Auswandern Pro/Contra !

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Und Brasilien

Beitragvon Holger3 » Di 29. Aug 2006, 21:04

seitenwandkletterer hat geschrieben:Dazu kommt, wie erwähnt, dass der brasilianische Staat Unternehmensgründungen systematisch behindert, indem er zu importierende Güter (also z.B. Maschinen) mit absurden Zöllen belegt.

SWK, eigentlich ist das Gegenteil der Grund. Beispiel Autos: Importzoll 80-100%, also wozu sind die auslaendischen Automobilhersteller gezwungen? Hier ein Werk zu errichten, hier die Rohstoffe zu kaufen etc.etc.
Normaler Protektionismus - meiner Ansicht nach gutes Recht jedes Entwicklungslandes.

seitenwandkletterer hat geschrieben:D.h. wenn ein ausländischer Investor hier eine Firma aufbaut kann er gut die Hälfte seines Investments direkt dem Staat überweisen. Das ist sicherlich keine gute Vorraussetzung für eine gute Rendite.


Hier komm ich nicht mit. Oder redest Du von dem (Ausnahme-)fall, dass ein auslaendischer Investor seine Maschinen etc. mitbringen will??
Dann waere das natuerlich der Fall, ist aber wohl eher selten.
Benutzeravatar
Holger3
 
Beiträge: 220
Registriert: So 14. Aug 2005, 22:09
Wohnort: Natal
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 1 mal in 1 Post

Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Beitragvon robertwolfgangschuster » Di 29. Aug 2006, 21:06

Wenn ihr nochmal vor der Wahl stehen würdet, würdet ihr nochmal nach Brasilien auswandern ?

Der erste den Tod
Der zweite die Not
Der dritte das Brot


Wenn du deinen Kindern eine Zukunft bieten willst

Ab durch die Mitte

Künde vorsichtig an dass ich in 2 Wochen selterner mein Gift versprühen werde im Forum, ich muss in den Wald wir machen ein Zentrum für Drogensüchtige auf und dort kommen nicht einmal die Sateliten hin.

http://www.udv.org.br/english/index.html
Benutzeravatar
robertwolfgangschuster
 
Beiträge: 716
Registriert: Mi 28. Jun 2006, 21:18
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon dumpfbacke » Di 29. Aug 2006, 21:15

Robert, dir ist schon klar, dass dein Statement eigentlich anders lauten sollte und zwar bezogen auf mittelstaendische Unternehmerfamilien(-generationen):

Die erste hat die Not (schwerer Aufbau eines Familienuntenehmens)
Die zweite hat das Brot (Ausbau des Unternehmens und Wohlstand)
Die dritte hat den Tod (Zerfall)

Ich glaube der Spruch ist schon sehr, sehr alt.
Benutzeravatar
dumpfbacke
 
Beiträge: 476
Registriert: Mo 24. Okt 2005, 15:05
Wohnort: Hauptstadt Afrikas,nicht Addis Abeba, im Volksmund auch: Idiotópolis
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon robertwolfgangschuster » Di 29. Aug 2006, 21:24

dumpfbacke hat geschrieben:Ich glaube der Spruch ist schon sehr, sehr alt.


Meine Familie ist älter.

PS Hast du schon rausgefunden ob der Gustavo Zenkel noch lebt?
Benutzeravatar
robertwolfgangschuster
 
Beiträge: 716
Registriert: Mi 28. Jun 2006, 21:18
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon dumpfbacke » Di 29. Aug 2006, 21:32

Robert, den Typen kenne ich nicht, dafuer aber den Herrn Underberg, einer der Underbergerben, mal so eben auf einer Hochzeit vor 7 Jahren eines meiner besten Freunde bei Koeln kennengelernt, der vergnuegt sich in Rio (Kohle genug hat er ja).

Selbst der hat mich schon vor Geschaeften in Portugal gewarnt.
Benutzeravatar
dumpfbacke
 
Beiträge: 476
Registriert: Mo 24. Okt 2005, 15:05
Wohnort: Hauptstadt Afrikas,nicht Addis Abeba, im Volksmund auch: Idiotópolis
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon robertwolfgangschuster » Di 29. Aug 2006, 21:39

Du lebst doch in Lissabon? Oder nicht?
Schau mal ins Telefonbuch unter Zenkel. Irgendeiner muss doch noch leben. Der Gustavo war einer der grössten Stierkämpfer Portugals (Roquenador) ich habe ihn zuletzt vor 50 Jahren gesehen, dann platzte die Familie auseinander.
Benutzeravatar
robertwolfgangschuster
 
Beiträge: 716
Registriert: Mi 28. Jun 2006, 21:18
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon dumpfbacke » Di 29. Aug 2006, 21:43

robertwolfgangschuster hat geschrieben:ich habe ihn zuletzt vor 50 Jahren gesehen, dann platzte die Familie auseinander.


