Auswandern nach Rio mit Familie

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Auswandern nach Rio mit Familie

Beitragvon Rio_de_Janeiro » Di 29. Jun 2010, 20:45

kasopaja hat geschrieben:Unsere Sorge betrifft nur die Kinder.Da wir in Centro wohnen müssen (im dazugehörigen Pfarrhaus) möchte ich sehr gerne wissen wie es denn da zu geht wenn es dunkel wird??


Nun, das lässt sich nicht pauschal beantworten, aber um ehrlich zu sein, würde auch ich als reinrassiger Rio-Fan nachts andere Orte als Rio Centro aufsuchen. An den Wochenenden treiben sich dort zugedröhnte Kids herum, die wenig Skrupel haben und vor nichts zurückschrecken. Im Gegenteil: Im zugekifften Kopf ist ihnen schlichtweg alles egal - auch das schwere Verletzen eines Menschen juckt sie dann nicht. Wenn Rio Centro schon am Wochenende bei TAG gefährlich ist, dann möchte ich nicht wissen, wie es nachts ist....

kasopaja hat geschrieben:Mein Mann spricht portugiesisch.Daher dürfte es nicht allzu schwierig werden und ich bin sehr gut im Sprachen lernen.
Natürlich ist es eine große Umstellung auch für die Kinder,aber ich denke auch eine Chance.


Was die Sprache betrifft, da mach Dir mal keine Sorgen. Es bedarf nur ein wenig Engagement und Freude beim Erlernen der Sprache - und schon werdet Ihr Fortschritte machen. Das Gute ist: Brasilianisches Portugiesisch versteht man 100 mal leichter als das in Portugal gesprochene.

kasopaja hat geschrieben:Muss man denn hauptsächlich Angst auf den Strassen haben,oder wird auch im Haus eingebrochen?


Sowohl als auch. Kommt darauf an, wie gut das Haus gesichert ist. Angst muss man auf alle Fälle haben, wenn man alleine in MENSCHENLEERE Straßen geht - vor allem bei Nacht. Da ziehe ich es doch vor, das Taxi zu nehmen.
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Re: Auswandern nach Rio mit Familie

Beitragvon moni2510 » Di 29. Jun 2010, 21:05

kasopaja hat geschrieben:Wie ist denn die Medizinische Versorgung?


Wenn ihr eine private Krankenversicherung bekommt (vielleicht auch hier gleich nachfragen, wie das geregelt werden kann, vorallem für die Kids), dann ist die Versorgung sehr gut. Ich bin über meinen Arbeitsgeber versichert und habe ein dickes Buch mit allen Ärzten und Krankenhäusern, die über diese Versicherung abgedeckt sind. Und wenns im Notfall mal nicht geht, dann übernehmen sie immer einen Teil der Kosten. Medikamente sind teurer, auch die Generika und müssen in aller Regel komplett selbst bezahlt werden.

Ich finde es toll und mutig. Mutig meine ich nicht so sehr wegen Kriminalität, sondern wegen des Schritts als solchen. Ich hab schon allein ganz schön zu rudern. Aber ich finde Rio toll und die Kinder aller meiner Kollegen leben hier auch. Ich selbst habe keine Kinder, deshalb enthalte ich mich hier.

Und was das Fortbewegen im Centro angeht, ich würde dann halt auch auf das Taxi zurückgreifen. Auch wenn mich andere dafür jetzt wieder verbal niederstrecken werden, ich denke im Haus passiert euch eher wenig (ausschließen kann man es aber nie)... ich halte die dunkle Straße für deutlich gefährlicher.
---
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich es hier aufschreibe.
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Re: Auswandern nach Rio mit Familie

