A Policia chegou!

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Re: A Policia chegou!

Beitragvon supergringo » Di 15. Jun 2010, 12:48

Ich überquere die Fußgängerbrücke, die zu den beiden mittleren Bushalteplattformen und auf die gegenüberliegende Straßenseite des Platzes führt, laufe quuasi ein Stück zurück, bis zur Eisenbahnbrücke, die man passieren muss um ins Vila-Mimosa-Areal zu gelangen. Dort findet sich eine kleine Lanchonette, in der man ebenfalls köstliches Acai-Sorvette zum kleinen Preis erhält. Meine Portion hatte ich eigentlich schon. Aber da sich gewisse Körperflüssigkeiten nach ein paar Tagen abbauen sollen, nehme ich noch einen Nachschlag. Mein Steuerungssystem meldet eigentlich klar Schiff und genügend Treibstoff an Bord, doch sicher ist sicher sicher. Die ersten zwei, drei Löffel nehme ich noch an der Lanchonette, um mit dem schwarzen Stoff nicht Hemd oder Hose zu bekleckern, dann schlendere ich gemütlich los. Ich stehe immer vor der Frage, ob ich den vermeintlich sicherern Weg geradeaus nehmen soll, oder den direkten, bei dem ich kurz nach der Brücke rechts abbiegen müsste. Ich entscheide mich für den Weg geradeaus, weniger aufgrund des Aspektes der (gefühlten) Sicherheit, sondern schlichtweg deshalb, weil der Gehsteig kaum Stolperfallen bietet und es keine ekelhaften Pfützen gibt. Die gibt es nämlich besonders in dieser Kopfsteinpflasterstraße irgendwie immer und es droht Unheil, falls man eine erwischt. Ich schätze den Fäkalienanteil dieser Pfützen auf 30 bis 50 %.

So kann ich also im Laufen meinen Acai genießen. Die Bar an der Ecke lasse ich aus. Sonst nehme ich dort sehr gerne zur Einstimmung mein erstes Bier und kaufe bei Bedarf Zigaretten, die im eigentlichen Rotlichviertel teurer sind, so ähnlich, wie an der Praia.

Die Motorradwerkstätten und die Bars und Lanconettes, in denen man oft auf Biker, Gangmitglieder oder Zuhälter trifft, werden passiert, dann geht es nach rechts und nach der nächsten Querstraße, die nach halbrechts führt, betritt man sozusagen den Kern des Rotlichtviertels von hinten, denn man läuft entgegen der Fahrtrichtung der Einbahnstraße.

Ich gehe in eine der Straßenbars, ziehe eine eiskalte Latao Antartica aus dem Kühlschrank, drücke dem unseriös wirkenden Bar-Gerente zehn Reias in die Hand und weise darauf hin, mir die anderen drei Dosen nach und nach zu holen. Er versteht und ist einverstanden. Einzeln würde die große Dose drei Reais kosten. Ich kenne das Viertel nun sieben Jahre. Ich wurde nie abgezockt. Vielleicht fand ich die Dienstleistung der gebuchten Dienstleisterin enttäuschend, aber das gehört zum Prinzip. Und auch hier muss ich unterstreichen, häufig war ich nicht enttäuscht. Für 15 oder 20 Reais kann man sicher kein Komplettprogramm erwarten und schon gar nicht bei diesem Ambiente.

Die Dosen sind – zumindest in den gut frequentiertgen Bars – sauber, werden täglich stapelweise in 12er-Plastipackungen geliefert, der Konsum ist gigantisch. So muss man sich nicht vor Rattenexkrementen und sonstigem Dreck fürchten und kann bedenkenlos drekt aus der Blechbüchse trinken. Einen prüfenden Blick sollte man aber trotzdem nie vergessen ...

Es gibt drei Hauptkorridore, zwei sind eigentlich einer in U-Form, ganz hinten gibt es einen Verbindungsgang von einem zum anderen Gang, außerdem gibt es zwei, drei Bars, die an beiden Korrdidoren Einlass bieten. Die Bars auf der anderen Seite bieten selten Qualität in Bezug auf Optik – zumindest was meinen Geschmack angeht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Um diese Uhrzeit – es ist Mittag – allerdings ganz sicher nicht.

Zunächst nehme ich aber nicht den U-Korridor, sondern den dritten Korridor, in dem man manchmal positive Überraschungen erlebt. Heute um kurz nach 12 Uhr Mittags sind drei der fünf oder sechs Bars geschlossen und in den anderen kaum etwas los. Muss es ja nicht, es reicht ja nur erstmal eine, bei dem das Steuerungssystem ausschlägt. Aber es schlägt beim Anblick der vorzufindenden Mädchen eben nicht aus.

Also mit Bierdose und Kippe in der anderen Hand zu den U-Turn-Korridoren. Hier ist schon mehr los, aber auch nicht gerade die Hölle, obwohl man bei dem Krach, der aus den Lautsprecherboxen dröhnt, dem Dreck, den Mülltonnen, der heißen Schwüle innerhalb der Bars und Korridore und dem teilweise ätzenden Gestank von Hölle sprechen müsste.

Ich finde nichts, aber das ist bei einem ersten Rundgang durchaus üblich. 10 bis 15 Minuten warten, dann läuft man noch einmal umher. Ölogisch, manche hübschen Mädchen könnten gerade im ersten Stockwerk beschäftigt sein, dort wo sich die Matratzenkabuffs befinden. Andere könnten gerade aus ihren Scxhlafgemächern hervorgekrochen oder aus der Dusche gesprungen sein und haben sich frisch zurecht gemacht.

Ein günstiger ort ist entweder eine Bar zur Straße oder einer der Korridoreingänge. Dort hat man den besten Überblick. Natürlich auch über Neuankömmlinge, die meist zu Fuß und selten mit dem Taxi einmarschieren.

Die Mädchen arbeiten in der Regel nicht fix in einer Bar, sondern wechseln. Sie können nicht willenlos in jede Bar, sondern nur in die, bei denen sie „registriert“ sind. Aber, wie gesagt, dass sind meistens zwei oder sogar drei verschiedene.

So gibt es immer gehöriges Gewusel, das aber nicht verwirrt, sondern im Gegenteil beim Auswahlverfahren weiterhilft.

Mein Bier ist alle, und ich stehe bereits günstig an meiner neuen „Stammkneipe“. Der Gerente erblickt mich, eilt zum Kühlschrank und reicht mir meine Dose entgegen.

Ntürlich ist nach Einbruch der Dunkelheit wesentlich mehr im Viertel los, manchmal brennt die Luft. Am Wochenende ganz besonders. Aber auch ab der Mittagszeit ist das Viertel, abhängig vom Wochentag oder von Zufällen, nicht unbedingt schlecht besucht. Während man nachts eher Fußballfans nach dem Besuch des Maracaná und typisches Favelapublikum vorfindet, handelt es sich tagsüber überwiegend um Müllmänner, einfacheren Angestellten, Beamten mit Aktentäschchen, die wohl aus der relativ nahegelegenen Prefeitura kommen, oder um Taxifahrer, die ihre „Gutscheine“ einlösen, die sie mittels entgegengebrachter Dienstleistungen, wie Taxitouren oder Drogen, bei den Mädchen erworben haben.

