Auswandern nach Brasilien

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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon dimaew » Mi 8. Dez 2010, 16:23

Ich gehe auch sehr stark davon aus, dass das ein Fake ist, aber wir sind ja alle intelligent genug, auch aus sowas einen vernünftigen Thread zu machen.

In Deutschland gibts ja diese Hendl-Griller als Komplettwagen. manchmal haben die noch Pommes dabei, aber das wars eigentlich auch schon. Ob man davon leben kann, weiß ich nicht.Hier ist der Supermarkt wahrscheinlich in eine Marktlücke gestoßen. Ich müsste mal wieder auf den Platz gehen, wo bei uns diese "Imbisswagen" rumstehen, obs da sowas inziwschen auch gibt. Abends ist da immer High Life, würde sich womöglich lohnen.
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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon weilerlbb » Mo 13. Dez 2010, 21:35

Ich freue mich über jeden Beitrag,
obwohl ich über 10 Jahre in Brasilien als Entwicklungshelfer tätig war (außschießlich im Interior im Amazonas) bin ich kein Brasilienkenner. Aber im Norden Brasilien bin ich zu Hause und da weiß ich das meine Idee einen Imbiß nach deutschen Muster zu unterhalten ein Kassenschlager ist.
In Manaus gibt es ein deutsche Restaurant (Schnaps), das heut von einem Brasilianer betrieben wird, ausschließlich deutsches Esse, Eisbein Püree, Sauerkraut, Schnitzel usw. dort muß man anstehen um einen Platz zu bekommen.

In Manicoré habe ich Blut-,Leberwürste (Himmel und Hölle) mit Pürre und Sauerkraut einmal im Jahr beim Ortsfest angeboten, obwohl ich von Jahr zu Jahr dieProduktion steigerte waren wir ständig nicht einmal 2 Stunden ausverkauft. Es reicht niegenswo auf der Welt spitzen Essen zu kochen wenn es unbekannt ist und der Kunde es nicht probiert hat.
Über die Küche muß gesprochen werden, der Bedarf muß geweckt werden und da gibt es Mechanismen die man bedient.
Zur Eröffnung des Betriebes die Trommel rühren.
Presse, Nachbarschaft einzuladen und kostenlos für ein Tag bewirten.
Jeder Brasilianer der einmal eine Currywurst, Brathendel, Schnitzel,Frikadelle, Rümsteak mit Pommesfrites und Salat gegessen hat wird wiederkommen und ander Gäste mitbringen.
Geben Sie den Brasilianer eine Chance deutsche Küche zu probieren und Sie haben ihre Gäste.

Das was ich brauche ist Information, wie kontaktiere ich von Deutschland aus in Brasilien Unternehmen wo ich folgendes beziehen kann:
Imbiß-, Wohncontainer
Ausstatter von Imbissbetrieben
Zulieferer von Ware

Alles ander ist für mich kein Problem.

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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon Takeo » Mo 13. Dez 2010, 23:09

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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon sonhador » Mo 13. Dez 2010, 23:10

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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon popolado » Mo 13. Dez 2010, 23:42

Meine Beobachtung in BR zeigt, daß schon Acaraje in Floripa eine seltene Delikatesse ist, die für 5 bis 7 R$ verkauft wird. Wir haben mal selbst welche gemacht, war aber eine Heidenarbeit. In Sergipe erzählte mir mein Vermieter, daß ein Freund von ihm ein portugiesisches Restaurant hatte und dicht machte, da das nicht lief, sogar bahiana Küche kann man nicht vermarkten, die essen nur was sie kennen. Ich war zu einem indischen Abend in einen Club eingeladen, dort gab es dann das bekannte brasilianische Essen, also stroganof de frango, mit etwas curry...fertig war das mit indisch, getanzt haben 2 Mädels auf arabische Musik und Bauchtanzkostümen....hat aber keiner gemerkt.

Soviel zu der internationalen Erfahrung in BR. Geht mal in ein Delikatessen Geschäft, da gibt es weniger Delikatessen als an einer deutschen Tankstelle.

Zu den Hähnchen kann ich auch sagen, in Floripa konnte man ganze gegrillte Hähnchen für 15 R$ am Supermarkt kaufen, meist nur am Wochenende und was Samstag übrigblieb wurde Sonntags nochmal warmgemacht. In Sergipe stehen am Wochenende so Ambulantes an den Straßen, die grillen auf halben Ölfässern und wenn ein vorbeifahrender Lkw Staub aufwirbelt ist es auch schon gewürzt. Einfach ekelhaft was da gemacht wird, aber Hauptsache billig, dann findet der nordestino es gut.

