Analyse Jobangebot für Brasilien

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Analyse Jobangebot für Brasilien

Beitragvon Lusomaniac » Fr 5. Dez 2014, 11:45

Hallo an alle,

Ich bin aus dem kaufmännischen Bereich und habe ein Angebot einer österr. Firma bekommen, die jemanden für ihre bras. Gesellschaft in Sao Paulo suchen. Da viele unter euch schon Erfahrung haben mit Entsendungen und den einhergehenden (steuerlichen) Komplikationen und Fallen, würde es mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet, das folgende Angebot zu analysieren:

in EUR
Grundgehalt: 3.000
Auslandszulage: 1.100
Kaufkraftausgleich: 300
Funktionszulage: 900
Car Allowance: 300

Die Firma möchte die Wohnkosten übernehmen (wobei noch nicht klar ist, ob zusätzlich zur Miete auch condomínio, IPTU und laufende Kosten übernommen werden), die Übersiedlungskosten und eine angeblich sehr gute private Krankenversicherung. Auto bekommt man nicht, aber verbal zugesichert die Möglichkeit, am Wochenende ein Firmenauto zu nutzen, wenn es frei ist. die Grundidee ist es, eine Entsendung aus dem österr. Mutterhaus vorzunehmen, wobei sich die Firma noch nicht sicher ist, ob das möglich sein wird oder ob sie es über einen rein bras. Arbeitsvertrag mit der lokalen Gesellschaft lösen. Angeblich gibt es da Komplikationen, was das Visum betrifft etc...

Meine Fragen sind nun:

1) Kann das stimmen, dass die Entsendung eines österr. Mitarbeiters vor den bras. Behörden nicht gerechtfertigt werden kann für die Einholung eines Visums? Ich verstehe nicht, was für einen Unterschied es für die Brasilianer machen soll, ob sie einen Ausländer als Entsandten oder als bras. Angestellten bekommen, da doch beide Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen brauchen.

2) Wäre es möglich, einen Teil des Gehalts in Ö und einen anderen in BRA ausbezahlt zu bekommen und nur die jeweiligen Teile zu versteuern? welche Aufteilung wäre steuerlich am günstigsten?

3) sollte es ein rein bras. Vertrag werden, würde der Grundvertrag in Ö ruhend gestellt werden und nur mehr die Mindestsozialversicherung eingezahlt werden. Somit würde man zwar nicht seine Versicherungsmonate verlieren, jedoch die Beitragshöhen. Gibt es die Möglichkeit, die in BRA eingezahlte INSS wenn schon nicht in Ö anrechnen zu lassen, doch zumindest am Ende auszahlen zu lassen und wieder mit nach Ö zu nehmen?

4) die Einkommenssteuer ist ja am Papier niedriger in BRA als in Ö. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es mit Beträgen, die von der Steuer absetzbar sind, nicht unterm Strich schlechter aussieht.

Vorerst war´s das mal, weitere Fragen folgen eventuell noch. Solltet ihr mehr Info brauchen, einfach nachfragen. Ich freue mich über sachkundige Kommentare, vielen Dank schon mal!
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Re: Analyse Jobangebot für Brasilien

Beitragvon Mazzaropi » Fr 5. Dez 2014, 14:44

Lusomaniac hat geschrieben:... Gibt es die Möglichkeit, die in BRA eingezahlte INSS wenn schon nicht in Ö anrechnen zu lassen, doch zumindest am Ende auszahlen zu lassen und wieder mit nach Ö zu nehmen?....


Die Möglichkeit gibt es für Ausländer grundsätzlich schon. Allerdings gibt´s das Geld wohl erst nach einer Karrenzzeit von 2 Jahren. Der Antrag dazu muss dann aber wohl in BRA gestellt werden.


Zum Rest können Dir andere sicher besser weiterhelfen.

:cool:
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Re: Analyse Jobangebot für Brasilien

Beitragvon Pezinho » Fr 5. Dez 2014, 17:15

Lusomaniac hat geschrieben:... die Grundidee ist es, eine Entsendung aus dem österr. Mutterhaus vorzunehmen, wobei sich die Firma noch nicht sicher ist, ob das möglich sein wird oder ob sie es über einen rein bras. Arbeitsvertrag mit der lokalen Gesellschaft lösen. Angeblich gibt es da Komplikationen, was das Visum betrifft etc...

Meine Fragen sind nun:

1) Kann das stimmen, dass die Entsendung eines österr. Mitarbeiters vor den bras. Behörden nicht gerechtfertigt werden kann für die Einholung eines Visums? Ich verstehe nicht, was für einen Unterschied es für die Brasilianer machen soll, ob sie einen Ausländer als Entsandten oder als bras. Angestellten bekommen, da doch beide Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen brauchen.


