Auswandern nach Bahia

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Limao » Fr 20. Dez 2013, 15:16

5-10 TEUR Umzug: Der Umzug dürfte deutlich günstiger werden, da ich ausser dem, was in den Rucksack passt eigentlich nichts mitnehmen muss. Ich bin in den letzten jahre so oft umgezogen, dass ich mich von allem unnötigen Ballast befreit habe. Ich hänge nicht so an Materiellem. OK

- minus 5-10 TE Suchkosten (Dauer der Suche): Wie entstehen dabei die genannten Kosten? Solang man nichts geeignetes gefunden hat, muss man doch auch keine Verbindlichkeiten eingehen. Ich dachte, man benötigt anfangs erstmal ein größeres Auto, um mobil zu sein und einen Schlafplatz zu haben. Auf Hotels und dergleichen werde ich natürlich verzichten. Ich bin über 15.000 km mit dem Fahrrad durch Europa gereist und habe da durchschnittlich am Tag mit allem drum und dran 3 Euro ausgegeben... All die Kosten die du verbrauchst, bis du was gefunden hast und anfangen kannst, halbes Jahr und spartanischer Lebensstil, dazu Sprit etc. ?

- minus 37 TE EUR Kaufpreis: das klingt gut! 37 TE war die benötigte Investitionssumme in $

- minus 10 TE Nebenkosten Ankauf: Was bedeutet das im einzelnen? Notar, Anwalt etc? Was braucht man und wofür? Ja, Notar, Anwalt, evtl. Makler, Prüfung der Unterlagen bei Übernahme einer vorhandenen Betriebes, Bauten, Genehmigungen, Gutachten etc. Frei nach dem Motto: Irgendwas ist immer.


- minus 10 TE weggelegte Reserve: Die ist ja dann noch da und addiert sich zu der hypotetischen roten Null.
Da willst du já erstmal nicht ran, also nicht verfügber.


- minus 15 TE Einfachhaus und Ausstattung: das klingt ebenfalls gut! Ja einer der Vorteile in Brasilien weitgehend keine Heizung, Dämmung etc.notwendig. Perspektivisch würde ich aber eine Solaranlage ins Auge fassen.

- minus 15-25 TE Anlaufkosten etc.: Soweit das nicht schon unter "Nebenkosten Ankauf" fällt, beinhaltet es doch zumindest sicher Pflanzen, Tiere, Fahrzeuge, Geräte? Was ist außerdem damit gemeint? 25.000 Euro ist sehr viel Geld. Kosten für unvorhergesehenes und für die Zeit in der noch keine oder keine ausreichenden Erträge abgeworfen werden, die ausreichen 1,2,3 Jahre? Geländetaugliches Auto 10 TE + IPVA?


Falls dann doch etwas bleibt (Zumindest die Reserve) bliebe die Sache mit den Zinsen ja doch noch erhalten. Ich habe von 8% gehört?! Ja, aber 6-7 % Inflation, beim täglichen Bedarf sogar höher!
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Anodorhynchus » Fr 20. Dez 2013, 16:05

@ Limao:
Vielen Dank für deine Bemühungen. Das hilft mir auf jeden Fall um realistisch planen zu können. Unterm Strich hört sich das für mich tndenziell mehr positiv an. Ich denke, das kann man schaffen.

@ brasiuuu:

Sag mal, du bist doch Schwabe oder? Klar ist das gut, wenn man zwischendurch was "gscheits" reden kann. :-D
Ein bisschen Vertrautheit, v.a. bei den Menschen mit denen man zu tun hat ist immer gut fürs Wohlbefinden und die Motivation. :-) Ich bin übrigens aus Ulm!
Das mit dem Kohlenstoff im Boden macht sicher Sinn. Wir haben früher im Garten schon die Überreste von Unkrautverbrennungen etc. im Boden vergraben, um ihn zu düngen. Von der Wirkung gegen Schädlinge hab ich auch schon gehört.

