Apotheke von Deutschland nach Brasilien?

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Apotheke von Deutschland nach Brasilien?

Beitragvon rossoneri » So 27. Jul 2014, 23:11

Hallo,
die Suche hat mir nicht geholfen. Weiß jemand, ob es (Online)Apotheken in Deutschland gibt, die nach Brasilien versenden?

Vielen Dank
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Re: Apotheke von Deutschland nach Brasilien?

Beitragvon sfio » Mo 28. Jul 2014, 05:07

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Re: Apotheke von Deutschland nach Brasilien?

Beitragvon BrasilJaneiro » Mo 28. Jul 2014, 14:05

rossoneri hat geschrieben:Hallo,
die Suche hat mir nicht geholfen. Weiß jemand, ob es (Online)Apotheken in Deutschland gibt, die nach Brasilien versenden?

Vielen Dank


Online-Apotheken versenden alles, wenn

1. Rezeptfrei
oder
2. du ein Rezept vorlegst.

Dabei ist die Verzollung deine Sache. Wenn die Medikamente nicht eingeführt werden dürfen oder Einfuhrzoll zu zahlen ist, dann ist das deine Sache und dies kann teuer werden.

Besser per email die Hersteller kontaktieren ob dieses Medikament unter welchen Namen in Brasilien auch zu beziehen ist.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Apotheke von Deutschland nach Brasilien?

Beitragvon cabof » Mo 28. Jul 2014, 16:54

Das mit dem Versand von Medikamenten würde ich seinlassen. Abgesehen von langer Versanddauer, Zoll etc. kommt dann noch die Medikamentenkontrolle (ich weiß im Moment nicht welches Amt da mitmischt) - beim Hersteller fragen unter welchem Namen das Medikament
in Brasilien vertrieben wird resp. Alternativmarke mal in der Apotheke nachfragen. (PS Brasilien ist ein Eldorado für Pillen...) -
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Re: Apotheke von Deutschland nach Brasilien?

Beitragvon rossoneri » Mo 28. Jul 2014, 18:50

Hallo,
ich danke euch allen. Es handelt sich um nichts spezielles, nur ein paar einfache Augentropfen, die ich hier noch nicht gesehen habe bzw. die ich normalerweise aus Deutschland mitbringe. Auch preislich ist das nichts besonderes, so dass mich der Zoll nicht anbschreckt.

Besser und schneller wäre es natürlich, wenn der Hersteller das Produkt auch hier anbietet. Das werde ich versuchen in Erfahrung zu bringen.
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Re: Apotheke von Deutschland nach Brasilien?