Zu Lieferanten kann ich nichts sagen, würde aber versuchen es mit minimalem Aufwand anlaufen zu lassen und nicht gleich alles in INOX auszustatten und dann wenn's schief geht haste viel Kohle versenkt. Dann sollte die Bedienung sich noch mehr als 10 Sekunden merken können, was der Kunde bestellt hat und im Kopf das Wechselgeld von 2R$ auf 1,5R$ ausrechnen können (alles schon erlebt).
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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon Takeo » Di 14. Dez 2010, 02:32

... in São Paulo Cidade gibt es natürlich neben italienischer, französischer, arabischer, portugiesischer, spanischer, japanischer und chinesischer Küche auch Indische- und Thaiküche... auch letztere Restaurants werden auch gut besucht - kosten natürlich wieder eine Schweinegeld -, und im Inland gibt es sogar einige deutsche Restaurants mit der tyischen bayerischen Schlachtplaltte und Weissbier (es gab schon ein Thread dazu glaub' ich) es sind allerdings keine Nordestinos oder Nortistas und bei den Restautrants handelt es sich auch nicht um Imbissbuden... aber vielleicht hat der Threadsteller ja trotzdem Glück, man weiss ja nie (das meine ich übrigens nicht ironisch). Trotzdem sollte der Threadsteller gewisse profesionelle Energie auf die Marktanalyse und die Kaufbereitschaft seines angestrebten Kundenkreises in seiner Nische verschwenden... sonst landet der Threadsteller tatsächlich noch bei X-Burgern und Espetinhos...
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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon dierk_0476 » Di 14. Dez 2010, 06:05

Also ich weiss nicht, im Nordosten sowas anbieten, da muss ich den Vorpostern recht geben, wird schwer, wäre viel zu teuer und wenn ich an meine Familie denke, die essen echt nix, was sie nicht kennen ;)
Und Standardaussage meines Schwagers ist : "Jaja, in alemanha ist eh alles besser" ;)
Das kostet mich dann immer 3 Stunden ihm den Unterschied zwischen besser und anders zu erklären :P

Aber deutsche Kost an nem Stand verkaufen? ich weiss nicht, Pommes, ja, Hähnchen, vielleicht, Haxn? (wer soll das Schweinefleisch im Nordosten denn finanzieren, das ist im Vergleich zu D sauteuer, eher Rind), Currywurst? wer soll die herstellen, die wird nie wie eine deutsche schmecken, was für den allgemeinen Touristen, der sich evtl verirrt, eine Gaumenbeleidigung ist, abgesehen von den Bayern, die selber keine gute Currywurst beherrschen (nix für ungut,. aber ich kenne die Berliner und die ausm Ruhrpott, weil ich von dort bin).

Sollten deine Finanzierungsmittel grosszügig bemessen sein, versuche es, aber wie schon erwähnt, versuche es erstmal so billig wie möglich, verbessern kannste dich immer noch dann.

Aber als Geschäftsidee würde ich eher solides Handwerk mit deutscher Qualität empfehlen als gute deutsche Küche.

Meine frau brauchte 2 Jahre um mal Figado de porco(richtig geschrieben???) zu probieren, sie kennen dort nur Rindfleisch, weil Schwein zu teuer ist.

Gruss, Dierk
Tellerrand, was ist das, muss ich da drüber hinaussehen? oder reicht es in meiner welt zu leben :shock: :mrgreen:
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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon dimaew » Di 14. Dez 2010, 13:12

Der Threadersteller schreibt, dass er den Stand in "Floronopolis" aufbauen möchte.
Mein Google Maps findet eine solche Stadt nicht und bietet statt dessen Florianópolis in Santa Catarina an. Das ist im Süden.
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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon ManausTip » Di 14. Dez 2010, 13:59

weilerlbb hat geschrieben:Ich freue mich über jeden Beitrag,
obwohl ich über 10 Jahre in Brasilien als Entwicklungshelfer tätig war (außschießlich im Interior im Amazonas) bin ich kein Brasilienkenner. Aber im Norden Brasilien bin ich zu Hause und da weiß ich das meine Idee einen Imbiß nach deutschen Muster zu unterhalten ein Kassenschlager ist.
In Manaus gibt es ein deutsche Restaurant (Schnaps), das heut von einem Brasilianer betrieben wird, ausschließlich deutsches Esse, Eisbein Püree, Sauerkraut, Schnitzel usw. dort muß man anstehen um einen Platz zu bekommen.

