"Abwehrstrategien" gegen bras. Eigenarten? Welche?

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Beitragvon supergringo » Sa 9. Jun 2007, 13:50

Takeo hat geschrieben:Nee, bring einfach Deine Story! Ich hab 50,- R$ und hätte sie gerne gewechselt! N' Problem? Wenn man sie nicht gewechselt kriegt liegt das zu 99% daran, dass kein Wechselgeld vorhanden ist...
Takeo, Du bist und bleibst einfach ein ignoranter Vollidiot. Bloß nichts dazu lernen können und auch wollen. Siehe dazu auch Deinen Senf im "Indianer-Thread". Das ist zumindest meine Ansicht aus der fernen "Bundesrepublik" ...
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Beitragvon Takeo » Sa 9. Jun 2007, 16:28

Du hast mal wieder nicht begriffen, was ich sagen wollte, bzw. dass ich Dir sogar recht geben wollte... aber ich sag' Dir und Euch Allen mal was: ich arbeite und lebe seit geraumer Zeit hier in Brasilien, ich bin hier aufgewachsen und ich rede eigentlich NUR deutsch in Eurem Forum... langsam habe ich es satt mir ständig von irgendwelchen Brasilienurlaubern sagen lassen zu müssen, wie Brasilien wirklich sei - bisher hab' ich noch nie was aus dem Forum bekommen, nur gegeben: nämlich den Versuch das Land in dem ich lebe so darzustellen wie es wirklich ist: in seiner ganzen Normalität, aber Ihr wollt es einfach nicht hören. Frage: was soll' ich überhaupt noch hier??? Ein Austausch findet nicht satt, Ihr habt Recht, Ihr wisst es besser. Träumt von Brasilien - ich lebe hier meinen Alltag! Die Klischees finden einzig und alleine hier im Forum statt, das brauch' ich echt nicht mehr!
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Beitragvon Claudio » Sa 9. Jun 2007, 18:38

Takeo hat geschrieben:Du hast mal wieder nicht begriffen, was ich sagen wollte, bzw. dass ich Dir sogar recht geben wollte... aber ich sag' Dir und Euch Allen mal was: ich arbeite und lebe seit geraumer Zeit hier in Brasilien, ich bin hier aufgewachsen und ich rede eigentlich NUR deutsch in Eurem Forum... langsam habe ich es satt mir ständig von irgendwelchen Brasilienurlaubern sagen lassen zu müssen, wie Brasilien wirklich sei - bisher hab' ich noch nie was aus dem Forum bekommen, nur gegeben: nämlich den Versuch das Land in dem ich lebe so darzustellen wie es wirklich ist: in seiner ganzen Normalität, aber Ihr wollt es einfach nicht hören. Frage: was soll' ich überhaupt noch hier??? Ein Austausch findet nicht satt, Ihr habt Recht, Ihr wisst es besser. Träumt von Brasilien - ich lebe hier meinen Alltag! Die Klischees finden einzig und alleine hier im Forum statt, das brauch' ich echt nicht mehr!


mein gott, nach 859 Beiträgen hast du endlich gemerkt dass du die menschen nicht mit reden ändern kannst?
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Beitragvon amarelina » Sa 9. Jun 2007, 20:53

@takeo, wer austeilt muss auch einstecken können

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Beitragvon Takeo » Sa 9. Jun 2007, 21:37

Ihr habt beide (Claudião + Amarelinha) recht!

Vielleicht muss man auch einsehen, dass bornierter Liberalismus ja nichts weiter, als ein Abfallprodukt einer gelangweilten Wohlstandsgesellschaft mit ihrem schlechtem Gewissen gegenüber der wirklichen Welt ist, weil es diese Gesellschaften ausser in G7 nirgens sonst gibt. Wenn man mal in Braslien, Thailand, Afrika oder Russland lebt, sieht man vieles vielleicht lockerer oder anders. Das gilt für "Abwehrstrategien", für "Sicherheit", für "Indianer", für "Nonnen" und andere Lieblingsthemen...

