Auswandern, warum nicht, Teil 2

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

mitteleuropa

Beitragvon Verena » Di 22. Feb 2005, 03:03

ich lese mit interesse eure beiträge zum thema auswandern, aber auch mit interesse die vergleiche mit mitteleuropa. ich stelle aber in frage, ob diese vergleichsmöglichkeiten noch lange halten werden, da ich auch hier ähnliche tendenzen sehe wie jene, die alle lateinamerika-erfahrenen aus der distanz oder nähe schon kennen.
lemi argumentiert mit bildung. aber genau das wird ja hier in mitteleuropa sukzessive abgebaut... egal wo man hinsieht, rechte, möglichkeiten, arbeit... geld... alles nur abbau. heute in einem feature gehört: allein in dehli, indien, 30.000 europäische (vorwiegend deutsche) gastarbeiter.
der trend zur tercermundialisierung ist allgemein.
wenn ich die chance hätte, ich würde lieber in der sonne arm alt werden als im kalten mitteleuropa.... ohne die enormen schwierigkeiten schmälern zu wollen, die das leben in z.B. mittel- und südamerika verheißt.
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Beitragvon Trem Mineiro » Di 22. Feb 2005, 04:52

Oi Neto

Ich glaube du gehörst zu den Leuten, die ich als Gruppe 2 beschrieben habe, die hier den ersten Teil ihres Vorruhestandes einleiten, d.h. mit ein wenig Kapital und bescheidenen Ansprüchen hier etwas kleines Aufbauen, möglich wenig Stress aber auch nicht mit dem Willen hier Bäume auszureißen und Millionär zu werden. Und ich glaube, dass machst du genau richtig und hast die richtige Einstellung dazu. Und dazu ist Brasilien auch das richtige Land.
Und darum beneide ich dich auch ein wenig, weil ich diese Einstellung noch nicht gefunden habe.

Dieser Threat ist aber wichtig für die „Echten“ Auswanderer. Ich glaube schon, dass wir Insider da die Pflicht haben, auf die Schwierigkeiten aufmerksam zu machen. Ich hatte an sich die Befürchtung, mein Beitrag wäre zu kritisch, aber wie ich sehe, gibt es bis heute keinen Beitrag, der dazu kontrovers ist, also von Jemandem der sagt, man braucht nur die Ärmel aufzukrempeln und reinzuhausen und schon kann man alles das in Brasilien erreichen, was in D nicht mehr möglich gewesen wäre. (So sieht man ja den traditionellen Auswanderer, Tellerwäscher – Millionär) Das läuft in Brasilien sicherlich.

Ich freue mich schon auf die Zeit kurz nach Ostern, dann werden wir unseren verschobenen Urlaub vom Dezember nachholen und uns hoffentlich dann auch sehen.

Viele Grüsse

Manfred
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Beitragvon vasco » Di 22. Feb 2005, 10:37

Bagi hat geschrieben:Wie die Gringos es aufzeigen verdeutlichen sehr schön die"Beweis- und Selbstdarstellungsbilder", welche man im andern Forum, bzw. auf Chechels Homepage findet. Der Weihnachtsmann (-frau) fährt mal schnell in die Stadt auf Shoppingtour und anschließend wird das ganze Zeug an die Kinder persönlich verteilt. Die leuchtenden Kinderaugen sind der Beweis, dass man etwas Gutes getan hat.


Bagi, volle Zustimmung !

Ich denke ich habe schon einigen Leuten in Brasilien und sonstwo auf der Welt geholfen (wobei man sagen muß, dass immer ein bischen mehr geht und gehen soll), aber für Selbstdarstellungszwecke (wie z.B. jetzt bei der Flutkatastrophe Michael Schumacher oder zahlreiche Unternehmen erkannt haben, dass eine Spende werbewirksamer als eine teure Werbekampagne ist) sollte man das nicht nutzen.

Das Favela Unterstützungsprojekt hier finde ich sehr gut - nicht weil die Menschen schlecht leben - die Lebensverhältnisse auf den Fotos sehen für ein Dritte-Welt-Land noch akzeptabel aus - sondern weil man den Kindern und Jugendlichen eine Perspektive für ein vernünftiges Leben geben muß.

