Am Mittelpunkt der Erde

Infos und Tipps zu Hotels, Pousadas, Städten und Regionen entlang des Giganten "Rio Amazonas" und rund ums Pantanal

Am Mittelpunkt der Erde

Beitragvon supergringo » Fr 7. Mai 2010, 17:40

Você esta no meio do mundo, heisst es auf dem Begrüssungsschild der Stadt, wenn man vom südlichen Santana zum Monument am Stadtrand einfährt, das den Breitengrad Null markiert.

Der Bundesstaat Amapá ist von Brasilien aus nur mit Schiff oder Flugzeug ansteuerbar, so könnte man das „meio“, fast durch „fim“ ersetzen. Irgendwie, auch angesichts des imposanten Amazonas, deren gegenüberliegende Flußuferseite unmöglich mit dem Auge zu erblicken ist, erscheint es, man befände sich am Ende der Welt.

Seit Montag wohne ich in einer priveligierten, abgelegen Fazenda am südlichsten Zipfel der Hauptstadt Macapá. Meine brasilianische Bekannte, die von ihrer Heimat in den höchsten Tönen schwärmte, hat nicht übertrieben. Eigentlich nur deshalb habe ich mir ein Ticket in diese Ecke Brasiliens gekauft. Ich hatte keine echte Vorstellung, was mich dort erwartet. Doch wenn Ihr mich heute nach nur wenigen Tagen Aufenthalt fragt, wo man das „wahre“ Brasilien – mit all seinen Gegensätzen – noch finden kann, dann antworte ich: „Hier!“

Einer meiner Gastgeber sagte vorhin, in Belém und anderswo, da hast Du erste und dritte Welt getrennt, da gibt es Diskotheken, deren Eintritt sich nicht jeder leisten kann, da finden sich teure Viertel mit entsprechenden Bars und Restaurants, und andere, für den kleinen Geldbeutel, in die sich aber kein reicher Brasilianer trauen würde. Hier, in Amapá, ist alles durchmischt. „Wir sind demokratisch!“, und er lacht herzhaft.

Die boshaften meiner Kritiker verstehe ich nicht. Ich habe nie behauptet, wie einer Paraguayer auszusehen. Man meinte manchmal, ich sei brasilianischer als ein Brasilianer. In Bezug auf „Jeitinho“ und der Bereitschaft, sehr häufig Fünfe gerade lassen zu sein. „Brasileiro do Paraguay“, sagt man dazu umganssprachlich. Und wenn ich im Supermarkt, auf der Straße, in der Lanchonette, an der Bushaltestelle oder am Busterminal nach einer Insiderinformation gefragt werde, was soll ich dann anderes annehmen, als dass viele Leute glauben, ich sei ein Einheimischer. Wenn ich dann nach den ersten Sätzen nach meiner Herkunft gefragt werde, wirken die Menschen häufig überrascht: „Ach so, ich dachte, Du seist Argentinier“. Und letztlich habe ich nie behauptet, ich sei ein toller Hecht, dem alle Frauen nachhecheln würden. In bestimmten Regionen sind die Frauen eben offen, neugierig, der „Gringo“ zieht, und zwar weder in der Rolle als Sextourist noch (unbedingt) als potentieller Ehemann. Das machen viele meiner Erlebnisse ja so besonders und verwunderlich und deshalb berichte ich sie gern.

Der Neffe meiner Bekannten fragte mich beim Kennenlernen am Flughafen von Macapá, ob ich es leicht fände, in Deutschland ein Mädchen abzuschleppen. Ich sagte: „Mais ou menos“ und „Depende“.

Nach 24 Stunden musste ich meine Aussage korrigieren. Wer hier, in Amapá, aufgewachsen ist und lebt, für den ist es überall anderswo schwierig. Hier ist das so, wie Pilze suchen nach Regen im September. Du musst Dich lediglich – im übertragenen Sinne – bücken.