Eine Entsendung ist ein anderer Visaytp als ein lokaler Anstellungsvertrag. Beides ist moeglich, und wenn die Voraussetzungen erfuellt sind und alle Dokumente eingereicht sind, sollte es eigentlich mit beiden Visatypen keine Probleme geben.

Deine Firma kann gerne Kontakt mit meiner Frau aufnehmen. Die ist Anwaeltin in Sao Paulo und hat sich darauf spezialisiert. Bei Bedarf schick mir einfach ne PN.
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Re: Analyse Jobangebot für Brasilien

Beitragvon BrasilJaneiro » Fr 5. Dez 2014, 18:26

Lusomaniac hat geschrieben:Hallo an alle,

Ich bin aus dem kaufmännischen Bereich und habe ein Angebot einer österr. Firma bekommen, die jemanden für ihre bras. Gesellschaft in Sao Paulo suchen. Da viele unter euch schon Erfahrung haben mit Entsendungen und den einhergehenden (steuerlichen) Komplikationen und Fallen, würde es mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet, das folgende Angebot zu analysieren:

in EUR
Grundgehalt: 3.000
Auslandszulage: 1.100
Kaufkraftausgleich: 300
Funktionszulage: 900
Car Allowance: 300

Die Firma möchte die Wohnkosten übernehmen (wobei noch nicht klar ist, ob zusätzlich zur Miete auch condomínio, IPTU und laufende Kosten übernommen werden), die Übersiedlungskosten und eine angeblich sehr gute private Krankenversicherung. Auto bekommt man nicht, aber verbal zugesichert die Möglichkeit, am Wochenende ein Firmenauto zu nutzen, wenn es frei ist. die Grundidee ist es, eine Entsendung aus dem österr. Mutterhaus vorzunehmen, wobei sich die Firma noch nicht sicher ist, ob das möglich sein wird oder ob sie es über einen rein bras. Arbeitsvertrag mit der lokalen Gesellschaft lösen. Angeblich gibt es da Komplikationen, was das Visum betrifft etc...

Meine Fragen sind nun:

1) Kann das stimmen, dass die Entsendung eines österr. Mitarbeiters vor den bras. Behörden nicht gerechtfertigt werden kann für die Einholung eines Visums? Ich verstehe nicht, was für einen Unterschied es für die Brasilianer machen soll, ob sie einen Ausländer als Entsandten oder als bras. Angestellten bekommen, da doch beide Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen brauchen.

2) Wäre es möglich, einen Teil des Gehalts in Ö und einen anderen in BRA ausbezahlt zu bekommen und nur die jeweiligen Teile zu versteuern? welche Aufteilung wäre steuerlich am günstigsten?

3) sollte es ein rein bras. Vertrag werden, würde der Grundvertrag in Ö ruhend gestellt werden und nur mehr die Mindestsozialversicherung eingezahlt werden. Somit würde man zwar nicht seine Versicherungsmonate verlieren, jedoch die Beitragshöhen. Gibt es die Möglichkeit, die in BRA eingezahlte INSS wenn schon nicht in Ö anrechnen zu lassen, doch zumindest am Ende auszahlen zu lassen und wieder mit nach Ö zu nehmen?

4) die Einkommenssteuer ist ja am Papier niedriger in BRA als in Ö. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es mit Beträgen, die von der Steuer absetzbar sind, nicht unterm Strich schlechter aussieht.

Vorerst war´s das mal, weitere Fragen folgen eventuell noch. Solltet ihr mehr Info brauchen, einfach nachfragen. Ich freue mich über sachkundige Kommentare, vielen Dank schon mal!


1) spielt keine Rolle und ist Aufgabe deines AGs dies zu erledigen.
2) Grundgehalt in Deutschland auszahlen lassen. Den Rest in R$ in SP.
3) Wichtig vertraglich private KV, Miete (inklusive IPTU, condomínio, Kaution) zusichern lassen. Auch Fahrtkosten, wenn kein Auto gestellt wird. Wo sollst du denn arbeiten?
4) An Steuern sparst du nicht viel. Würde mir keine großen Hoffnungen zwecks Nettogehalt machen. Aber es reicht. Wenn du in Brasilien bist, dann suchst du dir einen Steuerberater. Hat Deutschland den Vertrag mit Brasilien nicht gekündigt? Musst du googeln.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Analyse Jobangebot für Brasilien

Beitragvon amazonasklaus » Fr 5. Dez 2014, 19:21

Pezinho hat geschrieben:Eine Entsendung ist ein anderer Visaytp als ein lokaler Anstellungsvertrag.

