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Welches dieser Reiseziele ist Deiner Ansicht nach eine tolle Alternative zu Brasilien?
Dominikanische Republik 19%  19%  [ 7 ]
Cuba 38%  38%  [ 14 ]
Kapverden 22%  22%  [ 8 ]
Thailand 19%  19%  [ 7 ]
Abstimmungen insgesamt : 36
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BeitragVerfasst: 04 Feb 2006 09:28 
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Nazman hat geschrieben:
Ok,

ich sehe, ihr versteht nicht was ich euch sagen will. Es gibt mehr als eine Milliarde Moslems und wie ich herauslesen kann, sind auch alle für euch Terroristen. Und wie ich aus euren Texten herauslesen kann, versteht ihr nichts von dem Islam. .....Vielleicht vergesst ihr auch, das das Bildungniveau in diesen Ländern nicht all zu hoch ist und die Menschen leicht zu steuern sind....


Nazman, in allem, was hier in diesem Zitat schreibst hast Du ja recht, und ich finde auch gut, dass Du die Diskussion so sachlich führst.

Wir wissen, dass es nur wenige Terroristen gibt, aber diese Massenbewegungen, dieser allgemein ausgedrückte Hass, der öffentlich bekundete Tötungswille, das Gerede vom Heiligen Krieg (als ob die Religion diesen abverlangen würde) - dass alles veranlasst mich eben, ein Land für meine Reisen auszusuchen, wo ich mich damit zumindest nicht auseinandersetzen muss.

Auch wenn die Türkei oder auch Tunesien sicher schöne und beliebte Reiseziele sind, so wird man doch wohl auch respektieren können, dass einige Menschen für sich ausschließen, dort Urlaub zu machen. Ich mag lieber die Freizügigkeit. Nur darum geht es ja in diesem thread.

Zitat:
Der Islamische Religionsrat in Singapur warf den westlichen Zeitungen vor, unter dem Deckmantel der Pressefreiheit den Zorn der Muslime mutwillig zu schüren. Das geistliche Oberhaupt der irakischen Schiiten, Großayatollah Ali al Sistani verurteilte die Karikaturen ebenfalls, deutete allerdings auch an, dass radikale Muslime dazu beigetragen hätten, das Bild des Islams in der Welt zu verzerren. In Bagdad und vor allem in Basra demonstrierten tausende aufgebrachte Menschen gegen die Zeichnungen und beschimpften vor allem Dänemark.

Das pakistanische Parlament verabschiedete einstimmig eine Resolution, in der die Karikaturen als «niederträchtig, empörend und provokativ» verurteilt werden. Die Abstimmung war ursprünglich für kommenden Dienstag anberaumt, wurde auf Grund der wachsenden internationalen Protestwelle jedoch vorgezogen. Später kam es zu Massenkundgebungen in Islamabad sowie in Lahore.

Bei allen Demonstrationen, so auch in Bangladesch und in der Türkei wurde eine umfassende Entschuldigung von Seiten der dänischen Regierung gefordert. Auszug aus: http://de.news.yahoo.com/060203/12/4uvjd.html


Zitat:
In vielen moslemischen Ländern wie Indonesien, der Türkei, Saudi-Arabien sowie in einigen Golf-Staaten und in den Palästinenser-Gebieten kam es nach den Freitagsgebeten zu Ausschreitungen. Bei den Gebeten riefen zahlreiche Prediger zu Hass und Gewalt gegen die betroffenen europäischen Länder auf. "Wir werden nicht weniger als das Abtrennen der Köpfe der Verantwortlichen akzeptieren", sagte ein Geistlicher in einer Moschee im Gaza-Streifen.

http://de.today.reuters.com/news/newsAr ... IT-2ZF.xml


Weißt du, ich kann verstehen, wenn Menschen beleidigt sind. Ich kann auch Proteste und Demos verstehen, auch das alberne Verbrennen von Fahnen bin ich bereit noch hinzunehmen. Aber bei Morddrohungen, Selbstmordanschlägen und auch "Ehrenmorden" hört jegliches Verständnis auf. Jeder primitive Mensch muss wissen, dass Worte, Karrikaturen oder auch einfach nur einen deutschen Liebhaber zu haben, es niemals rechtfertigt, zu töten.