Am ersten Morgen hat mir das junge, schlanke Hausmädchen mit überprotional großer Oberweite das Frühstück zubereitet. Es arbeitet barfuß, sagt ungefragt keinen Ton, nur wenn es sein muss. Wenigstens darf sie sich am Mittag mit an den Tisch setzen, springt aber sofort wieder auf, wenn irgendeine Aufgabe erledigt werden muss. Fast wie programmiert. Vor allem in diskreten Momenten strahlt sie mich an, wenn sich unsere Blicke treffen. Ich bilde mir da gar nichts ein, das macht sie bestimmt mit jedem, der sie nett anschaut und behandelt. Aber das ist mir doch vollkommen egal, es geht um mich, ohne, dass ich derartige Flirts nicht anderen gönnen würde.

Ich muss schon ein bisschen arbeiten, an Timing und Situation, schließlich leben im Haus neben mir vier weitere Personen und ständig gibt es Besuch. Aber ich schaffe es, sie nach Hause fahren zu dürfen. Ihr Fahrad ist (Gracas a Deus) kaputt, und ich bleibe beharrlich, weil sie mein Angebot aus Scheu und dem Sicherheitsaspekt (meiner Rückfahrt) zunächst ablehnt.

Auf dem Kilometer Sandpiste schaut sie aus dem Fenster und sagt keinen Ton. Ich reisse meinen Mut zusammen, drehe das Radio leiser und spreche sie in meinem gebrochenen Portugiesisch sinngemäß an: „Du, ich habe keine Hintergedanken. Ich fahre Dich nach Hause. Aber vielleicht hast Du noch ein bisschen Zeit ...“

Sie dreht sich zu mir, strahlt mich wieder vollkommen offen an, nickt mit dem Kopf.

Also fahre ich nach links, anstatt nach rechts. Links kommt nach zwei Kilometern ein Motel. Ob ich glauben würde, dass sie eine Hure wäre, fragt sie auf dem kurzen Weg. „Nee, bist Du verrückt, ich habe keine Lust zu zahlen.“ Diesmal strahlt mich Madalena nicht an. Aber sie lacht.

In der Nacht hatte ich mich der Bitte eines Freundes zu widmen. Ich recherchierte im „Jardim Felicidade“, einem
favelaanmutenden Viertel der Zona Norte, mit Teilerfolg. Mehr als mein Ergebnis war wohl nicht machbar. Aufgrund der abenteuerlichen Ermittlungen zog ich es im Anschluss vor, in die Fazenda zurück zu fahren. Und den „Kinderstraßenstrich“ lediglich zur Kenntnis zu nehmen. (Wie alt bist Du? – 18. – Siehst aber wie 14 aus. – Nee, ich bin 18. – Hast Du einen Ausweis? – Nee, aber ich bin wirklich 18. - Ach so. Na gut. ...)

Mir war bekannt, dass Madalena nur jeden zweiten Tag auf der Fazenda arbeitet. An den anderen Tagen wird sie durch ein anderes Mädchen ersetzt. Sie ist zwar jünger als meine erste Amapaenserin, aber wiegt ungefähr so viel, wie ich. „Madalena gordou?“, fragte ich die Dona spöttisch. Im Haus war heute also nichts zu holen (jedenfalls nichts für mich). So fuhr ich nach dem Mittagessen nach Balneário Fazendinha, deren Strandbarracken hauptsächlich am Wochenende funktionieren. Ich hatte nichts besseres zu tun und es ist von der Fazenda aus ein Katzensprung.

Es sind nur wenige Bars geöffnet, ich parke meinen Wagen an der mit den meisten Gästen. An zwei Tischen sitzen Pärchen, an einem drei Frauen, zwei kleine Töchter einer davon und ein älterer Herr.

Ich bestelle ein Bier und studiere Stadtplan von Macapá und Karte von Amapá. Als ich zum Amazonas schaue, fällt mir auf, dass die Strömung in Richtung Süden geht. Meiner Logik nach, müsste sie nach Norden fliessen. Ich spreche den Kellner an, der mir Ebbe und Flut erklärt. An einem Fluss, das ist neu für mich. Ich hatte bereits das Phänomen der Pororoca erläutert bekommen und mittels eines beeindruckenden, von REDBULL gesponserten Films, erleben dürfen.

