Auswandern nach Bahia

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Berlincopa » Mo 23. Dez 2013, 17:52

Würde Dir zu äußerster Vorsicht raten, insbesondere, wenn Du auch noch Mitarbeiter anstellen möchtest, insbesondere als junger, unerfahrener Gringo im Nordosten. Man kann dort sehr schnell kostspielige Arbeitsprozesse an den Hals bekommen. Bevor Du irgendein Investorenvisum beantragst, wäre es sinnvoll, mehrfach für 3 Monate mit Touristenvisum einzureisen,um sich über die Gegebenheiten und tatsächlichen Möglichkeiten vor Ort ein Bild zu machen; vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit einer Heirat, was Deinen Plan erheblich erleichtern würde.
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon brasiuuu » Mo 23. Dez 2013, 21:37

Anodorhynchus hat geschrieben:@ Limao:
Vielen Dank für deine Bemühungen. Das hilft mir auf jeden Fall um realistisch planen zu können. Unterm Strich hört sich das für mich tndenziell mehr positiv an. Ich denke, das kann man schaffen.

@ brasiuuu:

Sag mal, du bist doch Schwabe oder? Klar ist das gut, wenn man zwischendurch was "gscheits" reden kann. :-D
Ein bisschen Vertrautheit, v.a. bei den Menschen mit denen man zu tun hat ist immer gut fürs Wohlbefinden und die Motivation. :-) Ich bin übrigens aus Ulm!
Das mit dem Kohlenstoff im Boden macht sicher Sinn. Wir haben früher im Garten schon die Überreste von Unkrautverbrennungen etc. im Boden vergraben, um ihn zu düngen. Von der Wirkung gegen Schädlinge hab ich auch schon gehört.

Ich denke das Hauptaugenmerk liegt beim Geld in der Anfangsphase, da ist es einfach unübersichtlich, was alles auf einen zukommt. Hat sich mal alles etabliert, kann man seine ruhige Kugel schieben oder weiter aufbauen. :-)



Wie kommst du darauf dass ich Schwabe sein könnte?
Nein, ich bin schweiz-brasilianischer Doppelbürger.
Das heisst Eltern Schweizer, geboren in Brasilien.

Ich hab noch vergessen zu sagen dass du ohne Permanência kein landwirtschaftliches Grundstück erwerben kannst (Terreno Rural).
Das einfachste ist meiner Meinung nach, als Tourist einreisen, einfach bleiben und auf eine Amnesie warten oder eine Frau heiraten.
Angestellte in Brasilien und dann gleich so viele!!! Nein Danke!
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Cheesytom » Di 24. Dez 2013, 01:49

Berlincopa hat geschrieben:...vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit einer Heirat, was Deinen Plan erheblich erleichtern würde.


Gr, gr, gr...

Eine mehr als mutige Aussage, die ich im Moment weiter nicht kommentieren möchte.
Ich kauf aber schon mal Popcorn und stell die Biere kalt...
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Limao » Di 24. Dez 2013, 02:39

Cheesytom hat geschrieben:
Berlincopa hat geschrieben:...vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit einer Heirat, was Deinen Plan erheblich erleichtern würde.


Gr, gr, gr...

Eine mehr als mutige Aussage, die ich im Moment weiter nicht kommentieren möchte.
Ich kauf aber schon mal Popcorn und stell die Biere kalt...


Wieso'n das? Gibts noch eine "Unbekannte" in der Gleichung?
Na ja, ich hatte ja auch nur Singen und Klatschen in der Schule ... :o
Oder ist es weil die Angetraute dann auch Fahrrad fahren muss?
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Anodorhynchus » Di 24. Dez 2013, 10:59

@ brasiuuu:

Entschuldige, also kein Schwabe. Aber Schweizer und Schwaben haben gelegentlich eine ähnliche Wortwahl. :-)

Den Rest lass ich mal unkommentiert...
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Berlincopa » Di 24. Dez 2013, 15:17

Cheesytom hat geschrieben:
Berlincopa hat geschrieben:...vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit einer Heirat, was Deinen Plan erheblich erleichtern würde.


Gr, gr, gr...

Eine mehr als mutige Aussage, die ich im Moment weiter nicht kommentieren möchte.
Ich kauf aber schon mal Popcorn und stell die Biere kalt...


Was ist an meiner Aussage mutig? Hinter fast jedem deutschem Auswanderer, der Erfolg in Brasilien hat, steht eine starke brasilianische Frau. Wobei es fuer den Papageienliebhaber sicher nicht einfach wird, eine Dame zu finden, die sich dem angedachten Lebensstil
hingeben moechte. Aber vielleicht gibt es da ja auch sowas wie "Gringo-Bauer sucht Frau"
Mutig, um nicht zu sagen hasadeurhaft, finde ich es, auf Eugene Faust mit viel Geld als Gringo in dem Nordosten zu gehen und dann die Unwaegbarkeiten einer neu zu gruendenden Landwirtschaft mit denjenigen einer Einwanderungsbuerokratie zu kombinieren.
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Max Moritz » Di 24. Dez 2013, 15:59