Der erste Schritt um aus Armut und Gewalt herauszukommen heißt BILDUNG.
Hierfür kann man den Staat oder die ignoranten, wohlhabenden Brasilianer verantwortlich machen - man kann aber genausogut helfen. Jedem Kind, dem man den Weg in eine vernünftige Zukunft bereitet, hat man schon geholfen.
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Beitragvon Lemi » Di 22. Feb 2005, 10:39

Oi gente,

wer Neto kennt, weiss, dass seine Beiträge von Brasilienliebe und Melancholie "überschattet" sind - ohne das negativ werten zu wollen. Schliesslich ist Neto einer der zufriedensten Menschen, die ich kenne. Und das es am Anfang nicht gerade leicht für Neto war (und damals die Storys auch etwas anders klangen), wird er sicher zugeben. Selbst mit viel Geld in der Tasche schlägt man hier als Anfänger erstmal hart auf - zahlt Lehrgeld.

Trotzdem freut es mich (und auch Sra. Lemi, denn die hatte so ihre Bedenken nach dem 1. Besuch in Jacuípe ........... Neto weiss, wovon ich spreche), dass Neto ein offensichtlich geregeltes Leben führt und von dem Geld, was er verdient, sich auch alle seine bescheidenen Wünsche erfüllen kann.

Irgendwann hatte ich auch mal mit dem Gedanken gespielt, mir in Bahia Land zu kaufen. Ich hatte auch schon den idealen Platz gefunden (und sogar preiswert). Es sollte Massarandupio, ca. 150 km nördlich von Salvador sein - also gleich bei Neto um die Ecke !

Irgendwann stellte ich aber fest, dass Bahia zwar ein traumhaft schöner Ort zum Urlaub machen ist - ich bin eigentlich jedes Jahr dort, immer an einem anderen Fleckchen - aber das zum dauerhaften Leben etwas mehr gehört als das Rauschen des Meeres und der Kokospalmenblätter. Dauerhaft feucht-heisses Klima und Baiano-Mentalität 365 Tage im Jahr würden mich auf die Dauer stören. Ich glaube mitttlerweile hier in Minas meine Heimat gefunden zu haben. Es gibt zwar kein Meer (was natürlich schade ist), aber dafür stimmt so ziemlich alles andere. Lebensqualtät, der Mineiro an sich, das etwas kühlere Bergklima, die Berge und Wasserfälle und die gute Küche natürlich. Auch ist das mittlere Bildungsniveau aufgrund relativ hohem Industrialisierungsgrad und den damit verbundenen Anforderungen an Arbeitskräfte etwas höher als z.B. im Nordosten des Landes. Das vereinfacht vielmals das allgemeine Verständnis.

Wenn ich noch zwischen Deutschland und Brasilien Vergleiche anstelle, liebe Verena, dann beschränkt sich das meist auf die Bildungssysteme - nicht einmal so sehr auf das Niveau, dass natürlich auch recht unterschiedlich ist. Unsere Kinder gehen hier auf eine Privatschule (nichts besonderes) und ich weiss beim besten Willen nicht, was diese Ausbildung taugt. Als meine Frau Schulbücher für unsere Grosse kaufen ging, fragte man sie, auf welche Schule die Kinder denn gingen. Sie sagte auf eine Privatschule. Das reichte der Verkäuferin nicht. Sie wollte wissen auf welche! Meine Frau fragte warum ? Die Verkäuferin antwortete, dass praktisch jede Schule ihre eigenen Schulbücher drucken lässt und man deshalb wissen müsste, in welche Schule das Kind ginge.

Als ich die Geschichte hörte, machte ich mir schon etwas Sorgen. Es scheint ja überhaupt kein einheitliches Konzept für den Lehrstoff hier zu geben. Jeder lehrt, was er will und für gut befindet. Da muss man ja dann auch noch aufpassen, dass der Schuleigentümer keiner Sekte angehört ..........................

Ich find das alles nicht so prickelnd, denn vielleicht wollen die Kinder später mal zurück nach Deutschland, um dort zu studieren, zu leben und sogar zu lieben. Mit einer brasilianischen Ausbildung stelle ich ihnen da sicher Steine in den Weg. Dessen bin ich mir bewusst. Aber was soll ich machen ? Deutsch lernen sie schon bei mir. Deutsche Kultur lernen sie bei den jährlichen 1,5-monatigen Besuchen in Deutschland kennen. Sie sind für ihr Alter bestens mit Deutschland vertraut und lieben es dort zu sein. Im Grunde genommen ist dies die einzige Schere, die sich in Sachen Brasilien für mich auftut. Mit dem Rest kann ich sehr gut umgehen und auch leben.
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Beitragvon tinto » Di 22. Feb 2005, 11:24

Lemi hat geschrieben:Oi gente,

...Sie sind für ihr Alter bestens mit Deutschland vertraut und lieben es dort zu sein. Im Grunde genommen ist dies die einzige Schere, die sich in Sachen Brasilien für mich auftut. Mit dem Rest kann ich sehr gut umgehen und auch leben.


