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BeitragVerfasst: 14 Nov 2006 19:11 
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Moranguinho hat geschrieben:
Klasse Beitrag, Paulista. Ich werde es jetzt nicht nochmal erklären, entweder willst Du es nicht verstehen, oder kannst es nicht verstehen.

Im ersten Fall ist es ein charakterlicher Mangel, im zweiten Fall ein intellektueller.


Borniertheit ist übrigens auch ein Mangel.

Ihr könnt ja gerne über theoretische und betriebswirtschaftliche Aspekte und Arbeitgeberbelastungen diskutieren. Hier ging es von Anfang an um die Höhe der Abzüge bei brasilianischen und deutschen Arbeitnehmern. Vielleicht hilft Dir ein kleines Beispiel aus der Praxis:

Ein lediger Angestellte in Brasilien, der brutto 6.000 $R verdient, bekommt davon ca 4.000 $R auf sein Konto überwiesen. Das sind 2/3 des Bruttogehalts. Ein lediger Angestellter in Deutschland bekommt von 6.000 EUR Bruttogehalt eben nur 3.000 EUR auf sein Konto überwiesen, das ist genau die Hälfte.

Preisfrage: Bei wem sind die Belastungen durch Steuern und Abgaben nun höher?

Dieses Beispiel können wir gerne auch verallgemeinern: Wenn Du 6 Äpfel bekommst, bleiben Dir dann mehr Äpfel übrig wenn Du davon 3 wieder abgeben mußt, oder wenn Du nur 2 abgeben mußt?

Dass die Gehälter in Brasilien grundsätzlich niedriger sind ist allgemein bekannt. Nur darum ging es hier nicht, hier ging es um Abgaben. Das wäre dann Äpfel mit Birnen vergleichen.

Ihr könnt Euch nun auch weiterhin gegenseitig beklatschen und bejubeln, aber an den Fakten hierzu ändert sich trotzdem nichts.

Wenn man allgemein von Bruttogehalt spricht, ist immer das gemeint, das auf dem Lohnzettel steht. Danach richten sich ja auch die ganzen Abgaben, Statistiken und Steuertabellen. Die Gesamtbelastung für den AG spielt hier keine Rolle.

p


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BeitragVerfasst: 14 Nov 2006 19:55 
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So ein Vergleich macht aber leider überhaupt keinen Sinn, ausser das Du natürlich RECHT hast. Deshalb melde ich mich ab.
Verstehe ich nicht wie rein der Anteil der Abzüge ein Kriterium fürs Auswandern sein kann.
Das wäre ja so, wie wenn ich einen Job für 1000 Euro monatlich annehme, weil mir da 10% versprochen wird. Den Job für 3000 Euro im Monat muss ich jedoch ablehnen, weil mir da nur 0,1% Bonus versprochen wird. So ein Quatsch.



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 14 Nov 2006 20:32 
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Severino hat geschrieben:
Das wäre ja so, wie wenn ich einen Job für 1000 Euro monatlich annehme, weil mir da 10% versprochen wird. Den Job für 3000 Euro im Monat muss ich jedoch ablehnen, weil mir da nur 0,1% Bonus versprochen wird. So ein Quatsch.


Das kann man so nicht sagen, denn es haengt ja davon ab, worauf sich der Bonus bezieht. Unter Umstaenden kann eine 10% Gewinnbeteiligung, bei einem kleinen Grundgehalt, sehr attraktiv sein.


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BeitragVerfasst: 14 Nov 2006 20:42 
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@ Paulista: Der einzige, der hier die ganze Zeit von Arbeitgeberbelastung quatscht, bist Du.

Dann glaube halt einfach, dass der Arbeitgeberanteil vollkommen unabhängig von Deinem Gehalt und Deiner Leistung ist und wie Mana vom Himmel fällt. Mal davon abgesehen: Wo sind in Deinem Beispiel die direkten Steuern, die Du vor einigen Posts noch mit viel Geschrei eingeführt hast...

Wahrscheinlich hätte ich es Dir besser mit Äpfeln vorgerechnet.

P.S. Deine beiden Beispiele sind übrigens falsch berechnet, aber wie schon geschrieben, vielleicht hast Du ja andere Stärken als Mathematik.


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BeitragVerfasst: 14 Nov 2006 20:52 
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Severino hat geschrieben:
So ein Vergleich macht aber leider überhaupt keinen Sinn, ausser das Du natürlich RECHT hast. Deshalb melde ich mich ab.
Verstehe ich nicht wie rein der Anteil der Abzüge ein Kriterium fürs Auswandern sein kann.
Das wäre ja so, wie wenn ich einen Job für 1000 Euro monatlich annehme, weil mir da 10% versprochen wird. Den Job für 3000 Euro im Monat muss ich jedoch ablehnen, weil mir da nur 0,1% Bonus versprochen wird. So ein Quatsch.


