Auswandern Ratschläge, Erfahrungsberichte benötigt

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Auswandern Ratschläge, Erfahrungsberichte benötigt

Beitragvon JennyE » Fr 11. Mai 2012, 19:42

Hallo Ihr lieben,

seit einiger Zeit habe ich hier im Forum schon als "Gast" herumgestöbert, jetzt möchte ich allerdings die Gelegenheit nutzen einmal selbst ein paar Fragen an die Brasilienexperten zu stellen.

Ich war für einige Zeit im Ausland (Australien) gewesen und habe dort meinen jetzigen Freund kennen gelernt. Er ist Brasilianer und wir führen seit einiger Zeit eine erfolgreiche Fernbeziehung. Das soll trotz häufiger gegenseitiger Besuche (alle 6-10 Wochen) auf keinen Fall so bleiben und ich spiele mit dem Gedanken zum Ende diesen Jahres nach Brasilien auszuwandern.

Da das eine große Herausforderung an die Beziehung stellt, möchte ich das ganze erst mal auf "Probe" durchführen. Das heißt ich würde meine deutsche Wohnung weiterhin für ca. 6 Monate behalten (hab ich auch bei Australien so gemacht) und selbstverständlich alle Versicherungen, Altersvorsorge etc. weiter in Deutschland bezahlen.

Ich bin allerdings was die Auswanderpläne betrifft total unerfahren und würde gerne mal ein paar Erfahrungsberichte von Leuten hören, die selbst schon mal vor diesem Schritt gestanden haben.

Zum Beispiel wüsste ich gerne, wie es mit der Arbeit aussieht. Soweit ich richtig informiert bin, muss man vor dem Antrag eines Visa's belegen können, dass man einen Job in Brasilien hat. Die Unternehmen jedoch müssen meines Wissens belegen, dass sie keine ähnlich qualifizierten brasilianer finden konnten. Da ich "nur" Geschäftsführungssekretärin mit Wirtschaftsfachwirt bin könnte das etwas schwierig werden, sofern diese Infos stimmen.
Hat jemand Erfahrung dazu?

Außerdem wüsste ich gerne wie schwierig es ist ein Visum zu bekommen, wenn man weder verheiratet, noch Kinder (vom Brasilianer) hat? Glücklicherweise arbeitet ein Verwandter meines Freundes ziemlich hoch bei der policia federal. Meint ihr das könnte die Sache erleichtern?

Und nun die vorerst letzte Frage. Wie kamt ihr mit den "kulturellen" Unterschieden klar? Ich meine im Vergleich zu dem, was ich von Brasilien (Rio) bis jetzt kennen gelernt habe, stößt man sicherlich auch das ein oder andere Mal mit einem deutschem "geregeltem" Selbstverständnis an seine Grenzen. Gewöhnt man sich daran? Stört es euch noch oder verliert man irgendwann sein strukturiertes-perfektionistisches Denken?

LG
Jenny
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Re: Auswandern Ratschläge, Erfahrungsberichte benötigt

Beitragvon amazonasklaus » Sa 12. Mai 2012, 09:41

Hi Jenny,

eine Arbeitsgenehmigung in Brasilien bekommt man tatsächlich nicht einfach. Die Erfolgsaussichten hängen maßgeblich vom Engagement des Arbeitgebers ab. Das ist bei einer multinationalen Firma, die einen wichtigen Mitarbeiter nach Brasilien abordnen möchte, größer als bei einer kleinen Firma im Landesinneren, die einen Elektriker einstellen will.

Geschäftsführungssekretärin ist eine sehr wichtige Position, da ist das "nur" falsche Bescheidenheit. In Brasilien gibt es beispielsweise das Berufsbild der Secretária Trilingue, die als Vorstandsassistentin arbeitet. Die Anzahl der Stellen ist vermutlich nicht besonders groß, aber die Rolle sollte durchaus für eine Arbeitsgenehmigung gut sein.

Der Bekannte bei der Polícia Federal dürfte nicht viel weiterhelfen können, jedenfalls nicht auf offiziellem Weg. Denn über Arbeitsgenehmigungen entscheidet ein Ausschuss im Arbeitsministerium, während die Polícia Federal ein rein ausführendes Organ ist, das darüber hinaus noch einem anderen Ministerium (dem Justizministerium) untersteht. Persönliche, informelle Kontakte könnten natürlich schon helfen, aber wie gesagt, nicht auf offiziellen Wegen.