Ich denke das Hauptaugenmerk liegt beim Geld in der Anfangsphase, da ist es einfach unübersichtlich, was alles auf einen zukommt. Hat sich mal alles etabliert, kann man seine ruhige Kugel schieben oder weiter aufbauen. :-)
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Berlincopa » Fr 20. Dez 2013, 16:28

Mit Deinem vorgesehenen Starkapital könntest Du in der Uckermark wahrscheinlich eine sich selbst versorgende Landwirtschaft aufbauen; das Risiko wäre meiner Meinung nach deutlich geringer als in Brasilien. Vielleicht könnte man dort sogar Blaupapageien züchten.
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Elsass » Fr 20. Dez 2013, 17:08

ohne permanencia wird das alles aber nichts!
Wie willst du die kriegen?
Heiraten, Kinder machen?
Ein Investoren-Visum kostet dich locker das gesamte Ersparte von 100k :cry:
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Anodorhynchus » Fr 20. Dez 2013, 18:37

Berlincopa hat geschrieben:Mit Deinem vorgesehenen Starkapital könntest Du in der Uckermark wahrscheinlich eine sich selbst versorgende Landwirtschaft aufbauen; das Risiko wäre meiner Meinung nach deutlich geringer als in Brasilien. Vielleicht könnte man dort sogar Blaupapageien züchten.


Kommt nicht ganz an den eigentlichen Plan ran.. :-D


Elsass hat geschrieben:ohne permanencia wird das alles aber nichts!
Wie willst du die kriegen?
Heiraten, Kinder machen?
Ein Investoren-Visum kostet dich locker das gesamte Ersparte von 100k :cry:


Das mit der Permanencia ist ja nun keine Überraschung...
Ist ja eigentlich alles genau dargelegt, wie ich das machen möchte. Meines Wissens, sollen 50k $ investiert werden. Dass der Rest früher oder später auch noch für Diverses drauf geht ist klar. Dafür solls ja da sein.
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon moni2510 » Fr 20. Dez 2013, 19:05

Investorenvisum
V.Investidor que esteja apto a investir no mínimo BRL 150.000,00.
Apresentar comprovante de investimento na empresa receptora (SISBACEN) e gerar no mínimo dez empregos novos.


Also neben der Investition der 150kR$ sind noch 10 Angestellte aufm Plan.
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Cheesytom » Sa 21. Dez 2013, 00:57

Nicht das ich Dir grundsätzlich erst mal nicht glauben würde, aber hast Du dafür eine belastbare Quelle? Das ist so hingeworfen bei diesem wichtigen Thema zu wenig.
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon moni2510 » Sa 21. Dez 2013, 20:06

upps, sorry, hab vergessen, den link mitzuposten: hier noch als Nachtrag, hab ich aus dem Generalkonsulat in Muenchen kopiert

http://munique.itamaraty.gov.br/pt-br/visto_permanente_informacoes_gerais.xml
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Anodorhynchus » So 22. Dez 2013, 11:26

Über die Zahl der zu schaffenden Arbeitsplätze habe ich jetzt schon recht verschiedene Angaben gelesen, allesamt von angeblich verlässlichen Quellen. Der Rahmen bewegt sich wohl zwischen 0 und 10 Arbeitsplätze, die zu schaffen sein sollen.
Die Frage ist natürlich, bis wann die geschaffen sein müssen. Vermutlich nach den 5 Jahren, wo die zunächst erteilte Aufenthaltsbewilligung ausläuft und die Erfüllung der Auflagen nachzuweisen ist.
Dazu hatte ich ja schon eingangs die Frage gestellt, dass (bzw. ob) dieses Procedere möglicherweise bis dahin durch eine dann bereits statt gefundene brasilianische Familiengründung abgelöst werden kann.
Anonsten gibts da binnen 5 Jahren gewiss Möglichkeiten, um weiter zu kommen... (oder vielleicht sogar, die Arbeitsplätze tatsächlich zu schaffen).
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon moni2510 » So 22. Dez 2013, 15:28

hier noch zum nachlesen der komplette Text

RESOLUÇÃO NORMATIVA Nº. 84, DE 10 FEVEREIRO DE 2009.
Disciplina a concessão de
autorização para fins de
obtenção de visto permanente para investidor
estrangeiro - pessoa física.


http://portal.mte.gov.br/data/files/FF8080812BA5F4B7012BA713454612E5/rn_20090210_84.pdf

Und wens interessiert, hier noch die Uebersicht ueber alle Resoluções:
http://portal.mte.gov.br/trab_estrang/resolucoes-normativas.htm
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