Auswandern Brasilien

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Auswandern Brasilien

Beitragvon zagaroma » Sa 10. Mai 2014, 00:32

Ok, Isis, ganz toll, warte nur mal einen Moment, ich geh' mal eben meinen Doktor in Chemie machen und dann verstehe ich auch, was Du da sagst.

Wir geben uns zufrieden mit den in Kaiser-Natron gelaugten Brezn, aber wir sind ja auch keine Münchner, sondern Schwooobe aus Stuttgart. Aha ja dann, sagt jetzt die Moni. :mrgreen:
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Re: Auswandern Brasilien

Beitragvon moni2510 » Sa 10. Mai 2014, 09:35

soll ich jetzt "mein Beileid" sagen? :mrgreen: Schlimmer als ohne Brezn finde ich, dass man hier nicht die richtigen Mehlsorten findet, um verschiedene Sorten Brot zu backen... oder sie nur im 25 Kilo Sack angeboten werden.
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Re: Auswandern Brasilien

Beitragvon zagaroma » Sa 10. Mai 2014, 13:54

moni2510 hat geschrieben:soll ich jetzt "mein Beileid" sagen? :mrgreen: Schlimmer als ohne Brezn finde ich, dass man hier nicht die richtigen Mehlsorten findet, um verschiedene Sorten Brot zu backen... oder sie nur im 25 Kilo Sack angeboten werden.


Haha, nein danke, ist nur so wir haben hier einige echte Münchner und während wir anderen uns arrangieren, stehen die den selbstgebastelten Surrogaten für Brezn, Weisswurscht und süssem Senf mit grosser Skepsis gegenüber und immer heisst es naaaa, des geht goarnet.

Ich verstehe das gut, nach all den Jahren in Rom geht es mir genauso mit Spaghetti Bolognese. Oh die brasilianischen Nudeln, damit kann man Wände verputzen. Ich esse hier nicht mehr italienisch, des geht goarnet. Bevor sie nicht entdecken, dass man Nudeln aus Hartweizen machen muss...

A propos Brot: Roggenmehl gibt es, und wir haben ein tolles Rezept gefunden für ein supergutes Brot das immer gelingt, schnell und unkompliziert zu machen ist und man kann es variieren, wie mal will.

Jetzt haben wir diesen Fred schon so geofftopict, obwohl im weitesten Sinne ist die Verpflegung ja ein grosses Kapitel des Auswanderns, also hier:

200 gr. gekochte Kartoffeln
1 Kg Mehl, kann beliebig kombiniert werden, z.B. 700 gr. Weizenmehl und 300 gr. Roggenmehl
28-30 gr. Salz
16 gr. Trockenhefe
20 ml Olivenöl
550 ml Wasser
Brotgewürz nach Belieben, auch sehr gut das hiesige Pimenta de Siria.

Kartoffeln pürieren und mit dem Wasser, Salz, Hefe, Olivenöl und Gewürze in einer Schüssel vermischen, das Mehl dazu und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, der sich vom Rand löst aber noch feucht ist.

Gehen lassen bis er sich verdoppelt hat, dann leicht durchkneten und Luft rauslassen, das noch 2 x wiederholen (etwa 3 Stunden insgesamt). Teig halbieren und 2 Laibe formen oder in Formen füllen, mit Olivenöl bestreichen und einschneiden, im Ofen 50 Minuten ziemlich heiss backen. Kleinen Topf mit Wasser im Ofen dazustellen, damit es eine schöne Kruste gibt.
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Re: Auswandern Brasilien

Beitragvon moni2510 » Sa 10. Mai 2014, 14:28

also zumindest in Rio gibt es mittlerweile Nudeln nur aus Hartweizengriess von Piraque.

http://www.piraque.com.br/site/content/produtos/nav_produtos.aspx?categoriaId=13

3,99R$ das Kilo, zwar teurer als die anderen, aber BESSER :D
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Re: Auswandern Brasilien

