"Abwehrstrategien" gegen bras. Eigenarten? Welche?

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Männer Frauen Gottes

Beitragvon bruzundanga » Fr 8. Jun 2007, 01:30

STUR wie die Leute nun mal sind und gleichzeitig unsensibel genüber sprachlichen Feinnheiten..........

1. Strategien zum Umgang mit...

sollte der Titel sein.

P.S. Abwehrstrategien ist so doof, dass es mir schon hochkommt.
Dann wäre der quatsch der manchmal losgelassen wird viel erträglicher bzw. verständlicher.
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Beitragvon bruzundanga » Fr 8. Jun 2007, 01:35

STUR

weiter so

stur und unsensibel bis zum Tode. Das ist deutsch[/u]
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Beitragvon supergringo » Fr 8. Jun 2007, 14:45

So sehr ich mich bei den Themen Favela, Sicherheit, Urlaubsmotive und sicher noch ein paar anderen Punkten mit Takeo fetze, hier gebe ich ihm recht. Abwehrstrategien? Eher das Gegenteil, in gewisser Weise habe ich auch von den Brasilianern gelernt. Diese direkte deutsche Art hat schon manchen internationalen Kollegen aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Italien, Spanien oder sogar Australien verschreckt. Brasilianer sind da i.d.R. diplomatischer. Mittlerweile erzähle ich immer die gleiche Geschichte, wenn ich einen 50er wechseln will, aber eigentlich nichts kaufen möchte. Ich lächle den Ladenbesitzer an und sage: "Ich habe 50 Reais. Eigentlich bin ich ein glücklicher Mann. Aber ich kann mir von dem Geld nichts kaufen, weil keiner wechseln kann. Können Sie mir helfen?" Meistens wird gegrinst und/oder zurückgelächelt, die Schublade unter dem Ladentisch geöffnet, und die Scheine gewechselt. Früher habe ich direkt gefragt, eine Absage kassiert, und die brasilianischen Banken, Geldautomaten und diese unfreundlichen, nicht hilfsbereiten Kaufleute verflucht ...
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Beitragvon Severino » Fr 8. Jun 2007, 15:33

supergringo hat geschrieben:So sehr ich mich bei den Themen Favela, Sicherheit, Urlaubsmotive und sicher noch ein paar anderen Punkten mit Takeo fetze, hier gebe ich ihm recht. Abwehrstrategien? Eher das Gegenteil, in gewisser Weise habe ich auch von den Brasilianern gelernt. Diese direkte deutsche Art hat schon manchen internationalen Kollegen aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Italien, Spanien oder sogar Australien verschreckt. Brasilianer sind da i.d.R. diplomatischer. Mittlerweile erzähle ich immer die gleiche Geschichte, wenn ich einen 50er wechseln will, aber eigentlich nichts kaufen möchte. Ich lächle den Ladenbesitzer an und sage: "Ich habe 50 Reais. Eigentlich bin ich ein glücklicher Mann. Aber ich kann mir von dem Geld nichts kaufen, weil keiner wechseln kann. Können Sie mir helfen?" Meistens wird gegrinst und/oder zurückgelächelt, die Schublade unter dem Ladentisch geöffnet, und die Scheine gewechselt. Früher habe ich direkt gefragt, eine Absage kassiert, und die brasilianischen Banken, Geldautomaten und diese unfreundlichen, nicht hilfsbereiten Kaufleute verflucht ...
Gute Aussage. Und da ergibt sich gleich die Gegenfrage: Welche Eigenschaften der Deutschen (Schweizer/Österreicher) nervt Brasilianer am Meisten?Vielleicht ist ja da auch ein bisschen REaktion?
paz e amor
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Beitragvon amarelina » Fr 8. Jun 2007, 15:41

supergringo hat geschrieben: Und da ergibt sich gleich die Gegenfrage: Welche Eigenschaften der Deutschen (Schweizer/Österreicher) nervt Brasilianer am Meisten?


schlechte laune, überheblichkeit, besserwisserei

schöns tägli
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Beitragvon Claudio » Fr 8. Jun 2007, 17:50

Severino hat geschrieben:Vielleicht ist ja da auch ein bisschen REaktion?


:idea:
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Damit

Beitragvon bruzundanga » Fr 8. Jun 2007, 18:13

sich ein D/AU/CH erlauben kann ein Rabugento zu sein muss er schon sehr intim mit den jeweiligen Brasilianern sein.