Es ist Zeit für den zweiten Rundgang, aber wieder Fehlanzeige. Doch an meinem Warteplatz steht diesmal ein Gerät, das sich im Kundengespräch befindet. Gegenüber beobachtet ein Brasilianer den Gesprächsverlauf skeptisch. Ganz klar, er ist auf das Mädchen scharf, was ich verstehen kann, ich bin es nämlich auch. Der Freier, der sich mit dem Prachtexemplar einer Vila Mimosa Nutte unterhält, ist ein looser, er scheint nur Unsinn zu reden, die Dienstleisterin ist wenig „amused“. Und schon dreht sie sich mit einer abwertenden Handbewegung und entsprechendem Gesichtsaudruck um und läuft in den Korridor hinein. Mein Konkurrent läuft an mir vorbei und ihr hinterher. Das Mädchen schlägt wahrscheinlich instinktiv – das habe ich schon oft beobachtet – einen Haken und läuft in eine Bar, die zum gegenüberliegenden Korridor führt, um den vielleicht aggressiv werdenen ehemaligen Gesprächspartner abzuschütteln. Der ist aber längst verschwunden. Dafür sind zwei andere Freier auf der Jagd. Ich habe kein Problem damit, den Brasilianer den Vortritt zu lassen, aber wie ein Trottel hinterher laufen, möchte ich nun auch nicht. Stattdessen halte ich es für schlau, einfach den Eingang des anderen Korridors zu nutzen. Da läuft mir schon der Brasilainer entgegen, der eindeutig auf der Suche nach dem Mädchen ist und sie ganz offensichtlich aus den Augen verlor (sonst wäre er mir nicht so schnell entgegen gekommen). Ich überlege kurz und erinnere mich an die Hasenjagd: Die ist rechts in die Bar und bei der nächsten gleich wieder links. Tatsächlich. Sie steht am Musikautomaten und hat gerade eine Münze eingeworfen.

Ich stelle mich neben sie und stelle fest, auch aus unmittelbarer Nähe ist sie zumindest optisch eine gute Wahl. Hübsches Gesicht, Bauch top, !&@*$#! top, die chinesischen Zeichen an Unterarm und Arschbacken stören nicht, mit Augenbrauen-, Nasen-, Zungen- und schon gar nicht mit Bauchnabelpiercing habe ich kein Problem, im Gegenteil, die Ansammlung lässt auf weitere Stellen hoffen, ich kannte mal eine, die hatte ein Piercing in Form eines Reissverschluss-Schiebergriffes ...

Sie nimmt mich erst einmal nicht zur Kenntnis, was an ihrer konzentrierten Auswahlfindung der Musiktitel, an der lauten Musik oder an einer antrainierten ignoranz gelegen haben könnte. Doch als ich sie freundlich lächelnd anspreche, ist sie ganz Ohr.

Manchmal ist es ratsam, das Mädchen zu einem Bier einzuladen, aber im Prinzip ist es auch egal. Der Zweck unseres kurzeitigen Zusammenseins steht bereits fest. Und entweder ist sie (ganz) nett oder eben nicht. Das spürt man eigentlich bereits nach den ersten beiden Sätzen.

Dieses Mädchen ist zwar abgewichst, aber einfach, ja, einfach geil!

Üblicherweise zahlt man in der Bar, in deren oberen Stockwerk das Techtelmechtel treiben wird, 28 Reais. 8 für das Zimmer (inklusive Kondom), 20 für die Hure. Sie will 30.

„Aber die anderen verlangen nur 28!“ – „Weißt Du, dem Dono (Barbesitzer) muss ich aber 8 Reais abgeben ...“ Das weiß ich natürlich und wegen zwei Reais streite ich bei dieser Art von Dienstleistung bestimmt nicht rum.

Das maximale Zeitfenster beträgt im Normalfall eine halbe Stunde, aber die Mädchen versuchen die Sache ebenso im Normalfall naturgemäß möglichst schnell hinter sich zu bringen. Ich sage Euch, nicht weil sie die Aktion als ekelhaft empfände, dafür sind diese Mädchen viel zu abgestumpft. Nein, deshalb, weil der nächste Freier schon auf sie warten könnte. Zeit ist Geld. Das gilt für die Vila Mimosa genauso, wie für die Copacabana, den Frankfurter Flughafen oder für alle Börsen dieser Welt.

Wir wechseln also zu ihrer Stammbar, ich drücke die Kohle ab, sie erhält Decke, Kondom und ein bisschen Klopapier, dann stöckelt sie die eiserne Wendeltreppe hoch, ich quäle mich hinterher. Der Kabuff ist diesmal besonders mies. Er hat maximal 3 m². Über die Matratze verliere ich lieber kein Wort. Das Kondom, das in der hinteren Ecke auf dem Boden schmort, hätte ich vielleoicht ebenfalls unter den Tisch kehren sollen. Aber mittlerweile bin ich fast genauso abgestumpft, wie die Mädchen. Ich habe nicht einmal nach ihrem Namen gefragt, der sowieso Schall und Rauch wäre, weil ihre Mutter sie ganz bestimmt manchmal mit dem Vornamen anspricht, der auch im Personalausweis steht. Ich habe aber bei der Eintragung ins Logbuch an der Barkasse gespickt und da wurde neben der Uhrzeit, dem Salär (8 + 22) auch der Name vermerkt: Raissa.

Details vom Kurzprogramm verrate ich aus forentechnischen Gründen nicht. Ich verlasse Kabuff und Bar aber als zufriedener Kunde und nicht nur im steuerungssystemtechnischen Sinne, sondern auch im Kopf. Endlich ist der tagelang aufgebaute Druck weg, und dazu hat mir ein ausgesprochen hübsches Programmmädchen auf sehr angenbehme Art und Weise verholfen. Und das für 22 Reais (wenn man Kondom und Zimmermiete weg lässt), beziehungsweise für 30 Reais (inklusive), oder, wenn man auch die Transferkosten berücksichtigen will (Hin- und Rückfahrt mit dem Bus und Bier, den Acai lasse ich mal weg), für 44,70 Reais.
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Re: A Policia chegou!