Na dann mal toi toi toi.Als Cheap Charly in Brasilien bei den heutigen Preisen das wird auch mit Startkapital kein Kinderspiel.Dazu die endlose Buerokratie die ein Neuling ohne Sprach und Insiderkenntnisse dazu noch in Suedbahia schwehr bewaeltigen wird. Ich denke in Asien kann man mit wenig Kohle mehr anfangen,und Sonne Strand und Meer gibts dort auch.Trotzdem viel Glueck.
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Alexsander » Mi 25. Dez 2013, 12:45

Hi,

die Auswanderungsthematik nach Brasilen wrd leider immer nur nach finanziellen Themen untersucht. Jeder Auswanderungswillige sollte zunächst einmal prüfen ober er überhaupt mit den täglichen, üblichen, Gegebenheiten hier in Brasilien klarkommt.
Das fängt bei der klimatischen Belastung an (Sonne kann verdammt zerstörend sein) und hört bei der nackten Angst ums überleben auf ( wer schon mal ne Knarre am Kopf hatte, der weiss was ich meine...) . Ohne en funktionierendes Netzwerk mit Einheimischen und der absoluten "Integration", klappt das hier sonst auf Dauer nicht.

Diese typischen Auswanderer, die einfach nur aus Unzufriedenheit zu Hause wegwollen, die sollen besser woanders hingehen.
Brasilien braucht, wenn überhaupt, diese Form von Einwanderung nicht.
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Anodorhynchus » Mi 25. Dez 2013, 14:40

Ich lese aus den letzten Beiträgen hier hauptsächlich Verbitterung über das eigene Scheitern heraus. Schade für alle, deren Träume sich nicht erfüllt haben.
Auf die Fragen, um die es hier eigentlich ging, gab es nur verhaltene Antworten.
Ich wünsche euch allen ein bisschen mehr Optimismus und dass sich das Blatt wieder zum Guten wendet. =D>
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Re: Auswandern nach Bahia

Beitragvon Trem Mineiro » Mi 25. Dez 2013, 16:30

Anodorhynchus hat geschrieben:Ich lese aus den letzten Beiträgen hier hauptsächlich Verbitterung über das eigene Scheitern heraus. Schade für alle, deren Träume sich nicht erfüllt haben. =D>


Oi Anodorhynchus
Deinen Rückschluss kann ich nicht ganz teilen, was du herauslesen kannst, ist das die Leute sehr skeptisch deinem Projekt gegenüberstehen. Und das mehr weil sie von einem speziellen Landwirtschafts-Projekt keine Ahnung haben aber auch den Eindruck gewinnen, dass du auch nicht genau weist, was Landwirtschaft an der Küste in Bahia bedeutet. Jedenfalls zeigst du uns das nicht so richtig.
Dazu gilt für viele hier ein Grundsatz: Brasilien ist kein typisches Einwanderungsland (ja früher mal) sondern die Brasilianer, die können, wandern aus. (klar ist ein wenig zu pauschal gesagt, aber in den meisten Ländern, Australien, Kanada, Skandinavien, Schweiz ist es leichter sich eine Existenz aufzubauen.
Die Skepsis der Poster bezieht sich ehr auf andere Problem-Felder: Visabeschaffung, Bürokratismus, Beschäftigung von Brasilianern (Arbeitsrecht), Steuerrecht. Und was da auf dich zukommt ist noch schwieriger als vorsichtig in den Beiträgen beschrieben. Ich war 15 Jahre GF in einer deutschen Filiale und damit auch Arbeitgeber, ich weis von was ich rede und kann da nur warnen.

Dein finanzielles Korsett ist in meinen Augen zu knapp. In Brasilien gilt für Unternehmer immer noch der Spruch: wie wird man in Brasilien schnell einfacher Millionär? Indem man mit 2 Millionen einwandert. Hier gibt es kaum Kredite und wenn, dann zu Horrorzinsen. Wenn du also hier mal eine Durststrecke hast, ist sofort alles zu Ende. Dazu sind die Kosten hier in Brasilien enorm gestiegen, zum einen die Lebenshaltungskosten und auch die Lohnkosten für deine zukünftigen Angestellten, die verdienen 700 Reais im Monat und kosten dich mit Lohnnebenkosten so um die 2.300 Reais. Klar, man kann bei den Angestellten ein wenig schummeln, macht hier jeder, aber deine Nachbarn und Konkurrenten werden schon aufpassen, das ein deutscher da nicht macht.
Die Liste kann man endlos verlängern. Das Problem ist nur, dass wir alle hier höflich bleiben wollen und ein wenig um den heißen Brei herumreden, ansonsten sollte man ein wenig drastischer deine Chancen beurteilen, aber ist ja auch Weihnachten.
Aber nichtsdestotrotz hast du eine Vision und einen Plan, mach was draus, zieh es durch und wir drücken dir die Daumen dabei. Schreib uns auch, wie es bei dir weitergeht. Wir sind da ehrlich interessiert, weil dein Vorhaben mal eine neue Facette im Forum ist.
Deine eigentlichen Probleme werden wir hier nicht läsen können, weil sie einfach zu spezifisch sind und hier im Forum wenig echte Auswanderer sind, die sich wirklich eine Existenz aufgebaut haben. Und wenn in anderen Bereichen.

Also viel Glück, schöne Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2014.

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