Ja der Knall liegt mir immernoch in den Ohren (guck mal selber http://www.pai.pt ) Das einzig interessante bei Stierkaempfen finde ich ist, wenn der Stier ueber die Bande springt und ein paar Idioten mit in den Tod reisst. Ehrlich.
Benutzeravatar
dumpfbacke
 
Beiträge: 476
Registriert: Mo 24. Okt 2005, 15:05
Wohnort: Hauptstadt Afrikas,nicht Addis Abeba, im Volksmund auch: Idiotópolis
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon Jacare » Mi 30. Aug 2006, 11:43

Oi, Gente !
Das alles was mir momentan durch den Kopf geht, ist schwierig in Worte zu fassen. Ich liebe das Land und die Menschen und ich denke die meisten hier im Forum können das nachvollziehen, aber die Realität ist leider eine andere als das was man sich erhoft. Für den Anfang könnten wir im Hotel Schwiegermama leben und 60 Mille dürften sicher für die erste Zeit reichen. Tja, aber wie geht´s dann weiter ? Grundschule kostet 250 R$, eine 5000m² Chacara wurde uns angeboten für 55.000 Real (billiger als ein Casinha in der Stadt Ribeirao Preto ). Dann muß ein Auto her um in die Stadt zu kommen, laufende Kosten wie Wasser, Strom, Gas, etc.
Es ist nunmal verdammt risikoreich im Brasiland da die Kosten fast 1:1 sind wie hier. Vielleicht bleibe ich doch noch ein paar Jährchen hier um fleissig zu sparen und hoffen das sich zwischenzeitlich was tut in Sachen Zölle, bessere Investionsbedingungen.
Benutzeravatar
Jacare
 
Beiträge: 515
Registriert: Di 24. Jan 2006, 15:13
Wohnort: Planeta terra
Bedankt: 12 mal
Danke erhalten: 19 mal in 15 Posts

Beitragvon AfroClub » Mi 30. Aug 2006, 12:55

Na ja, im Allgemeinen kann ich nur sagen sofern man eine geringe Chance hat sollte es einen Versuch wert sein. Wer eine Chance nicht nutzt, wird sich spätervielleicht riesen Vorwürfe machen. Ich werde mir die nächsten Jahre einige Länder (u.a. Brasilien) anschauen.
Ich werde wohl zunächst zweigleisig fahren und regelmäßig nach DE zurückkehren. Die Entscheidung für eine Umsiedlung werde ich erst treffen nachdem ich einige Monate das wirklich "stink normale" Leben miterleben durfte.
Benutzeravatar
AfroClub
 
Beiträge: 12
Registriert: Mo 24. Apr 2006, 13:44
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

1, 2, 3 weg...

Beitragvon Patrick » Mi 30. Aug 2006, 16:57

hi jacare,

vielleicht noch ein kleiner tip. wegen deinem startkapital würde ich mir nicht all zu große sorgen machen...wie siehts denn mit deinem beruf aus?
hast du vielleicht einen beruf der in brasilien gefragt ist?es gibt genügend deutsche/europäische firmen die für brasilianische verhältnisse überdurchschnittlich gut und vor allem regelmäßig zahlen. viele deutsche
firmen bieten auch befristete auslandseinsätze an, ideal um land und vor
allem die leute genauer kennenzulernen. dass du als angestellter nichts
auf die beine stellen kannst ist meiner meinung nach völliger quatsch. es
kommt ja wohl immer noch auf die firma an bei der man beschäftigt ist
und auf dass was man so auf'm kasten hat. je nach position zb. in der
industrie sind da schon ganz nette sümmchen zu verdienen.

na dann mal alles gute für die zukunft...

patrick
Benutzeravatar
Patrick
 
Beiträge: 2
Registriert: So 27. Aug 2006, 13:14
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

VorherigeNächste

Zurück zu Auswandern

 



Berechtigungen in diesem Forum

Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Persönlicher Bereich

Anmelden

Empfehlung

Wortübersetzer

Deutsch/Portugiesisch - Übersetzer in Kooperation mit Transdept

Neu im IAP PortalNetwork

Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]