Beitragvon Timao » Di 15. Jun 2010, 13:08

supergringo hat geschrieben:Ich überquere die Fußgängerbrücke, die zu den beiden mittleren Bushalteplattformen und auf die gegenüberliegende Straßenseite des Platzes führt, laufe quuasi ein Stück zurück, bis zur Eisenbahnbrücke, die man passieren muss um ins Vila-Mimosa-Areal zu gelangen. Dort findet sich eine kleine Lanchonette, in der man ebenfalls köstliches Acai-Sorvette zum kleinen Preis erhält. Meine Portion hatte ich eigentlich schon. Aber da sich gewisse Körperflüssigkeiten nach ein paar Tagen abbauen sollen, nehme ich noch einen Nachschlag. Mein Steuerungssystem meldet eigentlich klar Schiff und genügend Treibstoff an Bord, doch sicher ist sicher sicher. Die ersten zwei, drei Löffel nehme ich noch an der Lanchonette, um mit dem schwarzen Stoff nicht Hemd oder Hose zu bekleckern, dann schlendere ich gemütlich los. Ich stehe immer vor der Frage, ob ich den vermeintlich sicherern Weg geradeaus nehmen soll, oder den direkten, bei dem ich kurz nach der Brücke rechts abbiegen müsste. Ich entscheide mich für den Weg geradeaus, weniger aufgrund des Aspektes der (gefühlten) Sicherheit, sondern schlichtweg deshalb, weil der Gehsteig kaum Stolperfallen bietet und es keine ekelhaften Pfützen gibt. Die gibt es nämlich besonders in dieser Kopfsteinpflasterstraße irgendwie immer und es droht Unheil, falls man eine erwischt. Ich schätze den Fäkalienanteil dieser Pfützen auf 30 bis 50 %.

So kann ich also im Laufen meinen Acai genießen. Die Bar an der Ecke lasse ich aus. Sonst nehme ich dort sehr gerne zur Einstimmung mein erstes Bier und kaufe bei Bedarf Zigaretten, die im eigentlichen Rotlichviertel teurer sind, so ähnlich, wie an der Praia.

Die Motorradwerkstätten und die Bars und Lanconettes, in denen man oft auf Biker, Gangmitglieder oder Zuhälter trifft, werden passiert, dann geht es nach rechts und nach der nächsten Querstraße, die nach halbrechts führt, betritt man sozusagen den Kern des Rotlichtviertels von hinten, denn man läuft entgegen der Fahrtrichtung der Einbahnstraße.

Ich gehe in eine der Straßenbars, ziehe eine eiskalte Latao Antartica aus dem Kühlschrank, drücke dem unseriös wirkenden Bar-Gerente zehn Reias in die Hand und weise darauf hin, mir die anderen drei Dosen nach und nach zu holen. Er versteht und ist einverstanden. Einzeln würde die große Dose drei Reais kosten. Ich kenne das Viertel nun sieben Jahre. Ich wurde nie abgezockt. Vielleicht fand ich die Dienstleistung der gebuchten Dienstleisterin enttäuschend, aber das gehört zum Prinzip. Und auch hier muss ich unterstreichen, häufig war ich nicht enttäuscht. Für 15 oder 20 Reais kann man sicher kein Komplettprogramm erwarten und schon gar nicht bei diesem Ambiente.

Die Dosen sind – zumindest in den gut frequentiertgen Bars – sauber, werden täglich stapelweise in 12er-Plastipackungen geliefert, der Konsum ist gigantisch. So muss man sich nicht vor Rattenexkrementen und sonstigem Dreck fürchten und kann bedenkenlos drekt aus der Blechbüchse trinken. Einen prüfenden Blick sollte man aber trotzdem nie vergessen ...

Es gibt drei Hauptkorridore, zwei sind eigentlich einer in U-Form, ganz hinten gibt es einen Verbindungsgang von einem zum anderen Gang, außerdem gibt es zwei, drei Bars, die an beiden Korrdidoren Einlass bieten. Die Bars auf der anderen Seite bieten selten Qualität in Bezug auf Optik – zumindest was meinen Geschmack angeht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Um diese Uhrzeit – es ist Mittag – allerdings ganz sicher nicht.

Zunächst nehme ich aber nicht den U-Korridor, sondern den dritten Korridor, in dem man manchmal positive Überraschungen erlebt. Heute um kurz nach 12 Uhr Mittags sind drei der fünf oder sechs Bars geschlossen und in den anderen kaum etwas los. Muss es ja nicht, es reicht ja nur erstmal eine, bei dem das Steuerungssystem ausschlägt. Aber es schlägt beim Anblick der vorzufindenden Mädchen eben nicht aus.

Also mit Bierdose und Kippe in der anderen Hand zu den U-Turn-Korridoren. Hier ist schon mehr los, aber auch nicht gerade die Hölle, obwohl man bei dem Krach, der aus den Lautsprecherboxen dröhnt, dem Dreck, den Mülltonnen, der heißen Schwüle innerhalb der Bars und Korridore und dem teilweise ätzenden Gestank von Hölle sprechen müsste.

Ich finde nichts, aber das ist bei einem ersten Rundgang durchaus üblich. 10 bis 15 Minuten warten, dann läuft man noch einmal umher. Ölogisch, manche hübschen Mädchen könnten gerade im ersten Stockwerk beschäftigt sein, dort wo sich die Matratzenkabuffs befinden. Andere könnten gerade aus ihren Scxhlafgemächern hervorgekrochen oder aus der Dusche gesprungen sein und haben sich frisch zurecht gemacht.

Ein günstiger ort ist entweder eine Bar zur Straße oder einer der Korridoreingänge. Dort hat man den besten Überblick. Natürlich auch über Neuankömmlinge, die meist zu Fuß und selten mit dem Taxi einmarschieren.

Die Mädchen arbeiten in der Regel nicht fix in einer Bar, sondern wechseln. Sie können nicht willenlos in jede Bar, sondern nur in die, bei denen sie „registriert“ sind. Aber, wie gesagt, dass sind meistens zwei oder sogar drei verschiedene.

So gibt es immer gehöriges Gewusel, das aber nicht verwirrt, sondern im Gegenteil beim Auswahlverfahren weiterhilft.

Mein Bier ist alle, und ich stehe bereits günstig an meiner neuen „Stammkneipe“. Der Gerente erblickt mich, eilt zum Kühlschrank und reicht mir meine Dose entgegen.

Ntürlich ist nach Einbruch der Dunkelheit wesentlich mehr im Viertel los, manchmal brennt die Luft. Am Wochenende ganz besonders. Aber auch ab der Mittagszeit ist das Viertel, abhängig vom Wochentag oder von Zufällen, nicht unbedingt schlecht besucht. Während man nachts eher Fußballfans nach dem Besuch des Maracaná und typisches Favelapublikum vorfindet, handelt es sich tagsüber überwiegend um Müllmänner, einfacheren Angestellten, Beamten mit Aktentäschchen, die wohl aus der relativ nahegelegenen Prefeitura kommen, oder um Taxifahrer, die ihre „Gutscheine“ einlösen, die sie mittels entgegengebrachter Dienstleistungen, wie Taxitouren oder Drogen, bei den Mädchen erworben haben.