Beitragvon BrasilJaneiro » Mo 28. Jul 2014, 20:03

Einfuhr- und Zollvorschriften

Vorbemerkung:
Die Einfuhr von Münzen, gültigen Banknoten und Inhaberpapieren jeglicher Art ist in Postsendungen nicht erlaubt.
Postsendungen, die brasilianische Geldscheine und Münzen enthalten, sind nicht erlaubt und werden daher in das Absendeland
zurückgesandt. Geldtransfer nach Brasilien auf dem Postweg kann nur über internationale Postanweisungen, gemäß den für diesen
Service geltenden Bedingungen erfolgen.
Verbotene Gegenstände:
Lebende Pferde, Esel, Maultiere, Maulesel, Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen; lebendes Geflügel, d.h. Geflügel der Art Gallus
domesticus, Enten, Gänse, Truthähne und Perlhühner; Bienenköniginnen und andere Bienen; lebende Parasiten und schädliche
Organismen sowie Schadinsekten; lebende pflanzenschädigende Insekten; lebende Insektenlarven und Chrysalide; Nymphen und
deren Häute; lebende giftige Tiere; frisches, gekühltes oder gefrorenes Fleisch von Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Pferden,
Eseln, Maultieren oder Mauleseln sowie von anderen Tieren; Innereien von Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Pferden, Eseln,
Maultieren oder Mauleseln sowie von anderen Tieren, frisch oder gefroren; Fleisch und essbare Innereien von Gallus domesticus,
Enten, Gänsen, Truthähnen und Perlhühnern, frisch, gekühlt oder gefroren; Schweinefett ohne mageres Fleisch sowie Geflügelfett
(nicht ausgelassen), frisch, gekühlt, gefroren, gepökelt, in Salzlake, getrocknet oder geräuchert; Fleisch und essbare Innereien,
gepökelt, in Salzlake, getrocknet oder geräuchert; Mehl aus Fleisch und Innereien; lebende Zierfische und andere lebende Fische;
frischer, gekühlter oder gefrorener Fisch; gekühltes oder gefrorenes Fischfilet oder anderes Fischfleisch; Fisch, getrocknet, gepökelt
oder in Salzlake; Räucherfisch; für den menschlichen Verzehr geeignete Fischmehle oder -presslinge; Krustentiere und Mollusken
in Schale oder ausgelöst, lebend, frisch, gekühlt, gefroren, getrocknet, gepökelt oder in Salzlake; Krustentieren in Schale, in Dampf
oder kochendem Wasser gegart, auch gekühlt, gefroren, getrocknet, gepökelt oder in Salzlake; für den menschlichen Verzehr
geeignete Mehle oder Presslinge aus Krustentieren und wirbellosen Wassertieren; Vollmilch und Sahne, nicht konzentriert und ohne
Zusatz von Zucker oder anderem Süßstoff; Vollmilch und Sahne, konzentriert (kondensiert) und mit Zusatz von Zucker oder
anderem Süßstoff; Buttermilch, Dickmilch und Sahne, Joghurt, Kefir und andere fermentierte oder gesäuerte Milch und Sahne, auch
konzentriert und mit oder ohne Zusatz von Zucker und anderem Süßstoff oder Aromastoffen oder mit Beimischungen von Früchten,
Nüssen oder Kakao; Molke, auch konzentriert und mit oder ohne Zusatz von Zucker und anderem Süßstoff; Produkte aus
natürlichen Milchbestandteilen, auch konzentriert und mit oder ohne Zusatz von Zucker und anderem Süßstoff; Butter und aus
Butter gewonnene Fette und Öle; Käse und Quark; Eier vom Geflügel, in Schale, frisch, konserviert oder gegart; befruchtete Eier;
Vogeleier ohne Schale und Eigelb, frisch, getrocknet, in Dampf oder kochendem Wasser gegart, geformt, gefroren oder in anderer
Weise konserviert und mit oder ohne Zusatz von Zucker und anderem Süßstoff; Naturhonig; andere Esswaren tierischen Ursprungs;
Schildkröteneier und andere essbare Tiereier; verderbliche Substanzen und Lebensmittel, die vom Laboratório Nacional de Análises
(Nationales Prüflabor) als ungeeignet zum Verzehr erklärt wurden; Därme, Karkassen (Skelette); Gift tierischen Ursprungs; Reste
von Fisch und Krustentieren, Mollusken und anderen wirbellosen Tieren; befruchtete Fischeier; Reste anderer Tiere; nicht essbare
Tiereier; Eier lebender pflanzenschädigender Insekten; Menschenhaar, Schweine- oder Wildschweinborsten, Rosshaar und
Rosshaarabfall, Därme, Blasen und Mägen von Tieren (mit Ausnahme von Fisch), Häute und andere Teile von Vögeln mit Federn
oder Daunen, Knochen oder Horn, Elfenbein, Schildpatt, Fischbein und Bartenhaar, Hörner, Geweihe, Hufe, Nägel, Klauen und
Schnäbel, Korallen und ähnliche Materialien; Schalen von Mollusken, Krustentieren oder Stachelhäutern sowie Blackfischbein,
Naturschwämme, Ambra, Bibergeil, Zibet und Moschus, Kantharide, Galle, Drüsen und andere Materialien für pharmazeutische
Produkte, sowie frisch als auch gekühlt, gefroren oder in anderer Weise vorübergehend konserviert; tote Tiere, die nicht für den
menschlichen Verzehr geeignet sind; Blumenzwiebeln, Knollen, knollenartige Wurzeln und Wurzelstöcke, ruhend, wachsend oder
blühend, Zichorienpflanzen und -wurzeln außer Wurzeln der Sorte Chicorium intybus sativum; Keime und Teile von Zuckerrohr;
