Moranguinho hat geschrieben:
Klasse Beitrag, Paulista. Ich werde es jetzt nicht nochmal erklären, entweder willst Du es nicht verstehen, oder kannst es nicht verstehen.
Im ersten Fall ist es ein charakterlicher Mangel, im zweiten Fall ein intellektueller.
Borniertheit ist übrigens auch ein Mangel.
Ihr könnt ja gerne über theoretische und betriebswirtschaftliche Aspekte und Arbeitgeberbelastungen diskutieren. Hier ging es von Anfang an um die Höhe der Abzüge bei brasilianischen und deutschen Arbeitnehmern. Vielleicht hilft Dir ein kleines Beispiel aus der Praxis:
Ein lediger Angestellte in Brasilien, der brutto 6.000 $R verdient, bekommt davon ca 4.000 $R auf sein Konto überwiesen. Das sind 2/3 des Bruttogehalts. Ein lediger Angestellter in Deutschland bekommt von 6.000 EUR Bruttogehalt eben nur 3.000 EUR auf sein Konto überwiesen, das ist genau die Hälfte.
Preisfrage: Bei wem sind die Belastungen durch Steuern und Abgaben nun höher?
Dieses Beispiel können wir gerne auch verallgemeinern: Wenn Du 6 Äpfel bekommst, bleiben Dir dann mehr Äpfel übrig wenn Du davon 3 wieder abgeben mußt, oder wenn Du nur 2 abgeben mußt?
Dass die Gehälter in Brasilien grundsätzlich niedriger sind ist allgemein bekannt. Nur darum ging es hier nicht, hier ging es um Abgaben. Das wäre dann Äpfel mit Birnen vergleichen.
Ihr könnt Euch nun auch weiterhin gegenseitig beklatschen und bejubeln, aber an den Fakten hierzu ändert sich trotzdem nichts.
Wenn man allgemein von Bruttogehalt spricht, ist immer das gemeint, das auf dem Lohnzettel steht. Danach richten sich ja auch die ganzen Abgaben, Statistiken und Steuertabellen. Die Gesamtbelastung für den AG spielt hier keine Rolle.
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