Auch im Süden wird für Recht gekämpft . Oder etwa doch nicht

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Re: Auch im Süden wird für Recht gekämpft . Oder etwa doch n

Beitragvon berti1 » So 27. Feb 2011, 13:00

An den Administrator, oder Moderator, der meine Zitate von Takeo gelöscht hat.

Du löschst etwas, was angeblich nichts mit dem Thema zu tun hat.
Diese Zession hättest du in der Rubrik „Plauderecke“ jetzt wirklich nicht vornehmen müssen.
Wo sonst soll man diesem netten Zeitgenossen mal den Spiegel seiner Ausdrucksweise vorhalten?
Sorry, aber für mich ist das einseitige Willkür.

Du löschst Zitate, die weit von jeder Foren Netiqutte sind.

Das wäre genau so, wie wenn einer daherkommt und Doktor Guttenbergs geraubte Zitate aus seiner
Promotion löscht und dem Freiherrn dann wieder seinen Doktortitel zurückgibt.

Falls es doch eine Foren Netiquette bei Brasilienfreunde geben sollte, wird diese durch die vorgenommenen Löschungen der Zitate als absurdum geführt.

Jetzt musst du nur noch 2 mal löschen.
benutzer/Takeo/posts/seite250.html
...halt doch einfach mal deine Fresse, okay?

beitrag162483.html?hilit=tage%20gez%C3%A4hlt#p162483

...schade Wolfi... im anderen Forum macht es mehr Spass mich mit Dir 'rumzuzanken, nur sind dort meine Tage wieder gezählt...
Warum wohl? Wegen Beiträgen die vor Arroganz und Überheblichkeit und nur so strotzen.
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Re: Auch im Süden wird für Recht gekämpft . Oder etwa doch n

Beitragvon dimaew » So 27. Feb 2011, 14:08

Auch wenn wir hier in der Plauderecke sind, denke ich, es lohnt sich, über das Thema zu diskutieren. Fragen der Netiquette gehören aus meiner Sicht in den Briefkasten. Zur Netiquette gehört meines Erachtens aber auch, einfach mal Ruhe zu geben und nicht wie ein kleines Kind auf seiner Meinung zu beharren. Das gilt für alle.

Sollte es zum Thema (gen)-manipulierte Lebensmittel und Umgang damit in Brasilien nichts mehr zu sagen geben, kann der Thread geschlossen werden.
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Re: Auch im Süden wird für Recht gekämpft . Oder etwa doch n

Beitragvon nonato » So 27. Feb 2011, 14:29

Ich fürchte, die Diskussion hat der Benutzer Takeo mit seiner unverschämten und arroganten Art bereits abgewürgt. Da dürfte keiner mehr Lust haben, etwas sachbezogenes zu schreiben. Wieder einmal. Wie immer. Warum dem Takeo das Spaß zu machen scheint, bleibt mir ein Rätsel.
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Re: Auch im Süden wird für Recht gekämpft . Oder etwa doch n

Beitragvon Takeo » So 27. Feb 2011, 15:09

berti1 hat geschrieben:
dimaew hat geschrieben:..... Takeo ohne Wenn und Aber gut auskennt. Die Frage ist nur, ob er sich als Takeo oder als Mitarbeiter eines Multinationalen Konzerns, der auf diesem Gebiet tätig ist, äußert.


Takeo hat vielleicht Ahnung von dem was man besser nicht machen sollte.

(...)

Als Resümee bleibt, dass Nachhaltigkeit und Biodiversität für diese kleinen und großen "Takeos" nur Fremdwörter sind, mit dehnen sie nicht's anfangen können/wollen. :banging:


so lieber nonato, sowas findest Du also in Ordnung, oder gar sachbezogen?????? Solche Behauptungen sind aller unterste Schublade, spätestens HIER flippe ich aus und es ist mit MEINER Netiquette vorbei! Wer diesen Thread zerstört hat sind paraibano und Berti.
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Re: Auch im Süden wird für Recht gekämpft . Oder etwa doch n

Beitragvon Takeo » So 27. Feb 2011, 18:16

berti1 hat geschrieben:Jetzt musst du nur noch 2 mal löschen.
benutzer/Takeo/posts/seite250.html
...halt doch einfach mal deine Fresse, okay? [/b]


