Auswanderung: Erfolgsfaktoren

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Auswanderung: Erfolgsfaktoren

Beitragvon rwschuster » Do 2. Apr 2009, 01:02

rwschuster hat geschrieben:
donesteban hat geschrieben:dass man nicht so unendlich viel braucht, um sich in BR eine Existenz aufzubauen. Wenn man es clever und überlegt anstellt, dann kann man mit 50.000,00 bis 100.000,00 Euro schon was anfangen. Mehr ist natürlich immer besser. Vor einiger Zeit herrschte ja hier überwiegend die Meinung vor, dass man unter 200 oder 300K in Euro kaum das erste Jahr über die Runden kommt.

Ich habe insgesamt 4000.00 Euro ausgegeben. zuerst das Land ein Jahr anschauen und leben lernen hir, Veerbindungen mit Nachbarn und in der Unterschicht aufnehmen. So gut wie möglich portugiesisch lernen und ja keinen überheblichen Eindruck machen.

Dar fi dran erinnern dass ich mit den Kontakten mit der Unterschicht gemeint habe, dass die am besten wissen wie man mit wenig Kapital was auf die Beine stellt, und wo die Marktlücken sind dafür.
Ich setz mich weder mit Reichen, noch mit Armen zusammen, 40 Jahre lang ladainhas anhören beruflich genügt mir. Aber eines ist sicher. Jemand aus der Oberschicht kann bei solchen mikroinvestitionen nur schaden mit seinen Ansichten.
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Re: Auswanderung: Erfolgsfaktoren

Beitragvon Takeo » Do 2. Apr 2009, 02:17

Admin hat geschrieben:Ist ja auch genau das, was ich immer "predige". Man muss schon eine gewisse Integrationsfaehigkeit mitbringe, denn wer sich von Anfang an hier in Brasilien als "ueberlegener Gringo" auffuehrt, wird meist nicht viel Freude (und Freunde) haben.

Nichts ist fuer ein Bairro schlimmer, als ein "Gringo", der dann auch noch versucht, eine deutsche Enklave aufzumachen und alle nach deutschen Massstaeben zu beurteilen.


bicho... o dia que você souber falar brasiliero tão bem quanto eu, e o dia que você se comporta igual um cidadão comúm desse país, e o dia que você conhecer o povo tão bem quanto eu, você pode vir voltar a falar de integração dos gringo pra mim... rapaz, fico p da vida quando uns alemão vêm me falar de como é que se deve tratá o povo brasiliero e papo de integração, amigos etc..... mooooço.... vá falar de gringo pra outra pessoa... pois eu já num sou aquilo faiz séculos!

Weisst Du was ich immer predige? Vergiss' einfach diesen ganzen Gringoscheíss und sei einfach Du selbst - authentisch! Dann nehmen Dich die Brasilianer (und alle Anderen) nämlich auch als das was DU bist und nicht als irgendein Gringo (oder sonst was), der desesperademente versucht Brasilianer (oder was auch immer) zu sein... das ist immer noch das alle beste Integrationzkonzept, und ein wichtiger Erfolgsfaktor!
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Re: Auswanderung: Erfolgsfaktoren

Beitragvon Jacare » Do 2. Apr 2009, 10:50

Wer sich mit dem Gedanken trägt auszuwandern, hat doch wohl grundsätzlich sein bisheriges Leben und seine zukunftigen Vorstellungen darüber gut überdacht oder ? Man sollte nicht nach Brasilien auswandern, mit der blauäugigen Vorstellung sein Leben und seine deutsche Mentalität dort 1:1 übernehmen zu können. Dann tut euch und der brasilianischen Bevölkerung lieber einen Gefallen. Bleibt zu Hause und legt euch lieber ab und zu unter´s Solarium.

Gruss
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Re: Auswanderung: Erfolgsfaktoren

Beitragvon rwschuster » Do 2. Apr 2009, 12:43

Jetzt kommen wir bald in die 5. Seite. Was mich bei solchen themen manchmal ärgert ist dass der Fragesteller meist schon auf der ersten Seite verschwindet. dann diskutieren und beraten wir an die Wand wie Marionetten und merkens nicht mal. :protest: :monkey:
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Re: Auswanderung: Erfolgsfaktoren

Beitragvon Takeo » Do 2. Apr 2009, 14:32

Naja, vielleicht bin ich ein bisschen ungerecht, denn wenn man auswandert bspw. nach Brasilien, ist erst mal alles was mit Brasilien und der brasilianischen Lebensart zu tun hat, ungeheur wichtig... und das ist ja auch vollkommen normal. Ich erkenne aber, dass wenn man sich erstmal eingewöhnt hat, der normale Mensch wieder durchkommt, also nicht der "Deutsche", oder der "Gringo" oder der "Brasilianer"... sondern die Person oder die Persönlichkeit, die man sowieso ist, unabhängig von der Nationalität oder Kultur... das sollte man nicht unterschätzen: einfach authentisch bleiben, passt Euch an, aber versucht nicht verzweifelt andere Menschen (bspw. Brasilianer) zu werden... denn wenn man autentisch ist, ist man automatisch nicht "Gringo", sondern eher Furlano oder Ciclano ... oder Hinz oder Kunz... Autentizität ist ein guter Erfolgsfaktor, der immer gut von der Umwelt (egal welcher) angenommen zu wird. Abgesehen davon unterscheiden sich ja alle Brasilianer voneinander, genau so wie sich alle Europäer voneinder unterscheiden...
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Re: Auswanderung: Erfolgsfaktoren

