Auswandern nach Brasilien

Fragen zur Gesetzeslage in Brasilien, Einwanderungs-, Einfuhr- und Zollbestimmungen sowie Steuerfragen

Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon karlnapp » Sa 2. Apr 2011, 14:42

Mein Freund wird Anwalt, das heißt er würde für brasilianische Verhältnisse viel verdienen

Das liegt durchaus im Bereich der Möglichkeiten in Brasilien!
Ein Neffe meiner Ehefrau bewarb sich, nachdem er sein Jura-Studium mit 25 Jahren abgeschlossen hatte, "per concurso" bei der "banco central". Als einer von Hunderten von Bewerbern bestand er die Auswahlprüfung und wurde eingestellt. Sein Anfangsgehalt dürfte vor ca. 3 Jahren bei etwa R$ 6000,00 gelegen haben.

Allerdings zeigte der junge Mann, trotz überseeischer Kontakte, niemals irgendein Interesse mit einer Europäerin eine feste Liaison einzugehen.
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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon Elsass » Sa 2. Apr 2011, 15:04

karlnapp hat geschrieben:Allerdings zeigte der junge Mann, trotz überseeischer Kontakte, niemals irgendein Interesse mit einer Europäerin eine feste Liaison einzugehen.
Woran das wohl lag?
Konnte er auf einschlaegige Erfahrungen in der Familie zurueckgreifen? :evil:
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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon frankieb66 » Sa 2. Apr 2011, 15:08

karlnapp hat geschrieben:Allerdings zeigte der junge Mann, trotz überseeischer Kontakte, niemals irgendein Interesse mit einer Europäerin eine feste Liaison einzugehen.

Und was hat das mit der Frage der TE zu tun? Also echt Karl, manchmal schreibst Du sowas von am Thema vorbei, dass ich (und einige andere hier im Forum übrigens auch) sich fragen, was in deinem Kopf wohl so vorgeht ... :evil:

Elsass hat geschrieben:
Saskias hat geschrieben:Mein Freund wird Anwalt, das heißt er würde für brasilianische Verhältnisse viel verdienen, hat auch den Vorteil das sein Vater ein sehr guter Anwalt ist...
Danke aber für die Antwort.
wohl doch ein Aprilscherz :wink:

Nur weil DU keinen gutverdienenden Anwalt in Brasilien kennst, heißt das noch lange nicht, dass es solche nicht gibt. In meinem Bekanntenkreis z.B. gibt es ein paar bras. Anwälte, sowohl m als auch w, die soviel Schotter verdienen, dass sie die meisten von uns Usern mit ihrem Geld zuscheißen könnten, mich natürlich eingeschlossen.

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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon Elsass » Sa 2. Apr 2011, 15:25

Saskias hat geschrieben:Hi,

ich habe mich jetzt neu in diesem Forum angemeldet, vielleicht gibt es ja ein paar Leute hier die nach Brasilien ausgewandert sind oder es auch vorhaben?!

Ich habe vor nach Brasilien- Salvador auszuwandern.
Ich habe ein Auslandsjahr in Salvador verbracht (spreche dadurch fließend portugiesisch).Seitdem habe ich mich immer fehl am Platz gefühlt in Deutschland.
Ich habe seit längerer Zeit einen Freund dort und mich dazu entschieden auszuwandern. In zwei Jahren habe ich allerdings erst mein Abitur beendet und weiß nicht so recht wie ich die ganze Sache anpacken soll. Dadurch das mein Freund dort lebt wird es einfacher sein eine Wohnung zu finden oder einen Studienplatz, jedoch gibt es noch den ganzen Papierkram zu klären... habt ihr vielleicht Erfahrungen/ Tipps? Welche Papiere benötige ich, kann ich ein Dauervisum erlangen?

LG Saskia

Lies doch mal genauer.
Der Text ist so voll von Ungereimtheiten . . .
Ich bleib dabei, ist wohl ein Aprilscherz :^o
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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon frankieb66 » Sa 2. Apr 2011, 15:32

Ola Saskia,

Saskias hat geschrieben:Ich bin 18... ich sehe das ganze auch noch recht entspannt.
Ich habe mich schon viel infortmiert und würde gerne ein vestibular machen und an der UFBA studieren... müsste allerdings vorher wahrscheinlich einen cursinho machen...
Mein Freund wird Anwalt, das heißt er würde für brasilianische Verhältnisse viel verdienen, hat auch den Vorteil das sein Vater ein sehr guter Anwalt ist...