Der Namesgeber einer Favela-Boate in Belém gehört beglückwünscht. Pororoca, grollender Lärm. Eine vom Meer aus in den Amazonas hinein schwappende Welle, auf der der Rekordhalter 37 Minuten gesurft haben soll.

Ich spüre, wie sich die Blicke der anderen Gäste auf mich ziehen. Mein trockener Humor, den ich eigentlich erst in Rio de Janeiro wiederfand, kommt hier scheinbar auch gut an. Ich mache ab und an ein paar Späße und werde von allen Seiten angelächelt. Eine strahlt besonders, obwohl ihr ein Typ gegenübersitzt. Ich wiederhole es noch einmal für die begriffsstutzigen Nörgler: Ich bilde mir da gar nichts ein, sondern es liegt eindeutig an der speziellen Mentalität mancher Mädchen (und Frauen) hier in Amapá.

Ich bestelle noch ein Bier und träume vor mich hin. Die Ausflüge, die ich machen könnte, beanspruchen im Minimum zwei Tage, diese Zeit habe ich nicht. Ein ortskundiger Führer für das Nachtleben ist angeheuert, doch er ist leider erst am Freitag einsatzbereit, das erfahre ich nach mehreren Vertröstungen erst heute. Es gibt also nicht viel zu tun, außer hier zu sitzen und das Leben zu genießen.

Nach und nach leert sich die Terrasse. Das eine Pärchen geht, danach folgt der große Familientisch. Dann geht der Typ, das Mädchen, das mich zwischenzeitlich mehrmals, man muss schon fast sagen, aggressiv positiv, angelächelt hat, bleibt sitzen. Mir bleibt gar nichts anderes übrig, als sie anzusprechen. Und es wäre wahrscheinlich vollkommen egal gewesen, was ich sage. Doch ich bringe sie mit meinem Eingangsspruch zum herzhaften Lachen und, schwupps, sitze ich bei ihr am Tisch.

Sie fragt mich die Standards ab, dann sagt sie sinngemäß: „Ich finde, Du bist sehr nett. Wohnst Du weit von hier?“ Es ist ein Katzensprung, aber in die Fazenda kann ich keine flüchtige Bekannte mitnehmen, geschweige denn verzehren. Das verrate ich ihr nicht, schließlich will ich die Stimmung nicht verderben und auf dem Weg zurück liegen sowieso zwei Motels, also sage ich: „Nein, ich wohne ganz in der Nähe (rapidinho).“

„Na ja“, meint sie, „ich hätte noch eine gute Stunde Zeit.“

Die Nacht verlief anders, als geplant. Ich hoffte noch auf meinen Reiseführer, und musste Zeit tot schlagen. Der „Cantinho do Baiano“ wurde von einem meiner Gastgeber und vom 4Rodas empfohlen. Das Lokal liegt an der Orla, hat eine offene Terrasse zum Amazonas. Ich bestelle Piricuru, als Schnitzel zubereitet, so, wie von @ManausTip empfohlen. Wenn man nicht weiss, dass es sich um einen Fisch handelt, muss man schon raten. Das Fleisch ist fest, nicht zäh, und sehr schmackhaft. Das Beilagengemüse ist etwas langweilig und trocken, genial hätte ich Acai gefunden, so zubereitet, wie in meiner Fazenda. Gut gekühlt, nicht zu cremig, aber auch nicht zu flüssig, die perfekte Konsistenz. Die Zuckerung muss beziehungsweise darf man selbst vornehmen. Lecker!

Ich irre ein bisschen an der Orla umher, doch mir begegnen nur Fette. Oder Minderjährige. Ich weiss mittlerweile, dass ich sie nur anzusprechen bräuchte. Aber neben dem moralischen Aspekt gibt es eben auch den der Gefahr. Also steige ich bald darauf ins Auto und fahre in Richtung Santana. Dort soll es einen schäbigen Dschungelpuff geben und den will ich unter die Lupe nehmen.

