Ausgesetztes Baby überlebt in Erdloch

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Ausgesetztes Baby überlebt in Erdloch

Beitragvon brasilmen » Mi 11. Okt 2006, 05:52

Ausgesetztes Baby überlebt in Erdloch

10. Okt 22:02

Seine Mutter verließ es gleich nach der Geburt: Dennoch hat ein Neugeborenes in Brasilien 24 Stunden überlebt, bis die Polizei es fand.

In Brasilien hat eine Mutter ihr Baby gleich nach der Geburt ausgesetzt. Der Säugling überlebte mehr als 24 Stunden lang im Loch eines Gürteltieres. Die Polizei fand das Neugeborene nach stundenlanger Suche in einem verlassenen Grundstück in der Gemeinde Laranjeiras do Sul im südlichen Bundesland Paraná, berichteten Medien.
Aus dem Loch habe nur das von vielen Fliegen umschwirrte Gesicht des Babys herausgeschaut, hieß es. Die 40-jährige Mutter wurde inzwischen in einer Kneipe in einem Armenviertel unweit der Fundstelle festgenommen. Sie hatte das Kind nach der Geburt im Loch vergraben. Weinend habe sie den Beamten gesagt, sie habe keine Erklärung für ihre Tat.

Nachbarn hatten die Polizei alarmiert, als sie die Frau am Montagvormittag plötzlich ohne Baby-Bauch, aber auch ohne Baby und mit blutverschmierten Kleidern gesehen hatten. Die Frau hat bereits vier Kinder.

Dem kleinen, nach achtmonatiger Schwangerschaft am Sonntag geborenen Jungen gehe es den Umständen entsprechend sehr gut, berichteten unterdessen die Ärzte. (nz)
Gruss brasilmen Thomas
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Beitragvon robertwolfgangschuster » Mi 11. Okt 2006, 18:36

Zusatz,das Kind hatte den Mund mit Erde voll und wurde von einem Hund gefunden und ausgegraben.
Solche Dinge sind fürchterlich, aber kommen auf der ganzen Welt vor, und hoffentlich zieht hier jetzt niemand über bras Mütter her. Ich will nur auf eine alte Sitte hinweisen die in Brasilien bis heute erhalten ist. Wenn eine Mutter nicht in der Lage ist ein Kind zu ernähren und aufzuziehen gibt es das Kind an eine Familie weiter die es als "Criado" aufziehen. Damit wurden solche extreme Grausamkeiten bis heute eher verhindert.
Nonnenkloster hatten die "Roda", eine runde Scheibe, da legte man das Kind drauf, dreht und das Kind verschwand im Kloster ohne dass jemand etwas sah. Heute erschwert die Bürokratie schon ziemlich diese alten und(anfechtbaren) wirksamen Lösungen.
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