.. hab' ich gesagt, nachdem BeHarry mich unverschämterweise als Sextourist bezeichnet hatte... Berti1, wenn Du meine Zitate aus dem Zusammenhang reisst, dann alleine in einem öffentlichen Forum gesammelt postest, machen sie keinen Sinn, im Zusammenhang sieht die Sache nicht nur anders aus, sondern ich glaube nicht, dass es einem fremden User zusteht meine Zitate zu sammeln und zu posten! Und genau deshalb habe ich den Administrator gebeten, Deine Zitatsammlung von mir zu löschen. Du befindest Dich in einer persönlichen Verleumdungskampagne gegen mich. Und Verleumdungskampagnen kennt man auf meinem Gebiet gut. Das ist kein fair play!

wie heisst der Threadtitel: auch im Süden wird für Recht gekämpft, oder etwa doch nicht
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Re: Auch im Süden wird für Recht gekämpft . Oder etwa doch n

Beitragvon littlebee » Di 1. Mär 2011, 21:39

Hallo Takeo und andere,
ich finde das Thema sehr spannend und würde mich freuen, wenn wir vielleicht nochmal zur sachlichen Diskussion zurückkämen :wink:

Worin liegen Eurer Meinung die Vorteile von z.B. "gen-manipulierten" Rohstoffen?
Wo seht Ihr die Nachteile?

Gibt es konkrete Ernte-Vorteile von z.B. Monsanto-Produkten (alternativ könnte ich für Deutschland auch Bayer o.ä. sagen)- also ist der Ertrag/die Wirtschaftlichkeit höher als bei konventionellem Anbau?

Gibt es in Brasilien Vergleichszahlen von Ernteerträgen zwischen GMO/konventionell und Bio? Und wenn ja (ich gehe davon aus :wink: )- wie sehen die aus?

Wie steht es um die Warentermingeschäfte/Warenterminbörsen (z.B. BMF in Sao Paulo) in Brasilien ?

In Deutschland haben wir momentan z.B. eine kontinuierliche Steigerung z.B. der Getreidepreise zu verzeichnen ("Schuld" sind je nach Standpunkt die "üblichen" Schwankungen, die ignoranten Spekulanten, die begrenzten Anbau-Kapazitäten, die verstärkte Bio-Sprit-Produktion bzw. Biogas-Anlagen oder einfach nur das Wetter :mrgreen: ).

Wie sehen Eure Perspektive/Vorschlägen bzgl. der Versorgung mit Lebensmitteln aus?

Grüße,
littlebee
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Re: Auch im Süden wird für Recht gekämpft . Oder etwa doch n

Beitragvon Takeo » Mi 2. Mär 2011, 01:39

... ich weiss nur nicht, ob das hier die richtige Plattform ist, ich meine, wir sind doch ein Brasilienforum und kein Bio-Technik-Forum oder so...

... aber da diese Fragen immer wieder aufkommen, und es manche ja tatsächlich zu interessieren scheint, versuch ich mal ein (letztes) Insight:

genmanimuliert Rohstoffe? Grundsätzlich und relativ gilt: Biotechnologie löst die Chemie langsam ab! Vorteile? erst mal das, und zweitens dass wir erst am totalen Anfang stehen, Chemie-Genom Kombinationen wie Glyphosatresistenz oder aber Insektenresistenz sind die ersten Gehversuche überhaupt, vielleicht können wir morgen Vitamine, Enzyme, Medikamente, Farbstoffe, Werkstoffe oder überhaupt Rohstoffe, egal was und womit produzieren: mit Pflanzen, Bakterien, mit bestimmten Biomembranen etc... und das alles mit viel weniger Aufwand, viel billiger und viel umweltfreundlicher. Nachteile? da werden sich genügend finden, ob technisch, oder sozial, oder ökonomisch... es wird immer Leute geben die sich benachteiligt fühlen oder es auch sind oder sich wehren, ich halte nur die Argumentation von bestimmten Gruppen für langsam überholt.

Greenpeace? Auch Greenpeace sollte sich technologisch in seiner Argumentation mal anpassen, dann könnte man die auch ernst nehmen und auf einer echten Basis diskutieren, aber anscheinend geht es denen ja nicht um echte Diskussion, sondern die vermarkten nur die Unsicherheit der Verbraucher und instrumentalisieren die dann für sich; ich finde das nicht besonders seriös, und eigentlich sogar schlimm, denn eine Organisation wie Greenpeace wäre wichtig für unsere Welt, aber sie setzen mit ihren Hetzkampagnen zu viel Glaubwürdigkeit auf's Spiel. Morgen kommen dann die Walfänger und Tiermörder und sagen: Greenpeace redet doch bloss Unsinn, und hinterher haben die sogar noch recht mit solchen Aussagen und man kann ihnen dann nicht mal widersprechen!