Beitragvon highchecker » Sa 10. Mai 2014, 21:54

ich hab hier geheiratet und völlig problemlos alle Papiere bekommen, man Mus einfach nur Geduld haben, und wenn es Probleme gibt, nicht persönlich herumwursteln sondern einen Profi anheuern, das war bei meinem Bruder der fall, der hat in einer Woche alles erledigt, mein Bruder lebt seid 15 Jahren hier, ich nun seid 3.
Zumindest in sao paulo werden die Angelegenheiten von zeitarbeitsangestellten verrichten, nicht von angehörigen der Bundespolizei, und wenn man nett ist lasen die auch mal einen Stempel durchgehen, ich brauchte nur: Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Ledigkeitsbescheinigung, Pass, ca 300 euro und viel Geduld .
Ich habe gelernt, das alles was ich in D vorbeireitet hatte hier für die Katz war, also Übersetzungen etc alles hier machen lassen, nichts darf älter als 3 Monate sein, die Warterei war frustrierend, aber wahrend der Wartezeit hat man ohnehin ein vorläufiges permanentes Visum, aber ansonsten hatte ich zu keinem Zeitpunkt Probleme mit der Einwanderung.
Schwieriger wird dann die Arbeitssuche.
Aber zumindest ist es schön warm hier :-)
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Re: Auswandern Brasilien

Beitragvon evo_enthusiast » Fr 23. Mai 2014, 14:00

Ich verstehe die Offtopics hier in diesem Thread nicht!

Ihr wandert aus und mekert, weshalb keine Brezel und gute Würste gibt? Also mal HALLO??

Glaubt Ihr echt, Ihr wandert in einem anderen Land aus und erwartet, dass eure deutschen Gerichtsspezialitäten hergestellt wird?

Geht doch mal in die USA, England, Australien oder sonst wo, da werdet auch IHr nicht fündig.

Ich als gebürtiger Brasilianer, lebe seit Jahren in der Schweiz und "motze" auch nicht über das Schweizer Essen oder verlange von den Schweizern, dass die hier mal CHurrascaria, Giraffas oder Rodizio gründen sollten. Geschweige den die Caipis die hier gemacht werden sind ja widerlich. #-o
Klar, auch ich vermisse Brasil. Spez. wie z.B. Fanta Uva, Farinha, roter Feijao, Carne de Sol usw.
Nach meinen Ferien nehme ich einfach die Zeugs mit, die ich vermisst habe und geniesse in vollen Zügen in der Schweiz.

Dieser Thread kann man eigentlich schliessen. Wird ja nur gemotzt und gejammert wo es nur geht.
Der Mann wollte doch nur einige Tipps und Tricks. Hat sich ebenfalls erkundigt wie es ist, wenn man sich selbstständig macht. Von mir aus, empfehle ich jedem, er sollte den Schritt als Selbstständiger wagen.

Auch in der Schweiz, in Deutschland oder sonst wo auf der Welt arbeitet man wie eine "Sau" wenn man Selbstständig ist.

Noch ein schöner Zitat:

Der Gewinner sagt: "Es mag schwierig sein, aber es ist möglich"
Der Verlierer sagt: "es ist vielleicht möglich, aber es ist zu schwierig"


Cheers
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Re: Auswandern Brasilien

Beitragvon zagaroma » Fr 23. Mai 2014, 15:02

evo_enthusiast hat geschrieben:Ich verstehe die Offtopics hier in diesem Thread nicht!

Ihr wandert aus und mekert, weshalb keine Brezel und gute Würste gibt? Also mal HALLO??

Glaubt Ihr echt, Ihr wandert in einem anderen Land aus und erwartet, dass eure deutschen Gerichtsspezialitäten hergestellt wir

Dieser Thread kann man eigentlich schliessen. Wird ja nur gemotzt und gejammert wo es nur geht.


Nett, da hast Du 5 Beiträge gepostet und fungierst hier bereits als Moderator???

Dies ist kein Auskunftsbüro, es ist ein Forum. Da darf man labern über was man will.

Die wenigsten hier haben wie Du das Glück, in beiden Welten geboren zu sein. Der Wechsel ist für viele schwierig, und wenn dann mal das Heimweh nach den vertrauten Fressalien durchkommt, ist dies der Platz, wo man mit Gleichgesinnten darüber reden kann und Tipps bekommt. Was hast Du daran auszusetzen, wenn wir uns hier die Brezeln selber backen?

Du wirst schon sehen, Deine Superman-Attitüde wird so manchen Knacks kriegen in der brasilianischen Realität. :mrgreen:

Alles Gute!
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Re: Auswandern Brasilien

Beitragvon Frankfurter » Fr 23. Mai 2014, 15:22

@ evo_enthusiast

uuhhps was ist denn in Dich gefahren #-o . In Deiner Vorstellung hier klingt alles sehr nett, und umgänglich. Und jetzt schlägst Du so wild um Dich. ( Manche könnten Dich fragen , ob Du schlechtes Zeugs geraucht hättest :oops: )
... wegen Brezeln ???!!