Beitragvon Regina15 » Di 29. Jun 2010, 21:12

Hallo,
man muss in Rio zwar gewisse Regeln beachten, die man dort auch schnell lernt. Angst muss man nicht ständig haben. Wenn ich dort bin, bewege ich mich frei. Ich komme an und fühle mich heimisch. Wie gesagt haben wir Brasilien und auch Rio mit 3 kleinen Mädchen bereist. Ich habe mir auch die Deutsche Schule angesehen. Manche aus der Oberschicht dort werden mit Chauffeur angefahren, ab in die Tiefgarage und nach der Schule wieder in das Superheim nach Barra. Genau so gibt es aber Schüler des Mittelstandes, die dort mit den öffentlichen Bussen fahren. Wenn es dunkel wird ist das Centro ausgestorben und man sollte sich nur mit Taxi und oder Gruppe bewegen. Allerdings ist man ja mit Kindern eh nicht so oft nachts unterwegs. Meine Töchter sind inzwischen erwachsen und reisen allein nach Rio. Meine Bedingung war nur, Grundbegriffe der Sprache lernen. Statt Hotel waren sie bei einer älteren Dame untergebracht, die privat vermietete. Gut, dass die Eltern nicht immer wissen, wo die Kinder hingegangen sind!! Meine Jüngste geht nun im Herbst für eine längere Zeit nach Tijuca (auch nicht der vornehmste Stadtteil), andere Stadtteile sind für sie zu teuer. Ich bin dennoch ruhig. Ich habe auch gedacht als ich die bewachten Condominiums bewusst wahrgenommen habe "herrje wie im Knast bzw. Wachturm in der DDR. Ich finde es zwar auch blöd, aber leider auch notwendig. Es war für mich beruhigend, dass meine Kleinen auf dem Grundstück frei spielen und herumlaufen konnten. Die Kinder haben es damals selber nicht als komisch empfunden.
Rio bietet auch viel Natur für kleinere Ausflüge. Die öffentlichen Busse (auch in andere Orte zum Strand)fahren regelmäßig, falls ihr kein Auto habt. In Rio selbst ist ein Auto eigentlich nur gut um die Kinder zu ihren Verabredungen oder Schule zu fahren, ansonsten geht alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi und man ist die Parkplatzsorge los. Tagsüber ist das Centro (wo ist die Kirche?) gut besucht und nicht so schlimm. Überfälle im Haus denke ich eher weniger.
Ich bin übrigens Mitglied der evangelischen Kirche und befürworte es, wenn meine Steuergelder für einen Pastorenaustausch und dessen Familie genutzt werden. Ich halte sehr viel von Austausch, da wir alle voneinander lernen können. Einfach nur Geld für arme brasilianische Kinder rüberschieben ist für mich nicht auf gleicher Augenhöhe. Ich denke eine junge deutsche Familie kann frischen Wind in eine alte deutsche Gemeinde bringen oder sollte es eine brasilianische Gemeinde sein, können die Kulturen voneinander lernen. Wir haben hier im Norden Schleswig Holsteins einen brasilianischen Pastor für einige Jahre. Er ist nicht in meiner Gemeinde, aber ich habe ein Seminar mit ihm gemacht in seiner Gemeinde. Es war sehr interessant und bereichernd, auch für Mitglieder, die sonst keine internationalen Kontakte haben.
Ich wünsche euch viel Kraft und Gottes Segen.
Ihr werdet die richtige Entscheidung für euch treffen.
Grüße Regina
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Re: Auswandern nach Rio mit Familie

Beitragvon kasopaja » Di 29. Jun 2010, 22:15

Also das ist die Adresse : Rua Carlos Sampaio, 251 - Centro
Sonntags ist Gottestdienst wo etwa 90 Personen kommen.Ich meine die müssen ja auch irgendwie kommen udn werden nicht alle Opfer von Gewalt-Ebenso finden viele Gemeindefeste am Wochenende tagsüber statt.Wir bekommen ein Auto zur Verfügung gestellt das wir privat benutzen dürfen.
Mein Mann und ich würden auch meistens zusammen unterwegs sein.
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Re: Auswandern nach Rio mit Familie

Beitragvon Sauerkraut » Di 29. Jun 2010, 23:59

Jetzt kann ich Deinen Mann verstehen.
Einmal die Woche eine Rede schwingen und dabei noch gut verdienen.
Finde ich gut.
Jedem das was er verdient.