Nachdem ich das Ortszentrum verlassen, den Äquatorstein erreicht und auf der Ausfallstraße in Richtung Süden die beiden Motels und noch einige weitere Kilometer zurückgelegt habe, halte ich an irgendeiner Bar. Mich überkommt Durst. Der Laden ist gestopft. Auf der Großbildleinwand läuft Fußball, Corinthias führt 2:1 gegen Flamengo. Das würde dem beliebtesten Club Brasiliens aus Rio de Janeiro fürs Weiterkommen reichen. Es bleibt bei dem Ergebnis. Ich ernte, abgesehen von zwei geschlechtsunreifen Schulmädchen keine mit dem Nachmittag vergleichbare Blicke und ziehe weiter. An viel mehr kann sich mein Hirn nicht mehr erinnern. Ich war in einer heruntergekommenen Bar mit Billardtischen und Favelapublikum, habe mehrere Gespräche, wie ich glaube, ausschließlich positiv, geführt und in meiner Agenda finden sich seit heute morgen drei neue Telefonnummern.

Ausgerechnet Madalena ist es, die mich schüchtern weckt. „Magst Du ein Frühstück?“ Ich bin zu verkatert, um ihr ein Kompliment zu machen. Ich komme nicht mal auf die Idee, tomar/comer in Verbindung mit ihr, also mit Sex, zu bringen. Ich sage nur „Nein, Danke“ und drehe mich zur Seite.

Ich lasse auch das Mittagessen sausen, liege immer noch im Bett. Wieder klopft es an der Tür. Wieder ist es Madalena. „Die anderen sind alle ausgeflogen. Hier hast Du Ananas und Kaffee. Magst Du?“ Sie stellt das Tablett auf den Schreibtisch, reicht mir eine Scheibe. Mit der anderen Hand übergibt sie mir die Tasse. Sie schaut mir zu. Das Strahlen ist verflogen, aber ihr Blick verzaubert dennoch. Ich stelle die Tasse auf den Boden, packe eine ihrer Hände und ziehe sie zu mir.

Das Fahrrad scheint heute wieder fahrtüchtig zu sein. Es lehnte den ganzen Tag am Zaun des Privatgrundstücks. Hierhinein dürfen sich nur lizensierte Angestellte wagen. Die Fazenda selbst ist natürlich wesentlich größer. Als die Familienmitglieder nach und nach zurück kommen, ergeben sich keine diskreten Momente mehr. Madalena fährt irgendwann kurz vor Einbruch der Dunkelheit ohne Gruss nach Hause.
.
Aus Langeweile steuere ich die TEXACO an. Alcool kostet hier 2,17, sauteuer. Ich tanke voll, den Wagen muss ich morgen abgeben. Dazu kaufe ich Zigaretten uhd Bier. Den Treibstoff zahle ich nach dem legalen Drogenkauf direkt beim Tankwart, steige in den Wagen, schalte die Musik an, und will starten. Da läuft ein Kracher von rechts nach links. Ihr Auto parkt frech an der Aufahrt. Sie spürt meinen Blick, dreht sich zu mir und blickt ebenso neugierig, wie ich. Ich schmunzle sie an, sie strahlt zurück. Die schlanke, relativ große Morena mit indianischem Einschlag ist etwa 30, hat am Hals eine Delphin-Tätowierung, trägt hohe Schuhe. Sie ist GEIL!

Ich auch. Doch zunächst reagiere ich zu spät. Sie fährt los, ich überlege kurz, fahre dann aber ohne weitere Verzögerungen hinterher. Hole sie ein, gebe Lichthupe, überhole sie, bremse ein wenig ab, bis sie dicht an mich heranfährt. Dann setze ich den Blinker. Sie folgt meinem Weg. Das (einfache) Motelzimmer kostet für zwei Stunden 11 Reais (Promocao). Kondome hatte ich im Handschuhfach.