Es ist Zeit für den zweiten Rundgang, aber wieder Fehlanzeige. Doch an meinem Warteplatz steht diesmal ein Gerät, das sich im Kundengespräch befindet. Gegenüber beobachtet ein Brasilianer den Gesprächsverlauf skeptisch. Ganz klar, er ist auf das Mädchen scharf, was ich verstehen kann, ich bin es nämlich auch. Der Freier, der sich mit dem Prachtexemplar einer Vila Mimosa Nutte unterhält, ist ein looser, er scheint nur Unsinn zu reden, die Dienstleisterin ist wenig „amused“. Und schon dreht sie sich mit einer abwertenden Handbewegung und entsprechendem Gesichtsaudruck um und läuft in den Korridor hinein. Mein Konkurrent läuft an mir vorbei und ihr hinterher. Das Mädchen schlägt wahrscheinlich instinktiv – das habe ich schon oft beobachtet – einen Haken und läuft in eine Bar, die zum gegenüberliegenden Korridor führt, um den vielleicht aggressiv werdenen ehemaligen Gesprächspartner abzuschütteln. Der ist aber längst verschwunden. Dafür sind zwei andere Freier auf der Jagd. Ich habe kein Problem damit, den Brasilianer den Vortritt zu lassen, aber wie ein Trottel hinterher laufen, möchte ich nun auch nicht. Stattdessen halte ich es für schlau, einfach den Eingang des anderen Korridors zu nutzen. Da läuft mir schon der Brasilainer entgegen, der eindeutig auf der Suche nach dem Mädchen ist und sie ganz offensichtlich aus den Augen verlor (sonst wäre er mir nicht so schnell entgegen gekommen). Ich überlege kurz und erinnere mich an die Hasenjagd: Die ist rechts in die Bar und bei der nächsten gleich wieder links. Tatsächlich. Sie steht am Musikautomaten und hat gerade eine Münze eingeworfen.

Ich stelle mich neben sie und stelle fest, auch aus unmittelbarer Nähe ist sie zumindest optisch eine gute Wahl. Hübsches Gesicht, Bauch top, !&@*$#! top, die chinesischen Zeichen an Unterarm und Arschbacken stören nicht, mit Augenbrauen-, Nasen-, Zungen- und schon gar nicht mit Bauchnabelpiercing habe ich kein Problem, im Gegenteil, die Ansammlung lässt auf weitere Stellen hoffen, ich kannte mal eine, die hatte ein Piercing in Form eines Reissverschluss-Schiebergriffes ...

Sie nimmt mich erst einmal nicht zur Kenntnis, was an ihrer konzentrierten Auswahlfindung der Musiktitel, an der lauten Musik oder an einer antrainierten ignoranz gelegen haben könnte. Doch als ich sie freundlich lächelnd anspreche, ist sie ganz Ohr.

Manchmal ist es ratsam, das Mädchen zu einem Bier einzuladen, aber im Prinzip ist es auch egal. Der Zweck unseres kurzeitigen Zusammenseins steht bereits fest. Und entweder ist sie (ganz) nett oder eben nicht. Das spürt man eigentlich bereits nach den ersten beiden Sätzen.

Dieses Mädchen ist zwar abgewichst, aber einfach, ja, einfach geil!

Üblicherweise zahlt man in der Bar, in deren oberen Stockwerk das Techtelmechtel treiben wird, 28 Reais. 8 für das Zimmer (inklusive Kondom), 20 für die Hure. Sie will 30.

„Aber die anderen verlangen nur 28!“ – „Weißt Du, dem Dono (Barbesitzer) muss ich aber 8 Reais abgeben ...“ Das weiß ich natürlich und wegen zwei Reais streite ich bei dieser Art von Dienstleistung bestimmt nicht rum.

Das maximale Zeitfenster beträgt im Normalfall eine halbe Stunde, aber die Mädchen versuchen die Sache ebenso im Normalfall naturgemäß möglichst schnell hinter sich zu bringen. Ich sage Euch, nicht weil sie die Aktion als ekelhaft empfände, dafür sind diese Mädchen viel zu abgestumpft. Nein, deshalb, weil der nächste Freier schon auf sie warten könnte. Zeit ist Geld. Das gilt für die Vila Mimosa genauso, wie für die Copacabana, den Frankfurter Flughafen oder für alle Börsen dieser Welt.

Wir wechseln also zu ihrer Stammbar, ich drücke die Kohle ab, sie erhält Decke, Kondom und ein bisschen Klopapier, dann stöckelt sie die eiserne Wendeltreppe hoch, ich quäle mich hinterher. Der Kabuff ist diesmal besonders mies. Er hat maximal 3 m². Über die Matratze verliere ich lieber kein Wort. Das Kondom, das in der hinteren Ecke auf dem Boden schmort, hätte ich vielleoicht ebenfalls unter den Tisch kehren sollen. Aber mittlerweile bin ich fast genauso abgestumpft, wie die Mädchen. Ich habe nicht einmal nach ihrem Namen gefragt, der sowieso Schall und Rauch wäre, weil ihre Mutter sie ganz bestimmt manchmal mit dem Vornamen anspricht, der auch im Personalausweis steht. Ich habe aber bei der Eintragung ins Logbuch an der Barkasse gespickt und da wurde neben der Uhrzeit, dem Salär (8 + 22) auch der Name vermerkt: Raissa.

Details vom Kurzprogramm verrate ich aus forentechnischen Gründen nicht. Ich verlasse Kabuff und Bar aber als zufriedener Kunde und nicht nur im steuerungssystemtechnischen Sinne, sondern auch im Kopf. Endlich ist der tagelang aufgebaute Druck weg, und dazu hat mir ein ausgesprochen hübsches Programmmädchen auf sehr angenbehme Art und Weise verholfen. Und das für 22 Reais (wenn man Kondom und Zimmermiete weg lässt), beziehungsweise für 30 Reais (inklusive), oder, wenn man auch die Transferkosten berücksichtigen will (Hin- und Rückfahrt mit dem Bus und Bier, den Acai lasse ich mal weg), für 44,70 Reais.



das war nun wirklich billig parabens :D ich versuchs mal billiger zu bekommen hier im Amazonas so als Ehrgeiz target um dich zu uebertreffen...hehe fui
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Re: A Policia chegou!

Beitragvon supergringo » Di 15. Jun 2010, 14:03

Zum Target: Mein persönlicher Rekord waren 10 Reais (kein rapidinho). Außer de Graca, versteht sich. :wink:

Ich atme kurz durch, schnappe mir mein drittes Bier und gehe auf die gegenüberliegende Straßenseite zum, Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, zum Internetcafe. Das kostet etwas mehr, als in der Mangueira, aber hier ist es bequemer. Ich habe nur eine eMail zu beantworten und in den Foren ist nichts los, höchste Zeit zu gehen.

Das vierte Bier wird natürlich nicht vergessen, sondern als Reiseproviant eingelöst. Man verabschiedet mich mit nach oben gerichtetem Daumen und einem „Volte sempre!“ Es ist hier wirklich seltsam, die Leute sind bei all diesem eigentlich widerwärtigen Dreck unglaublich freundlich.

Beim Marsch zur Bushaltestelle nehme ich den kürzeren Weg. Ich bin beschwingt, denn Claudia hat bestimmt ein leckeres Mittagessen zubereitet. Ich steige in den 457, der zwar einen kleinen Umweg macht, aber ich will nicht auf den schnelleren 249 warten. Ich bin ja eh mit Biertrinken beschäftigt und verspüre keine größere Eile. Übrigens, nebenbei bemerkt, in allen anderen brasilianischen Städten (bis auf Salvador), die ich in den letzten fünf ein halb Monaten besuchte, wäre ich mit geöffneter Bierdose nicht in den Bus gekommen.