Brasilien ist nicht Kanada oder Australien. Sonst haettest Du schon lange eine klare Antwort erhalten.
Du musst zwischen den Zeilen lesen. Es hat keiner geschrieben: kein Problem, kommt her, alles super. Das sollte schon nachdenklich stimmen.
Die Kriminalitaet beeinflusst den brasilianischen Alltag. Jedenfalls in allen groesseren Staedten.
Je nach Lebensstil mehr oder weniger.
Auch euch wird das betreffen.
Am Anfang weniger. Wer die Sprache nicht kann, keine Nachrichten sieht, keine Zeitungen liest, befreit sich so schon mal von der negativen Informationsflut. Die nicht unerheblich aufs Gemuet schlagen kann.
Grundverhaltensregeln werdet Ihr schnell lernen.
Bei Anbruch der Dunkelheit steigt das Risiko. Wie bei den Vampiren.

Heisse Sommernacht. 21 Uhr. Mal schnell um die Ecke mit der Familie in die Eisdiele?
Nix gibts. Eins, zwei, drei. Freddy Krueger kommt vorbei.
Sowas muss geplant sein. Alle schoen ins Auto und in den naechsten Shopping gehuscht.
Shopping ist selbstverstaendlich bewacht und weitraeumig abgesperrt.
Und schoen aufpassen das man nicht in die falsche Strasse abbiegt.
Wobei die Rueckkehr ins traute Heim je nach Wohnlage und naeherer Umgebung Risiko Nr. 1 bei dieser Tour sein wird.
Das war jetzt nur ein kleines Beispiel.
Einige werden schreiben “extrem”. Fuer Millionen Brasilianer aber normaler Alltag.
Mit viel Geld und guter Planung kann man auch in Rio gut leben.
Kinder wachsen in Deutschland aber freier auf.

Dein Mann arbeitet bei einer grossen "Firma". Sicherer Arbeitsplatz. Geld no problem.
Wenn Ihr abenteuerlustig seit und mal anders leben wollt, dann tut es.
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Re: Auswandern nach Rio mit Familie

Beitragvon Westig » Mi 30. Jun 2010, 01:38

Sauerkraut hat offenbar keine Ahnung.

Einmal die Woche eine Rede schwingen und dabei gut verdienen schreibt er.

Man kann ja zu Kirche und "Lieblingthema Religion" stehen wie man will, aber die Arbeit eines deutschen Auslandspfarrers auf sowas zu reduzieren, ist schlicht Schwachsinn oder zeugt von Zynismus, oder von Ignoranz. Oder, wahrscheinlicher, von beidem.

Ob ein deutscher Auslandspfarrer, ein deutscher Entwicklungshelfer, ein deutscher Ingenieur, ein deutscher Manager - und ein deutscher Sauerkraut - nun für Brasilien das Heil darstellen, kann hinterfragt werden, wurde hier oft diskutiert, steht aber jetzt nicht zur Debatte.

Da gibt es weiter oben konstruktivere Beiträge, die der Familie weiterhelfen wollen.

Sicherlich sind nicht alle deutschen Auslandspfarrer, Ingenieure, Tourismusmanager, Lehrer, Entwicklungshelfer, Elektriker, Sauerkrauts und wer weiß wer noch alle in Brasilien die ganz großen integrierten Lichter, die innerhalb kurzer Zeit alles über das Land wissen und es verstehen und sich da auskennen und dann kluge Ratschläge geben.

Vielleicht lässt Sauerkraut die interessierte Leserschaft mal wissen, wie er mit dem Umzug nach Brasilien umgegangen ist mit seinen Kindern. Und wie er auf Anhieb hart gearbeitet hat und dabei gut verdiente in Brasilien. Nicht einmal in der Woche, was er dem Pfarrer hier unterstellt.

Zumindest wissen wir gleich zu Anfang schon einiges über diese Familie, die sich kein gutes Leben machen will nach Sauerkrauts Motto einmal in der Woche eine Rede schwingen, gut verdienen und das wars.