einige nützliche Antworten hast Du ja bereits erhalten. An deiner Stelle würde ich auf jeden Fall deinen Freund bzw. seinen Anwalt-Vater einspannen was die Regelung der offiziellen Dinge in Brasilien (Uni, documentos, cartorio, etc.) angeht. Natürlich nur für solche Dinge, die Du nicht selbst machen musst, wie z.B. vestibular, und natürlich mußt auch Du für die notwendigen Dokumente sorgen. Aus eigener Erfahrung (mein Ex-Schwager ist Anwalt) weiß ich aber, dass solche Connections viele Dinge extrem vereinfachen und/oder beschleunigen können, manchmal kommt sogar auch noch "jeito" mit ins Spiel. Und da ich mal fest davon ausgehe, dass auch dein Freund Interesse daran hat dass es bei dir schnell und problemlos klappt mit dem Visum, würde ich was nur geht ihn bzw. seinen Vater machen lassen.

Boa sorte

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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon frankieb66 » Sa 2. Apr 2011, 15:36

Elsass hat geschrieben:
Saskias hat geschrieben:...
Dadurch das mein Freund dort lebt wird es einfacher sein eine Wohnung zu finden oder einen Studienplatz, jedoch gibt es noch den ganzen Papierkram zu klären... habt ihr vielleicht Erfahrungen/ Tipps? Welche Papiere benötige ich, kann ich ein Dauervisum erlangen? ...

Lies doch mal genauer.
Der Text ist so voll von Ungereimtheiten . . .

Was ist dabei ungereimt? Selbstverständlich ist es einfacher eine Wohnung oder einen Studienplatz zu finden, wenn man die richtigen Leute kennt!

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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon karlnapp » Sa 2. Apr 2011, 15:38

Und was hat das mit der Frage der TE zu tun? Also echt Karl, manchmal schreibst Du sowas von am Thema vorbei, dass ich (und einige andere hier im Forum übrigens auch) sich fragen, was in deinem Kopf wohl so vorgeht ...

Es zieht sich wie eine roter Faden durch fast alle meine Beiträge, einigen Landsleuten näher zu bringen, dass diese auch nur einer Nation unter vielen angehören. Und ob das die beste ist, das wollen wir mal dahingestellt sein lassen? Mitunter kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass einige Kompatrioten tatsächlich (noch immer) meinen, der Rest der Welt müsse Ihnen zu Füßen liegen.
Da will eine 18-Jährige nach Brasilien auswandern und setzt ganz selbstverständlich die Unterstützung der Brasilianer voraus, bei denen sie wohnen möchte ???
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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon frankieb66 » Sa 2. Apr 2011, 16:20

karlnapp hat geschrieben:
Und was hat das mit der Frage der TE zu tun? Also echt Karl, manchmal schreibst Du sowas von am Thema vorbei, dass ich (und einige andere hier im Forum übrigens auch) sich fragen, was in deinem Kopf wohl so vorgeht ...

Es zieht sich wie eine roter Faden durch fast alle meine Beiträge, einigen Landsleuten näher zu bringen, dass diese auch nur einer Nation unter vielen angehören. Und ob das die beste ist, das wollen wir mal dahingestellt sein lassen? Mitunter kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass einige Kompatrioten tatsächlich (noch immer) meinen, der Rest der Welt müsse Ihnen zu Füßen liegen.

Nein, die TE war schon in Brasilien und ihr ist auch bewußt, dass das mit dem Visum-Papierkram nicht ganz einfach sein wird. Deshalb hat sie gefragt, ob jemand damit Erfahrung hat (z.B. Studentenvisum) und evtl. Tipps dazu hat bzw. wo sie sich weiter informieren kann. Sie hat NICHT die Frage gestellt, ob es sich lohnt nach Brasilien auszuwandern!

karlnapp hat geschrieben:Da will eine 18-Jährige nach Brasilien auswandern und setzt ganz selbstverständlich die Unterstützung der Brasilianer voraus, bei denen sie wohnen möchte ???

Wo schrieb sie das?