Beitragvon Fredi » Do 2. Apr 2009, 14:53

Takeo hat geschrieben:Naja, vielleicht bin ich ein bisschen ungerecht, denn wenn man auswandert bspw. nach Brasilien, ist erst mal alles was mit Brasilien und der brasilianischen Lebensart zu tun hat, ungeheur wichtig... und das ist ja auch vollkommen normal. Ich erkenne aber, dass wenn man sich erstmal eingewöhnt hat, der normale Mensch wieder durchkommt, also nicht der "Deutsche", oder der "Gringo" oder der "Brasilianer"... sondern die Person oder die Persönlichkeit, die man sowieso ist, unabhängig von der Nationalität oder Kultur... das sollte man nicht unterschätzen: einfach authentisch bleiben, passt Euch an, aber versucht nicht verzweifelt andere Menschen (bspw. Brasilianer) zu werden... denn wenn man autentisch ist, ist man automatisch nicht "Gringo", sondern eher Furlano oder Ciclano ... oder Hinz oder Kunz... Autentizität ist ein guter Erfolgsfaktor, der immer gut von der Umwelt (egal welcher) angenommen zu wird. Abgesehen davon unterscheiden sich ja alle Brasilianer voneinander, genau so wie sich alle Europäer voneinder unterscheiden...


Autentizität tönt ja gut; aber was bedeutet dies im täglichen Leben?
Ist dies nicht eher eine (angeborene) Charaktereigenschaft, die man / frau halt einfach hat, wie eine grosse Nase oder Füsse etc.
Als etwas Beeinflussbares im Rahmen einer Auswanderung hat es jedoch keine Relevanz.
Lieber Takeo, dies ist halt nur eine leere Worthülse, die ein pseudo Intelektueller gerne in den Mund nimmt, weil es halt gut tönt...
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Re: Auswanderung: Erfolgsfaktoren

Beitragvon Takeo » Do 2. Apr 2009, 15:49

Tá bom... ich habe keine Lust mehr mit Euch zu diskutieren.

Ich lebe in Brasilien, ich arbeite in Brasilien, ich verdiene sogar relativ gutes Geld, habe genug Freunde und Bekannte, pflege meine Hobbies, und bin schon lange kein Gringo mehr... und wenn ich nicht gerade im Forum unterwegs bin denk' ich noch nicht mal besonders viel über Brasilien oder die brasilianische Lebensart nach...

alles was ich sagen will (wollte):
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Re: Auswanderung: Erfolgsfaktoren

Beitragvon Jacare » Do 2. Apr 2009, 19:12

Fredi hat geschrieben:Lieber Takeo, dies ist halt nur eine leere Worthülse, die ein pseudo Intelektueller gerne in den Mund nimmt, weil es halt gut tönt...


Weiß zwar nicht wieso Du an dieser Stelle jetzt als Threadstarter persönlich wirst, aber Du hast nach Antworten gesucht und Du hast, meiner Meinung nach, eine vernünftige bekommen. Also ich versteh´ Takeos Sichtweise ganz gut und sie kann sehr wohl für ein (Über)leben in Brasilien wichtig sein.

Gruss
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Re: Auswanderung: Erfolgsfaktoren

Beitragvon Hebinho » Do 2. Apr 2009, 19:21

Na! Kenne einige Auslaender (nicht nur Deutsche) in Brasilien, bei denen wuerde genau das
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eine Zweitbedeutung bekommen:

Wenn die sich so geben, wie sie wirklich sind, bekommen die "keinen Fuss mehr auf den Boden!"

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Re: Auswanderung: Erfolgsfaktoren

Beitragvon littlebee » Do 2. Apr 2009, 19:48

Admin hat geschrieben:Na! Kenne einige Auslaender (nicht nur Deutsche) in Brasilien, bei denen wuerde genau das
just be yourself and everything else resolves by itself!

eine Zweitbedeutung bekommen:
Wenn die sich so geben, wie sie wirklich sind, bekommen die "keinen Fuss mehr auf den Boden!"
Ich nenne es lieber "Adaption ohne Selbstaufgabe"


Hmmmm,
aber genau darum geht es ja...
Ein vernünftiger Job (wie Takeo schon geschrieben hat) verbunden mit Authentizität ist sicherlich die beste Erfolgsgarantie für die Auswanderung.
Und wer sich authentisch gibt und "keinen Fuß auf den Boden bekommt" hat sich vielleicht das falsche Land und/oder den falschen Job ausgesucht :wink:
Ein ähnliches Problem hat wohl auch die Person, die denkt, dass ein anderes Land auch einen anderen Menschen aus einem macht :oops:
Grüße,
littlebee
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