„Pack Deine Sachen und hau ab!“ Ich mache große Augen. „Du hast nicht verstanden, oder?“, fragt der Hauptansprechpartner meiner Gastfamilie. „Pack Deine Koffer und verschwinde!“ Ich glaube nicht, dass es Sinn macht, zu hinterfragen oder diskutieren, doch die Erklärung folgt ungefragt. „Du hast Dich in unserem Haus mit dem Hausmädchen vergnügt, und unsere Mutter hat alles mitbekommen.“ Der Abmarschbefehl wird noch einmal wiederholt.

Ich fahre zum Flughafen, um mich von meinem schweren Koffer zu befreien, aber es gibt keine Gepäckaufbewahrung. Also steuere ich an die Orla, dort, wo es auch Nachtleben gibt, und quartiere mich in ein einfaches Zimmer. Nach einer Dusche fahre zur Localiza. Dort kommt der nächste Schock. Die Mietwagenfirma stellt mir zu den eigentlichen Kosten knapp 700 Reais in Rechnung.

Ein ziemlich mieser Morgen.

Ich hatte es gestern nach all dem Erlebten nicht ausgehalten, und bin gegen 23 Uhr in Richtung Santana. Ich wollte in den Dschungelpuff, doch der funktioniert nur Samstags, so sagte man mir in einer Bar. Es gäbe aber heute ein Fest. Der Zusatz „Muitas mulheres“ machte die Sache schmackhaft.

Als ich in mein Auto steigen will, trete ich in ein mit Wasser gefülltes Loch. „Tja, das ist Santana“, spottet ein Gast augenrollend. Den benannten Ort finde ich – nach einer Fußdusche auf dem Klo der Bar - schnell, obwohl der Weg nicht ganz einfach ist. Er liegt fern von der Hauptstraße am Rande des Waldes. Der Laden ist voll und mein Informant hat nicht gelogen. Es gibt unglaublich viele Frauen. Entgegen meinen vorherigen Abenteuern ernte ich aber keine positiven Blicke. Eher skeptische. Wenigstens die Bedienung kümmert sich um mich. Ich frage offen, ob sie auf Frauen steht. Dass sie lesbisch ist, war nicht schwer zu erkennen, vor allem hier im Norden sind das viele, was ich unter Begutachtung der Männer fast verstehen kann. Die Garconette nickt schmunzelnd mit dem Kopf. „Ja, ich stehe auf Frauen.“ Ich lächle zurück und sage: „Ich auch!“ Spätestens jetzt ist sie auf meiner Seite: „Magst Du eine Begleitung?“ Ich habe nicht mal „Ja“ gesagt, schon sitzt eine Morena neben mir.

Sie ist natürlich eine Nutte, Kleidung, Tättowierungen und überhaupt das Benehmen verraten das. Es stellt sich heraus, dass sie die Liebhaberin der Bedienung ist. Aufgrund der eiternden Wunden an einem Arm und am Rücken als Folge eines Motorradunfalles ist sie heute aber außer Gefecht.

Ich habe eh schon zu viel getrunken und mein Akku ist sowieso leer. Also mache ich mich auf die Rückfahrt. Ich hätte den blöden Köter überfahren sollen, denn beim Ausweichmanöver kollidiere ich mit einem Randstein aus Beton.
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Re: Am Mittelpunkt der Erde

Beitragvon mikelo » Fr 7. Mai 2010, 22:44

supergringo hat geschrieben:
„Pack Deine Sachen und hau ab!“ Ich mache große Augen. „Du hast nicht verstanden, oder?“,


tja, da laut deinen worten aus dem norden ja das gesindel kommt schon komisch. anscheinend kennen die dort respekt und achtung--was fuer dich ein fremdwort ist. solltest hat nicht alles rammeln was nicht schnell genug den baum hoch kommt.

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Re: Am Mittelpunkt der Erde

Beitragvon Christian B. » Fr 7. Mai 2010, 23:07

mikelo hat geschrieben:
supergringo hat geschrieben:
„Pack Deine Sachen und hau ab!“ Ich mache große Augen. „Du hast nicht verstanden, oder?“,


tja, da laut deinen worten aus dem norden ja das gesindel kommt schon komisch. anscheinend kennen die dort respekt und achtung--was fuer dich ein fremdwort ist. solltest hat nicht alles rammeln was nicht schnell genug den baum hoch kommt.

