"Abwehrstrategien" gegen bras. Eigenarten? Welche?

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Beitragvon Severino » Di 29. Mai 2007, 18:11

P.S.:
Severino, Deine Empfehlung, es quasi als Vorbildern den Brasilianern nachzumachen, halte ich für falsch. Zum Beispiel auch den jeitinho zu machen etc. Es bleibt die Frage, wer hier eigentlich von wem etwas mehr an Zivilisation zu lernen hat. Und nach meinen Erfahrungen kommt man mit devot sein im Leben nicht besonders weit.....

Nein, ich meine nicht auf die devote Art. Aber ich meine Du must Dich anpassen. Ein einfaches Beispiel: Auch Mal anschreiben lassen....
Aber ich denke es ist schwierig hier allgemeine Tipps zu geben. Da müsste ich zunächst etwas ausholen....
Wohne ja noch nicht definitiv in GO. Und zudem bin ich dort im Bairro bestens bekannt und es ist eben nicht SaoPaulo oder Salvador. Da ich ja bereits zusehen muss, wie ich meine Lebenshaltungskosten dort in den Griff bekomme, muss ich mich eben auch in alle Richtungen schlau machen und da enstehen Kontakte und Geschichten, wo sich der "Standard"-Tourist eben gar keine Vorstellungen machen kann....
Wie wehre ich mich nun gegen die "unseriösen"? Dort wo es geht, suche ich keinen weiteren Kontakt. Aber bei der Familie, wo ja meist die grössten Schlitzohren zuhause sind, da geht es eben nicht. Also arrangieren. Auf die brasilianische Art. Zum Glück hat ja die Kreditkarte ein Limit, zum Glück ist ja der Tank gerade dann leer, wenn ich kein Geld habe... weisst Du, was ich meine....
Und wenn der Brasilianer was will, dann kriegt er das auch ohne Hilfe vom Gringo hin. Das meine ich mit jeitinho.
Ich habe auch schon Aufträge von hier erledigen lassen. Ohne Vorkasse und nicht Mal was für Material. Musste danach natürlich mit verschiedenen Leuten telefonieren, ob und wie der Auftrag denn ausgeführt wurde. Und notfalls gab es dann eben Abstriche...
Mehr Antworten habe ich in Moment auch nicht. Einfach auch ein bisschen Schlitzohriger sein und manchmal einfach den lieben Gott einen guten Mann sein lassen....
paz e amor
Severino
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Beitragvon JerezBB » Di 29. Mai 2007, 18:37

@ Severino

Danke für Deine Ausführungen. Sehr interessant.

Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Anpassung Früchte trägt.

Wenn es hart auf hart kommt, sind es jedoch zwei unvereinbare Welten.

Weil:
"Den Lieben Gott einen guten Mann sein lassen" klingt in der einen Welt gut.
In der anderen heisst daselbe Verantwortungslosigkeit ...(und wer bezahlt danach den Schaden für fehlende Voraussicht???)

Und was in der einen Welt als "Schlitzohrigkeit" nicht nur hingenommen, sondern vielleicht sogar bejubelt wird, heißt in der anderen Welt schlichtweg "Lüge".

Interessant ist in diesem Zusammenhang nur, dass es "die andere Seite" an mir gar nicht schätze, wenn ich in einem wichtigen Fall "den Lieben Gott einen guten Mann sein ließ" und was man am meisten hasste und fürchte, war, dass auch ich nur ein Lügner ("Schlitzohrigkeit") sein könnte....


Klingt irgendwie nach "Wenn zwei daselbe tun, dann ist das nicht das gleiche".... Man könnte auch sagen: irgendwie kein Fair Play, oder? :-)


Grüße,
Jerez
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Beitragvon tadinho » Di 29. Mai 2007, 19:59

....nach abwehrstrategien hatte ich immer in dland gesucht bei behördengängen besonders beim finanzamt....
.....schreibt IHR aus der sicht des besuchers(touristen) oder aus der sicht derer die in brasilien wohnen?.... im zweifelsfall sucht euch ein anderes umfeld...wie sagt man so schön - mittelschicht bzw oberschicht...dann braucht man nicht mehr oder weniger nach abwehrstrategien suchen wie in dland oder woanders......
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Beitragvon Takeo » Mi 30. Mai 2007, 02:48

Severino hat geschrieben:Nein, ich meine nicht auf die devote Art. Aber ich meine Du must Dich anpassen. Ein einfaches Beispiel: Auch Mal anschreiben lassen....
Aber ich denke es ist schwierig hier allgemeine Tipps zu geben. Da müsste ich zunächst etwas ausholen....
Wohne ja noch nicht definitiv in GO...