Da hast Du scheinbar nicht richtig aufgepaßt. Ich habe ursprünglich lediglich einen Berechnungsfehler von Moranguinho richtiggestellt, woraufhin dann darüber eine Diskussion entstanden ist.

Dein Beispiel ist übrigens auch nicht eindeutig und hat auch nicht das Geringste mit der vorangegangenen Diskussion zu tun! Es kommt hier darauf an, worauf sich der Bonus bezieht. Wenn man pro verkauftem Gegenstand/Versicherung 10 % oder nur 0,1 % Bonus vom Ausgangswert erhält lohnt es sich für einen guten Verkäufer sehr wohl, nur ein geringeres Grundgehalt zu wählen.

Jeder hat übrigens seine eigenen Gründe um auszuwandern. Geld oder Arbeit ist hier sicher der letzte Grund. Aber trotzdem sollte man sich bei Vergleichen wenigstens ein bisschen nach den Fakten richten und nicht mit irgendwelchen pseudowissenschaftlichen Weisheiten die Realität ignorieren.

p


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BeitragVerfasst: 14 Nov 2006 20:56 
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paulista hat geschrieben:
[
Da hast Du scheinbar nicht richtig aufgepaßt. Ich habe ursprünglich lediglich einen Berechnungsfehler von Moranguinho richtiggestellt, woraufhin dann darüber eine Diskussion entstanden ist.


Du hast keinen Rechenfehler von mir korrigiert.

paulista hat geschrieben:
[...]Aber trotzdem sollte man sich bei Vergleichen wenigstens ein bisschen nach den Fakten richten und nicht mit irgendwelchen pseudowissenschaftlichen Weisheiten die Realität ignorieren.
p


Das wäre in der Tat extrem sinnvoll, wenn Du das tun würdest.


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BeitragVerfasst: 14 Nov 2006 20:59 
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Moranguinho hat geschrieben:
Wo sind in Deinem Beispiel die direkten Steuern, die Du vor einigen Posts noch mit viel Geschrei eingeführt hast...



Die direkten Steuern sind in meinem Beispiel enthalten. Ich schrieb von Belastungen UND Steuern, die vom Bruttogehalt abgezogen werden. Aber vielleicht ist Deine Definition von direkten Steuern auch eine andere.

p


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BeitragVerfasst: 14 Nov 2006 21:01 
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paulista hat geschrieben:
Moranguinho hat geschrieben:
Wo sind in Deinem Beispiel die direkten Steuern, die Du vor einigen Posts noch mit viel Geschrei eingeführt hast...



Die direkten Steuern sind in meinem Beispiel enthalten. Ich schrieb von Belastungen UND Steuern, die vom Bruttogehalt abgezogen werden. Aber vielleicht ist Deine Definition von direkten Steuern auch eine andere.

p


Sorry, die INdirekten Steuern, die Du mit viel Geschrei eingeführt hast.


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BeitragVerfasst: 14 Nov 2006 21:03 
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Moranguinho hat geschrieben:
paulista hat geschrieben:
[
Da hast Du scheinbar nicht richtig aufgepaßt. Ich habe ursprünglich lediglich einen Berechnungsfehler von Moranguinho richtiggestellt, woraufhin dann darüber eine Diskussion entstanden ist.


Du hast keinen Rechenfehler von mir korrigiert.


Stimmt, ich habe nicht korrigiert, sondern richtiggestellt!

p


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BeitragVerfasst: 14 Nov 2006 21:07 
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Moranguinho hat geschrieben:
paulista hat geschrieben:
Moranguinho hat geschrieben:
Wo sind in Deinem Beispiel die direkten Steuern, die Du vor einigen Posts noch mit viel Geschrei eingeführt hast...



Die direkten Steuern sind in meinem Beispiel enthalten. Ich schrieb von Belastungen UND Steuern, die vom Bruttogehalt abgezogen werden. Aber vielleicht ist Deine Definition von direkten Steuern auch eine andere.

p


Sorry, die INdirekten Steuern, die Du mit viel Geschrei eingeführt hast.


Die indirekten Steuern bezahlt man dann vom übriggebliebenen Nettogehalt. Wo diese nun höher sind, das überlasse ich dem Urteil der User. Beispiele habe ich ja bereits erwähnt, die brauche ich nicht nochmal wiederholen.

p


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