Vergleichszahlen? GMO schneidet gegenüber konventionell noch nicht so toll ab. Wenn überhaupt ist GMO gerade vergleichbar mit konventionell. GMO ist nur billiger, wenn man nicht die Erträge sondern den Aufwand vergleicht gewinnt GMO aber fast immer, allerdings zahlen (oder zahlten?) die Trader (als Reaktion auf die Europäische und Japanische Resistenz gegen GMO) Prämien für konventionell, sodass die konventionelle Chemie manchmal soager von Vorteil sein konnte. Ich glaube aber dass das vorbei ist, GMO hat soviel finanzielle Vorteile, dass die Bauern nur schwer zu überzeugen sind. Bio hingegen erzielt durchschnittlich 40% weniger Erträge, kann aber, bei speziellen Kulturen und in Marktnähe und bei einer bestimmten Kundenstruktur (es gibt Kunden, die zahlen fast jeden Preis für Bio) von finanziellen Vorteil sein. Wer Glück hat, und solche Kunden bedienen kann, kann auf Bio umstellen. Es ist aber eine vollkommen andere Geschichte: Bio ist eine marketingwirksame Philosophie, das gilt ïnsbesondere für Obst und Gemüse, die Körnerproduzenten können da nur schwer mitmachen. Ich kenne aber Kaffeeplantagem die bedienen beide Märkte erfolgreich! Bio ist aber je nach Klimazonen einfacher oder schwerer zu berwerkstelligen: es ist sehr erfolgreich in Skandinavien, und das finde ich super, leider fehlen uns im tropischen Brasilien aber die klimatischen Voraussetzungen für eine breitflächige Bioproduktion.

Warenterminbörsen? Da kenne ich mich leider nicht so gut mit aus. Spekulanten handeln ja mit allem was es gibt... Zentrum für landwirtschaftliche Spekulation ist die Commoditiebörse in Chicago, und die reagiert sofort auf Frost in Florida, Regen in Brasilien, Krieg im Nahen osten, Nachfrage in China... wie weit das Spekulation oder echte Schwankungen in Angebot und Nachfrage ist, kann ich leider nicht beurteilen.

Leute, aber nicht nur ich bin gefragt, Ihr dürft auch was beitragen!
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Re: Auch im Süden wird für Recht gekämpft . Oder etwa doch n

Beitragvon BrasilJaneiro » Mi 2. Mär 2011, 09:12

littlebee hat geschrieben:Hallo Takeo und andere,
ich finde das Thema sehr spannend und würde mich freuen, wenn wir vielleicht nochmal zur sachlichen Diskussion zurückkämen :wink:

Worin liegen Eurer Meinung die Vorteile von z.B. "gen-manipulierten" Rohstoffen?
Wo seht Ihr die Nachteile?

Gibt es konkrete Ernte-Vorteile von z.B. Monsanto-Produkten (alternativ könnte ich für Deutschland auch Bayer o.ä. sagen)- also ist der Ertrag/die Wirtschaftlichkeit höher als bei konventionellem Anbau?

Gibt es in Brasilien Vergleichszahlen von Ernteerträgen zwischen GMO/konventionell und Bio? Und wenn ja (ich gehe davon aus :wink: )- wie sehen die aus?

Wie steht es um die Warentermingeschäfte/Warenterminbörsen (z.B. BMF in Sao Paulo) in Brasilien ?

In Deutschland haben wir momentan z.B. eine kontinuierliche Steigerung z.B. der Getreidepreise zu verzeichnen ("Schuld" sind je nach Standpunkt die "üblichen" Schwankungen, die ignoranten Spekulanten, die begrenzten Anbau-Kapazitäten, die verstärkte Bio-Sprit-Produktion bzw. Biogas-Anlagen oder einfach nur das Wetter :mrgreen: ).

Wie sehen Eure Perspektive/Vorschlägen bzgl. der Versorgung mit Lebensmitteln aus?

