ABB hat den Auftrag erhalten, eines der modernsten Stahlwerke der Welt im Südosten Brasiliens mit Elektrotechnik auszurüsten. In Sepetiba, an der Atlantikküste südlich von Rio de Janeiro wird die Companhia Siderurgica do Atlantico, ein Joint Venture der Thyssen Krupp Steel AG und dem brasilianischen Erzproduzenten CVRD, ab 2008 jährlich rund fünf Millionen Tonnen Stahl erzeugen. Der Auftragswert für das Konsortium aus ABB und Cegelec beläuft sich auf insgesamt 60 Millionen Dollar, davon 36 Millionen für ABB.
„Thyssen Krupp hat sich für einen internationalen Technologieführer entschieden, der auch in Brasilien hervorragende Referenzen vorweisen kann“, sagt Peter Smits, Vorstandsvorsitzender der ABB AG, Mannheim, und Leiter der Region Zentraleuropa.
Das neue Stahlwerk an der Atlantikküste wird über zwei Hochöfen, zwei Konverter und zwei Stranggussanlagen verfügen. Es liegt unweit der brasilianischen Eisenerzgruben, so dass der Rohstoff schnell verarbeitet werden kann. Der größte Teil des dort produzierten Stahls ist für den nordamerikanischen Markt bestimmt, aber auch Europa wird beliefert werden.
Für einen produktiven und energieeffizienten Betrieb des Werks liefert ABB ein 138-Kilovolt-Umspannwerk mit Hochspannungsschaltern und Transformatoren, installiert Energiekabel und rüstet drei Schaltanlagen mit Energiekabeln und Mittelspannungsschaltanlagen aus. Darüber hinaus leistet ABB umfangreiche Engineering-Arbeiten.
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