Hi Raffael,
mein Tip an dich - tu' es nicht ! - leider hatte ich meine Pläne entgegen aller Ratschläge umgesetzt und viel lernen müssen - heute arbeite viel "mit" unseren Fabriken in Brasilien, aber ich würd's nicht mehr machen und zum Glück lebe ich inzwischen auch wieder in Deutschland.
Aber zu deinen Fragen.
Wie Severino schon richtig bemerkt hat - es gibt große Unterschiede in Brasilien - daher ist es schwer was generell zu sagen - aus meiner Sicht solltest du definitiv folgendes tun
(1) Vorkehrungen: ..weiter deine Renten- und Krankenkasse finanzieren bzw. dich dort informieren, wie das mit den Ansprüchen ist (Eine KV -Anwartschaftsversrg. bezahlen für den Tag wo du evtl. doch wieder her willst - auch wenn es keine Leistungen gibt und den angesetzten Beitrag für die Rentenversicherung - der ist aber zum Glück dann reduziert)
(2) Arbeitsangebot: ....brauchbare Handwerker sind in Brasilien sehr selten - könntest also gewisse Chancen haben - allerdings bist du halt der "Ausländer" der "Brasilianern die Arbeit weg nimmt !!" (kennt man das nicht von irgendwoher ? hehe...) und dein Einkommen wird sehr niedrig ausfallen.... auch als Deutscher..... (du zahlst ja auch nicht nem KFZ-Mechaniker in Deutschland 500 Euro/h, blos weil er aus Monacco kommt
(3) Vorurteil: ... man nimmt schon gerne europäische Handwerker (wegen der Ausbildung) - - -aber zu einheimischen Löhnen !!! - - Am ehesten dürftest du als Handwerker Erfolg haben ab Curitiba und südlich davon - und dann sind brauchbare Unternehmen auch mindestens 140km von der Küste weg.
Hoffe, das hilft für den Anfang
Grüße
Gunni
Eine letzte Anregung wäre noch, ein von vornherein befristetes Arbeitsverhältnis einzugehen (6 Monate, 1 Jahr) und dein deutsches System aufrecht zu erhalten.....