Aussteigen / Frührente

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Aussteigen / Frührente

Beitragvon amazonasklaus » Sa 17. Jan 2009, 14:10

Jetzt haben Dir die Forumsmitglieder schon einige Risiken genannt, mit denen Du rechnen musst. Das ist Gold wert. Es gibt aber bestimmt noch viel mehr. Bei einem Vorhaben dieser Tragweite solltest Du auf jeden Fall ein richtiges Risikomanagement betreiben.

Zum Beispiel: Ich würde das Risiko, dass Du zum Hauptversorger der Familie Deiner Frau wirst - regelmäßig zu den Essenszeiten kommen wie zufällig ein Dutzend Primos zu Besuch, Deine Frau möchte eine Tante samt Anhang "vorübergehend" bei euch einquartieren, usw. - mit mit einer Eintretenswahrscheinlicht von knapp 100% und als Auswirkung finanziellen Schaden und häuslichen Unfrieden ansetzen. Und eine Maßnahme, dieses Risiko zu vermeiden könnte sein, sich ein Haus in gehöriger Entfernung von der Familie zuzulegen.
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Re: Aussteigen / Frührente

Beitragvon Westig » Sa 17. Jan 2009, 17:25

Zum Hauptversorger der angeheirateten Familie werden?

Die meisten Hinweise hier sind richtig, wichtig und sinnvoll. Vor allem diejenigen, bei denen es darum geht, "ein Bein zuhause zu lassen", die Wohnung in der Schweiz erstmal nicht aufzugeben, sondern einige Test-Monate in dem kleinen Haus im Grünen außerhalb von Salvador zu verbringen. Im Übrigen ist es ja zunächst einmal gut, dass er sich auch nach der nordostbrasilianischen Ehefrau richten will, die ja immerhin neun Jahre mit ihm zusammen in der Schweiz zugebracht hat, was sicherlich nicht immer ganz einfach war. Und die nun berechtigterweise mal wieder in ihrer Heimat leben möchte.

Und was den letzten Beitrag in Richtung "Alleinversorger der Familie Deiner Frau" angeht, die mit "100% Sicherheit mittags zum Essen vor der Tür steht":

Nun mal halblang. Das ist in der Regel nicht so und muss auch nicht so sein. Nach etlichen Jahren haben meine Frau und ich ebenfalls den Rückzug nach Brasilien gewagt, führten ein großes Haus in Recife, zum Teil nur wenige Kilometer von den sehr zahlreichen Verwandten meiner Frau entfernt, und es gab jahrelang viele und gute Kontakte mit ihrer Familie und viele gemeinsame Unternehmungen. Natürlich hilft man hin und wieder bei bestimmten Gelegenheiten aus. Und das war auch seitens ihrer Familie manchmal so, z.B. bei handwerklichen Arbeiten an unserem Haus, Besorgungen mit Anmeldungen, Bank, Papierkram, Auto leihen bis wir das eigene hatten, etc.

Weder wurden wir zu Alleinversorgern der Vettern, Schwager, Eltern, Nichten und Neffen, noch standen die regelmäßig zum Mittagessen vor unserer Tür. Im Gegenteil: die Beziehungen zu denen allen waren durchweg positiv, regelmäßig, und das hatten meine brasilianische Frau und ich selbst bei meiner Familie in Deutschland sehr oft vermisst.
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Re: Aussteigen / Frührente

Beitragvon Männlein » Sa 17. Jan 2009, 23:08

Zitat Westig Zum Hauptversorger der angeheirateten Familie werden?