Grüße,
littlebee


Das Thema ist sehr komplex und politisch. Für Aussenstehende oft oder wahrscheinlich nicht zu verstehen. Tatsache ist, daß wir mit unserem Konsumzwang, Faulheit, Unwissenheit und Kauf diese multinationalen Industrien dazu bewegen, immer mehr Dreck für den Verbraucher zu produzieren. Ob alles wegen der Erdpopulation so sein muss wissen wir nicht. Tatsache ist, daß viel Geld verdient wird, viel spekuliert wird und der Endverbraucher der Idiot ist. Das haben auch in 30 Jahren die Grünen nicht ändern können. Wenn wir keine Lösungen haben, sprich gesunde Koch -und Ernährungsweise oder den Magnetmotor statt Erdöl oder Biokraftstoffe, dann müssen wir mit dem Status Quo leben.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Auch im Süden wird für Recht gekämpft . Oder etwa doch n

Beitragvon Itacare » Mi 2. Mär 2011, 22:25

Wenn man, wie es in Minas Gerais millionenfach gehandhabt wird, heimische, wenig ertragreiche, aber gegen die meisten Schädlinge resistente Citrusbäumchen heranzieht, dann abschneidet und nichtresistente, ertragreiche Sorten aufsetzt, nennt man es Veredelung. Welch wohlwollende Bezeichnung.
Kürzt man den Vorgang ab und baut die Resistenz einer Pflanze in eine andere ein, ist es Genmanipulation……

Afrika, Maisanbau neben der Lehmhütte. Ertrag trotz ständiger Bewachung 5 – 10 % des Möglichen, Rest wird von Schädlingen vernichtet. Dann wird ein Kraut untergepflanzt, das die Schädlinge einigermaßen fernhält. Ertrag steigt auf 40 %, mehr ist nicht möglich, das Kraut hält nicht alle Schädlinge fern und braucht selbst auch Nährstoffe. Nennt sich vermutlich biologischer Anbau.
Die Kleinbauern dort würden sofort Mais nehmen, der mit den Eigenschaften des Krautes veredelt? manipuliert? wurde und bis zu 100 % Ertrag bringt. Sie können ihn sich nur nicht leisten.
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Auch im Süden wird für Recht gekämpft . Oder etwa doch n

Beitragvon Takeo » Do 3. Mär 2011, 02:21

naja, Veredelung ist ja eine uralte Methode. Von Genmanipulation spricht man ja nur dann, wenn artfremde Gene in ein Genom eingebracht werden. Allerdings passiert das ja auch in der klassischen Züchtung, dauert nur einige Jahrhunderte länger... ein Urmais und seine Maiskolben wäre für und kaum als solcher zu erkennen, ein Urgetreide würden wir für einen Windhalm halten.

Brasilianische und amerikanische Citrusbestände werden übrigens seit etwa 2 - 3 Jahren von einem Bakterium namens Huanglongbing (Greening, zum 1. mal an der South China Agricultural University in Guangzhou/China identifiziert) befallen... es gibt kein Mittel, kein Rezept ausser das Überträgerinsekt zu bekämpfen, kranke Bäume 'rauszureissen und durch Neue zu ersetzen. Wenn der Nachbar das Überträgerinsekt nicht bekämpft ist er eine "Bio-Sau" und hilft mit das Bakterium zu verbreiten. Wer mehr als 27% kranke Bäume hat muss seinen gesamten Bestand aufgeben oder ersetzen, das wird in São Paulo staatlich überwacht. Die Brasilianer sind aber vorbildlich in der Überwachung von Greening, und jeder macht eigentlich mit, die Amerikaner sind eher nachlässig. Mit ein Grund warum man sich in São Paulo gerade keine Citrusbäume kaufen kann, auch wenn man sich nur ein Exemplar in den Garten stellen will.

Es gibt Hinweise, dass es sogar Mittel gäbe, die die Auswirkungen des Bakteriums auf die Citrusbäume minimieren könnten, es wird aber von der Industrie abgelehnt selbige dafür zu entwickeln, weil diese Mittel gegen die Strategie der natürlichen Entfernung und der Biohygiene gehen würden. Man will die Bakterien wieder weg kriegen, nicht eindämmen. Sowas kommt öfter vor: auch gegen bestimmte Nematoden gibt es Mittel, die abgelehnt werden dafür zu entwickeln oder zu registrieren, weil man die betreffenden Namatoden liebr natürlich aus der Umwelt entfernen will anstatt durch Mittel einzudämmen.
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