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tinto


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BeitragVerfasst: 15 Mär 2006 21:58 
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Zurück zum Thema - braucht eine Brasileira eigentlich ein Visum für die Domrep? War schom jemand da und hat Erfahrungen wie die da mit Brasileiras umgehen?



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tinto


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BeitragVerfasst: 16 Mär 2006 10:53 
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@tinto
Ich denke mit dem AI in der DomRep hast Du dass, was Du und Deine Latina gesucht haben. Ich wünsche Euch schöne Ferien.

@all
Für mich wäre das nichts, so ein all inclusive. Da hockst Du mit lauter Touristen aus England, Holland und Deutschland in einem abgeschlossenem Hotelkomplex mit einem schönen Strand. Von Land und Leuten siehst Du da ja nichts. Dafür bist Du aber sicher vor den Einheimischen. Ob nun so ein Touristenbunker nicht doch eine attraktives Ziel für Extremisten ist, sei dahingestellt. Naja, wie gesagt, für mich wäre das nichts...

Zitat:
braucht eine Brasileira eigentlich ein Visum für die Domrep? War schom jemand da und hat Erfahrungen wie die da mit Brasileiras umgehen

Ich habe festgestellt, dass sich die Brasilieras und die Dominicanas nicht besonders mögen. Jede "Gattung" hält sich für die Bessere. Zumindest hier in Europa, im Hotelkomplex wird es wohl keine Probleme geben. Böse Zungen haben auch schon Mal sowas wie "karibische Jugos" in die Runde geworfen, was ich hier wertungsfrei einfach mal zitiere.....

Visum: Innerhalb des Mercursul wird sie kein Visum benötigen, ob die DomRep eins verlangt, würde ich aber sicherheitshalber Mal auf dem brasil Konsulat nachfragen.....



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 16 Mär 2006 22:00 
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Oi, ihr Lieben, danke für die Hinweise.

Ich hab mich jetzt auch erst mit der Domrep beschäftigt. Interessant, eine ganz andere Welt. Ich wußte gar nicht, dass da so viele Frauen von hier hinfahren, um sich beglücken zu lassen und auszuleben. An Sankies werde ich mich wohl kaum gewöhnen können. Aber ansonsten glaube ich, dass es da sicher auch sehr schön ist.

Den Bericht mit dem Skifahren habe ich auch gesehen. Ich hoffe für die Beteiligten nur, dass dass niemand von den offiziellen dort gesehen hat...



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tinto


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BeitragVerfasst: 01 Mai 2006 20:58 
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OK. Latina&ich sind wieder zurück - und wir sind beide der Meinung:

Die Dominikanische Republik ist eine echte und wirklich preiswerte Alternative zu Brasilien mit hohem Unterhaltungswert. Die Reise war super und all unsere Erwartungen haben sich erfüllt.

Mehr dazu im gesonderten threat.



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tinto


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BeitragVerfasst: 08 Aug 2006 07:58 
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Wohnort: ne, bitte, nicht mehr im DFF...
mal ein paar Anmerkungen, zu Eurer Beiträgen:
die islam Geschichten...
Ich war zufällig in den Wochen nach den Karikturen in einem islamischen Land (Malaysia). Hat man kaum was von mitbekommen, ausser der normalen Berichterstattung in den Tageszeitungen.TV-Nachrichten.
Ist alles eine Frage der Radikalisierung. Und die ist in den (meisten) Ländern nicht so stark wie dort, wie die Leute durchdrehten (Pakistan, Iran, Indonesien...)

Ansonsten: mir fehlen auch die interessantesten Alternativen, in der Umfrage.
Kommt sicherlich auch drauf an, ob man sich Niederlassen will, oder nur Urlaub machen möchte.

