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Liebe Leute, stammt leider nicht von mir.
Alles nur geklaut bei pauker.at.
Aber vielleicht hilfreich.
prinzipiell gibt es nur 10 Buchstaben, auf die ein port. Wort enden kann:
-L -U -Z -I -R und -M -E -S -A -O
...alle anderen sind Fremdwörter.
prinzipiell gilt: Wörter, die auf -l, -u - z, -i oder -r (1. Gruppe) enden ODER ein -i- oder ein -u- in der letzten Silbe haben, werden auch auf der letzten Silbe betont.
Beispiele: farol (fa'rol), quartel (quar'tel), feliz (fe'liz), jardim (jar'dim), pombal (pom'bal), traidor (tra-i'dor), ruim (ru'im)...
das gilt natürlich auch für alle Verbformen: estou (e'stou), falar (fa'lar), chamei (cha'mei)...
soll das Wort jetzt aber NICHT auf der letzten Silbe betont werden, muss ein Akzent gesetzt werden:
lápis, amável, Ãndio, ânsia,...
die Wörter aus der zweiten Gruppe, die also auf -m, -e, -s, -a, -o enden, werden auf der vorletzten Silbe betont (außer in der letzten ist ein -i- oder -u- ... siehe oben):
fome ('fo-me), coragem (co'ra-gem),
das gilt für die Pluralformen: felizes (fe'li-zes), cidades (ci'da-des)
und auch für die Verben: falam ('fa-lam), dizem ('di-zem), queres ('que-res), faço ('fa-ço)
Ausnahmen werden wieder mit Akzent markiert:
além, holandês, mantém, após, porquê
prinzipiell gibt es nur ZWEI Akzente im Portugiesischen: den grave (´) und den circunflexo (^) ... der grave soll die Silbe öffnen:
é (wie ä in «ändern», ó (wie in «offen»)
und der circunflexo schließen: ê (wie «enden») oder ô (wie «Ofen»).
Eine Ausnahme gibt es, wenn die Präposition a (nach, zu, bei...) auf den weiblichen Artikel a / as oder auf aquela/e/s trifft: ausnahmslos in diesem Fall gibt es den agudo (`):
vou à (= a + a ) praia
dou o livro àquele homem (a + aquele)
für die Tilde (~) gilt, dass sie nicht nur die Betonung an sich zieht, sondern auch die Aussprache verändert (nasaliert)! Ein Wort, das eine Tilde hat, kann eventuell einen zweiten Akzent haben (sótão)!
überhaupt kann kein port. Wort mehr als einen Akzent haben (Ausnahme siehe unten)! Adjektive auf -mente haben keinen Akzent!
weiters wird ein Akzent gesetzt, wenn es gilt, Missverständnisse zu vermeiden:
e (und) «--» é (ist)
da (de + a) «--» dá (gib!, er gibt)
se (sich, wenn) «--» sê (sei!)
tem (er hat) «--» têm (sie haben)
mantém (er erhält) «--» mantêm (sie erhalten)
coco (Kokos) «--» cocó
lá (dort) «--» lã (Wolle)
porque (weil) «--» porquê (warum)
Akzente werden auch gesetzt um die Diphtonge zu trennen:
faixa - faÃsca (fa-'is-ca)
ciumar (ciu-'mar) - ciúme (ci-'ume)
dói (tut weh) - doÃa (tat weh)
oder, um die Betonung zu markieren:
só (wie in So-nne), lê (be-le-sen), vê (be-we-gen)
weiters in der 1. Pers. Plural (wir) aber nur bei der -ar-Deklination, um die Gegenwart vom Perfekt zu unterscheiden:
falamos (wir sprechen) «--» falámos (wir haben gesprochen)
bei der -er und -ir Deklination sind diese Formen im Schriftbild gleich, doch die Perfektform wird sprachlich ein wenig mehr betont!
auch bei den unbetonten Pronomina spielt der Akzent eine Rolle:
cantá-lo, fazê-lo, consegui-lo (conse'gui-lo, kein Akzent, das i reicht, um die Betonung zu markieren, siehe oben!), chamou-o (cha'mou-o, hier ist es das u).
zwei Akzente gibt es nur bei Formen wie:
dizê-lhe-ás (Du wirst ihm sagen)
chegá-la-á (er wird sie erreichen)
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