Hallo

Ich erwähne es nochmal . Die Gefahr besteht ob man es wahr haben will oder nicht .
Heute erzählte mir meine Frau das die Tochter ihrer Cousine die hier jetzt drei Wochen zu Besuch war .
einen Einkauf gemacht hat von über 700 Real .Und Ihr Mann hat den größten Teil des Geldes gegeben für den Neubau den der Bruder am bauen ist . Ich kenne den Geldesel sehr gut . Es ist ein reicher Fabrikant . Gut es geht mich nichts an wie der sein Geld unter die Leute bringt . Dazu sage ich ja auch nichts .Es geht mir hier um die Brasimentalität der hat Pulver der kann löhnen . Die Schwiegermutter war letztes Jahr drei Monate in Deutschland und das Ticket für dieses Jahr ist auch schon gekauft . Das sind nur einige Beispiele aus dem Umkreis meiner Familie . Wenn ich jetzt noch die Versuche aufzählen soll in denen die Geschwister meiner Frau und auch meine Schwiegermutter beteiligt waren . Die alle unter dem Motto " Ja der Deutsche hat doch Geld " gelaufen sind werde ich nicht mehr fertig

Zitat Westig .
Weder wurden wir zu Alleinversorgern der Vettern, Schwager, Eltern, Nichten und Neffen, noch standen die regelmäßig zum Mittagessen vor unserer Tür. Im Gegenteil: die Beziehungen zu denen allen waren durchweg positiv, regelmäßig, und das hatten meine brasilianische Frau und ich selbst bei meiner Familie in Deutschland sehr oft vermisst.

Ja dann kann man ja nur noch gratulieren .Dann hast Du halt Glück gehabt . Bei uns lief das anders in Deutschland .Meine Eltern haben immer fast alles bezahlt ich/wir konnten Mietfrei wohnen etc etc
Hier hätte mir meine Schwiegermutter noch das erste Essen oder gar ein Bier zu bezahlen Ganz zu schweigen von einem Erbe das meine Frau mal zu erwarten hätte .

Bis denne und neulich
Männlein
.
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Re: Aussteigen / Frührente

Beitragvon esteban38 » Sa 17. Jan 2009, 23:52

Sagen wirs mal so: es ist wirklich sinnvoll den User Relax drauf aufmerksam zu machen, dass die Möglichkeit besteht, dass er von der Verwandtschaft seiner Frau um diverseste Gefallen gebeten wird, welche den ein oder anderen Real verschlingen werden. Halte das für wichtig, sich VOR Eintreffen in Brasilien darüber Gedanken zu machen, wie man sich denn da verhalten soll.

Falls es so ausgeht wie bei Westig freut es mich sehr, das wäre relax wirklich zu gönnen.

Die reichlich beobachteten Erfahrungen können da mit Westigs Glücksgeschichte nicht mithalten. Denke , es ist wichtig, gleich am Anfang klarzumachen, was man akzeptiert und was nicht. Ich persönlich habe damit gute Erfahrungen gemacht, und kann diesen Weg sehr empfehlen. Solange man seine Linie hat wird einem das nicht falsch ausgelegt, sondern kommt eher als: der weiss was er will an.
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Re: Aussteigen / Frührente

Beitragvon Puma2003 » So 18. Jan 2009, 02:09

Es gibt wirklich unterschiedliche Familien, ich spreche hier aus Erfahrung. Bei meiner ersten Freundin aus Brasilien wurde nur versucht mich als Geldmaschine aus der Schweiz abzuzocken. Am Schluss sollte ich sogar noch helfen ein Apto in Boa Viagem zu bezahlen, zum Glück beendete ich die Geschichte damals sehr schnell. Die Familie meiner jetzigen Lebenspartnerin ist gerade umgekehrt, immer wenn ich aus der Schweiz nach Brasilien komme habe ich kleine Geschenke dabei, jetzt sagten Sie mir ich solle das nicht mehr tun, an Weihnachten ok, sonst ist es nicht nötig. Ich wurde noch nie in 2 Jahren gefragt um mit Geld zu helfen, bei Problemen helfen Sie sich untereinander. Ich staune hier immer wieder wie die Familie zusammen hält, in der Schweiz undenkbar. Ich scheine wirklich grosses Glück gehabt zu haben, denn wenn ich mit dem Bruder der Lebenspartnerin ins Stadion zum Spiel von Sport gehe wird es als Beleidigung angesehen wenn ich die Eintrittskarte selber bezahlen will. Die Familie hilft mir wo sie kann um in Brasilien geschäftlich Fuss zu fassen.
Durch die erste Erfahrung bin ich sehr vorsichtig geworden, aber man kann auch Glück haben. Immer die Augen offen halten und eine klare Linie durchziehen so wird es nicht zum Fiasko. Im übrigen sollte Relax nach neun Jahren die Familie kennen.
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Re: Aussteigen / Frührente

