"Asiatisches" in Brasilien?

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Re: "Asiatisches" in Brasilien?

Beitragvon cwoern » Do 8. Nov 2007, 20:25

seitenwandkletterer hat geschrieben:MOD: Könnt Ihr bitte Eure Thyssen-Krupp Erfahrungen aus dem Asia Thread rausnehmen.

Wenn Ihr einverstanden seid, dann trenne ich den Thread ab dem OffTopic Beginn (letzte Anwort Seite 2) ab.


...SWK!



Gilt das auch fuer den Administrator? Warum wird darueber nachgedacht, ein "moderatives Qualitaetsmanagement" durchzufuehren?
Haben wir gegen Boardregeln verstossen, wenn wir uns kurz ueber CSA austauschten? Falls unserer Austausch als "fragwuerdig" bezeichnet wird (einziger Passus der Boardregeln, die nach meiner Recherche dazu fuehren koennte, Beitraege zu loeschen/loeschen wollen), wuerde ich das als sehr uebertrieben bzw. Zensur empfinden.
Ehrlich gesagt, denke ich nicht daran, meine Fragen hinischtlich der Arbeit herauszunehmen, schliesslich hat der Author die Arbeitsstaette bereits den geneigten Lesern im Eingangstext mitgeteilt und ist damit die Gefahr eingegangen, dazu befragt zu werden. Nebenbei scheint er dies auch nicht stoerend gefunden zu haben.

Gruss Christian
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Re: "Asiatisches" in Brasilien?

Beitragvon Tuxaua » Do 8. Nov 2007, 20:31

Kulinarische Probleme jenseits von Reis und Bohnen lassen mir keine Ruhe.

Habe google mal ein bisschen gequält und bin auf Folgendes gekommen:
Piri-Piri scheint aus dem original-Portugiesischen zu kommen und wird z.B. auch als "(pimenta) malagueta" bezeichnet, Gattung capsicum frutescens.
Pimenta malagueta (Capsicum frutescens) - é a espécie, que em Portugal e em Moçambique é conhecida ainda como piri-piri se estivermos na presença de frutos de menores dimensões e por vezes secos.
siehe hier.

Gibt man auf der portugiesische wikipedia-Seite mal "piri-piri" ein kommen viele Informationen.

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Re: "Asiatisches" in Brasilien?

Beitragvon hualan » Fr 9. Nov 2007, 02:45

cwoern hat geschrieben: schliesslich hat der Author die Arbeitsstaette bereits den geneigten Lesern im Eingangstext mitgeteilt und ist damit die Gefahr eingegangen, dazu befragt zu werden. Nebenbei scheint er dies auch nicht stoerend gefunden zu haben.


Hmod: bitte zitatfunktion richtig verwenden


Hat er auch nicht, macht aber auch nix.

Zum Thema: gerade vor ein paar Minuten hat mir ein brasilianischer Arbeitskollege erzählt, dass es im NO des Landes eine Art Peperoni/Chillischote/Pfefferschote gibt, die zur heimischen Kueche gehoert und die Einem wirklich das Wasser in die Augen treibt.

Ich hätte mehr der Aussprache meines Kollegen Tribut zollen sollen, denn dem wirklich ausgezeichneten Genusses des nach dem Essen verabreichten Cachacas (richtig geschrieben?), dann könnte ich mich auch noch an den Namen erinnern.

BTW, das Esen war wirklich gut und preiswert. Für 20 BR ein sehr interessanter Buffet-Mix von italienische und japanischer Küche, gepaart mit einheimischen Einflüssen.
Einzig die Zubereitung der Pizza ist doch sehr gewöhnungsbedürftig.
Gruß, Hualan
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Re: "Asiatisches" in Brasilien?

Beitragvon Takeo » Fr 9. Nov 2007, 23:22

Also, wenn alles Stricke reissen:

In São Paulo im Zentrum, 'Bairro Liberdade', das ist so eine art Chinatown in Brasilien, da gibt's "Asiatisches" wo sich der Normalbrasilianer noch nicht mal zu fragen wagt, was das alles genau ist...
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Re: "Asiatisches" in Brasilien?

Beitragvon cwoern » Di 13. Nov 2007, 00:26

Takeo hat geschrieben:Also, wenn alles Stricke reissen:

In São Paulo im Zentrum, 'Bairro Liberdade', das ist so eine art Chinatown in Brasilien, da gibt's "Asiatisches" wo sich der Normalbrasilianer noch nicht mal zu fragen wagt, was das alles genau ist...


Nanana, nun uebertreibst Du aber.
Zwar werden Stadtteile wie zum Beispiel Aclimacao (der sehr koreanisch durchsetzt ist) oder auch Liberdade (der weit, weit mehr japanisch als chinesisch ist) mehr und mehr von Chinesen "durchmischt", aber exotische Kostbarkeiten, von denen man nicht wissen will, was sie sind, sind doch sehr, sehr weit hergeholt.
Was hast Du denn dort entdeckt, was Du besser nicht essen wolltest?