lebende Pflanzen, einschließlich Wurzeln (Ableger und Stecklinge, Pilzsporen) und anderen Pflanzenteilen; Sämlinge von
Kaffeesträuchern, Rubiaceae und Kakaobäumen sowie Bananensämlinge; Pfropfreiser; Sämlinge und andere lebende Teile von
Arten und Unterarten von Zitronen aus Asien; Eukalyptussämlinge aus Neuseeland, Südafrika und Argentinien; Schnittblumen und
Blumenknospen, Blüten, Zweige und andere Pflanzenteile ohne Blüten oder Knospen sowie Gräser, Moose und Flechten einer Art,
die für Sträuße oder Zierzwecke geeignet sind, frisch, getrocknet, gebleicht, imprägniert oder in anderer Weise präpariert;
Kartoffeln, frisch oder gekühlt; Saatkartoffeln; Zwiebeln und gewöhnlicher Knoblauch, frisch oder gekühlt, vorläufig haltbar gemacht
und zum unmittelbaren Genuss ungeeignet, getrocknet, geschnitten, als Pulver oder sonst zerkleinert; frische Früchte und Nüsse
(einschließlich Kokosnüssen, Paranüssen und Cashew-Kernen); Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse, mit und ohne Schale; Samen
von Kaffeesträuchern; gemahlener Kaffee; Früchte der Gattungen Capsicum oder Pimenta; Gewürznelken; Anis; Kreuzkümmel;
Weizen; Roggen; Gerste, Hafer, Saatmais; Hirse; Kressesamen; Baumwollsamen, Eukalyptussamen aus Neuseeland, Südafrika
und Argentinien; Luzernensamen, Kleesamen, Schwingelsamen; Samen für Weidenrispengras aus Kentucky (Poa pratensis L.),
Ray grass, Wiesenlieschgras, Rötegewächse und sonstige Futtermittel; Hanf (Cannabis sativa); Cocablätter; Haschisch; Marihuana;
Rohopium; sonstige Betäubungsmittel; pflanzenschädigende Pilze und ihre Umhüllungen; Schweinefett; ausgelassenes Fett von
Schweinen oder Geflügel, auch gepresst oder mittels Lösungsmittel extrahiert; Fett von Rindern, Schafen oder Ziegen, roh oder
ausgelassen, auch gepresst oder mit Lösungsmittel extrahiert; Fett von Fischen und Meeressäugetieren; sonstige tierische Fette;
Margarine; Fleischwurst; Kakaobohnen und -samen; künstliche Süßstoffe; sonstige natürliche oder nachgeahmte alkoholische
Getränke; Wein; künstlicher Wein; Armagnac, Cognac; Whisky; Rum; Wacholderbranntwein; Tabakwaren und Produkte, bei denen
Tabakersatzerzeugnisse verwendet wurden; Erde und Komposte, die Sporenpflanzen, Insekten oder andere pflanzenschädigende
Parasiten in jeglichem Entwicklungsstadium enthalten können, auch wenn diese Erde an lebenden Pflanzen anhaftet; die
Verpackung solcher Erde und Komposte; Blei; Chlor, flüssig oder gasförmig; Brom, Arsen; Barium; Cyanwasserstoff (Blausäure);
Arsentrichlorid (Marsit); Phosgen (Kohlenoxidchlorid, Karbonylchlorid, Colognit); Arsenbromid; Zinnchlorid; Titanchlorid; Cyanchlorid
(Manguinit); verschiedene organische chemische Produkte; Hormone; Morphine und deren Salze; Diamorphine (Heroin);
Dihydromorphinum (Dilaudid); Dihydrocodeinum (Dicodid); Dihydrohydroxycodeinum (Eucodal); Thebain (Paramorphin); Morphin-NOxid-
Verbindungen und andere Morphin-Verbindungen mit fünfwertigem Nitrogen und deren Präparaten; Dihydrocodeinum-
Enolacetat (Acedicon); Benzylmorphin (Peronin); Dihydromorphin (Paramorphan); Morphin-N-Oxid (Genomorphin); Ethylmorphin;
Kokain; Ecgonin; Schlangen- und Bienengift für therapeutische Zwecke oder zur Vorbeugung; organtherapeutische Produkte für
medizinische Untersuchungen oder Analysen; Allergene; Sera und deren Derivate; Kulturen von Mikroorganismen (außer Hefe) und
anderem virulenten Material; intakte oder kombinierte Bakterienvakzine; Antigene; Produkte für die Tiermedizin; alle
pharmazeutischen Produkte und Spezialartikel aus dem Ausland
, die nicht deutlich sichtbar auf jeder Flasche oder Dose einen
Aufkleber mit dem Datum und der Lizenznummer des Departamento Nacional de Saúde Publica (Nationales
Gesundheitsministerium) tragen; offizielle pharmazeutische Präparate; geheime Heilmittel; medizinische Präparate zur
Herbeiführung von Abtreibungen; Opium für medizinische Zwecke; Präparate mit einem Morphiumanteil von über 0,20 g% oder
einem Kokainanteil von über 0,10 g%; aus Kohle gewonnene Färbeflüssigkeiten; zur Herstellung von künstlichen Getränken
verwendete Essenzen; Schiesspulver; Sprengpulver; Dynamit; Fulminate; Zündladungen jeglicher Art; Kinofilme; präparierte
Nährböden zur Entwicklung von Mikroorganismen; Mischung aus Phosgen und Zinnchlorid sowie aus Benzylbromid und
Xylylbromid; Racionit (Mischung aus Schwefelchlorhydrin und Methylsulphat); Monofile, Stäbe, Stangen und Profile aus Zelluloid;
Röhren aus Plastik (Zelluloid); Halterungen aus Plastik (Zelluloid) für Röhren; selbstklebende Etiketten aus Plastik (Zelluloid) in
flacher Form; Bahnen, Filme, Folien und Streifen aus Plastik (Zelluloid); Verpackungsmaterial aus Plastik (Zelluloid); Stöpsel,
Deckel, Kappen und andere Verschlüsse aus Plastik (Zelluloid) und Kork; Tintenfässer aus Plastik (Zelluloid), Glas und unedlen