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@mikelo
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Re: Am Mittelpunkt der Erde

Beitragvon mikelo » Fr 7. Mai 2010, 23:13

Christian B. hat geschrieben:@mikelo
warum setzt du sg nicht einfach auf deine ingor-liste oder schreibst ihm einfach ein pn.
deine ewigen sticheleien sind doch langweilig.



ich mache mir jetzt nicht die muehe und erklaere dir den unterschied zwischen sticheleien und anmerkungen. ich finde gringos reiseberichte ja interessant--aber kommt immer aufs gleiche hinaus.

wenn dir langweilig ist--leg dich schlafen :mrgreen:
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Re: Am Mittelpunkt der Erde

Beitragvon supergringo » Sa 8. Mai 2010, 00:08

„Pack Deine Koffer und hau ab!“

Es ist nicht das erste Mal, dass ich solch einen Spruch zu hören kriege, aber es klingt jedesmal aufs Neue sehr brutal.

Vor allem, weil ich mich eigentlich unschuldig fühle.

Ich erwähne nur der guten Ordnung halber, dass mir vorhin das Mädchen von der Tankstelle eine kostenlose Handmassage gab, obwohl ich zunächst nur meinen Autoschlüssel empfangen wollte. Ich habe übrigens, entgegen einem meiner boshaften Kritiker, nie vom Gesindel des Nordens gesprochen, sondern nur von dem aus dem Nordosten. Der Norden ist ganz anders, als man wahrscheinlich denkt, wenn man nur andere der fünf Regionen des Riesenlandes kennt. Viel weißer, weniger schwarz, und zumindest die Mädchen haben Hälse, ganz anders als in Ceará.

Ich schwärme.

Was aber sollte ich anderes tun? Eben war ich im Supermarkt. Neugierige Blicke bin ich mittlerweile fast schon gewohnt. Aber dass man an meiner Hose zerrt, außerhalb des mittlerweile geschlossenen HELP in Rio de Janeiro, das ist neu. „Vem!“
Zuletzt geändert von supergringo am Sa 8. Mai 2010, 00:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Am Mittelpunkt der Erde

Beitragvon Itacare » Sa 8. Mai 2010, 00:10

Jetzt aber..! man / er lebt nur einmal oder? Jeder so wie er es für richtig hält! Wurdet ihr als Heilige geboren??
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Am Mittelpunkt der Erde

Beitragvon mikelo » Sa 8. Mai 2010, 00:11

supergringo hat geschrieben:
Ich schwärme.

Was aber sollte ich anderes tun? Eben war ich im Supermarkt. Neugierige Blicke bin ich mittlerweile fast schon gewohnt. Aber dass man an meiner Hose zerrt, das ist neu. „Vem!“


geniess es, jung :wink: hier in tutoia haetten sie dir die hose ausgezogen :wink:
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Re: Am Mittelpunkt der Erde

Beitragvon supergringo » Sa 8. Mai 2010, 00:43

Tja. Behaupten lässt sich das leicht. Deshalb bin ich - se Deus quiser- ab Sonntag in Tutóia.
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Re: Am Mittelpunkt der Erde

Beitragvon Christian B. » Sa 8. Mai 2010, 00:50

mikelo hat geschrieben:wenn dir langweilig ist--leg dich schlafen :mrgreen:

nein, mir ist es ganz und gar nicht langweilig. für mich gibt es nämlich noch aufregendere dinge wie dieses forum.
aber deine dir sehr wohl bewusste provokante art ist lediglich langweilig und nervig. verstehe deshalb auch nicht, dass noch keiner der moderatoren dir die hosen hier ausgezogen hat.
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Re: Am Mittelpunkt der Erde

Beitragvon mikelo » Sa 8. Mai 2010, 00:52

supergringo hat geschrieben:Tja. Behaupten lässt sich das leicht. Deshalb bin ich - se Deus quiser- ab Sonntag in Tutóia.


regenschirm einpacken :wink: --und gib laut--bierchen druecken
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