Wie von Manzanita (Seite 1) genannt " Trindidad/Tobago oder Mauritius",
würde ich zu Mauritius sagen: Urlaub, ok, aber zum Leben???
Da sind höllische Unterschiede zu Brasilien.
U.a. kannst Du keine Immobilien erwerben, nur Minderheitsbeteiligungen (49%) an Firmen für Ausländer gestattet, Riesenprobleme mit Visa.
Dazu ist die Bevölkerung indisch dominiert, und das ist nicht jedermann sein Fall.
Gehaltsmässig liegt man da auch so bei 200€/Monat, und das bei höheren Lebenshaltungskosten als Brasilien, oder Asien, oder andere Länder Lateinamerikas.
Gründe, die für mich ausreichen würden sofort abzuwinken.

Dann lieber gleich zum französischen Nachbarn von Mauritius,nach Reunion, brauchst kein Visa, europäische Infrastruktur, Gehälter wie in Europa (leider auch Steuern), dazu Bevölkerungsmischmasch und Wetter ähnlich wie in Brasilien.

Das Immobilienproblem (wie oben unter Mauritius) gibt es übrigens auch in der Dominikanischen republik. Für mich daher auch gleich ausgeschlossen (zum niederlassen, nicht Urlaub)

Trinidad & Tobago kenne ich nicht - aber war von Barbados begeistert.
Könnte mir TnT auch ganz gut vorstellen.

Persönlich möchte ich mir auch gerne nochmal Venezuela anschauen, als auch (wie weiter oben genannt) Moçambique. Wobei ich mir das Letztere doch ein bissl arg arm vorstelle. Dazu kommt evtl. als Gegenargument für Moçambique noch die Bevölkerung. Ich habe nichts gegen Schwarze, im Gegenteil, finde aber die Menschen aus West- und Ostafrika wesentlich "grazieller".
In Malawi/Südafrika/Zimbabwe fand ich die eher klein & pummelig.
Vermute mal, dass dies in Moçambique ähnlich sein dürfte.

Für franz. sprechende leute könnten aber die franz. Überseedepartements in Frage kommen. Mehr zum Leben, als für den Urlaub.
Neben bereits erwähnten Reunion grenzt ja auch Brasilien an franz.Guyana.
Preislich sind diese aber sehr teuer, aber wenigstens kann man da auch als Angestellter ähnlich wie in Europa verdienen.
Könnte eine vernünftige Alternative sein, für Leute, die Nordbrasilien, Amazonas, etc. mögen.
Die Niederländer haben ja auch noch ein paar Reststücke, wie Aruba, Curaçao und St.Maarten in der Karibik. Ich kenne diese nicht, aber von den Aufenthaltsbestimmungen könnte es dort ählich sein, wie bei den Franzosen gehandhabt.

Andere Inseln: ganz, ganz einsame Inseln (wie die Kapverden) sind eigentlich auch nicht mein Fall. Aber nur als Anregung: denkt dabei aber auch mal an Sao Tomé & Principe, evtl. auch an Guinea Equatorial.
Eine gute Freundin von mir stammt aus Sao Tomé, finde die Leute unheimlich nett.
War dort aber auch nie persönlich, und würde für mich wohl wegen der geographischen Lage auch schon nicht mehr in Frage kommen können.


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 Betreff des Beitrags: Keine von denen
BeitragVerfasst: 26 Jan 2007 21:29 
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Beiträge: 340
Wohnort: Hamm
Nach einem Gespräch mit meiner Frau käme keine von den möglichen Antworten in Betracht. Zum Urlaub ja aber zum Leben keine.

Domrep ist eine gute Wahl für die AI Touristen die einen Aufenthalt in einer geschlossenen Anlage mögen, aber seit die US-Amerikaner dort Urlaub machen werden Deutsche nicht bevorzugt behandelt. Die Amerikaner werfen mit Trinkgeldern um sich, da weiss man warum die USA kein gutes Sozialsystem hat.