Wie erwartet, Claudia kocht. Gott sei Dank nicht vor Wut, denn sie weiß natürlich, wenn auch nicht unbedingt wo, dass ich mich herum getrieben habe. Paulo besucht derzeit nicht die Schule. Der Weg wäre zu weit und zu gefährlich. Irgendwann will sie ihn in die Schule nach Leme schicken. Diese Logik verstehe ich nicht ganz, aber ich hake nicht nach, denn eine Diskussion hätte eh keinen Zweck und brächte höchsten schlechte Laune. Es ist nicht mein Sohn, und auch wenn ich ihn mag und mir sogar das Herz ein bisschen schmerzt, ich kann es sowieso nicht ändern.

Es gibt somit keine halbwegs klar definierte Uhrzeit für das Mittagessen, sondern ein größeres Zeitfenster, so zwischen 12 und 16 Uhr ... je, nachdem, was, ob überhaupt und wann gefrühtsückt wurde, wobei noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Wenn im Kühlschrank Ebbe herrscht, gibt es eben nichts.

Diesmal gibt es eben jetzt um kurz vor 14 Uhr Mittagessen und es schmeckt aufgrund des vormittäglichen Supermarkteinkaufs besonders gut. Ein paar Zutaten hat Claudia – und das aus eigener Tasche – im Viertel gekauft. Unten gibt es einen Supermarkt, 30 Meter nebendran aber eine Art Tante-Emma-Laden, in dem man von Eiern, Nudeln, Obst, Gemüse bis hin zum Klopapier so ziemlich alles bekommt, was gegebenenfalls gerade zu Hause fehlt und das zu erstaunlich zivilen Preisen.

Ich will heute Nacht auf den Baile Funk, aber das macht vor 2 Uhr keinen Sinn, sonst habe ich nichts auf dem Zettel. Also macht es mir nichts aus, von den beiden Jungs als Spielpartner vereinnahmt zu werden. Es verdient schon meinen Respekt, wie sie sich ständig miteinander oder auch getrennt beschäftigen, obwohl die Langeweile offensichtlich ist. Und deswegen lasse ich ihnen gerne die Abwechslung, mit dem erwachsenen Gringo herumtollen zu dürfen.

Claudia hatte in meiner Abwesenheit die Wohnung auf Vordermann gebracht. „Freitag bin ich Putzfrau“, sagt sie lächelnd. Jetzt, nach dem Mittagessen, räumt sie die Küche auf, was hauptsächlich aus Geschirrspülen besteht. Dann „bezieht“ sie die beiden halb zerfallenen Sofas mit gleichartigen, roten Decken. Es sieht heute richtig ordentlich aus.

Paulo spielt mittlerweise mit Nachbarskindern auf der Straße, der Kleine schläft Gott sei Dank, das ist besser, als dass er wieder Spielzeug, Papierfetzen und sonstigen Dreck auf den Böden verteilt. Ich nehme eine überfällige Dusche. Es kostet angesichts des eiskalten Wassers wirklich immer Überwindung.

Es wird langsam dunkel. Ich stehe auf dem Balkon und rauche eine Zigarette, als mir Claudia eine Freundin vorstellt: „Das ist Kelly.“ Ui. Kelly ist blond(iert), weiß mit leichtem Morenaeinschlag, schlank, von hoher Statur, die Haare zum Zopf zusammen gebunden, aber offensichtlich lang. Sie trägt ein Hemd vom Supermarkt, deren Höcker nicht eingestickt zu sein scheinen, sondern natürlich bedingt sein müssten, dazu Jeans und Flip Flops. Claudia dreht einen Joint, zieht ein mal daran und übergibt ihn ihrer Freundin. Sie nuschelt irgendwas, von wegen, sie müsse mal kurz zur Nachbarin, und fügt noch an, dass sie die Balkontür wegen dem Geruch verschliessen würde. Jetzt stehe ich also mit Kelly alleine auf dem Balkon und ich weiß erst nicht so recht, was ich sagen soll. Mit Claudia bin ich zwar nicht liiert, doch einfach so die erstbeste Freundin anbaggern, halte ich für etwas dreist. Kelly kommt mir entgegen. Sie hält mir den Joint hin und ich greife zu. Normalerweise rauche ich kein Maconha, das vertrage ich nicht, wahrscheinlich wegen meinem hohen Bierkonsum. Aber ein oder zwei Züge werden mir schon nicht schaden und es hilft vielleicht, meine Anspannung zu mildern, denn am liebsten würde ich sie gleich hier auf der Terrasse vernaschen.

Kelly beugt sich über die Bordüre, blickt nach unten, und lässt Spucke aus dem Mund fließen. Es ist offenbar ein Spiel, sie beobachtet den Speichel auf dem Weg nach unten. Oh, Mann, eine typische Favelaschlampe. Ein bisschen doof, zumindest einfach gestrickt, aber dafür eben auch unkompliziert und blonde Mädchen, beherrschen eine Sache ja angeblich ganz besonders gut ...

Ich gebe Kelly den Joint zurück und als ich sie gerade ansprechen möchte, fängt sie mit der Unterhaltung an. „Mir ist es noch nie gelungen, soweit unten ein Haus zu finden ... weißt Du, ich wohne ganz da oben, in Rua 9, das ist echt ätzend ...“ – „Oje, hast Du niemanden, der Dich herauffahren könnte.“ – „Nein. Nach ganz oben kommt man sowieso nicht (mit dem Moto, geschweige denn dem Auto). [Pause, Jointübergabe] Was machst Du hier eigentlich? Du bist Italiener?“ – „Nein, ich komme aus Deutschland. Du, ich wohne hier für ein paar Wochen. Claudia ist seit Jahren meine Freundin (amiga).“ – „Ach so ...“

Ich erfahre, dass Kelly, es in ihrer Berufskarriere noch nicht zur Supermarktkassiererin geschafft hat, sondern lediglich die Tüten packt, was ihren Chancen bei mir keinen Abklang tut, und meine Chancen bei ihr mit größter Wahrscheinlichkeit steigern dürfte. Sie ist 22 und hat zwei Kinder. Das älteste ist sieben ... na ja, andere arbeiten bei dieser Konstellation nachts auf der Straße oder im oder vor dem Balcony, sie packt Plastiktüten voll, immerhin.

Der Joint ist am Ende und Kelly beendet das Gespräch und ihren Besuch abrupt: „Ich muss nach meinen Kindern sehen. Wir sehen uns nachher beim Churrasco, Ciao!“

Churrasco?

Claudia kommt zur Tür herein, verabschiedet ihre Freundin und trägt einen mobilen Grill auf den Balkon.

Churrasco?

„Ja, heute machen wir Churrasco. Nachher kommen ein paar Freunde.“ – „Aber ich dachte, das machen wir am Sonntag?“ – „Nein, Sonntag gehen wir an den Strand!“

Mir ist das eigentlich egal und die Option, Kelly noch heute anbaggern zu dürfen, ist sicher kein Handycap, aber ein bisschen mehr Planungssicherheit würde ich mir manchmal wünschen. Ganz sicher, Claudia hatte ursprünglich Sonntag gesagt. Aber, wie schon oft gesagt, bei den unwichtigen Sachen (in meinem Fall war die exakte Terminierung des Festes tatsächlich egal) sollte man die Brasilianerinnen eben machen lassen. Es gilt, sich bei den wichtigen Fragen durchzusetzen.
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Re: A Policia chegou!