Ich weiss ehrlich gesagt garnicht, warum Ihr Euch Alle so einen Kopp macht! Ich wohne in GO, und ich muss ehrlich gesagt sagen, dass der normale Alltag garnicht sooo viel anders ist als in Bayern oder am Niederrhein! Ich 'vergesse', dass ich Ausländer bin und lebe einfach nur mein stinknormales Leben in Brasilien... ich glaub' das ist immer noch die beste "Strategie" ...
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Beitragvon Takeo » Mi 30. Mai 2007, 02:54

JerezBB hat geschrieben:"Den Lieben Gott einen guten Mann sein lassen" klingt in der einen Welt gut.
In der anderen heisst daselbe Verantwortungslosigkeit ...(und wer bezahlt danach den Schaden für fehlende Voraussicht???)


Also wenn das so weitergeht, landest Du noch in der Klapse!!!
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Beitragvon Severino » Mi 30. Mai 2007, 09:31

Oi Takeo,
das mit dem "normalen Leben" und den "Ausländer vergessen" sind wichtige Einstellungen. Hängt natürlich vom jeweiligen Alltag ab. Wenn man täglich wieder mit anderen Leuten zu tun hat, dann sieht Dein Gegenüber immer zuerst den Gringo in Dir.

Oi JerezBB,
genau das, was Du beschreibst verursacht eben den Wunsch nach Abwehr. Du musst in Brasilien wie ein Brasilianer denken, leben usw. Natürlich kann man all die "guten" Eigenschaften aus der "alten" Kultur übernehmen. Das Problem ist dann aber, dass Deine Gutmütigkeit ausgenutzt wird. Frag Dich immer: Was will der von mir und was bin ich bereit dafür zu geben? Das ewige "Eu quero..." insbesondere auch bei den Kindern ist schon so gemeint, dass sie etwas gerne hätten. Sie wissen aber auch ganz genau, dass das eben meistens gar nicht geht.
Alles in allem sehe ich schon die Notwendigkeit der Anpassung. Aber zur Abwehr Lügen oder Unfair sein, das halte ich für einen Schritt zuviel. Die direkten Aussagen meinerseits (Kritik aber auch Lob) sind für einige Brasilianer sehr ungewohnt. Das führte aber bisher nicht zu Misverständnissen. Dieses Nao sei, sei la, se deus quiser usw. beantworte ich immer nur mit quer o quer nao?

@tadinho
Nein, ein Tourist kommt wohl nicht in die Notwendigkeit "Abwehrstrategien" entwickeln zu müssen. Es geht hier um das tägliche Miteinander, dieses immer vom anderen profitieren wollen. Und das muss eben nicht immer finanziell sein.
Die Brasilianer haben das eben in der Vergangenheit so gelernt. In unserer Kultur ist aber "Notlügen" und "gegenseitiges Bevorzugen" usw. eben ungewohnt. Ich denke das ist es was Jerez plagt. Das hat mit Oberschicht gar nihts zu tun. Ein Beispiel:
Ich gehe mit einem Schwager zum Angeln. Frage ich den anderen Schwager nicht auch, ob er mit will ist der eine Woche lang beleidigt. Redet hinterücks schlecht über mich, usw. Dabei geht es ihm aber nicht um das Angeln, sondern um die Angst ich würde den anderen Schwager bevorzugen. Bzw. dieser würde sich eine Vorteil verschaffen, der eigentlich ihm zustände. Brasilien kennt eben kein echtes untereinander Zusammenhalten. es geht immer um "Ich gegen den Rest der Welt".
In der Oberschicht sind diese Spielchen übrigens noch ausgeprägter. Zum Glück haben ja die meisten Ausländer keine Kontakte zur Oberschicht. Denn hinterrücks sind es Rassisten.
P.s.: Wie immer sind Pauschalisierungen ausgeschlossen.
paz e amor
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Beitragvon O_Periquito » Do 31. Mai 2007, 04:07

oi gente
ich glaube auch nicht das dieses thema schwachsinn ist, da dieses thema so heftig diskutiert wird.

ich selbst habe dieses buch nicht gelesen und werde es wohl auch nicht lesen, habe gar keine zeit dazu.

was nicht von der hand zu weisen ist, das die im ersten post angeführten, sagen wir "eigenarten vieler brasilianer", sicher nicht aller, nicht aus der luft gegriffen sind.