Zu den kulturellen Unterschieden: Man sollte sich bewusst machen, dass man Verhaltensweisen von Brasilianern nicht anhand eigener Kulturstandards interpretieren sollte, weil man sonst unweigerlich zu falschen Folgerungen kommt. Der Brasilianer mag unpünktlich zu einer Verabredung kommen; es ist aber belanglos, ob das in Deutschland akzeptabel wäre oder nicht. Gleichzeitig sollte man vermeiden, brasilianischer als die Brasilianer sein zu wollen und seine eigene Kultur zu verleugnen. Leider treffe ich immer wieder solche traurigen Gestalten, die nach ein paar Monaten im Land grundsätzlich alles Deutsche als minderwertig ablehnen, Missstände in Brasilien ignorieren (oder damit abtun, dass das Gleiche in Deutschland passieren könnte) und versuchen, brasilianischen Verhaltensweisen nachzuäffen.

Brasilianer schätzen meiner Erfahrung deutsche Tugenden, gerade im Arbeitsumfeld, sehr und freuen sich zum Beispiel im Team darüber, wenn man dazu beiträgt, eine Aufgabe strukturiert und analytisch anzugehen.

Viel Erfolg!
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Re: Auswandern Ratschläge, Erfahrungsberichte benötigt

Beitragvon moni2510 » Sa 12. Mai 2012, 11:27

Das mit dem Arbeitsvisum ist auch mit willigem Arbeitgeber oft ein steiniger Weg, kann lange dauern. Bei mir waren es acht Monate vom Einreichen der Dokumente bis zum Visum im Pass, lag aber auch an einem 2 monatigen Streik im Arbeitsministerium umd anschliessend wurden dann die Daten nicht ans Aussenministerium uebermittelt, die das dann dem Konsulat in Muenchen haetten schicken sollen. Wenn da der Arbeitgeber von Brasilien aus nicht nachhakt, ist man verloren.

Und das mit dem Nachweis muss der Arbeitgeber machen, die haben da schon ihre Wege, wie sie das klaeren... wenn eine Firman genau dich haben will, dann machen die das auch. Das ist meine Erfahrung!

Zu den kulturellen Unterschieden und zu Rio, ich gebe meinem Vorredner 100% Recht. Versuche nicht brasilianischer zu sein als die Brasilianer. Du wirst immer Gringa bleiben. Uebertrieben deutsch muss aber auch nicht sein, fuer mich ist das hier noch immer eine gute Schule, viele Dinge gelassener anzugehen. Das gilt aber nur fuers private, bei der Arbeit schaetzen es meine Kollegen auch sehr, wenn nicht komplett Chaos herrscht...

In Rio kommt es sehr darauf an, WO do wohnen moechtest. Die Unterschiede sind je nach Stadtviertel und sogar innerhalb des Viertels gewaltig.

Auf jeden Fall viel Glueck, wenn du es dir finaziell leisten kannst, dann mach doch erstmal drei bis sechs Monate Touristenvisum und schau dir alles genau an.
---
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich es hier aufschreibe.
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Re: Auswandern Ratschläge, Erfahrungsberichte benötigt

Beitragvon cabof » So 13. Mai 2012, 07:01

Hallo - willkommen im Forum.

Wie die Vorschreiber schon erwähnten, in Deinem Falle ganz unbedarft
rangehen... Du wirst als Tourist mit 90 Tage Visum einreisen und hast
dann nochmals die Möglichkeit um 90 Tage zu verlängern, 6 Monate um
Dich umzusehen, im privaten Bereich den Freund und die Familie sowie
sein soziales Umfeld kennenzulernen (wichtig)und nach Möglichkeit mal
nach berufl. Chancen zu sehen, hier kann ich Dir den Rat geben: Gehe
zur deutschen IHK und lasse Dir die Termine geben wann Events statt-
finden wo sich die "Macher" treffen und sich gegenseitig abklopfen ob
Geschäfte zu machen sind resp. gute Kräfte finden... und nicht vergessen: die Sprache lernen... ich wünsche Dir viel Glück!
Cabof
Du hast keine Chance - aber nutze sie
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Re: Auswandern Ratschläge, Erfahrungsberichte benötigt

Beitragvon JennyE » Do 17. Mai 2012, 09:32

Vielen Dank für die hilfreichen Tipps.

Ich bin einfach so unsicher ob ich es wirklich wagen soll. Einerseits will ich es auf jeden Fall, weil ich meinen Freund über alles Liebe und es mir das Herz brechen würde wenn wir die Beziehung der Entfernung wegen aufgeben müssten. Andererseits habe ich aber auch total Angst, dass ich keinen Job finde, das Geld ausgeht, ich das Visum dann nicht bekomme etc.

Ich habe halt das Problem, dass ich portugiesisch zwar zum Großteil verstehe, aber mit dem Antworten hapert es noch ganz schön (kann es mir einfach grad nicht merken - mein Kopf ist voll...) und das wird sicherlich hinderlich für die Jobsuche sein. Ich habe mir zwar vorgestellt in Firmen wie Petrobras (englischsprachig) oder Hotels oder als Englischlehrerin arbeiten zu können aber vielleicht ist die Vorstellung dass ich dort auch was bekommen werde eher ein bisschen zu blauäugig und dann stehe ich da und hab nix...