Oi Lemi,
ich werde den Eindruck nicht los, dass ihr eine glückliche Familie seid und das ist auch gut so. Bewahrt Euch das. Bei allem, was es zu beanstanden gibt und was man auch immer besser machen könnte, bleibt es wichtig, dass man es positiv unterm Strich sieht.

Und auch, dass der Kontakt zur Heimat und damit die Identität erhalten bleibt, dass ist sicher für Auswandererfamilien ganz wichtig.

Was den Schulabschluss anbelangt, da hab ich Dir schon zu einem anderen Thema was geschrieben, mein Tip ist ja die deutsche Schule in SP,wo man sie hinschicken könnte, wenn sie älter sind. der seg. gr. ist aber auch nicht das schlechteste. Er wird von der Bezirksregierung Köln idR. als Realschulabschluss anerkannt. Damit kann man dann hier immerhin eine Ausbildung machen. Aber nicht studieren. Ob daran die bestandene vestibular-Prüfung was ändert, da bin ich mir nicht sicher.
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Schöne Grüße,
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Beitragvon Moranguinho » Di 22. Feb 2005, 12:36

Hallo,

zum studieren in Deutschland braucht man den Segundo Grau und entweder 4 Studiensemester mit Erfolg in BR oder 2 Semester Studienkolleg in Deutschland.

Viele Grüße

Moranguinho
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Beitragvon Neto » Di 22. Feb 2005, 12:49

oi Trem Mineiro,

hoffentlich klappt´s nach Ostern.

Eine Tellerwäscherkarriere sehe ich in Brasilien für unwahrscheinlich.
Allerdings kenne ich einige Brasilianer, die haben sich vom Strandverkäufer
in den Mittelstand erhoben, manchmal sogar noch weiter.
Mit weissem Pulver und Organen kann man sich schnell in die Oberschicht schieben,
oder schnell in den Himmel bzw. Hölle.

Über Geld spricht man hier sowieso weniger.
Im Wirtshaus habe ich noch nie ein Gespräch gehört,
wer was verdient, oder wer was für ein Auto fährt.
Das interessiert kein Schwein, jedenfalls nicht bei einem Glas Bier.

Ich könnte Millionär sein, bevorzugte jedoch mehrmonatige, jährliche Amazonastouren.
Die Touren waren nicht teuer, aber ich hätte natürlich in dieser Zeit Geld verdienen können.
Ich bevorzuge, das Geld zu Lebzeiten auszugeben, bereue nichts.
Natürlich könnten es derzeit ein paar Kröten mehr sein.
Wie schon geschrieben, war der Bankstreik eine interessante Zeit.
Ich hätte in einigen Läden anschreiben lassen können,
da war ich mir jedoch zu stolz und letztendlich, es fehlte nichts.

Ein paar Gag´s, auf die sich Auswanderungswillige ´Landbewohner´ einstellen sollten:

Im Wirtshaus war am Aussenwaschbecken der Wasserhahn kaputt.
Der Plastikmüll hält nicht lange, ich montierte eine deluxe Version.
Nach 3 Tagen war sie weg, ich montierte einen Plastikmüll, der blieb,
ging aber schnell kaputt.Zum Glück bekomme ich mittlerweile im Baugeschäft Rabatt.

Stromausfall kommt überraschend und dauert manchmal Tage.
Ohne Strom keine Wasserpumpe, die Tankfüllung ist beschränkt.
So lange jedoch Wasser aus dem Hahn kommt, wird Wäsche gewaschen
und die Terasse geputzt.
Nach dem Motto, Wasser ist zum waschen da, hatte ich bald meine
´Stromausfallwassersparmethoden´ an die zuständigen Leute aufgegeben.
Das Nervenband gehört geschont.

Kleiner Besitz wechselt schnell den Eigentümer.
In der Eisdiele liess ich mal meine geliebten Teva Sandalen
unter dem Tisch und sprang in den Fluss.
Nachher sah ich, dass die Sandalen sich in abgewetzte Schlarpen verwandelt hatten.
Einige Tage liess ich meinen Blick nicht von den Füssen der Dorfgemeinde, sinnlos.

Schecks sind beliebte Zahlungsmittel für diejenigen, die nicht bezahlen wollen bzw. können.
Würde ich alle Scheks eingelöst bekommen, könnte ich mich zum Mittelstand zählen.
Jetzt kann man leicht sagen, nimm keine an.
Was soll ich machen, wenn der Wanst vollgefressen ist und das Bier zur Oberkante steht.
Selbst wenn ich die Leute zum Ausspucken zwingen würde, könnte ich es nicht mehr verkaufen.
Andere verschieben die Bezahlung auf morgen, der Morgen danach, der nie kommt.