Dass es in Brasilien miese kirchliche Abzocker gibt, steht außer Frage und wurde hier ausgiebig diskutiert. Und ob deutsche Auslandspfarrer das Heil vom Ganzen sind, kann man / frau ebenfalls sachlich diskutieren. Aber auf diese Weise diese Familie über einen Kamm zu scheren, ist unseriös, hilft nicht weiter, und sowas sollte vielleicht hier bei derartigen Beiträgen auch nicht weiter kommentiert werden.
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Re: Auswandern nach Rio mit Familie

Beitragvon guelk » Mi 30. Jun 2010, 01:54

Entschuldige wegen dem Eindruck der Eskalation, aber einer derartig pauschalen (und meiner persönlichen Erfahrung als Kind nach) falschen Aussage mußte ich einfach widersprechen.

Danke für die Adresse, damit ist centro besser beschreibbar. Ihr werdet in einer gemischten Gegend sein, eher ältere Häuser, 3-5 Stockwerke. Es gibt einige öffentliche (zT spezialisiertere) Krankenhäuser in Umgebung, Kneipen und so. Lapa ist 5 Minuten zu Fuß weg... Wegen den vielen engen Einbahnstraßen fahren weniger Busse durch, aber es gibt sie. Das schon erwähnte Colégio Cruzeiro (mit Deutschunterricht, aber nicht dem deutschen Schulabschluß) ist um die Ecke. Es wird wohl eher ruhig zugehen, erst recht nach 21 Uhr, wenn die Barzinhos am Straßenrand dicht machen. Und auch erst dann werden die Straßen menschenleer und gefährlich(er).

Einbrüche zuhause sind eher weniger das Problem, und meist sogar "hausintern". Also zB der Pförtner oder das Hausmädchen... Ich glaube, damit werdet Ihr nicht rechnen müssen. Ein Taschendiebstahl auf der Straße passiert eher, die Gegend um die Central do Brasil (Busterminal, Kopfbahnhof und nächste U-Bahn) ist berüchtigt. Schon manch einer meiner Freunde hat danach beim Griff zum Handy ins Leere gegriffen.

Auch andere Freizeitaktivitäten (Kino, Shopping, Strand, ...) sind alle weiter weg, aber mit Bus bzw. Auto kein Problem. Und ein falsches Abbiegen ist auch eher unwahrscheinlich. Vermutlich gibt es einige Aktivitäten (zB Sport) in der Schule...

Die Kinder werden vermutlich am wenigsten "leiden". In der Gemeinde gibt es sicherlich viele Kinder und Kontakte kommen schnell zustande. Einige werden auch Deutsch sprechen, sonst wäret Ihr vermutlich nicht dort gelandet... Normalerweise treffen sich die Kinder dann bei jemandem zuhause, mit Verpflegung für Alle und so, wie das immer so ist. Das geht dann reihum, jeden trifft es mal.

Grundsätzlich ist die Medizinische Versorgung gut, wenn man privat versichert ist. Ein 40-jähriger kostet ca. E 110 im Monat, Frauen etwas mehr, Kinder merklich weniger. Ich glaube nicht, daß Ihr für 6 Jahre eine Auslandskrankenversicherung in DE machen solltet, außer die Kirche in DE übernimmt das. Ihr solltet Euch eher nicht in die öffentliche Versorgung begeben, außer Ihr habt Bekannte im zuständigen "posto de saúde". Arzneimittel muß man grundsätzlich selbst zahlen, für einige besonders gängige (und teure) Arzneien gibt es aber massive Rabatte, wenn man sich bei der "Farmácia Popular" in die Schlange stellt. Statt R$ 27 für eine Tablette (Beispiel Antimikose Mittel) zahlt man R$ 0.95. Auch der Zahnarzt ist meist privat zu bezahlen, obwohl es Krankenversicherungen mit Zahnarztleistungen gibt. Man ist dann aber auf die Liste der zugelassenen Ärzte beschränkt, und Empfehlungen sind da schwerer zu bekommen. Ich gehe lieber zu einem Zahnarzt, von dem ich sicher weiß, daß er gut ist, als Experimente zu machen. Aber zu diesem Thema bekommt Ihr sicherlich auch viele Tips aus der Gemeinde.