Metallen; Lederartikel; Spazierstöcke aus Holz; Verpackungsmaterial aus Holz, Papier oder Karton; Papieretiketten; Schulbücher für
den Unterricht an Grundschulen, die nicht vollständig in Portugiesisch verfasst sind; Bücher und Broschüren, die gegen das
brasilianische Urheberrecht verstoßen; sonstige Publikationen sowie Zeitungen und Zeitschriften, die anarchistisches Gedankengut
unterstützen oder die öffentliche Ordnung gefährden; Musikstücke, die gegen brasilianisches Urheberrecht verstoßen; Banknoten;
ungestempelte Briefmarken; ausländische Lotterielose sowie Ankündigungen, Prospekte und Listen mit Gewinnen im
Zusammenhang mit diesen Lotterien; gedruckte Bilder, Fotos und Illustrationen jeglicher Art (Drucksachen), die gegen
brasilianisches Urheberrecht verstoßen; Baumwolle, nicht gekrempelt oder gekämmt; nicht egrenierte Baumwolle; Baumwollabfälle;
Taschen und Beutel aus Stoff; Schuhe aus Leder; Kopfbedeckungen aus Leder; Schirme; Rohrstöcke; Verpackungen aus Keramik
und aus Glas; Natur- oder Zuchtperlen; Diamanten, bearbeitet oder unbearbeitet, aber nicht eingesetzt oder gefasst; synthetische
Diamanten; Pulver von natürlichen und synthetischen Diamanten; Silber, Gold und Platin, ungeschmiedet oder als Halbfertigprodukt
oder in Pulverform; Gold-, Platin- und Silberabfall oder -ausschuss; Gold-, Silber- und Platinschmuck; Goldschmiede- oder
Silberschmiedewaren aus Platin oder Silber; Gegenstände aus Diamanten, Modeschmuck; Münzen (außer Goldmünzen), die kein
gesetzliches Zahlungsmittel sind; Gold-, Silber- oder andere Münzen; Verpackung aus Gusseisen, Eisen oder Stahl, aus Kupfer,
Nickel, Aluminium, Blei, Zink und Zinn; Taschenmesser; Handschellen; Stöpsel, Kappen, Deckel, Kapseln und anderes
Verschlussmaterial aus Metall; Schrotflinten, automatische Gewehre und Geschütze; Revolver, Pistolen und alle entsprechenden
Waffen; Donnerbüchsen, Gewehre, Schrotflinten, Musketen und alle entsprechenden Waffen; Flinten jeglichen Kalibers, Systems
oder Modells, die für Schrot vorgesehen sind; Waffen mit oder ohne Drall jeglichen Systems oder Modells, sofern sie das Kaliber
von 11,17 mm (0,44) nicht überschreiten; automatische Pistolen jeglichen Modells, sofern sie das Kaliber 9,65 mm (0,38) nicht
überschreiten und der Lauf nicht länger als 30 cm ist; nichtautomatische Revolver und Pistolen jeglichen Modells oder Systems,
sofern sie das Kaliber 11,17 mm (0,44) nicht überschreiten und der Lauf nicht länger als 30 cm ist; Luftgewehre; Waffenbestandteile
aus Basismetall und Metallteile (Reduktionsröhren), die die zerstörende Wirkung der Waffen erhöhen sollen; alle Vorrichtungen, die
in Schusswaffen eingebaut werden können, um das Schussgeräusch zu unterdrücken, wie z.B. Maxim-Schalldämpfer; Teile von
Gewehren; Munition für Waffen, Munitionsbestandteile aus Basismetall; Bomben und Handgranaten; Patronen, gefüllt oder leer;
Bleischrot und kleiner Jagdschrot (Vogelschrot); Dolche, Schwerter und Klingen für Dolche; Füllfederhalter; Federhalter; Bleistifte;
Originalgemälde, -stiche und -illustrationen jeglicher Art, die gegen das brasilianische Urheberrecht verstoßen; gebrauchte
Briefmarken, oder wenn sie nicht gebraucht sind, darf es sich nicht um gültige Briefmarken oder Neuausgaben des Landes handeln,
für die sie bestimmt sind.
Bedingt zur Einfuhr (oder im Durchgang) zugelassene Gegenstände einschließlich der Zulassungsbedingungen hierfür:
Lebende giftige Tiere oder Tiere mit ansteckenden Krankheiten:
 Sie sind unter der Voraussetzung zugelassen, dass sie in geeigneten Behältern an offiziell anerkannte Institute oder Labore
gesandt werden. In anderen Fällen gehen die Sendungen an den Absender zurück.
Lebende pflanzenschädigende Insekten, deren Eier, Larven, Puppen und Nymphen sowie deren Verpackung:
 Sie sind zugelassen, wenn sie von brasilianischen wissenschaftlichen Instituten für Versuchskulturen eingeführt werden, und
es ist eine besondere Genehmigung des Ministério da Agricultura (Landwirtschaftsministerium) erforderlich.
Parasiten und lebende Organismen, die Schadinsekten vernichten:
 Sie sind zugelassen, wenn sie für die Kontrolle dieser Schadinsekten bestimmt sind und zwischen offiziell anerkannten
Instituten ausgetauscht werden und wenn eine vorherige Genehmigung des Landwirtschaftsministeriums vorliegt.
Kartoffelknollen (Solanum tuberosum):
 Knollen portugiesischen oder spanischen Ursprungs sind nur zugelassen, wenn ihnen ein Ursprungszeugnis und ein
Pflanzengesundheitszeugnis beigefügt ist. In dem Gesundheitszeugnis ist der Gesundheitszustand der Knollen anzugeben,
und im Ursprungszeugnis ist zu bescheinigen, dass die Kartoffeln von einem Ort kommen, der frei von durch Parasiten
Chrysophlyctis endobiotica und Spongospora oder die Kartoffelmotte Phthorimaea operculella verursachten Krankheiten ist.
