selber erkundigt , aber bis auf unbeantwortete Emails und (tote) Telefonnummern hat sich bis jetzt noch nichts ergeben :( ...

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Und was hast du was du ihnen geben könntest? Kannst du etwas für ihre Zukunft tun oder sie von der Straße holen.
Oder möchtest du einfach nur etwas preiswertes für dich tun. Schau mal nach Afrika, da geht es Kindern wirklich schlecht.
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Re: 3-6 Monate Praktikum in Recife

Beitragvon Nataschatepass » Sa 25. Mai 2013, 14:37

Check out www.school-gobrazil.de

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