Wegen dem Verdienst solltet Ihr noch Dinge beachten. Wenn das Gehalt in Euro festgelegt ist, dann variiert es mit dem Wechselkurs. Der war dez/08 bei R$ 3.3 = 1 Euro, ist derzeit aber R$ 2.3 = 1 Euro. Es können also Schwankungen von 25% auftreten, die sicherlich einen Unterschied machen. Viele Preise hier werden jährlich erhöht (irgendwo 10%-20%), ein Gehalt in Euro eher nicht bzw. weniger. Gehälter in R$ werden dagegen regelmäßig angepaßt. Im Laufe der Zeit summiert sich das.

So, daß war jetzt einige, hoffentlich neutrale Info. Im Zweifel: "Ja ich bin Rio gegenüber positiv eingestellt". Laßt Euch bloß nicht erschrecken, gegenüber vielen Anderen habt Ihr den Vorteil, auch Eure Gemeinde als Ansprechpartner zu haben.
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Re: Auswandern nach Rio mit Familie

Beitragvon Takeo » Mi 30. Jun 2010, 03:39

Sauerkraut hat geschrieben:Jetzt kann ich Deinen Mann verstehen.
Einmal die Woche eine Rede schwingen und dabei noch gut verdienen.
Finde ich gut.
Jedem das was er verdient.


Nomen est Omen... bist Du neidisch???
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Re: Auswandern nach Rio mit Familie

Beitragvon Rio_de_Janeiro » Mi 30. Jun 2010, 07:25

@guelk: Das war doch nun wirklich mal ein sachlicher und konstruktiver Beitrag.

Im Gegensatz dazu: Ich finde es überaus peinlich, wie manche hier sich direkt über Betragsverfasser "hermachen". Hier wurde auf neutrale Art dargestellt, was die Familie in Rio plant und gefragt, mit welchen Schwierigkeiten zu rechnen ist. Sich dann direkt anzumaßen, über die Lebensumstände zu urteilen ("einmal in der Woche eine Rede schwingen") ohne sachliche Informationen zu liefern, grenzt schon an Unverschämtheit.

-- Zurück zum Thema:
Wie auch immer die Entscheidung ausfällt: Ich wünsche Euch viel Glück in Rio und bin sicher, dass Ihr Euren Weg gehen werdet. Ihr werdet viel Positives wie auch viel Negatives sehen. Aber lasst Euch nicht von den teilweise einseitigen Darstellungen verrückt machen. Beachtet die wichtigsten Regeln und Ihr werdet Euch schnell heimisch fühlen.
Ich habe mich nachts allein in Rio bewegt (Copacabana, Tijuca, Lapa etc.) und mich an die Regeln gehalten. Keine teuren Klamotten, keine Golduhr, kein Touri-Verhalten. Heute sitze ich hier und tippe diese Zeilen. Lebe also noch ;)
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Re: Auswandern nach Rio mit Familie

Beitragvon icefire » Mi 30. Jun 2010, 08:08

Rio_de_Janeiro hat geschrieben:@guelk: Das war doch nun wirklich mal ein sachlicher und konstruktiver Beitrag.

Im Gegensatz dazu: Ich finde es überaus peinlich, wie manche hier sich direkt über Betragsverfasser "hermachen". Hier wurde auf neutrale Art dargestellt, was die Familie in Rio plant und gefragt, mit welchen Schwierigkeiten zu rechnen ist. Sich dann direkt anzumaßen, über die Lebensumstände zu urteilen ("einmal in der Woche eine Rede schwingen") ohne sachliche Informationen zu liefern, grenzt schon an Unverschämtheit.


Ich freue mich auch immer wieder sehr, wenn ich zur Abwechslung mal wirklich nützliche und zum Thema passende und vor allem hilfreiche Antworten lese. Ich versuche mir hier so viel Informationen wie möglich aus Brasilien heraus zu ziehen und bin echt enttäuscht, welches Stammtischniveau hier teilweise herrscht.

@kasopaja, auch ich wünsche euch alles Gute und Gottes Segen! Mein Ex-Schwiegervater ist auch Pastor und ich weiß genau, wieviele "versteckte" Wochenstunden der unterwegs war, die niemand sieht oder als Arbeit einordnet.

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