"In Mallorca trifft man mehr Deutsche als in Berlin."
Thomas Gottschalk am 23.6.2007


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine von denen
BeitragVerfasst: 26 Jan 2007 21:43 
Bernado hat geschrieben:
Domrep ist eine gute Wahl für die AI Touristen die einen Aufenthalt in einer geschlossenen Anlage mögen, aber seit die US-Amerikaner dort Urlaub machen werden Deutsche nicht bevorzugt behandelt. Die Amerikaner werfen mit Trinkgeldern um sich, da weiss man warum die USA kein gutes Sozialsystem hat.


Naja, natuerlich sind die Amerikaner schon immer in der Dominikanischen Republik. http://www.puntacana.com z.B. war eines der ersten Resorts, vor 30-40 Jahren von New Yorker Anwaelten eroeffnet. Ist ja auch kein Wunder, da Puerto Rico einen Steinwurf entfernt liegt und Cuba natuerlich. AI Tourismus gibts ueberall auf der Welt und genauso in Europa. Mir ist nicht ganz klar, was du damit meinst, dass deutsche bevorzugt werden sollen. Wieso?

Die Dominikanische Republik ist insofern bedenklich, als die Kriminalitaet in den letzten 5 Jahren dramatisch, parallel zum Drogenkonsum (unter den Einheimischen) rapide zugenommen hat. Die gesamte Infrastruktur ist im Argen.

Zu den Amerikanern: Im Gespraech ist, eine Fakultaet des MIT nach Santo Domingo auszulagern, ich glaube ein weltweit fuehrendes Cardio-Forschungs-Zentrum, o.ae.


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BeitragVerfasst: 26 Jan 2007 22:16 
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Registriert: 30 Nov 2004 16:40
Beiträge: 398
Wohnort: Sergipe / z.Z. Afrika
Also fuer einen single ist Cuba sicher ne Alternative, bzgl. der vielen netten Latinas.....

Fuer verheiratete siehts da nicht so toll aus, denn da man alles in Dollar zahlen muss ist es gar nicht billig, die Qualitaet der vielen Privatunterkuenfte ist auch nicht gerade berauschend, Nachtleben ist ganz ok, zumindest in den grossen Staedten (Havana, Santiago)

Als verheirateter Latinamann wuerde ich eher nach Mexico als nach Cuba.

Hasta la victoria o la muerte, zumindest der ist naeher am muerte als an der victoria :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine von denen
BeitragVerfasst: 27 Jan 2007 00:25 
Bernado hat geschrieben:
Domrep ist eine gute Wahl für die AI Touristen die einen Aufenthalt in einer geschlossenen Anlage mögen, aber seit die US-Amerikaner dort Urlaub machen werden Deutsche nicht bevorzugt behandelt. Die Amerikaner werfen mit Trinkgeldern um sich, da weiss man warum die USA kein gutes Sozialsystem hat.


Wie bereits gesagt, sind Amerikaner in der Dominikanischen Republik nichts neues. Dass Amerikaner in der Regel mehr Trinkgeld geben liegt einfach im American Way of Life und ist eben ueblich. Amerikaner haben auch wesentlich weniger Urlaub und lassen sich deshalb diesen auch etwas kosten.

Amerikaner ueberwachen mit Militaerhubschraubern die haitianische Grenze und Baseball ist in der Dominikanischen Republik der Volkssport. San Cristobal ist die Geburtsstaette vieler, vieler Baseballegenden, die in den Staaten, z.B. bei den Yankees, Karriere gemacht haben. David Ortiz, z.B. war lange der Home-Run-Koenig. In New York gibt es die groesste dominikanische Community ausserhalb des Landes.

San Cristobal ist auch die Geburtsstaette vom Diktator Trujillo, der zwar nicht von Amerikaner erschossen wurde, aber zumindest haben amerikanische Ordenschwestern einige verfolgte des Regimes in ihrem Kloster in Santo Domingo aufgenommen.

Soetwas erzaehlt dir natuerlich keiner in einem Resort oder beim AI-Urlaub.


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