Viele die hier schon seit Jahren schreiben, haben lange, sehr lange persönliche Erfahrungen, auch mit Auswanderen. Die wenden ihre Zeit auf, um Dir ihre Sicht widerzugeben, und Dir zu helfen. Dich vielleicht vor Schaden zu bewahren. Diesen Leuten trittst Du in den A....lerwertesten. ( Ich dachte immer , dass man als Kundenberater auch seinen Unbill etwas höflicher darzustellen gelernt haben sollte )

Zur Sache selbst: Einfach mal in Ruhe alles hier im Forum zu diesem Thema lesen, und auf sich wirken lassen. :D
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Re: Auswandern Brasilien

Beitragvon cabof » Fr 23. Mai 2014, 17:10

Ja, es ist schon ein gewisser (Kultur) Schock für uns Deutsche die nach Brasilien gehen, in der Schweiz scheint es noch einen "Tick" besser zu sein, daher wird die Auswanderung noch tiefer greifen. Das einzige was Brasilien mit der Schweiz gemein haben: die hohen Preise, wobei die Qualität in CH wohl besser sein dürfte. Die brasil. Bürokratie würgt jeden und wenn man da nicht ein dickes Fell hat ist man verloren. Wenn sich das "Heimweh" auf das Essen limitiert, no Problem, in BR kann man auch D / A / CH essen oder mal ein Kochbuch mitnehmen und selber bruzzeln. Ich schreibe derzeit als Turi und in den 4 Wochen habe ich keine Entzugserscheinungen was DE oder Essen betrifft... meine persönliche Küche in DE ist ein Mix - was Brasilien bietet, erhalte ich hier - nur Chuchu (Xuxu) habe ich noch nicht gefunden, soll es aber in Brüssel geben... auf den Afro-Märkten. Bitte, lasst den Fred nicht in Gemeinheiten abdrifften.
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Re: Auswandern Brasilien

Beitragvon evo_enthusiast » Fr 23. Mai 2014, 17:58

zagaroma hat geschrieben:
evo_enthusiast hat geschrieben:Ich verstehe die Offtopics hier in diesem Thread nicht!

Ihr wandert aus und mekert, weshalb keine Brezel und gute Würste gibt? Also mal HALLO??

Glaubt Ihr echt, Ihr wandert in einem anderen Land aus und erwartet, dass eure deutschen Gerichtsspezialitäten hergestellt wir

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Nett, da hast Du 5 Beiträge gepostet und fungierst hier bereits als Moderator???

Dies ist kein Auskunftsbüro, es ist ein Forum. Da darf man labern über was man will.

Die wenigsten hier haben wie Du das Glück, in beiden Welten geboren zu sein. Der Wechsel ist für viele schwierig, und wenn dann mal das Heimweh nach den vertrauten Fressalien durchkommt, ist dies der Platz, wo man mit Gleichgesinnten darüber reden kann und Tipps bekommt. Was hast Du daran auszusetzen, wenn wir uns hier die Brezeln selber backen?

Du wirst schon sehen, Deine Superman-Attitüde wird so manchen Knacks kriegen in der brasilianischen Realität. :mrgreen:

Alles Gute!


Ich darf doch wohl auch meine Meinung sagen, egal ob ich 5 Beiträge geschrieben habe.
Habe natürlich gar nichts auszusetzen wenn Ihr eure Brezel selber backt :cool: , komme sicherlich auch gerne vorbei um eines auszuprobieren :D

Aber ganz ehrlich: gehört das in diesem Thread?

Und erklär mir doch bitte was du mit dem Suerman-Attitude meinst

@ Frankfurter

Ich möchte hier niemanden in de A#!+* treten, auch niemanden beleidigen. Jedoch denke ich einfach, dass es normal ist wenn ein Land, nicht die Spezialitäten hat, die man von seinem Vaterland kennt.

Sorry, vielleicht habe ich übberreagiert...Entschuldige mich herzlichst, jedoch sind da 2-3 Seiten voll von Würsten und Brezeln...

Macht doch ein sep. Thread auf.-..Speziell für alle die Brezel und Würste lieben :mrgreen: :mrgreen:

@ Cabof

Danke...so Sympathisch, wie du schreibst, muss ich wohl noch lernen :?
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