Gruss Christian
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Re: "Asiatisches" in Brasilien?

Beitragvon Takeo » Di 13. Nov 2007, 01:00

Leute, so komisch es klingt: Cyperacea sind KEINE Gräser!!!

Es fehlen ihnen sämtliche der typischen biochemischen Stoffwechselwege von Gräsern, sie verhalten sich ganz wie breitblättrige Pflanzen.

Dafür ist aber Bambus ein Gras!!!
Zuletzt geändert von Takeo am Di 13. Nov 2007, 01:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Asiatisches" in Brasilien?

Beitragvon Takeo » Di 13. Nov 2007, 01:01

cwoern hat geschrieben:
Takeo hat geschrieben:Also, wenn alles Stricke reissen:

In São Paulo im Zentrum, 'Bairro Liberdade', das ist so eine art Chinatown in Brasilien, da gibt's "Asiatisches" wo sich der Normalbrasilianer noch nicht mal zu fragen wagt, was das alles genau ist...


Nanana, nun uebertreibst Du aber.
Was hast Du denn dort entdeckt, was Du besser nicht essen wolltest?


HOT DOG?

(Ich wollte ja nur behilflich sein!)
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Re: "Asiatisches" in Brasilien?

Beitragvon Seb-BH » Di 13. Nov 2007, 01:24

So, ich werf nochmal das Zitronengras in die Runde..

http://de.wikipedia.org/wiki/Zitronengras
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Re: "Asiatisches" in Brasilien?

Beitragvon safadao » Di 13. Nov 2007, 03:16

ich liebe Thailändische Küche und sie fehlt mir hier in Brasilien sehr. Ich hoffe, dass Ihr die Zutaten halbwegs zusammenbekommt. Die Restaurants könnt ihr wahrscheinlich vergessen. ich war mal in Ipanema einem angeblich sehr guten (jedenfalls relativ teurem) Asia-restaurant mit grossem Anteil von (angeblichem) Thai-gerichten. Diese hatten mit dem Essen, was man in Thailand und Deutschland beim Thai bekommt herzlich wenig zu tun. Völlig geschmacklos. Hier in Fortaleza gibt es überhaupt keine Thai-restaurants. Ein bekannter von mir, Restaurantbesitzer, hat mal versucht, solche Gerichte mit auf die Karte aufzunehmen, lief aber überhaupt nicht gut. Manchmal denke ich, Brasis mögen keine gewürzten Gerichte.
Es ist selbst schwer, anständiges Sushi zu kriegen. Es sei denn, man mag frittierte Sushis oder Sushi mit Käse. Und man muss sich daran gewöhnen, dass der eingelegte Ingwer schmeckt, als wäre er vom letzten Jahr.
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Re: "Asiatisches" in Brasilien?

Beitragvon cwoern » Di 13. Nov 2007, 10:31

safadao hat geschrieben:ich liebe Thailändische Küche und sie fehlt mir hier in Brasilien sehr. Ich hoffe, dass Ihr die Zutaten halbwegs zusammenbekommt. Die Restaurants könnt ihr wahrscheinlich vergessen. ich war mal in Ipanema einem angeblich sehr guten (jedenfalls relativ teurem) Asia-restaurant mit grossem Anteil von (angeblichem) Thai-gerichten. Diese hatten mit dem Essen, was man in Thailand und Deutschland beim Thai bekommt herzlich wenig zu tun. Völlig geschmacklos. Hier in Fortaleza gibt es überhaupt keine Thai-restaurants. Ein bekannter von mir, Restaurantbesitzer, hat mal versucht, solche Gerichte mit auf die Karte aufzunehmen, lief aber überhaupt nicht gut. Manchmal denke ich, Brasis mögen keine gewürzten Gerichte.
Es ist selbst schwer, anständiges Sushi zu kriegen. Es sei denn, man mag frittierte Sushis oder Sushi mit Käse. Und man muss sich daran gewöhnen, dass der eingelegte Ingwer schmeckt, als wäre er vom letzten Jahr.



Das Thairestaurant in Porto Alegre war immer knueppelvoll, das Essen kam dem in Thailand schon recht nah. Das benannte Thai-Garden in SP ist eindrucksvoll, das Essen gut, aber vermutlich mit Ruecksicht auf die Gaeste etwas weniger Thailaendisch. Auch das ist trotz der gesalzenen Preise gut besucht. Alle anderen Asia-Mix-Restaurants hatten kaum etwas, was den Namen Thaifood geniessen koennte.

@Takeo. Wollte Dich nicht angreifen, kenne aber beide Stadtteile relativ gut, in Liberdade gingen wir frueher oft essen, in Aclimacao wohnt die (koreanische) Sippe meiner Frau.

Gruss Christian
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