Beitragvon Westig » So 18. Jan 2009, 03:10

Puma und Esteban bringen es sehr gut auf den Punkt. Genauso war und ist es bei mir (auch wenn wir derzeit nicht mehr in Brasilien leben, aber mindestens einmal im Jahr etliche Wochen dort sind). Vielleicht kommt es auch ein wenig darauf an, aus welchem Milieu die Brasilianerin stammt, mit der man sich (und nicht mit ihrer Familie) auf ein gemeinsames Leben einlässt - und diese mit einem Europäer. Ist ja gewiss für sie auch nicht immer einfach, viele Jahre in Deutschland zu leben, selbst wenn es materiell keine Sorgen gibt. Und dort Kinder großzuziehen, ohne "empregadas", und stets zur Stelle zu sein.

Selbstverständlich gibt es sehr viele Fälle wie oben beschrieben, wo der Schwiergersohn / Schwager zunächst und in erster Linie als der Reiche aus Europa betrachtet wird, der die Tochter dorthin abgeschleppt hat und der das irgendwie wiedergutmachen soll. Ich kenne auch Fälle wie oben und auch an anderer Stelle hier im Forum beschrieben, bei denen der deutsche Schwiergersohn schwer ausgenommen wurde, aber da handelte es sich in der Regel um Frauen aus sehr armen Familien, für die es völlig normal war, dass der "reiche Deutsche" die ganze Familie geheiratet hat.

Unsere Geschichte ist daher wahrscheinlich schon eine andere, und vielleicht, wie oben geschrieben, auch eine Ausnahme. In mehr als 30 Jahren gemeinsamen Weges in Brasilien und in Deutschland habe ich jedenfalls niemals größere Beiträge zum Unterhalt der sehr großen Nordestina-Familie meiner Frau leisten sollen oder leisten müssen. Mit einer Ausnahme, aber das war kein "Muss" das etwa erwartet wurde: als die Schwiegermutter sehr schwer erkrankte, haben wir selbstverständlich - wie andere -brasilianische-Familienmitglieder auch, dazu beigetragen, dass sie erstklassig medizinisch behandelt werden konnte. Und deswegen hat sie dann noch mehr als 15 Jahre gut bei und mit ihren Kindern und deren eigenen Familien gelebt.

In Deutschland wäre sie wahrscheinlich in ein Altenheim, und danach in ein Pflegeheim gekommen.
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Re: Aussteigen / Frührente

Beitragvon ana_klaus » So 18. Jan 2009, 09:34

Gelegenheit macht Diebe !

Derartig geschilderte Vorkommnisse sind mir aus Erzählungen bekannt. Schlussendlich hängt das natürlich vom eigenen Auftreten und vom Dunstkreis der Angebeteten ab. Diese Vorgehensweise auf Br. zu reduzieren halte ich für leichtfertig.

"Meine" Familie kenne ich nunmehr 10 Jahre, ohne das mich jemand auch nur um einen Centavo gebeten hätte. Im Gegenteil, beim Bau meines Hauses hat mich die Familie durch Übernahme der Bauaufsicht unterstützt. Die von mir aus D. überwiesenen Gelder, zum Kauf von Materialen und Bezahlung der Handwerker, wurden wöchentlich haargenau abgerechnet.

Zeigt hier keine Horrorzenarien auf. Wer in einem anderen Land leben möchte sollte vorurteilsfrei, mit einer gesunden Zurückhaltung ,an die Sache gehen.