Rohbaumwolle und Baumwollabfälle:
 Sie sind zugelassen, wenn ihnen eine offizielle Bescheinigung beigefügt ist, in der bestätigt wird, dass sie desinfiziert wurden.
Alfalfsamen und Samen aller anderen Futtergemüsepflanzen:
 Sie sind zugelassen, wenn ihnen ein Pflanzengesundheitszeugnis beigefügt ist, in dem bestätigt wird, dass sie frei von
Teufelszwirn sind.
Saatmais:
 Er ist zugelassen, wenn ein Pflanzengesundheitszeugnis beigefügt ist, in dem bestätigt wird, dass der Mais aus einem Gebiet
kommt, das frei von Pyrausta nubilalis (Europäischer Kornbohrer) ist.
Einfuhr- und Zollvorschriften
Stand: März 2014
Frische Früchte und Kastanien:
Sie sind zugelassen, wenn ihnen ein offizielles Pflanzengesundheitszeugnis beigefügt ist.
Sämlinge und lebende Teile von Arten und Unterarten von Zitrusfrüchten:
 Wenn die Sämlinge aus Asien, Ozeanien, Südafrika und den Vereinigten Staaten von Amerika kommen, sind sie unter der
Voraussetzung zugelassen, dass ihnen ein offizielles Pflanzengesundheitszeugnis beigefügt ist, aus dem hervorgeht, dass sie
aus Gebieten kommen, die frei von Zitrusbaumkrebs sind, der durch das Bacterium citri hervorgerufen wird, und in denen
keine Insekten der Art Aleurodes citri vorkommen.
Pflanzenschädigende Pilze und deren Verpackung:
 Pflanzenschädigende Pilze und deren Verpackung, die aus dem Ausland oder einem Ort im Ausland kommen, sind
zugelassen, wenn sie von brasilianischen wissenschaftlichen Instituten für Versuchskulturen eingeführt werden, und es ist eine
besondere Genehmigung des Ministério da Agricultura (Landwirtschaftsministerium) erforderlich.
Samen und Sämlinge von Ribiaceae:
 Sie sind für die Einfuhr aus dem Ausland oder einem Ort im Ausland zugelassen, wenn sie vom Ministério da Agricultura
(Landwirtschaftsministerium) für den Versuchsanbau in offiziellen Einrichtungen eingeführt werden.
Baumwollsamen und nicht entkörnte Baumwolle:
 Baumwollsamen und nicht egrinierte Baumwolle sind für die Einfuhr aus dem Ausland oder einem Ort im Ausland zugelassen,
wenn sie vom Ministério da Agricultura (Landwirtschaftsministerium) für den Versuchsanbau in offiziellen Einrichtungen
eingeführt werden.
Ableger und lebende Teile von Zuckerrohr:
 Ableger und lebende Teile von Zuckerrohr sind für die Einfuhr aus dem Ausland oder einem Ort im Ausland zugelassen, wenn
sie vom Ministério da Agricultura (Landwirtschaftsministerium) für den Versuchsanbau in offiziellen Einrichtungen eingeführt
werden.
Sämlinge, Früchte und Samen von Kakaobäumen:
 Sämlinge, Früchte und Samen von Kakaobäumen sind für die Einfuhr aus dem Ausland oder einem Ort im Ausland
zugelassen, wenn sie vom Ministério da Agricultura (Landwirtschaftsministerium) für den Versuchsanbau in offiziellen
Einrichtungen eingeführt werden.
Bananensämlinge:
 Bananensämlinge sind für die Einfuhr aus dem Ausland oder einem Ort im Ausland zugelassen, wenn sie vom Ministério da
Agricultura (Landwirtschaftsministerium) für den Versuchsanbau in offiziellen Einrichtungen eingeführt werden.
Pflanzen oder lebende Pflanzenteile:
 Pflanzen dürfen nur über Häfen eingeführt werden, in denen ein Serviçio de Vigilância Sanitária Vegetal
(Pflanzenquarantänedienst) eingerichtet ist. Gegenwärtig sind das die Häfen Manáos (Amazonas), Belem (Pará), Recife
(Pernambuco), Salvador (Bahia), Rio de Janeiro (Rio de Janeiro), Santos (São Paulo), São Francisco do Sul (Santa Catarina),
Rio Grande und Porto Alegre (Rio Grande do Sul) sowie Corumbá (Mato Grosso). Allen Pflanzen, Pflanzenteilen bzw. anderen
pflanzlichen Produkten muss ein offizielles Pflanzengesundheitszeugnis beigefügt sein, das von den
Pflanzengesundheitsbehörden des Ursprungslands ausgestellt wurde und in dem bestätigt wird, dass die exportierten Güter
frei von Krankheiten und frei von Insekten und anderen Parasiten sind, die als Nutzpflanzen schädigend gelten. Brasilianische
Konsulate im Ausland sind nicht befugt, Konsularrechnungen für lebende Pflanzen oder lebende Pflanzenteile auszustellen,
solange diese Vorschrift nicht erfüllt wurde. Nach Ankunft in einem der aufgeführten Häfen verbleiben die Pflanzen im Postoder
Zolllager, wo sie von einem Inspektor des Pflanzenquarantänedienstes geprüft werden. Es dürfen keine Pflanzen oder
pflanzlichen Produkte ohne Prüfung und Genehmigung durch diesen Dienst nach Brasilien gebracht werden. Die Empfänger
müssen dann den Inspektor des Pflanzenquarantänedienstes im Hafen oder an der Grenzstation, über die die Einfuhr
zugelassen ist, beauftragen, die Sendungen zu untersuchen; dazu fügen sie ihren Anträgen das offizielle
Pflanzengesundheitszeugnis des Ursprungslands sowie alle anderen erforderlichen Angaben bei. Wenn bei der Untersuchung
festgestellt wird, dass die Produkte vollkommen gesund sind, kann die Auslieferung sofort erfolgen. Wenn die Untersuchung