In Manicoré habe ich Blut-,Leberwürste (Himmel und Hölle) mit Pürre und Sauerkraut einmal im Jahr beim Ortsfest angeboten, obwohl ich von Jahr zu Jahr dieProduktion steigerte waren wir ständig nicht einmal 2 Stunden ausverkauft. Es reicht niegenswo auf der Welt spitzen Essen zu kochen wenn es unbekannt ist und der Kunde es nicht probiert hat.
Über die Küche muß gesprochen werden, der Bedarf muß geweckt werden und da gibt es Mechanismen die man bedient.
Zur Eröffnung des Betriebes die Trommel rühren.
Presse, Nachbarschaft einzuladen und kostenlos für ein Tag bewirten.
Jeder Brasilianer der einmal eine Currywurst, Brathendel, Schnitzel,Frikadelle, Rümsteak mit Pommesfrites und Salat gegessen hat wird wiederkommen und ander Gäste mitbringen.
Geben Sie den Brasilianer eine Chance deutsche Küche zu probieren und Sie haben ihre Gäste.

Das was ich brauche ist Information, wie kontaktiere ich von Deutschland aus in Brasilien Unternehmen wo ich folgendes beziehen kann:
Imbiß-, Wohncontainer
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Wenn du weißt das es hier im Norden ein Kassenschlager ist dann sage mir mal wo das ist ????
Den Schnapser kenne ich das ist aber keine Imbisbude das ist eine Investition von einem Wert ich schätze mal von ungerechnet 1 000 000 Million Reais. Mit einem solchen Kapital ist es wirklich möglich hier in Brasilien gut zu leben. Bitte setze den Leuten keinen Floh ins Ohr das man schnell mal mit einer Investition von 40 000 Reais hier gut leben kann. Da braucht man eine andere Geschäfts Idee wie eine Imbisbude.
Leute wenn ihr solche Berichte liest last euch ins Boxhorn jagen so leicht ist es nicht hier auf die Beine zu kommen. Ich habe eine Lanchonete vermietet. Wenn es wirklich so einfach wäre dann würde ich meine Pousada schließen und Haxen in meiner Lunch anbieten.

www.pousada-manaus.de
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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon weilerlbb » Mi 15. Dez 2010, 20:59

Ich bin ja immer froh wenn mir Leute auf meine Fragen antworten, richtig freue ich mich aber wenn die Antworten sich auf meine Fragen beziehen und nicht als Geschwafel in der Landschaft rum schwieren die mir nicht helfen.

Was meine Schreibfehler betrifft, ich muß beim Schreiben auf die Tastatur sehen und erst im nachhinein den Text auf dem Bildschirm auf Fehler überprüfen und die Fehler korrigieren. Jeder der am Bildschirm arbeitet weiß wie schwierig das ist und wie schnell Schreibfehler übersehen werden.
Auf der anderen Seite sind mir die Schreibfehler auch egal, wichtig ist das man weiß was ich sagen will, statt fehlerfrei zu schreiben und niemand weiß was ich mitteilen will.

Es ist auch nicht so das ich unerfahren nach Brasilien gehe, sondern nach über 10 jährige Tätigkeit in Brasilien weiss was ich tue. Das der eine oder andere Kritiker keine Brasilianer in Brasilien kennt die kein deutsches Essen essen sagt nur dieses aus.

Dann werde ich Ihnen sagen wo Sie Brasilianer in Brasilien antreffen können die deutsches Essen essen:
Manaus-Amazunas, Schnaps so heißt der Laden, dort gibts Schweinshaxe mit Pürree und Sauerkraut, Schnitzel mit Salat. Weil der Wirt in Manaus keine Eisbeine und Sauerkraut kaufen kann läßt er diese Waren einfliegen. Mit Sicherheit nicht um diese an den Geiern zu verfüttern die Manaus bevölkern.
Floronapolis, Im-Biss, das ist kein Schreibfehler, sonder der sein Gehirn benutz wird die Bedeutung erkennen. Dort bekommt man Strammer Max, Leberkäs mit Spirelgelei und Bratkartoffen, Sauer-, Krustenbraten mit Klöse, Rotkraut usw.

Die Kritiker zu diesem Thema scheinen auch meine Bitte nicht richtig gelesen zu haben. Ich habe ein Haus auf meinen Grundstück das abgerissen werden soll, es soll kein neues Haus auf dem Grundstück sonder ein Imbiss- Wohncontainer und Sie dürfen mir Glauben ich weiß was ich tue.

Um was ich gebeten habe, Anschriften, Kontakte von brasilianische Firmen in Brasilien die ich im internet aus Deutschland kontaktieren kann
Firmen die Container verkaufen
Ausstättenausstatter fürs Gastrogewerbe, hier in Deutschland gibt es zum Beisoiel die Gastro
Bitte müllen Sie mich nicht wieder mit Schwachsinn zu, sondern der, der mir brauchbare Hinweise geben kann bitte ich sich zu melden.

Mit freundlichen Grüßen
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