Inwiefern? Ich hätte gemeint, dass nur ein VITEM V in Frage kommt und das erfordert einen brasilianischen Arbeitsvertrag, gleich ob der Mitarbeiter abgeordnet und transferiert wird. Allenfalls gibt's ein anderes Visum für kurzzeitige Montageeinsätze und dergleichen, aber das dürfte für einen Kaufmann nicht passen. Welche Visumstypen bieten sich also außer dem V konkret an?
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Re: Analyse Jobangebot für Brasilien

Beitragvon Lusomaniac » Fr 5. Dez 2014, 20:06

Hi,

danke für eure inputs.

@Mazzaropi: weisst du, wie das Prozedere dazu funktioniert bzw. bei welcher Stelle ich mich da mal genauer erkundigen könnte? macht das dann der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer, eventuell schon wieder aus der Ferne?

@Pézinho: deinen Kontakt werde ich vlt. mal für mich in Anspruch nehmen, die Firma hat schon ihre Rechtsanwälte hier und dort. Ich habe das so verstanden, dass man ein temporary visa für die Dauer von 2 Jahren bekommt und noch nie davon gehört, dass es da verschiedene gibt. Mir haben sie gesagt, dass sie beim letzten Mal Schwierigkeiten hatten, da der Mitarbeiter Techniker sein sollte, um vor den bras. Behörden eine Schlüsselqualifikation zu rechtfertigen für die Entsendung.

@BrasilJaneiro: 1) ist nicht mein Kaffee, allerdings wollte ich hinterfragen, ob die Information richtig ist, die mir die Firma weitergeleitet hat, da ich am Ende das schlechtere Nettoresultat ausbaden müsste. 2) ok, 3) ok. Car allowance ist eh dabei. das Büro ist mitten in der Stadt, ich würde in der Nähe wohnen, um zu Fuß gehen zu können. 4) was meinst du mit "Hoffnungen zwecks Nettogehalt"? zwischen Österreich und Brasilien gibt es ein Doppelbesteuerungsabkommen.
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Re: Analyse Jobangebot für Brasilien

Beitragvon Trem Mineiro » Fr 5. Dez 2014, 21:45

Oi Lusomanianc

Für das Visum ist es egal, ob du einen Brasilianischen Arbeitsvertrag hast oder eine befristete Entsendung- Für das eine wie für das andere brauchst eine Arbeitsgenehmigung, vom Brasilianischen Arbeitgeber beim MiT zu beantragen, ist die genehmigt ist das anschließende Visum V nur noch Formsache.

Zwei Hindernisse bzw. Hürden: Zum einen werden Arbeits-Visa in der Regel nur für Akademiker ausgestellt, wir haben immer Probleme für Techniker ein Visum zu bekommen und müssen und immer stichhaltige Begründungen einfallen lassen. Bei uns klappt es meist, weil die Leute halt den Einbau oder Zusammenbau von Aggregaten durchführen oder beaufsichtigen. Das weisen wir dann mit einem gekoppelten Werkvertrag mit dem entsprechenden brasilianischen Kunden nach.

Zum anderen werden Arbeitserlaubnisse für Kaufleute so gut wie nie genehmigt. Ich bin selber Kaufmann und hatte die entsprechenden Probleme. Ich hätte als kauf. Direktor unserer Filiale einen Anspruch auf ein Vertrauensvisum als GF (dann mit Brasilianischen Gesellschafter/Arbeits- Vertrag gehabt. Aus Sozialversicherungsgründen (da fliegt man dann automatsich raus) wollet ich aber keinen brasilianischen Arbeitsvertrag. Also haben wir meinen Lebenskauf und meine Referenzen auf "Technischer Projektleiter mit unheimlicher Jahrelanger Erfahrung" und wir haben mein Visum dann immer an "Kunden-Projekte gekoppelt. Das ist alles ein wenig heikel und hat von 1997 bis 2003 funktioniert. Anschließend haben wir ein wenig getrickst. Seit 2007 hatte ich dann eine Perma auf Basis Conjuge. Heute, bzw. ab 2007 sind solche Tricks nicht mehr möglich.

Die Arbeitsvisa werden auch nur noch für ein Jahr mit einmaliger Verlängerung für ein weiteres Jahr ausgestellt. Anschließend ist ein brasilianischer Arbeitsvertrag Voraussetzung.