des Inspektors ergibt, dass die Produkte von Insekten, Pilzen oder anderen schädlichen Parasiten befallen sind, bleiben sie
unter Aufsicht des Pflanzenquarantänedienstes und müssen innerhalb von 15 Tagen vom Importeur zurückgeschickt werden.
Wenn die Produkte nicht innerhalb dieser Frist zurückgeschickt werden, werden sie ohne Anspruch auf Entschädigung
vernichtet.
 Pflanzengesundheitsgebühr: Für alle Pflanzen und Pflanzenteile ist eine Pflanzengesundheitsgebühr zu entrichten, wobei
jedoch lebende oder getrocknete Pflanzenteile aus Ländern, mit denen Brasilien für brasilianische Pflanzen Vereinbarungen
auf Gegenseitigkeit abgeschlossen hat, von dieser Gebühr ausgenommen sind.
Bei der Herstellung von künstlichen Getränken verwendete Essenzen:
 Bei der Herstellung von künstlichen Getränken verwendete Essenzen sind vorbehaltlich der Genehmigung der Nationalen
Gesundheitsbehörde zugelassen. Wenn es erforderlich ist, werden die Sendungen an den Absender zurückgeschickt.
Erde und Kompost:
 Erde und Kompost (auch an lebenden Pflanzen anhaftend), die Sporenpflanzen, Insekten oder andere Pflanzen schädigende
Parasiten in irgendeinem Entwicklungsstadium enthalten können, sowie Verpackungen von Erde und Kompost sind
zugelassen, wenn sie von brasilianischen wissenschaftlichen Instituten für den Versuchsanbau eingeführt werden und wenn
eine besondere Genehmigung des Landwirtschaftsministeriums vorliegt.
Saccharin und ähnliche Substanzen (künstliche Süßstoffe):
 Saccharin und ähnliche Substanzen sind vorbehaltlich einer Lizenz der Nationalen Gesundheitsbehörde zulässig. Wenn es
erforderlich ist, gehen die Sendungen an den Absender auf dessen Kosten zurück, soweit er nicht deren Vernichtung wünscht.
Einfuhr- und Zollvorschriften
Stand: März 2014
Produkte für die Verwendung in der Tiermedizin:
 Produkte für die Verwendung in der Tiermedizin sind vorbehaltlich einer Genehmigung des Serviçio de Defensa Sanitária
Animal (Dienststelle zum Schutz der Gesundheit in der Viehzucht) im Departamento Nacionale de Produçao Animal (Nationale
Behörde für Viehprodukte) zugelassen. Wenn keine solche Genehmigung erteilt wurde, gehen diese Produkte an den
Absender zurück.
Sera und deren Derivate; intakte oder kombinierte Bakterienvakzine; Allergene, Hormone und organtherapeutische
Produkte:
 Sie sind nur für medizinische Untersuchungen oder Analysen zugelassen. Diese Sendungen werden nur dann an den
Empfänger weitergeleitet, wenn ihnen eine Bescheinigung der zuständigen Behörde im Ursprungsland beigefügt ist.
Kulturen lebender Mikroben:
 Kulturen lebender Mikroben sind nur zugelassen, wenn sie in einer speziellen Verpackung an offizielle Institute oder
Laboratorien verschickt werden. Andernfalls gehen diese Sendungen an den Absender zurück.
Hochansteckendes Material (krankes Gewebe):
 Hochansteckendes Material (krankes Gewebe), das von Personen oder Lebewesen mit ansteckenden Krankheiten
entnommen wurde, ist nur zugelassen, wenn das Material in angemessener Verpackung an offizielle Institute oder
Laboratorien verschickt werden. Andernfalls gehen diese Sendungen an den Absender zurück.
Filme:
 Filme dürfen nur als Postpakete in spezieller Verpackung eingeführt werden, d.h. hermetisch versiegelte Blechdosen.
Kinofilme:
 Kinofilme und Artikel aus Zelluloid dürfen nur als Postpakete und in spezieller Verpackung eingeführt werden, d.h. hermetisch
versiegelte Blechdosen.
Zelluloid und Gegenstände aus Zelluloid:
 Zelluloid und Gegenstände aus Zelluloid dürfen nur als Postpakete und in spezieller Verpackung eingeführt werden, d.h.
hermetisch versiegelte Blechdosen.
Briefsendungen, die gestempelte oder ungestempelte Briefmarken enthalten:
 Briefsendungen, die gestempelte oder ungestempelte Briefmarken enthalten, sind nur als versiegelte Wertbriefe zugelassen.
Gestempelte oder ungestempelte Briefmarken:
 Gestempelte oder ungestempelte Briefmarken sind nur als versiegelte Wertbriefe zugelassen.
 Waffen benötigen eine SECEX/MFx-Genehmigung.
 Medikamente benötigen eine SECEX/MIS-Genehmigung.
 Lebensmittel benötigen eine SECEX/MAA-Genehmigung.
Sonstiges:
Die brasilianische Zollgesetzgebung hat das Regime de Tributação Simplificada - RTS (Vereinfachtes Entgeltsystem) für Waren
geschaffen, die in Auslandspostsendungen und Auslandsluftpostpaketen versandt werden. Bezüglich der Gegenstände, für die
dieses System gilt, ist festzustellen, dass das Entgelt für industrielle Erzeugnisse unabhängig von ihrer Einordnung in dieses
System ist.
Das RTS gilt für Auslandspostsendungen und Auslandsluftpostpakete, die den folgenden Kriterien entsprechen:
 der Wert übersteigt nicht 500,00 US-$ oder den Gegenwert in einer anderen Währung;
 die Sendungen sind für Privatpersonen oder juristische Personen bestimmt;