Beitragvon Timao » Di 15. Jun 2010, 14:35

supergringo hat geschrieben:Zum Target: Mein persönlicher Rekord waren 10 Reais (kein rapidinho). Außer de Graca, versteht sich. :wink:

Ich atme kurz durch, schnappe mir mein drittes Bier und gehe auf die gegenüberliegende Straßenseite zum, Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, zum Internetcafe. Das kostet etwas mehr, als in der Mangueira, aber hier ist es bequemer. Ich habe nur eine eMail zu beantworten und in den Foren ist nichts los, höchste Zeit zu gehen.

Das vierte Bier wird natürlich nicht vergessen, sondern als Reiseproviant eingelöst. Man verabschiedet mich mit nach oben gerichtetem Daumen und einem „Volte sempre!“ Es ist hier wirklich seltsam, die Leute sind bei all diesem eigentlich widerwärtigen Dreck unglaublich freundlich.

Beim Marsch zur Bushaltestelle nehme ich den kürzeren Weg. Ich bin beschwingt, denn Claudia hat bestimmt ein leckeres Mittagessen zubereitet. Ich steige in den 457, der zwar einen kleinen Umweg macht, aber ich will nicht auf den schnelleren 249 warten. Ich bin ja eh mit Biertrinken beschäftigt und verspüre keine größere Eile. Übrigens, nebenbei bemerkt, in allen anderen brasilianischen Städten (bis auf Salvador), die ich in den letzten fünf ein halb Monaten besuchte, wäre ich mit geöffneter Bierdose nicht in den Bus gekommen.

Wie erwartet, Claudia kocht. Gott sei Dank nicht vor Wut, denn sie weiß natürlich, wenn auch nicht unbedingt wo, dass ich mich herum getrieben habe. Paulo besucht derzeit nicht die Schule. Der Weg wäre zu weit und zu gefährlich. Irgendwann will sie ihn in die Schule nach Leme schicken. Diese Logik verstehe ich nicht ganz, aber ich hake nicht nach, denn eine Diskussion hätte eh keinen Zweck und brächte höchsten schlechte Laune. Es ist nicht mein Sohn, und auch wenn ich ihn mag und mir sogar das Herz ein bisschen schmerzt, ich kann es sowieso nicht ändern.

Es gibt somit keine halbwegs klar definierte Uhrzeit für das Mittagessen, sondern ein größeres Zeitfenster, so zwischen 12 und 16 Uhr ... je, nachdem, was, ob überhaupt und wann gefrühtsückt wurde, wobei noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Wenn im Kühlschrank Ebbe herrscht, gibt es eben nichts.

Diesmal gibt es eben jetzt um kurz vor 14 Uhr Mittagessen und es schmeckt aufgrund des vormittäglichen Supermarkteinkaufs besonders gut. Ein paar Zutaten hat Claudia – und das aus eigener Tasche – im Viertel gekauft. Unten gibt es einen Supermarkt, 30 Meter nebendran aber eine Art Tante-Emma-Laden, in dem man von Eiern, Nudeln, Obst, Gemüse bis hin zum Klopapier so ziemlich alles bekommt, was gegebenenfalls gerade zu Hause fehlt und das zu erstaunlich zivilen Preisen.

Ich will heute Nacht auf den Baile Funk, aber das macht vor 2 Uhr keinen Sinn, sonst habe ich nichts auf dem Zettel. Also macht es mir nichts aus, von den beiden Jungs als Spielpartner vereinnahmt zu werden. Es verdient schon meinen Respekt, wie sie sich ständig miteinander oder auch getrennt beschäftigen, obwohl die Langeweile offensichtlich ist. Und deswegen lasse ich ihnen gerne die Abwechslung, mit dem erwachsenen Gringo herumtollen zu dürfen.

Claudia hatte in meiner Abwesenheit die Wohnung auf Vordermann gebracht. „Freitag bin ich Putzfrau“, sagt sie lächelnd. Jetzt, nach dem Mittagessen, räumt sie die Küche auf, was hauptsächlich aus Geschirrspülen besteht. Dann „bezieht“ sie die beiden halb zerfallenen Sofas mit gleichartigen, roten Decken. Es sieht heute richtig ordentlich aus.

Paulo spielt mittlerweise mit Nachbarskindern auf der Straße, der Kleine schläft Gott sei Dank, das ist besser, als dass er wieder Spielzeug, Papierfetzen und sonstigen Dreck auf den Böden verteilt. Ich nehme eine überfällige Dusche. Es kostet angesichts des eiskalten Wassers wirklich immer Überwindung.

Es wird langsam dunkel. Ich stehe auf dem Balkon und rauche eine Zigarette, als mir Claudia eine Freundin vorstellt: „Das ist Kelly.“ Ui. Kelly ist blond(iert), weiß mit leichtem Morenaeinschlag, schlank, von hoher Statur, die Haare zum Zopf zusammen gebunden, aber offensichtlich lang. Sie trägt ein Hemd vom Supermarkt, deren Höcker nicht eingestickt zu sein scheinen, sondern natürlich bedingt sein müssten, dazu Jeans und Flip Flops. Claudia dreht einen Joint, zieht ein mal daran und übergibt ihn ihrer Freundin. Sie nuschelt irgendwas, von wegen, sie müsse mal kurz zur Nachbarin, und fügt noch an, dass sie die Balkontür wegen dem Geruch verschliessen würde. Jetzt stehe ich also mit Kelly alleine auf dem Balkon und ich weiß erst nicht so recht, was ich sagen soll. Mit Claudia bin ich zwar nicht liiert, doch einfach so die erstbeste Freundin anbaggern, halte ich für etwas dreist. Kelly kommt mir entgegen. Sie hält mir den Joint hin und ich greife zu. Normalerweise rauche ich kein Maconha, das vertrage ich nicht, wahrscheinlich wegen meinem hohen Bierkonsum. Aber ein oder zwei Züge werden mir schon nicht schaden und es hilft vielleicht, meine Anspannung zu mildern, denn am liebsten würde ich sie gleich hier auf der Terrasse vernaschen.

Kelly beugt sich über die Bordüre, blickt nach unten, und lässt Spucke aus dem Mund fließen. Es ist offenbar ein Spiel, sie beobachtet den Speichel auf dem Weg nach unten. Oh, Mann, eine typische Favelaschlampe. Ein bisschen doof, zumindest einfach gestrickt, aber dafür eben auch unkompliziert und blonde Mädchen, beherrschen eine Sache ja angeblich ganz besonders gut ...