Mieteinnahmen sind angenehm, kommen jedoch auch nicht immer regelmässig.
Bei einer mitternächtlichen Auszugsaktion kam schon vor,
dass selbst die Kloschüssel eingepackt wurde, die natürlich nicht zum Umzugsgut gehörte.
Dieser Gag steht in meiner Hitliste.

Tagelöhner braucht man trotz aller versprechen am nächsten Tag nicht zu erwarten.
Wenn das Geld weg ist, sind sie wieder da.
In der Hauptsaison etwas lästig, aber ich habe mich mittlerweile selbst zum Ober
qualifiziert.

Dieses liebenswerte Land ist voller Überraschungen, Langeweile gibt es nicht.
Strahlende Kinderaugen, Sex mit Liebe, tolles Familienleben,
Natur pur, wie das Paradies nicht schöner sein kann.
Wer da nicht glücklich sein kann, ist selber schuld.
Es könnte eine Atombombe hochgehen, ich würde es lange nicht mitbekommen,
höchstens über´s Internet, wenn Strom da ist.

Lemi, der Einstieg war ein Sprung in´s kalte Wasser,
wo eigentlich alles schief lief, was schief laufen konnte.
Meiner Sturheit zugute und kleiner Kämpfernatur
bin ich jedoch an einem gutem Punkt angekommen.
Die Sitiopousada ist traumhaft, aber zum überleben
fehlt einiges.
Diesen Gedanken gab ich zum Glück schnell auf,
führe es aber mit Liebe weiter.
Irgendwann kommt eine Veränderung, Pläne habe ich genug.

Geldtechnisch habe ich ca. 10.000 Reais in den Sand gesetzt,
zwecks unfreiwilliger Geldübergabe und Strom und Telefonbeschiss.
In diesen Punkten habe ich viel gelernt und wer mich anzapft,
den zapfe ich auch an, nur etwas schlauer :lol:

schönen Tag

Neto
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Beitragvon patecuco » Di 22. Feb 2005, 13:16

@Lemi

bei Deinem letzten Beitrag musste ich schon etwas schmunzeln, liest sich fast so, als ob es jetzt schon um Auswandern von Brasilien nach Deutschland geht.
Nun die Ausbildung (Schule und Beruf) ist sicher eine der wichtigsten Dinge im Leben. Ich las einmal folgende Aussage eines (lange toten) Dichters :
Nichts ist von so tiefgreifendem Einfluss auf das Leben wie die Berufswahl und nichts ist trotzdem so dem Zufall ueberlassen.
Ueber die Schulbildung der Kinder habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, doch bin ich der Ueberzeugung, wie uebrigens PISA bestaetigt, dass es vor allem von den Eltern abhaengt, ob ein Kind ueberhaupt eigenes Interesse an Bildung entwickelt, ansonsten kann das Angebot noch so gut sein, es nuetzt alles nichts.
Und zum Thema Studium, ich hoffe, dass es in Deutschland einmal auch so etwas wie ein vestibular gibt. Immer noch beginnen viele ein Studium ohne wirkliches Interesse, wie die Zahl der Wechsler/Abbrecher beweist. Vielleicht wuerde es auch dem Niveau der Uni/FH nuetzen, koennten diese ihre Studenten selbst auswaehlen. Und was am Ende mit einem Diplom in der Hand entlassen wird, da habe ich schon die unglaublichsten Erfahrungen gemacht, einige junge Kollegen waren total weltfremd und eigentlich auch zu nichts zu gebrauchen. Nach ein paar Jahren hatten sie dann auch wirklich Probleme ihren Job zu halten und/oder einen neuen zu finden.
Dass im deutschen Bildungssystem eine Huerde fuer auslaendische Schulabschluesse existiert, ist deshalb sinnvoll, denn sonst wuerde das Niveau noch mehr sinken. Fuer diejenigen die pfiffig sind, ist dies aber eher ein zeitliches Problem (Studienkolleg) als ein Bildungsproblem. Mach Dir deshalb keine Sorgen.
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Beitragvon tinto » Di 22. Feb 2005, 21:01

Moranguinho hat geschrieben:Hallo,

zum studieren in Deutschland braucht man den Segundo Grau und entweder 4 Studiensemester mit Erfolg in BR oder 2 Semester Studienkolleg in Deutschland.

Viele Grüße

Moranguinho


Ja, das stimmt auch für NRW, wobei gerade bei der ersten Möglichkeit bei den einzelnen Ländern wohl in der Vergangenheit größere Unterschiede gemacht wurden, wie ich hörte von vestibular bis hin zum abgeschlossenen Studium. Aber das mit dem Studienkolleg ist wohl immer die Alternative.
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