Und zum Thema auswandern: Ok, sie ist 18 und möchte auswandern, der Liebe wegen. Sie kennt Brasilien bereits und spricht die Sprache. Ihr Freund kommt aus einer "guten" Familie und studiert. Sie selbst will auch studieren, und zwar in Brasilien (der Liebe wegen, aber vielleicht kommen noch andere Aspekte dazu, soll Leute geben, denen es dort einfach gefällt). Sie weiß auch, dass das nicht so einfach sein wird, daher informiert sie sich auch. Ich finde das ok und für ihr zartes Alter von 18 Jährchen klingt sie ziemlich "reif". Im Gegensatz zu VIELEN Amazonen, die im Schlepptau von fetten, alten Gringos der (Wohlstands-)Liebe wegen hier in Europa stranden, hat sie doch beste Voraussetzungen! Wieviel brazucas kennst Du, Karl, die sich hier in D um ein Unistudium bemühen, bzw. überhaupt die Zulassungsvoraussetzungen dazu hätten? Ich meine jetzt nicht an der Volkshochschule zum A1-Diplom, sondern so ganz "richtig", z.B. BWL, VWL oder Germanistik?

Persönlich glaube ich zwar nicht, dass die TE dauerhaft auswandern wird (ausser sie heiratet dort), aber warum nicht erstmal dort studieren? Was die Anerkennung bras. Studienabschlüsse hier in D anbetrifft, sollte sie sich aber im Vorfeld unbedingt Gedanken machen, Plan B sozusagen ;).

Unreif hingegen sind Leute wie dein Kumpel Walter, die sich innerhalb von weniger als 2 Stunden für einen Lebenspartner entscheiden ...
karlnapp hat geschrieben:Ungefähr auf der Hälfte der Strecke nach Manaus legten wir in einem kleinen Ort namens Manicoré an. Der Aufenthalt dort dauerte nur etwa zwei Stunden und es war kaum Zeit übrig etwas zu essen und ein Bierchen zu trinken.
Als ich kurz vor dem Ablegen zum Landesteg kam, da sah ich meinen Freund Walter eng umschlungen mit einer Amazonin. Freudestrahlend berichtete er mir, dass er die Reise nicht fortzusetzen gedenke, sondern am Ort bleiben werde.
Daher muss dieser Fleck doch außergewöhnlich reizvoll sein, was mir aus Gründen meiner Fress- und Sauflust offenbar verborgen blieb.


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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon karlnapp » Sa 2. Apr 2011, 16:55

Unreif hingegen sind Leute wie dein Kumpel Walter, die sich innerhalb von weniger als 2 Stunden für einen Lebenspartner entscheiden ...

Ob er das wirklich tat, entzieht sich meiner Kenntnis. Das war ja auch eher ein etwas humorvoll gemeinter Beitrag, weil mir da ein TE auf den Geist ging, der unbedingt von mir wissen wollte, wo man in Brasilien, außer in den Metropolen, auch noch gute Frauen findet? Für einen verrückten Touristen hielt ich den Deutschen damals schon!

Ich frage mich manchmal, wer von Euch nimmt dennn am Alltag einer bras. Mittelklasse-Großfamilie teil und versteht deren Gedankenwelt?
Z.Z. wohnen 2 Australier vorübergehend im Appartement einer meiner Schwäger in BH. Junge Volleyball-Spieler, die sich auf Einladung eines Sportclubs in Brasilien aufhalten. Dies führte zu ausgiebigen Diskussionen im Vorfeld und von daher weiß ich genau, dass eine Einladung bei einer bras. Familie nicht als "ganz selbstverständlich" vorausgesetzt werden kann.
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Re: Auswandern nach Brasilien

Beitragvon bruzundanga » Sa 2. Apr 2011, 17:48

...Z. wohnen 2 Australier vorübergehend im Appartement einer meiner Schwäger in BH. Junge Volleyball-Spieler, die sich auf Einladung eines Sportclubs in Brasilien aufhalten. Dies führte zu ausgiebigen Diskussionen im Vorfeld und von daher weiß ich genau, dass eine Einladung bei einer bras. Familie nicht als "ganz selbstverständlich" vorausgesetzt werden kann.


Bei der TE liegt der Fall wohl anders. Unterstellt man dass Sie von der Familie als Freundin akezpetiert wird, ist eine Einladung durchaus selbstverständlich. Ausserdem lässt Sie durchblicken dass Sie ein Zimmer suchen will und Freund und/oder Vater helfen könnten, werden, wollen. Also steht eine Einladung, zuimdest direkt, nicht zur Debatte. So verstehe ich die Sache, unter der Prämisse so wenig wie möglich hineinzuinterpretieren.
In einen hohlen Kopf geht viel Wissen (Karl Kraus)
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