Ich gebe Kelly den Joint zurück und als ich sie gerade ansprechen möchte, fängt sie mit der Unterhaltung an. „Mir ist es noch nie gelungen, soweit unten ein Haus zu finden ... weißt Du, ich wohne ganz da oben, in Rua 9, das ist echt ätzend ...“ – „Oje, hast Du niemanden, der Dich herauffahren könnte.“ – „Nein. Nach ganz oben kommt man sowieso nicht (mit dem Moto, geschweige denn dem Auto). [Pause, Jointübergabe] Was machst Du hier eigentlich? Du bist Italiener?“ – „Nein, ich komme aus Deutschland. Du, ich wohne hier für ein paar Wochen. Claudia ist seit Jahren meine Freundin (amiga).“ – „Ach so ...“

Ich erfahre, dass Kelly, es in ihrer Berufskarriere noch nicht zur Supermarktkassiererin geschafft hat, sondern lediglich die Tüten packt, was ihren Chancen bei mir keinen Abklang tut, und meine Chancen bei ihr mit größter Wahrscheinlichkeit steigern dürfte. Sie ist 22 und hat zwei Kinder. Das älteste ist sieben ... na ja, andere arbeiten bei dieser Konstellation nachts auf der Straße oder im oder vor dem Balcony, sie packt Plastiktüten voll, immerhin.

Der Joint ist am Ende und Kelly beendet das Gespräch und ihren Besuch abrupt: „Ich muss nach meinen Kindern sehen. Wir sehen uns nachher beim Churrasco, Ciao!“

Churrasco?

Claudia kommt zur Tür herein, verabschiedet ihre Freundin und trägt einen mobilen Grill auf den Balkon.

Churrasco?

„Ja, heute machen wir Churrasco. Nachher kommen ein paar Freunde.“ – „Aber ich dachte, das machen wir am Sonntag?“ – „Nein, Sonntag gehen wir an den Strand!“

Mir ist das eigentlich egal und die Option, Kelly noch heute anbaggern zu dürfen, ist sicher kein Handycap, aber ein bisschen mehr Planungssicherheit würde ich mir manchmal wünschen. Ganz sicher, Claudia hatte ursprünglich Sonntag gesagt. Aber, wie schon oft gesagt, bei den unwichtigen Sachen (in meinem Fall war die exakte Terminierung des Festes tatsächlich egal) sollte man die Brasilianerinnen eben machen lassen. Es gilt, sich bei den wichtigen Fragen durchzusetzen.


dem ist leider wohl so. Deine Prioritaeten solltest du irgendwie durchboxen (mit einen ach so typischen Gemisch aus unter Druck setzen und netten Jeitino),sonst tanzen sie dir (skrupelos) auf der Nase rum (ich kenn das aus Afrika , dort ist es noch schlimmer, da um dedinho aranca o braco), ihr ist wohl egal ob du ein paar gatinhas bekommst oder nicht, wohl mehr an vollen Kuehlschrank interessiert (ist ja auch schoen).
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Re: A Policia chegou!

Beitragvon ajbuzios » Di 15. Jun 2010, 16:16

Ich finde SG seine Berichte ja auch amüsant,obwohl sie mir absolut keine News bringen.habe ich auch alles schon tausend mal erlebt,außer das ich noch nicht in der Mangeira gewohnt habe.In der VM war ich in meinen brasilianischen Sturm und Drangzeiten auch des öfteren. Aber alle Brasilianerinnen als unorganisiert geistig unterbemittelt und völlig konzeptlos hinzustellen geht doch total an der Realität vorbei.Das trifft alles auf unterpreviligierte Favelagirls zu. Wenn sich SG mal in Ipanema,Leblon oder Barra unters Volk mischen würde wird er merken das es jede Menge total zielgerichtete und auf Karriere ausgerichtete Mädels gibt.Mitunter schon mit deutschen Tugenden versorgt die auch ich nicht so sympatisch finde.Dort wird auch kein Skol getrunken sondern Saft oder Havana Club mit Red Bull.Geld spielt nicht die geringste Rolle und in den Handtaschen läuten die neuesten Iphones.Maconha rotiert aber auch dort.
Ich will nur sagen, Brasilien ist nicht nur billiger Fusel,und Supermarkttüten einpackende Mädels die mit 22 schon 2 Kinder haben.Der Leser aus Deutschland der noch nie hier war sollte also schon sehen das nicht alles Favela ist.
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Re: A Policia chegou!

Beitragvon icefire » Di 15. Jun 2010, 17:33

ajbuzios hat geschrieben:Ich will nur sagen, Brasilien ist nicht nur billiger Fusel,und Supermarkttüten einpackende Mädels die mit 22 schon 2 Kinder haben.Der Leser aus Deutschland der noch nie hier war sollte also schon sehen das nicht alles Favela ist.


Seit einigen Wochen bin ich in diesem Forum und lese aufmerksam viele Postings.
Die Berichte von SG verschlinge ich jedoch geradezu. Sie sind sehr subjektiv, keine Frage. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass er alle/s über einen Kamm schert. Er berichtet das was er erlebt, und das findet nicht nur in Favelas statt.
Ich bin einer dieser "Leser aus Deutschland" und kann das ganz gut differenzieren... :cool:

SG, weiter so! =D>
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Re: A Policia chegou!

Beitragvon Timao » Di 15. Jun 2010, 17:34

ajbuzios hat geschrieben:Ich finde SG seine Berichte ja auch amüsant,obwohl sie mir absolut keine News bringen.habe ich auch alles schon tausend mal erlebt,außer das ich noch nicht in der Mangeira gewohnt habe.In der VM war ich in meinen brasilianischen Sturm und Drangzeiten auch des öfteren. Aber alle Brasilianerinnen als unorganisiert geistig unterbemittelt und völlig konzeptlos hinzustellen geht doch total an der Realität vorbei.Das trifft alles auf unterpreviligierte Favelagirls zu. Wenn sich SG mal in Ipanema,Leblon oder Barra unters Volk mischen würde wird er merken das es jede Menge total zielgerichtete und auf Karriere ausgerichtete Mädels gibt.Mitunter schon mit deutschen Tugenden versorgt die auch ich nicht so sympatisch finde.Dort wird auch kein Skol getrunken sondern Saft oder Havana Club mit Red Bull.Geld spielt nicht die geringste Rolle und in den Handtaschen läuten die neuesten Iphones.Maconha rotiert aber auch dort.
Ich will nur sagen, Brasilien ist nicht nur billiger Fusel,und Supermarkttüten einpackende Mädels die mit 22 schon 2 Kinder haben.Der Leser aus Deutschland der noch nie hier war sollte also schon sehen das nicht alles Favela ist.


das stimmt teilweise aber SG intressiert nun wirklich nicht fuer helle Patrecinhas mit europaeischer Abstammung und Angeber Status (Auto das wichtigste) und Tugenden (viele nehmen dort auch Drogen halt andere), er sucht genau was er will und findet sie mit Leichtigkeit (dunkelhauteige Frauen sind ja eher nur in der Unterschicht vorhanden wie es die Kastengesellschaft in Brasilien vorschreibt).
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Re: A Policia chegou!

