50% der Auswanderer scheitern kläglich

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: 50% der Auswanderer scheitern kläglich

Beitragvon Colono » Di 25. Nov 2014, 23:19

Shanghai hat geschrieben:
Colono hat geschrieben:
Shanghai hat geschrieben:Wie siehst Du denn das Potential für Immobilien- Crowdfunding in Brasilien?

Ich muss zu meinem Unwissen zugeben, mit diesem unportugiesischen Begriff habe ich mich bisher nicht begonnen auseinander su setzen. :mrgreen:


Ach komm lieber Colono, nun verarsch mich doch bitte nicht. So ein smarter Typ wie Du weiß doch was eine Schwarmfinanzierung ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdinvesting

Ich tippe mal, Du stellst dein Licht nur deshalb unter den Scheffel, weil du selbst gerade dran arbeitest. :wink:
Das funktioniert bei mir aber nicht, denn ich kenne dieses Muster aus 20 Jahren Handel mit Chinesen.

Brasilien ist doch ein großer Markt. Also runter mit de Büx. (Ist norddeutsch und bedeutet, teile dein Wissen mit uns) :wink:



Ah ja, da faellt mir was zu ein. Ihr koennt die Lufthoheit ueber meiner Fischerhuette erwerben. :shock:

http://www.precisao.eng.br/fmnresp/aquisicaoaereo.htm
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Re: 50% der Auswanderer scheitern kläglich

Beitragvon Shanghai » Di 25. Nov 2014, 23:27

Colono hat geschrieben:
Shanghai hat geschrieben:
Colono hat geschrieben:
Shanghai hat geschrieben:Wie siehst Du denn das Potential für Immobilien- Crowdfunding in Brasilien?

Ich muss zu meinem Unwissen zugeben, mit diesem unportugiesischen Begriff habe ich mich bisher nicht begonnen auseinander su setzen. :mrgreen:


Ach komm lieber Colono, nun verarsch mich doch bitte nicht. So ein smarter Typ wie Du weiß doch was eine Schwarmfinanzierung ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdinvesting

Ich tippe mal, Du stellst dein Licht nur deshalb unter den Scheffel, weil du selbst gerade dran arbeitest. :wink:
Das funktioniert bei mir aber nicht, denn ich kenne dieses Muster aus 20 Jahren Handel mit Chinesen.

Brasilien ist doch ein großer Markt. Also runter mit de Büx. (Ist norddeutsch und bedeutet, teile dein Wissen mit uns) :wink:


Ah ja, da faellt mir was zu ein. Ihr koennt die Lufthoheit ueber meiner Fischerhuette erwerben. :shock:

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Ach komm, dafür reicht mein Portugiesisch nicht aus. Crowdfunding für Immobilien entwickelt sich gerade in den USA und Europa. Ist das nichts für Brasilien?
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Re: 50% der Auswanderer scheitern kläglich

Beitragvon zagaroma » Mi 26. Nov 2014, 00:14

Hehehe, crowdfunding ist ein eine schlaue Methode, um gratis an das Geld völlig unbekannter Personen zu kommen. Eine Internet-Sammelaktion. Beispiel: eine Band bekommt keinen Schallplattenvertrag, also machen sie ein Demo, stellen es ins Netz, tun kund, dass sie die Platte selber produzieren wollen und 50.000 USD dafür brauchen. Dann warten sie ganz gemütlich, bis 10.000 Fans ihnen je 5 $ geschickt haben.

Donald Trump hat eine grosse Plattform für crowdfunding, er wählt geeignete Projekte aus und lässt sie mit Spenden finanzieren. Manchmal bekommt man auch ein T-shirt oder eine Eintrittskarte, wenn man Geld schickt.