Wahren Libersalismus findet man vielleicht in holländischer oder skandinavischer Lebensart, bornierter Liberalismus hingegen ist dieser "gegen alles" Liberalismus, dieser "Pseudoliberalismus" der keine andere Meinung als die eigen "Pseudoliberale" duldet, und hinter jedem irdischen Geschäft direkt konspirative Machenschaften böser Mächte vermutet, ohne die Dialektik der Ereignisse zu beachten.
Zuletzt geändert von Takeo am Sa 9. Jun 2007, 23:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Takeo » Sa 9. Jun 2007, 23:49

Vielleicht ist das auch der Grund, warum Brasilianer von vielen Europäern so oft als 'abgestumpft' oder 'lethargisch' bezeichnet werden, wenn es um die Lieblingthemen 'Armut' geht... ihnen - den Brasilianern - fehlt erst mal nichts anderes als die "Betroffenheit der Wohlstandswelt". Ich bezweifele mal, dass da Mexikaner, Inder, Süd-Afrikaner oder Indonesier (als Beispiel) sehr viel anders sind als Brasilianer. Das hat nichts mit Abgestumpftheit, oder Augenschliessen zu tun, sondern viel mehr mit dem Umgang und des kennens der Armut vor der Haustür - man lernt zu UNTERSCHEIDEN.
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Wie beleidigt....

Beitragvon Hilux » So 10. Jun 2007, 16:13

Es scheint jetzt, dass hier jemand beleidigt ist....

Eine Eigenschaft, die mir in meiner brasilianischen Familie am meisten gefällt ist, das man tolerant ist und nicht versucht, Menschen zu verändern. Hierin mögen ja auch Gründe dafür liegen, dass sich einiges in Brasilien nicht verändert. Das ist auch meistens gut so.
Wenn in diesem Beitrag über berufliche Probleme geredet wird, ist die sprachliche Formulierung "Abwehrstrategie" zugegeben sehr negativ behaftet. Allerdings ist der Austausch darüber, meiner Ansicht nach, nicht pauschal als unsensible Meckerei abzustempeln, sondern sehr wichtig.

@takeo
Wenn wir es hier so !&@*$#! finden würden wären wir ja nicht hier...oder ?
Kinderfeindlichkeit, schlechtes Arbeitsklima, Nachbarschaftsstreit, Arroganz gepaart mit Inkompetenz, 22 Uhr Musik leise.... so manche Assoziation mit Deutschland weckt kein Heiweh. Andererseits gibt es ja auch europäische Qualitäten...
Das einzige was ich mich manchmal in Brasilien wünschen würde, ist etwas "bom senso" und etwas Kritikfähigkeit. Solange alle Probleme ignoriert werden und alles "tudo bom"..."tudo bem" ist, kann sich hier auch kein Brasilianer beschweren...
Es wäre nett, denen die hier leben, auch das Recht an Kritik zuzugestehen. Mein Schwiegervater sagt immer "O meu genro é mais brasileiro que eu, pois ele optou para viver aqui, eu so naci aqui..."

Mein Wort zum Sonntag.
Gruss aus Fortaleza
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Beitragvon JerezBB » So 10. Jun 2007, 21:46

@Hilux

Ah, ich glaube, Du sprichst einen sehr wichtigen Punkt an. Der heisst: Verändern. Besser: Bereitschaft zu verändern. Noch besser noch: Lernen.


Dazu:
Niemand ändert sich gerne. Weltweit.

Die Wahrheit:
"Nobody likes changes except wet babies"

Und jetzt?
Ist ja nett, wenn man als Brasilienfreund für sich selbst definiert hat, dass man eine offensichtliche Unwilligkeit zu lernen, dazuzulernen in Brasilien in jeder Form akzeptiert.

Die Frage ist nur, ob sich jemand aus Brasilien es in der Tat leisten kann, so ungebildet, so dumm und so unkultiviert weiterhin durchs Leben zu gehen.... Leute aus Deutschland, die diese Form von Arroganz durch "Verständnis" tolerieren, sollen und dürfen das natürlich weiterhin tun. Die Frage ist nur, ob sie jemals wirklich glücklich werden mit dieser Art von Einstellung BrasilianerInnen gegenüber....

Arroganz sollte immer und überall und immer da, wo sie sich zeigt, niemals durch "Verständnis" belohnt werden, sondern viel besser bestraft durch die entsprechende Antwort.

Wer das nicht macht, wird die entsprechenden Ergebnisse für sich selbst einfahren.


Verständnis ist niemal einseitig.
Und gerade die Brasil-Experten unter uns sollten das besser wissen als irgend jemand anderes...


Jerez
No encha o saco
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