Beitragvon supergringo » Di 15. Jun 2010, 18:12

Na ja. Das ist eben "meine" Mangueira- (Favela) Geschichte. Und, mit den Barragirls tue ich mich eher schwer (außer, wenn sie Escort machen), obwohl in Curitiba und Florianopolis Erfolge zu verzeichnen waren. Und mit Leichtigkeit, Timao, finde ich auch nicht die von Dir beschriebene Gattung. Oft genug laufe ich wie Falschgeld rum.

Offtopic zu meiner Favelastory und eigentlich würde diese Sex & Crime Geschichte (ohne Crime) an anderer Stelle platzieren (aktueller ana_klaus-Thread), aber hierhin passt sie vielleicht auch:

Ich fliege heute Nacht zurück nach Deutschland. Hatte heute Mittag kaum Baregeld mehr, aber noch 200 Reais Kaution zurück zu kriegen. Die Vermieterin händigte mir immerhin auf meine Bitte vorab 50 Reias aus, weil ich kein Bargeld mehr am Automaten ziehen will.

Ich hätte noch ein paar Sachen auf dem Zettel, aber die müsste ich allesamt fernab der Copacabana machen. Friseur, Maniküre, Vila Mimosa ... aber irgendwie war ich zu faul. Also spazierte ich bei Sonnenschein ins Kilorestaurant (abends Rodizio) Monchique, weil es dort lecker schmeckt und relativ günstig ist (24 Reais pro Kilo). Man kommt dort mit 12 Reais inkl. Kaltgetränk weg. Es ist ein ganzes Stück, ich wohne im ersten Quadrat (oder wenn man von der Fahrtrichtung ausgeht im letzten), das Monchique hat Hausnummer 850+, man läuft ein ganzes Stück. Wer schon mal vom Mabs in Richtung Meia Pataca oder Help gelaufen ist, weiß, wovon ich rede.

Auf dem Rückweg entscheide ich mich für die Avenidfa Atlantica, weil das Gewusel auf beiden Straßenseiten der Nossa Senhora da Copacabana heftig ist, und ich das ausweichen und das üpüberholen von rücksichtlosen Damen von 50+ satt habe.

Es läuft gerade POR-CDM, den Schluss der ersten Halbzeit hatte ich mir im Monchique reingezogen. Ich passiere mehrere Bars in dem das Spiel läuft und man merkt bei den Stichproben, dass es nicht gerade vom Hocker reisst.

Auf Höhe des Balcony beschließe ich, den Rest des Spiels bei einem Cafe Espresso anzusehen. Ich erwische einen guten Platz in der ersten Reihe der Terrasse. Kurz darauf kommt eine Negerin an. Wartet erst am Eingang (Praca Lido), strahlt mich an, ich kenne sie von irgendwo her. Natürlich wiederholt sie das auch bei anderen Gästen, aber mit mir macht sie den Blickkontakt zuerst, wahrscheinlich auch, weil ich sie als erstes erhaschte. Habe mir den nervösen Alles-Checker-Nutten-Rundumblick von meinen Spielzeugen einfach abgeguckt. Prompt setzt sie sich auch an meinen Tisch. Jetzt erinnere ich mich, ich hatte sie im April kennen gelernt, nachdem ich ihre beste Freundin, an deren Namen ich mich sogar ausnahmsweise erinnern konnte (Marcela), aufs Zimmer nahm.

Meine Zigarettenschachtel liegt samt Feuerzeug auf dem Tisch. Ich schiebe die Schachtel in Richtung des Mädchens (Roberta, so steht es auch im Pass). Sie bedankt sich artig und greift gerne zu. Ich frage sie, trotz meines beschränkten Budgets, ob sie etwas trinken möchte. Sie bedankt sich wieder, und, Oh Wunder, sie lehnt ab. Sie sieht zwar verlebt aus, hat aber eine top Figur und ist vor allem eines, nett. Ich könnte mir schon vorstellen, ihr ein Abschiedsgeschenk zu geben. Natürlich unter der Voraussetzung, dass sie auch mir eines macht. Sie kommt mir zuvor: "Hast Du vielleicht nachher Lust auf ein Programa?"

Ich sage: "Ja, klar, jetzt gleich in 20 Minuten, nach dem Spiel! Aber ich habe nicht mehr viel Geld. Machen wir einen Rapidinho?"

"Wieviel kannst Du mir geben?"

"Na ja, 30 Reais ..."

"Okay, einverstanden!"

Sie besiegelt den Vertragsabschluss noch einmal mit einem Händedruck.

Die Nummer war tadellos. Ich würde sogar sagen, für einen 30-Reais-Quickie überdurschnittlich gut, ein "Completo" im Schnelldurchlauf. Und diese Figur, Brüste, Hintern, Taille, ...

Sie ist eben zur Tür hinaus. Sie hat noch nach einem Extra-Geschenk (Blusa) gefragt und auch tatsächlich ein Shirt von mir bekommen. Ein altes, silbernes Trikot von Deportivo La Coruna (ohne Rückennummer), was eher wie ein Poloshirt aussieht. Außerdem packe ich ihr noch die vier Dosenbier aus meinem Kühlschrank in eine Tüte, weil ich sie selbst aufgrund von Antibiotikaeinnahme nicht trinken kann (will).

Jetzt ist sie in den Bus gestiegen. In die Cidade de Deus, die City of God, die Stadt Gottes.


@ajbuzios
Die Gattung, die Du ansprichst, die habe ich doch weitestgehend auch in Deutschland (Frankfurt & Co.)! Und ich habe hier doch wirklich nicht pauschalisiert. Es ist eben eine Favelastory und Du kennst nur den Anfangs des Mittelteils, deren Rest sich vielleicht erahnen lässt, das Ende aber kennst Du sicher nicht.
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Re: A Policia chegou!

Beitragvon ajbuzios » Di 15. Jun 2010, 18:49

SG, war keine Kritik meinte nur das es auch noch andere Mädels gibt.Ich weiß genau was du meinst und stimme dir in vielem zu.Ich z.B. liebe alle orginal Carioca Girls.Die 0815 Nordestinas sind nicht so mein Ding.Die Mädels aus Rio ob arm oder reich geboren haben etwas was man im ganzen Land nicht findet,ist schwehr erklärbar aber für mich gibts nichts besseres,deswegen habe ich bis heute trotz immer mal langwierigen Namoros hier nie geheiratet.Den Stress den ich bei vielen "Ehemännern" sehe und sah tuh ich mir nicht an, ob nun Patriçinhas aus Ipanema oder afrikanische Piranhas aus Caxias.Du weißt was ich meine.Trotz allem gute Reise nach D. und schreibe mal noch den Abschied aus der Mangeira.
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Re: A Policia chegou!

Beitragvon tinto » Di 15. Jun 2010, 19:41

Jaja, so geht eine laaaaaaaaaannge Reise zu Ende. irgendwann hat alles ein Ende. Finde ich auch gut deine Stories. Aber irgendwie bleibst du den Problem-mädels verfallen. Hier und da gutes Aussehen und Programa total. Doch (fast) immer wieder fängst du von vorne an. Das hat auch was, weiß ich, aber anstrengend ist es doch auch. Und nie ist es was mit Aussicht auf Zukunft....oder?
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Schöne Grüße,
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