Am besten scheint das zu funktionieren, wenn man eine herzzerbrechende Geschichte konstruiert, z.B. meine Frau hat Krebs und meine Kinder leiden an Down-Syndrom und ich habe meinen Job verloren und wenn wir uns nicht für 40.000 $ dieses entzückende kleine Häuschen kaufen können, dann müssen wir alle unter der Brücke leben. Dann kommt die Kohle in Strömen.

Ob das in Brasilien funktioniert? Da hab ich so meine Zweifel! #-o
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Re: 50% der Auswanderer scheitern kläglich

Beitragvon Colono » Mi 26. Nov 2014, 00:27

zagaroma hat geschrieben:Ob das in Brasilien funktioniert? Da hab ich so meine Zweifel! #-o

Sehr wohl Zagaroma, verkauf einfach auch deinen Espaço Aero an eine Investorengruppe. Die wiederum verkauft dann gewinnbringend deinen unverbaubaren Meerblick an deinen Quintalnachbarn. Nachteil, einen Prédio kannst du nicht mehr bauen. Das ist monmentan das interessanteste Geschaeftsmodell der Stadt in der ich lebe.

!&@*$#! ist da heute wieder.

Trotzdem viele Gruesse aus SC
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Re: 50% der Auswanderer scheitern kläglich

Beitragvon Brazil53 » Mi 26. Nov 2014, 10:37

Der Crowdfunding-Hype, wird in ein paar Jahren vorüber sein. Die Hoffnung des Schwarms schnelles Geld zu machen ist ja bereits heute verraucht. Bei Kunst und Kultur mag das ja noch funktionieren, da ist ja auch mehr die Spende oder Unterstützung der Hintergrund.

Es gibt bereits jetzt eine Crowdfunding-Blase. Die Geschwindigkeit von neuen Projekten nimmt immer mehr zu. Und die Hausfrauen steigen ins Geschäft ein.
Wer also noch Geld mit irgend einem Projekt machen möchte, sollte sich beeilen.

Dagegen ist der Kauf von "Lufthoheiten" ein sicheres Investment. :cool:
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Re: 50% der Auswanderer scheitern kläglich

Beitragvon sonhador » Mi 26. Nov 2014, 11:21

Colono hat geschrieben:Das bei 200 Mrd. Brasilianern. Jeder muss essen, trinken, wohnen, telefonieren, Urlaub machen, zur Schule gehen etc.


Na Colono, übertreib mal nicht !! :)
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Re: 50% der Auswanderer scheitern kläglich

Beitragvon Berlincopa » Mi 26. Nov 2014, 12:38

Brazil53 hat geschrieben:Der Crowdfunding-Hype, wird in ein paar Jahren vorüber sein. Die Hoffnung des Schwarms schnelles Geld zu machen ist ja bereits heute verraucht. Bei Kunst und Kultur mag das ja noch funktionieren, da ist ja auch mehr die Spende oder Unterstützung der Hintergrund.

Es gibt bereits jetzt eine Crowdfunding-Blase. Die Geschwindigkeit von neuen Projekten nimmt immer mehr zu. Und die Hausfrauen steigen ins Geschäft ein.
Wer also noch Geld mit irgend einem Projekt machen möchte, sollte sich beeilen.

Dagegen ist der Kauf von "Lufthoheiten" ein sicheres Investment. :cool:



Crowdfunding steht doch eigentlich erst ganz am Anfang und wird sich bestimmt noch stark entwickeln und ausdifferenzieren; ähnlich verhält es sich mit anderen Angeboten der sharing economy, wie z.B. Uber oder Airbnb. Wenn den Geldgebern neben der Rendite auch eine Sicherheit (z.B. zwischengeschaltete Bürgschaftgruppen) geboten wird, können den Banken zukünftig viele Geschäfte entgehen.
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Re: 50% der Auswanderer scheitern kläglich

Beitragvon aron » Mi 26. Nov 2014, 13:32

crowd-funding schon tod? kkkkk

in hundert jahren werden unsere ur-ur-ur-enkel in der Geschichtsstunde vorallem eines lernen:
Das Zeitalter vor und nach sprich mit dem Internet.