seit 10 jahren kämpfen wir jetzt mit diesen problemen und es ist keine lösung in sicht.
sicher muss man diese ganze problematik, ganz vorsichtig ausgedrückt, die charaktereigenschaften der brasilianer, sehr behutsam behandeln.
wenn ich ganz ehrlich bin, während der 10 jahre die wir hier leben haben wir keine "abwehrstrategien" entwickeln können.

es kommt auch immer auf die sicht des betrachters an. bist du turist musst du nur aufpassen das dir nicht vorzeitig dein ganzes urlaubsgeld aus der tasche gezogen wird. wohnst du hier, hast einen job, hast du auch schon heftig mit den eigenheiten der brasilianer zu kämpfen, denn dann lernst du die brasilianer als kollegen kennen. spätestens wenn du angefangen hast zu bauen lässt du dann ferdern.

auf fast verloren posten bist du wenn du selbstständig bist, dann wird aus dem traum brasilien ein alptraum.
wir waren in D schon selbstständig, aber was wir hier in 10 jahren sebstständigkeit erlebt haben ist unglaublich, und resignierender weise muss ich sagen: KEINE ABWAHRSTRATEGIE HAT SICH BEWÄHRT.

es ist schon schlimm genug das man sich über abwehrstrategien hier unterhält, klingt ja wie im krieg.
aber wie oft denke ich, alles erwachsene und vernunftbegabte menschen, und wo bleibt das logische denken wenn sie anfangen zu denken?
es hat sich wohl ab und an ausgeschaltet.

vor ein paar tagen hat unser partner mit einem unserer arbeiter GROSSE !&@*$#! angestellt, um es einmal so zu sagen.
die antwort unsers partners danach war: DAS HÄTTE EUCH AUCH PASSIEREN KÖNNEN, ende des dialogs, und dann kam die phase des bockig seins die einige tage angehalten hat, von einsicht keine spur.
der funcionario: er hat die selbe arbeit die er an den tag 100% in den sand gesetz hat schon zig mal ohne fehl und tadel gemacht unter der anleitung von uns, an diesen tag nicht. wo hatte er denn sein sich angeeignetes wissen gelassen?
um es ganz klar mit seinen worten zu sagen: ICH WEISS NICHT WAS ICH MIR DA GEDACHT HABE, ICH HABE EINFACH GEMACHT WAS ICH FÜR RICHTIG GEHALTEN HABE, und das hat er dann auch 100% falsch gemacht. und was das schlimmste ist, der brasil chef stand da und hat zugesehen OHNE sich gedanken zu machen.
ende vom lied: die deutschen teilhaber bezahlen 2/3 des schadens, der arbeiter nichts da der brasil. chef es ja geduldet hat.

diejenigen die das alles noch durch die rosa rote brille sehen müssen sich erst einmal hier für einige jahre bewähren, wenn selbstständig, ihr geld erwirtschaften, und danach ehrlich schreiben was ihnen alles wiederfahren ist.
ich bin überzeugt davon das das ein kleines buch füllen wird wo sicher viele haarsträubende und zum teil auch unglaubliche dinge drin stehen werden. aber um fair zu sein, in diesem buch würden sicher auch etliche schöne erlebnisse stehen.

keiner kann sagen das hier alles schlecht ist, das stimmt nicht, aber die mentalität der menschen kann einen sehr oft an den rand der verzweiflung treiben.

@was mich aber immer bewegt: was denken die deutschen männer und frauen über solche dinge die hier eine brasilianische familie haben. wie setzte ich mich eigentlich mit solchen dingen auseinander wenn meine ehepartner/in brasilianer ist, oder lernt man damit umgehen ohne grosse worte.

schnell noch ein kleines beispiel:
unser erstes haus hier war gemietet, wir haben darin fast 6jahre gwohnt. als wir eingezogen sind haben wir ohne zu übertreiben 3t müll aller art von diesem grundstück wegfahren lassen. einer unserer nachbarn sagte, endlich kann man wieder auf das grundstück schauen. als wir ausgezogen sind war es sauber. jetzt nach 4 jahren macht das grundstück wieder einen verwahrlosten eindruck, aber ist bewohnt.
der besitzer des grundstücks konnte nicht verstehen das wir das grundstück entrümpelt haben. er meint zu uns, ach schmeiss doch den müll einfach unter den baum zu den anderen gerümpel.