Mein Freund ist zwar damals auch nach Australien gegangen und konnte mit seinem Wortschatz gerade mal ein Bier bestellen und hat innerhalb von 3 Jahren so viel Englisch gelernt, dass er zum einen sein Studium dort gemacht hat und jetzt in Brasilien nebenbei als Englischlehrer arbeitet. Aber ich bin nun mal ein Schisser.

Was meint ihr wie viel Startkapital für den Anfang wichtig wäre? (auch für den Fall das ich keinen Job kriege...)
Wie einfach/schwierig ist es eine Wohnung (in Rio, Barra, Recreio, Niteroi etc.) zu finden? Muss kein Luxusappartment sein aber sollte auch keine Favelabude sein... (war übrigens mit dem neu gebauten Teleferico über den Complexo do Alemanho gefahren [Favela] - sehr interessant, kann ich nur weiterempfehlen. Aber wohnen möchte ich dort nicht..:D)

Zur Familiensituation meines Freundes muss ich sagen, dass ich sie alle suuuper gerne mag. Ich hab mich schon nach den ersten paar Tagen gefühlt als würde ich ewig dazugehören. Da die Familie nicht gerade arm ist und viel durch die Welt reist, konnten auch alle prima Englisch sprechen (selbst die 71 Jahre alte Oma). Von daher mache ich mir keine Sorgen, um das Familienproblem.

Ach mensch, es ist einfach so ein großer Schritt und da meine Arbeitssituation mir gerade gar nicht gefällt bin ich am Überlegen, die Pläne ein wenig vorzuziehen (sprich in Max. 3 Monaten). Wie man sicherlich an meinem Post lesen kann bin ich deshalb ein wenig durch den Wind...

Habt ihr es jemals bereut dass ihr es getan habt?
Ich meine ich würde mir ja alle Sicherheiten hier offen halten, sodass ich easy wieder zurück kommen kann. Und nach meinem 7 Monatigem Auslandsaufenthalt hab ich innerhalb nach 16 Tagen schon bei meinem neuen Job als GF-Assistenz angefangen. Dass das so schnell klappt hätte ich auch im Leben nicht gedacht. Also werde ich bestimmt auch wieder irgendwo unterkommen wenn ich mich entscheide zurück zu kommen...

Okay genug Panik verbreitet.
Ich würd halt einfach gerne jemanden haben, der mir garantiert mach's und alles wird gut. Aber so ist das Leben wohl leider nicht. Bin einfach zu Risikoscheu und muss mir manchmal selbst in den !&@*$#! treten...

Danke für's Lesen und euren "Beistand"
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Re: Auswandern Ratschläge, Erfahrungsberichte benötigt

Beitragvon frankieb66 » Do 17. Mai 2012, 12:26

JennyE hat geschrieben:Okay genug Panik verbreitet.
Ich würd halt einfach gerne jemanden haben, der mir garantiert mach's und alles wird gut. Aber so ist das Leben wohl leider nicht. Bin einfach zu Risikoscheu und muss mir manchmal selbst in den !&@*$#! treten...

Danke für's Lesen und euren "Beistand"

Garantie kann ich dir zwar keine geben, aber mach's!
No risk no Fun. Und du bist ja noch relativ jung, kannst dich also im Zweifelsfalle durchaus irgendwann noch umentscheiden ...
:zustimm: :zustimm: :zustimm:

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PS: ich bin vor mehr als 20 Jahren nach Brasilien gekommen wie eine Jungfrau zum Kind, und habe es trotz diverser zwischenzeitlicher Problemchen trotzdem niemals bereut.
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Re: Auswandern Ratschläge, Erfahrungsberichte benötigt

Beitragvon amazonasklaus » Do 17. Mai 2012, 13:24

Okay, bei unvollständigen Portugiesischkenntnissen könnte die Jobsuche in Brasilien längerwierig werden und ob sich dann ein Arbeitgeber nachdrücklich hinter die Arbeitsgenehmigung klemmt, bleibt abzuwarten.

Petrobras kannst Du vergessen. Dort läuft die Personalauswahl für die meisten Stellen über Concursos, bei denen Du ohne so gut wie muttersprachliche Porgugiesischkenntnisse keine Chance hast.