 sie enthalten Güter, die nicht zum weiteren Verkauf bestimmt sind.
Auslandspostsendungen und Auslandsluftpostpakete werden frei von Einfuhrabgaben verzollt, wenn:
 der Wert 500,00 US-$ oder den Gegenwert in einer anderen Währung nicht übersteigt, wenn die Sendungen für
Privatpersonen bestimmt sind;
 sie Güter enthalten, für welche die Sondervorschriften eine Entgeltbefreiung vorsehen.
Bücher, Zeitungen und Zeitschriften sind gemäß Artikel 150, Ziffer VI, Buchstabe a der Verfassung der Föderativen Republik
Brasilien (1988) zollfrei.
Die Einfuhrabgaben für Auslandspostsendungen, die an Privatpersonen gerichtet sind und für die das RTS gilt, sind vom Empfänger
der Postsendung direkt bei den Postämtern der Empresa Brasileira de Correios e Telégrafos - ECT (Brasilianisches Unternehmen
für Post und Telekommunikation) einzuzahlen, und dieser erhält bei Abholung der Sendung am Schalter einen Empfangsschein.
Waren, für deren Einfuhr kein Guia de Importação (Einfuhrgenehmigung) erforderlich ist, sind in Anhang „A“ der Portaria DECEX Nr.
8 vom 13. Mai 1991 genannt.
Die Einfuhr von benutzten Konsumgütern ist aufgrund der innerstaatlichen brasilianischen Rechtsvorschriften nicht zulässig. Bei
Nichtbeachtung dieses Verbots können die Zollbehörden Postsendungen, die solche Artikel enthalten, beschlagnahmen. Dieses
Verbot gilt nicht für:
a) Gegenstände, die für wohltätige Einrichtungen bestimmt sind, die von der Regierung als gemeinnützig anerkannt wurden;
b) Gepäckstücke, die zum persönlichen Gebrauch bestimmt sind, aber vom Besitzer nicht bei sich geführt werden, sofern der
Eigentümer diese bei seiner Ankunft in Brasilien verzollt.
Eine aus dem Ausland stammende Ware kann beschlagnahmt werden, wenn der Absender sie auf zwei oder mehrere
Auslandspostsendungen aufgeteilt hat, mit der Absicht,
Einfuhr- und Zollvorschriften
Stand: März 2014
 ganz oder teilweise die Zahlung der Einfuhrabgaben zu umgehen;
 die vereinfachte Abfertigung (RTS) zu Unrecht in Anspruch nehmen zu können.
Die Einfuhr von Zigaretten, Zigarillos, Zigarren, Pfeifen sowie sonstigen Rauchprodukten unabhängig davon, ob sie auf Tabak
basieren oder nicht, ist auf dem Postweg verboten, wenn sie von einem Unternehmen versandt werden. Das gilt auch für den
Versand jeglicher Art von Mustern oder Werbegeschenken der vorstehend genannten Produkte. Als Geschenk klassifizierte
Sendungen von Privat an Privat sind mit diesen Artikeln jedoch zur Einfuhr zugelassen.
Begleitpapiere:
Zollinhaltserklärung(en):
a) Pakete:
2 Stück Zollinhaltserklärung CN 23 wahlweise in englischer oder portugiesischer Sprache.
b) Briefe mit Wareninhalt und Päckchen:
- Zollinhaltserklärung CN 22 wahlweise in englischer, portugiesischer oder spanischer Sprache;
wenn der Warenwert 300 SZR überschreitet:
- 1 Stück Zollinhaltserklärung CN 23 wahlweise in englischer, portugiesischer oder spanischer Sprache.
Rechnung(en):
Es ist nicht unbedingt erforderlich, der Sendung eine Rechnung beizulegen. Die Zollbehörde hat jedoch die Möglichkeit, dies zu
verlangen, wenn die Sendung kommerzielle Merkmale aufweist.
Ursprungsnachweis:
Bei Waren, die aufgrund ihres Ursprungs durch den Zoll bevorzugt abgefertigt werden, kann dieser Ursprung auf jedwede geeignet
erscheinende Art nachgewiesen werden.
Einfuhrerklärung:
Wenn die Sendung nicht den Durchführungsbestimmungen des Regime de Tributação Simplificada – RTS (Vereinfachtes
Entgeltsystem) entspricht, ist eine Declaração de Importação (Einfuhrerklärung) vorzulegen.
Hinweis:
Die Deutsche Post AG übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Einfuhr- und Zollvorschriften, weil
ihr nicht immer rechtzeitig und vollständig amtliche Nachrichten hierüber zugehen. Es ist Sache der Absender, sich bei den
Empfängern der Sendungen, bei den Auslandsvertretungen der Bestimmungsländer, bei den Außenhandelsstellen im
Bundesgebiet, bei den Industrie- und Handelskammern oder bei sonst zuständigen Stellen darüber zu unterrichten, ob und
gegebenenfalls unter welchen Bedingungen die zu versendenden Gegenstände in das Bestimmungsland eingeführt bzw.
im Durchgang durch andere Länder befördert werden dürfen. Wenn der Absender glaubt, auf Grund solcher Informationen oder
besonderer Kenntnisse der Verhältnisse im Bestimmungsland seine Waren ohne Beachtung einzelner, in den Unterlagen der
Deutschen Post AG enthaltener Einfuhr- und Zollvorschriften versenden zu können, so ist eine solche Sendung unter Hinweis
darauf anzunehmen, dass die etwaigen Folgen ihm zur Last fallen und er etwa hierdurch entstehende Kosten (z. B. Zollstrafen,
Lagerkosten, Rücksendungsentgelte) unter allen Umständen tragen muss.
Stand: März 2014
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Re: Apotheke von Deutschland nach Brasilien?