Die Konditionen für deinen Vertrag sind soweit ok., ich kenne schlechtere. Achte darauf, dass die Firma Wohnung (einschl. Condominio und IPTU) und Auto direkt bezahlt, sonst zahlst du darauf auch noch Steuern (D wie auch in B)

In D wäre deine Firma für die Übernahme aller Gesundheitskosten verpflichtet, egal, ob sie dich versichert oder was die Versicherung übernimmt.
In Brasilien musste meine Firma auch die Kosten für Brillen oder Zahnarzt bezahlen, auch wenn die deutsche Versicherung das nicht übernehmen will. Musste sie dann aus der Portokasse bezahlen.
Lass dich auf keinen Fall auf einen brasilianischen Plano Saude ein. Die sind nicht umfassend und voller Tücken. Dazu sind "deutsche" Entsende-Versicherungen billiger.

Dein Gehalt, und zwar dein Welt-Gehalt ist nach 180 Tagen in Brasilien steuerpflichtig. Das DBA (wenn es den für Ö existiert) erleichtert nur deine Steuerbefreiung in Österreich. Der Brasilianische Steuersatz ist mit 27% zwar günstiger (für mich) als der deutsche. Hast du aber viel steuerlich abzusetzen (Haus, Ehefrau + Kinder)kann der "deutsche" besser sein. Ist aber für dich egal. Du versteuerst in B, auch wenn du z.B. einen Teil des Gehaltes in Ö ausgezahlt bekommt. Besser ist alles in Ö und das Geld per Kreditkarte beziehen. Für Österreich beantragt deine Firma dann Steuerbefreiung. Kann aber zu Österreich nicht viel sagen.

Bei der Steuergeschichte gibt es allerdings eine gewisse Kreativität, wenn du da was wissen willst, schick mir eine PN

Viele Grüße

Trem Mineiro
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Re: Analyse Jobangebot für Brasilien

Beitragvon Mazzaropi » Sa 6. Dez 2014, 13:27

Lusomaniac hat geschrieben:
@Mazzaropi: weisst du, wie das Prozedere dazu funktioniert bzw. bei welcher Stelle ich mich da mal genauer erkundigen könnte? macht das dann der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer, eventuell schon wieder aus der Ferne?



Keine Ahnung wie genau das abläuft. Kenne auch niemanden der das evtl. schon mal durchgezogen hat. :(

Aber das wird der Arbeitnehmer schon selber bei der INSS beantragen müssen. Den ehemaligen AG interessiert das nicht, sprich der wird kein Interesse daran haben das für Dich zu machen.

Keine Ahnung evtl. kann man jemanden in BRA bevollmächtigen in Deinem Namen den Antrag zu stellen, das hätte den Vorteil das Du nicht extra nach BRA müsstest. Das grösste Problem dürfte sein einen kompetenten Ansprechpartner beim INSS zu finden der einem zuverlässig Infos geben kann, was z.B. alles an Unterlagen und Nachweisen verlangt wird. Also alles an Papierkram von Deinem AG aufbewahren, Gehaltsbescheinigungen, Contra Cheque, Verträge ,CTPS, etc...
Rein theoretisch hat der INSS ja alle Infos und Daten, aber die werden sich schon was einfallen lassen um Dir das so schwer wie möglich zu machen!

http://www.inss.gov.br/

:cool:
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Re: Analyse Jobangebot für Brasilien

Beitragvon BrasilJaneiro » Sa 6. Dez 2014, 19:52

Lusomaniac hat geschrieben:
@BrasilJaneiro: 1) ist nicht mein Kaffee, allerdings wollte ich hinterfragen, ob die Information richtig ist, die mir die Firma weitergeleitet hat, da ich am Ende das schlechtere Nettoresultat ausbaden müsste. 2) ok, 3) ok. Car allowance ist eh dabei. das Büro ist mitten in der Stadt, ich würde in der Nähe wohnen, um zu Fuß gehen zu können. 4) was meinst du mit "Hoffnungen zwecks Nettogehalt"? zwischen Österreich und Brasilien gibt es ein Doppelbesteuerungsabkommen.


Ich hatte vor fünf Jahren mal hier eine Abrechnung offengelegt. Es wird dir auch viel abgezogen. Ich glaube mich erinnern zu können, dass bei ca. 1300 etwa 800 rauskommt. Das Doppelbesteuerungsabkommen wurde von deutscher Seite 2005 gekündigt. Du solltest prüfen lassen, ob es günstiger wäre, dein Gehalt nach Österreich kommen zu lassen wg. dem Doppelbesteuerungsabkommen. Mit Sparcard von verschiedenen Banken und Visa kommst du in Brasilien durch. Dort zahlt man auch schon mal die Cola mit Visa.
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