um es mit einfachen worten zu sagen: ER VERSTAND UNS NICHT UND WIR VERSTANDEN IHN NCIHT, und so ist es bis heute mit vielen dingen geblieben. vielleicht wird unser sohn einmal mehr brasilianisch, wobei uns dieser gedanke nicht besonders gefällt, mit meinem mann und mir geht das nicht.
gruss periquito
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Beitragvon Severino » Do 31. Mai 2007, 09:58

Oi Periquita,
sehr schöne Beispiele über das "typische" Verhalten von Brasilianern. Das sind aber eben genau die anerzogenen Kulturunterschiede. Wir wurden erzogen sauber, ordentlich und pünktlich zu sein. Das ist uns in Fleisch und Blut übergegangen. Ein Handschlag gilt. Selbst ein Wort zählt unter Freunden und wir können offen und ehrlich mit Kritik umgehen. Auch sind Neid oder Habgier bei vielen Europäern nicht extreme Beweggründe um etwas zu veranlassen. Mit diesem"Kopf" kommen wir nun nach Brasilien - oder machen die Bekanntschaft eines brasilianischen Partners (Das ist im Prinzip ja das Gleiche).
Und plötzlich zählen in deren Kultur ganz andere Werte. Ich finde es immer traurig, wie wenig Rücksicht Brasilianer auf ihre wunderbare Natur nehmen. Wie egoistisch viele sind (sein müssen), wie sid Lügen ohne rot zu werden,wie sie nicht zusammenhalten (wollen), usw.
Aber genau das ist bei den Brasilianern eben auch in Fleisch und Blut übergegangen.
Abwehren kann man da eigentlich nicht viel. In den 10 Jahren mit Brasilianerin(en) habe ich mich aber auch verändert. Und das nicht nur wegen dem fortschreitenten Alters (man soll ja weiser werden?). Auch der Einfluss der "anderen" Denkweise des Partners verändert schlussendlich das eigene Verhalten. Manchmal kann ich aber auch nur den Kopf schütteln und sagen: Das ist halt so.
Ein typisches Beispiel ist dabei immer churrasco mit asa de frango. Obwohl man ja die Knochen auf dem Teller lassen, in den Kübel werfen könnte usw. Nein, die fliegen im ganzen quintal herum. Das Problem ist auch hier wieder, dass nicht nachgedacht wird. Das hat man schon immer so gemacht. Am nächsten Tag wischt man halt alles wieder zusammen. Und wenn man irgendwann den Garten voller baratas, formigas und ratos hat, naja, was solls. Trotzdem - und da zieht meine Partnerin voll mit - gibt es dann wieder Nachbarn und Bekannte die sich wundern wie schön alles bei uns ist. Die kommen immer ins staunen mit wie wenig Aufwand wir das Alles machen. Aber da liegt eben der Unterschied. Wir haben gelernt immer ein bisschen was zu machen. "Der Brasilianer" macht erstmal wochenlang nichts und klagt dann über den Berg Arbeit, den er vor sich hat. Manchmal glaube ich, dass es in Brasilien einfach zu heiss ist zum Nachdenken...
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Beitragvon O_Periquito » Do 31. Mai 2007, 11:05

oi severino
du hast mir aus der seele gesprochen, man hätte es nicht besser sagen können.
gruss periquito
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Beitragvon Zambo » Do 31. Mai 2007, 11:36

Super Severino. Das habe ich neulich in einem anderen Bezug in einem Satz geschrieben: "Vielen Menschen sind zu denkfaul".

Das scheint mir bei vielen Brasilianern besonders ausgeprägt zu sein.
Nachdenken tut man nur, wenn es um den eigenen Vorteil geht.

Auch der Mangel Kritikfähigkeit, das Verschweigen unangenehmer Dinge und das intensive Lügen sind mir aufgefallen.
Mein bester bras. Kumpel hatte sich mit diesen Eigenschaften am Ende mehr Probleme eingebracht, als der eigentlich "gedachte" (oder nicht gedachte?) Vorteil. Allerdings hat er sich während seines Studiums in Deutschland im positivem Sinne geändert.
Meine Frau hat sich in Deutschland während ihrer Studiumszeit auch viele positiven Eigenschaften angeeignet, genauso wie ich positive Eigenschaften aus dem Ausland übernommen habe.

In jedem Land der Welt findet man gute Eigenschaften in der Mentalität. Warum diese nicht übernehmen?

Bei einigen Usern in den Brasil-Foren hört es sich aber oft so an, als wenn sie die negativen Tugenden mitübernehmen und ihre Heimatmentalität komplett aufgeben zu versuchen.
Warum denn das?
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.
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