Beitragvon cabof » Mo 28. Jul 2014, 20:52

Brasiljaneiro - Hut ab, wenn Du das alles getippt hast.... nur noch eine Frage: wie hast Du es geschafft als Galus Domesticus nach Brasilien zu kommen? Biste über die grüne Grenze geflattert...??? Boa noite. Danke für Deine Mühe.
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Re: Apotheke von Deutschland nach Brasilien?

Beitragvon zagaroma » Mo 28. Jul 2014, 22:41

Rossoneri, schau einfach auf der Flasche, der Packung oder auf dem Infozettel danach, welche(r) Wirkstoff(e) in dem Medikament enthalten ist/sind und in welcher Konzentration. Dann gehst Du in eine farmacia hier und lässt Dir ein analoges Medikament geben. Oft haben die sogar den gleichen Namen. Bei uns hat das bis jetzt immer funktioniert, es gibt alles.
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Re: Apotheke von Deutschland nach Brasilien?

Beitragvon moni2510 » Di 29. Jul 2014, 03:55

ich hab hier auch alle Medikamente gefunden über die Wirkstoffe. Manchmal hat mir dann auch noch Wikipedia geholfen, da die chemischen Begriffe unterschiedlich sind.
---
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich es hier aufschreibe.
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Re: Apotheke von Deutschland nach Brasilien?

Beitragvon Frankfurter » Di 29. Jul 2014, 06:58

Wir haben festgestellt, dass manche Medi s in Br. , die in D. verschreibungspflichtig sind, frei in Br. in der Apotheke zu bekommen sind. Im Umgang mit Kortison ist man , wie auch in den USA , nicht so empfindlich, wie in D.

Oft ist in größeren Apotheken auch ein ausgebildeter ( ärztlicher ?? ) Fachmann zur Stelle. Ich hatte mal einen Hautausschlag. In der Apotheke ins Hinterzimmer, ausziehen, angeschaut ...., Medi für 3 RS und alles war gut. =D>
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