Also: Rabugento als Eigenschaft die die Brasilianer am meisten nervt.

Amrelina hat was ähnliches auf deutsch geschrieben.

Und nocheinmal weil auch ich stur bin: Mann/Frau braucht keine Abwehrstrategien! Mann/Frau braucht allerhöchsten Strategien zum Umgang mit....
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Beitragvon amarelina » Fr 8. Jun 2007, 19:09

rabugento - mürrisch

ich wollte auch miesepetrig schreiben, weil mir aufgefallen ist, dass viele (nicht alle) europäer in brasilien mit den mundwinkeln an den knieen unten herumlaufen, so als hätte jemand sie dazu gezwungen in brasilien urlaub zu machen oder dahin auszuwandern

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Beitragvon Takeo » Fr 8. Jun 2007, 20:14

supergringo hat geschrieben:Mittlerweile erzähle ich immer die gleiche Geschichte, wenn ich einen 50er wechseln will, aber eigentlich nichts kaufen möchte. Ich lächle den Ladenbesitzer an und sage: "Ich habe 50 Reais. Eigentlich bin ich ein glücklicher Mann. Aber ich kann mir von dem Geld nichts kaufen, weil keiner wechseln kann. Können Sie mir helfen?" ...


Genau soo! Nicht nur weil man jetzt in Brasilien ist - ein deutscher Trampel, in dieser zarten Zauberwelt mit all' diesen fremdländischen Wesen, die man ja auf gaaaaar keinen Fall in irgendeiner Form in ihrer Kultur und Lebensweise stören oder anzweifeln sollte (so ähnlich wie im Zoo: "bitte nicht füttern!") - irgendwie getarnt und eingedeckt mit allerhand Strategien welcher Art auch immer bewaffnet, möglichst unauffällig und höchst sensibel, sich benehmen... Nee, bring einfach Deine Story! Ich hab 50,- R$ und hätte sie gerne gewechselt! N' Problem? Wenn man sie nicht gewechselt kriegt liegt das zu 99% daran, dass kein Wechselgeld vorhanden ist... und wenn doch, dann sagt man einfach: Bitte, Bitte, Bitte... und dann klappen die restlichen 1% auch noch!

Überhaupt: die beste Strategie ist immer noch: "just be yourself!" Und wenn man 'sich selber' ist, ist man nämlich gleichzeitig weder Gringo, oder Deutscher, oder Schweizer, oder Brasilianer... sondern eben nur 'sich selber' ... und ich wage mal zu bezweifeln, dass man bei 180.000.000 Einheimischen sehr aus dem allgemeinen Rahmen fällt!

Von wegen "Elefant im Porzelanladen" ... ich möchte mal wissen von welchem Porzelanladen hier die rede ist!
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Beitragvon Holger3 » Fr 8. Jun 2007, 20:54

>Wenn man sie nicht gewechselt kriegt liegt das zu 99% daran, dass kein Wechselgeld vorhanden ist

Ist meiner Erfahrung nach nicht unbedingt so.

Es ist ganz sicher kein Fehler, sich den Gegebenheiten anzupassen und sich halbwegs geschickt zu verhalten, egal, in welchem Land.

Gerade bzgl. Troco hab ich da so meine Erfahrungen, hab ne Lanchonete in nem Shopping-Center, 200 Lojas und alle wollen troco von den 3 Banken, die hier sind. Gerade bzgl. Moeda de 1,00 oder 0,50 ist die Situation seit September katastrophal.

Hier 3 Moeglichkeiten, bei den Banken vorzusprechen:

1) Gibt es "moeda de um R$"?
Du erhaelst nichts.

2) Ich brauche wenigstens 50,00 in "moeda de um R$", bin schon tagelang ohne troco, kannst Du mir ein bisschen was geben?
Man erhaelt (meistens) die R$ 50,00

3) Du bist meine allerletzte Hoffnung (heul, heul, anbete, auf die Knie fall), seit Tagen verliere ich Umsaetze weil ich kein Wechselgeld hab (keine Luege!!), kannst Du mir irgendwie R$100 in "moeda de um R$" geben?
Man erhaelt zwischen 50 und 100.
Danach "danke schoen", "du hast mir sehr geholfen", *smile smile smile*, ein schoenes Wochenende "erleichtertguck" abraço beijão bla bla bla
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