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Dein Freund in Brasilien für Dich sorgt, solange Du keine Aufenthaltsgenehmigung und keinen eigenen Job hast. Wenn daran Zweifel bestehen, dann lass es bleiben. Ansonsten: machs.
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Re: Auswandern Ratschläge, Erfahrungsberichte benötigt

Beitragvon JennyE » Do 17. Mai 2012, 17:52

frankieb66 hat geschrieben:Garantie kann ich dir zwar keine geben, aber mach's!
No risk no Fun. Und du bist ja noch relativ jung, kannst dich also im Zweifelsfalle durchaus irgendwann noch umentscheiden ...


Super danke. Das wollte ich hören!!! :D :D :D


amazonasklaus hat geschrieben:Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Dein Freund in Brasilien für Dich sorgt, solange Du keine Aufenthaltsgenehmigung und keinen eigenen Job hast. Wenn daran Zweifel bestehen, dann lass es bleiben. Ansonsten: machs.


=D> =D> Ja das klingt nach einem guten Plan. Wenn ich ihm das erzähle wird er mir bestimmt den Vogel zeigen ;-)
Ne Spaß beiseite. Mein Freund ist leider gerade finanziell nicht so flüssig, wie er es gerne wäre, weil er eine Ausbildung zum Helikopterpilot macht und die eine ganze Stange Geld kostet. Er hat zwar seit letzter Woche einen Job als Englischlehrer bekommen (ist auch erst zum Jahresanfang aus Australien zurück gekehrt) aber da wird er sicher auch keine Millionen verdienen. Also ich denke es ist schon besser wenn ich mein eigenes Geld im Gepäck habe, womit ich mich ne Weile über Wasser halten kann. Deshalb auch meine Frage was ihr für realistisch haltet. Ich kann das schlecht einschätzen weil ich in den 4 Wochen die ich da war keine Miete gezahlt hab etc. Meint ihr 1.000€/Monat ist zu wenig?

Was arbeitet ihr denn eigentlich dort alle? Und wie habt ihr da angefangen? Und wie seit ihr überhaupt auf die Idee gekommen dort hin auszuwandern?

Also ich meine, von meinem Standpunkt aus habe ich es ja noch einigermaßen "leicht" weil ich meinen Freund als erste Anlaufstelle, Dolmetscher, Touriguide etc. habe aber vor "einfach mal nach Brasilien auswandern" hab ich echt großen Respekt...also erzählt mal - ich bin neugierig. :D
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Re: Auswandern Ratschläge, Erfahrungsberichte benötigt

Beitragvon AussieBRA » Do 17. Mai 2012, 17:58

JennyE hat geschrieben:Ach mensch, es ist einfach so ein großer Schritt und da meine Arbeitssituation mir gerade gar nicht gefällt bin ich am Überlegen, die Pläne ein wenig vorzuziehen (sprich in Max. 3 Monaten). Wie man sicherlich an meinem Post lesen kann bin ich deshalb ein wenig durch den Wind...



na dann, was halt dich dann noch daheim? Du bist jung und hast keine verpflichtungen wie kinder oder ein haus das abbezahlt werden muss. Reise einfach mit Touristenvisum ein und schau wie es lauft. Kannst 6 Monate bleiben oder auch langer (kostet dann halt ein paar R$ pro Tag, so war es jedenfalls vor ein paar Jahren noch)

Dein Portugiesisch wird auch nur gut wenn du wirklich im Land lebst.


JennyE hat geschrieben:Okay genug Panik verbreitet.
Ich würd halt einfach gerne jemanden haben, der mir garantiert mach's und alles wird gut. Aber so ist das Leben wohl leider nicht. Bin einfach zu Risikoscheu und muss mir manchmal selbst in den !&@*$#! treten...



ich sehe nicht wo das risiko sein soll. im schlimmstenfall funktioniert die beziehung nicht und du gehtst wieder nach hause - mit einer erfahrung reicher. oh, und du gibst einen job auf der dir nicht gefallt
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Re: Auswandern Ratschläge, Erfahrungsberichte benötigt

Beitragvon moni2510 » Do 17. Mai 2012, 19:05

mach es, versuch es... (Und ich kann dich verstehen, bei aller Liebe wuerde ich mich auch nicht in die finanzielle Abhaengigkeit eines Mannes stuerzen, immer selbst am Ball bleiben.)

Arbeitsvisum kannst du nur aus Deutschland heraus machen, dafuer muesstest du wohl alle groesseren Arbeitgeber abklappern, allen voran wuerde ich mal die ganzen Oel"buden" und OelnahenBuden ausserhalb der Petrobras nennen, z.B. Statoil, subsea7, Shell und wie sie alle heissen.

Wohnungen, geh auf http://www.zap.com.br/imoveis und schau dich um, auf welches wahnwitzige Preisniveau du dich einstellen musst (das auch im Hinterkopf behalten, wenn dir jemand 2000R$ oder so als Gehalt anbieten will)

Viel Glueck, wenn du es nicht machst, dann wirst du dich spaeter mal in den a*** beissen...
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