nach 30 Jahren IT-Freelancer in der Schweiz darf ich durchaus etwas mitreden.
der grösste 'Tusnami' läuft eben in diesen jahren so ziemlich unbemerkt und ist wohl etwas vom gewaltigesten was die geschichtsbücher dereinst berichten wissen: DAS INTERNET!

nur scheint mir heute bedeutet das internet für die meisten eben mal den eigenen browser und die ewig gleichen seiten welcher er beinahe schon manisch besucht...

ich behaubte mal frech: die industrielle revulotion im vergangenen jahrhundert ist ein mikerding im vergleich zum internet.
das internet bietet schlichtweg (immer noch!) ungeahnte möglichkeiten.

wenn heute in china ein huhn falsch gackert weiss es morgen die halbe welt.
auffallend ist doch wie sich plötzlich sogenannte 'Fachleute' faktisch mundtod stellen.
ein arzt oder sagen wir politiker welcher dauernd mist produziert ist heute ganz schnell ganz weg vom fenster.

crowd funding ist doch definitiv erst am anfang.
kluge köpfe mit top ideen welche nachvollziebar sind, werden auch in zukunft mit kohle geradezu überhäuft und dies alles ohne finanzberater und banken...
klar dass es da mitläufer gibt welche mal eben auf die tränendrüsen drücken, aber die schmieren ja eh dermassen ab, das hat sich schon längst gelegt.

vor 30 jahren konnten wir uns nicht im mindesten vorstellen was wir da eigentlich installieren und auslösen. heute sind wir diesbezüglich eigentlich kaum weiter. ja, die technik hat sich enorm entwickelt, nur das bewusstsein der auswirkungen hinkt noch immer jahrzente nach...

was meiner meinung an grundsätlichem noch fehlt ist die komlette identifikation der internetbenutzer. mit einem fake-profil lässt halt eben schön gackern, das sollte staatlich geregelt werden. kein anonymer zugang. das erachte ich als einen der schwachpunkte.
zu oft stellt sich heraus dass der vermeintliche profi mit tausenden von beirägen ein 18 jähriger pikliger blödman ist der von tuten und blasen eigentlich keine ahnung hat aber endlosen stunk produziert.

naja, gehöhrt ja eigentlich gar nicht in diesen thread. gleitet mal wieder ab wie immer...
bis man dann halt irgendwann entnervt nicht mehr mitliest, sprich kommt.


#-o
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Re: 50% der Auswanderer scheitern kläglich

Beitragvon Brazil53 » Mi 26. Nov 2014, 15:58

Stimmt eine weiter Diskussion würde hier wieder zu Grundsatzgeplänkel führen, welche mit dem Thema Auswandern und Scheitern nur wenig zu tun hätte.

Ich hänge nur noch einen "neutralen" Gastbeitrag der IHK München und Oberbayern dran.

https://www.muenchen.ihk.de/de/starthilfe/Unternehmensfoerderung/crowdsourcing-und-crowdfunding-in-muenchen-und-oberbayern/crowdfunding-blog/gastbeitrag-von-ivo-blohm-und-philipp-haas
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Re: 50% der Auswanderer scheitern kläglich

Beitragvon cabof » Mi 26. Nov 2014, 20:14

Leute - ich lese mit, packen wir mal die Tatsachen an: die vergangenen Einwanderungswellen bis hin zum nach dem Kriege enstanden aus wirtschaftlicher Not, weil unser Vaterland keine Perspektiven bot. Wer heute auswandert hat entweder 100 pro eine Perspektive, ist sowieso finanziell unabhängig (Steuerflüchtling) i.E. Schweiz/Monako etc. oder wird auf gewissen Druck hin durch die Holde, bei uns die
Brasileira, ins Ausland geleitet. Auch ich war so ein Fall, hat nicht geklappt, na und.... die Welt dreht sich weiter.
Cabof
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