Um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen.

Unter den geschilderten Umständen wird es unserem Freund möglich sein ein Leben in Br. zu führen, vorausgesetzt, er widersteht den "Versuchungen" des süssen Nichtstuns

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Re: Aussteigen / Frührente

Beitragvon relax » Mo 19. Jan 2009, 09:56

Danke für die (teilweise) wertvollen Tipps und Anmerkungen.
Ein temporärer Aufenthalt in B und CH kommt aus finanziellen Gründen nicht in Frage, da wir unsere gegenwärtigen Jobs aufgeben müssten und keine flexiblen Tätigkeiten ausüben, zudem wären die Lebenshaltungskosten hier in der CH viel zu hoch.
Die Familie meiner Frau ist nicht arm (auch nicht reich), sie gehören wohl der unteren Mittelschicht an, d.h. alle haben einen Jobs und können sich, teilweise mit Hängen und Würgen doch einiges (Auto, Haus, Ferien in Brasilien etc.) leisten.
In den über 10 Jahren da ich via meine Frau zur Familie gehöre, hatte ich nicht den Eindruck, dass sie von mir (uns) erwarten, dass wir alles bezahlen, wobei wir insbesondere den Vater (70 J, Diabetes) finanziell unterstützen, was ich auch richtig finde. Habe auch den Eindruck, dass die eine Hand wäscht die andere; mal hilfst du und dann wird dir unkompliziert mit Herz geholfen.
Eine weitere Frage habe ich noch betreffend Krankenkasse: wir sind davon ausgegangen, dass eine gute Privatversicherung für 2 Personen in unserem Alter monatlich nicht mehr als 500 Reais kostet. Ist dies realistisch?
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Re: Aussteigen / Frührente

Beitragvon lia+andre » Mo 19. Jan 2009, 11:15

hallo,
ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen,es kommt immer auf die Familie,Herkunft (bitte nicht falsch auslegen),und Erziehung an, wie alles abläuft.Meine Brasilanische Familie hat mich auch noch nie zwecks Geld oder anderen Sachen gefragt,im gegenteil,wenn es ins Restaurant ging wurde halbe,halbe gemacht.Der Vater von meiner Frau hat mit 81 Jahren ein Sparbuch angelegt für seinen Enkel wo jeden monat eine kleine Summe draufgeht aber ich glaube das war hier nie das thema: relax fragte Aussteigen/Frührente, also für meinen Teil weiß ich nur das die privaten Krankenversicherungen wie in Deutschland gehandhabt werden.Das heist um so jünger umso billiger.Ich (45 J.)für meinen Teil würde jetzt so um die 200 € bezahlen (für meine 3 köpfige Familie).Es kommt auch immer auf die Krankenvorgeschichte an.Also, relax gehe einfach mal zu Versicherungsfachleuten und lasse dir mehrere Angebote machen und keine angst,das meiste läuft wie in Deutschland ab.Es gibt top Leute und es gibt welche die nur geldverdinen wollen aut Teufel komm raus.
Alles was ich schreibe ist meine private Meinung.
Vegetarisches Essen schmeckt am Besten, wenn man es vor dem Servieren durch ein Steak ersetzt.
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Re: Aussteigen / Frührente

Beitragvon esteban38 » Mo 19. Jan 2009, 15:33

relax hat geschrieben:Eine weitere Frage habe ich noch betreffend Krankenkasse: wir sind davon ausgegangen, dass eine gute Privatversicherung für 2 Personen in unserem Alter monatlich nicht mehr als 500 Reais kostet. Ist dies realistisch?


So wie ich die Tarife der Privatversicherung mitbekommen habe, spielt das Alter für die Prämie tatsächlich eine Rolle.

500 Reais könnten für 2 Personen hinkommen. Ich bezahle für meine Frau und 2 Kinder und mich ca. 550 Reais.
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