Eine andere Meinung zu haben, ist völlig in Ordnung. Und zwar bei generellen Fragen wie "Ist São Paulo sicher oder nicht?" "SP-RIO: Was ist besser: Bus oder Flieger?"
Hier geht es um persönliche Eindrücke, wenn du es so willst Erlebnisberichte. Da kann man nicht einfach widersprechen.
Aber ich habe hier ja "Brasilienfreunde". Glaube mir, wenn ich schreibe, das Wasser in Natal war mir zu kalt, dann heisst es mit ziemlicher Sicherheit (oder zumindest so ähnlich):
"Das stimmt nicht. In Korrelation mit der globalen Erwärmung, der Staatsverschuldung von Burkina Faso und gleichzeitig sinkendem Konsum von Tomatensaft bei Air Australia kann das Wasser gar nicht zu kalt sein. Es ist vielmehr zu warm. Du betrügst dich mit deiner Aussage selbst und willst dein Verhalten, welches nicht konkludent zu dem atypischen Verhalten des gemeinens Natalbadestrandbesuchers verläuft, durch diese infantilen Äusserungen rechtfertigen, da du lt. Präsidentschaftsdekret die Mindestbadezeit nicht eingehalten hast und dich nun aufgrund dieses moralischen Verstosses, welcher deine Person in der globalisierenden Sozialstruktur der wachsenden Nichtschwimmerorganisationen für immer als Feind urbrasilianischer Salzwasserkontaktmassnahmen brandmarkt, schwere Gebissensbisse plagen."
Aber so werden subjektive Erfahrungen pauschalisiert, relativiert und letztendlich für falsch erklärt. Das hat nichts mehr mit eigener Meinung zu tun. So kann es doch nicht sein, oder?
P.S.: Diskussion kommt von Diskus: Ich werfe, aber nichts kommt zurück!
