Auswanderungsalter

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Auswanderungsalter

Beitragvon Marlen » Mo 16. Mai 2005, 14:45

Mmm, ich lese die Beitraege hier im Forum immer sehr gerne, schliesslich bringen mich viele zum Nachdenken. Was mich sehr interessieren wuerde ist wie alt Ihr eigentlich wart, als Ihr nach Brasilien ausgewandert seid. Ich denke das ich mit meinen (noch) 24 Jahren doch um einiges juenger sein duerfte als der Forumsdurchschnitt...ehm...klar deswegen mangelt es mir natuerlich an Lebenserfahrung, sicherlich ein Nachteil wenn es ums Auswandern geht. Immerhin habe ich hier keinen luxurioesen Lebensstandard den ich aufgeben muesste und ich lebe auch selbst seit fast sechs Jahren im Ausland. Klar das ein Umzug in ein EU-land nicht mit dem Auswandern nach Brasilien zu vergleichen ist...Mich wuerden einfach Eure Kommentare/ Lebenserfahrungsberichte interessieren.

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Beitragvon Martin » Di 17. Mai 2005, 19:21

hi Marlen

Je jünger desto besser :-)

Man/frau hat noch genügend Elan und ausreichend Träume
Den wichtigsten Punkt hast du schon angesprochen, i.d.R. hat man/frau noch nicht allzuviel das man zurücklassen müßte. Wenn man erst mal in einer Tretmühle drinsteckt kommt man da so schnell nicht wieder raus

Gruß Martin
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Beitragvon Lemi » Di 17. Mai 2005, 20:49

Oi Marlen,

ich habe mich mit 26 nach Brasilien verflüchtigt und das war auch gut so, denn wie Martin schon schreibt, je jünger desto besser.

Die Anpassungsphase ist für junge Leute m.E. bedeutend kürzer, auch das Lernen einer Fremdsprache fällt leichter, vor allem wenn man ledig nach Brasilien kommt. :mrgreen:

Ich hatte mich, glaube ich, nach 1 Woche an alles gewöhnt. Da hatte ich auch schon meine 1. Salmonenellenvergiftung hinter mir. :shock:
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Beitragvon Red Feather » Mi 18. Mai 2005, 11:47

Oi Marlen!
Tja wir, mein Mann und ich fallen wohl etwas aus dem Rahmen, denn wir sind beide schon etwas älter. Ich werde nächste Woche 50 und mein Mann ist 57 Jahre alt. Aber er ist Brasiliener und lebt nun schon seit über 30 Jahren in Deutschland, jetzt möchte er die restlichen Lebensjahre in seiner Heimat verbringen. Deshalb gehen wir nächstes Jahr nach Brasilien. Es gibt einiges was sicherlich schwer fällt sich davon zu trennen,
aber es ist auch eine Chance , sich zu verändern im positiven Sinn.
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Beitragvon Marlen » Mi 18. Mai 2005, 12:55

Vielen Dank fuer die Beitraege! Ich denke auch, dass es doch eher ein Vorteil ist jung auszuwandern. Wie Ihr schon sagt habe ich eigentlich nichts das ich wirklich aufgeben muesste.
Lemi, mal sehen wie schnell ich mich an alles gewoehne, auf die Salmonellen kann ich aber verzichten!

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Beitragvon Azaleia » So 19. Jun 2005, 05:26

Hallo Marlen,

im Prinzip muss ich mich den anderen Meinungen anschliessen. Ich bin auch mit 24 aus Dt. weg. Voller Drang nach Freiheit und Abenteuer... Hatte nie Probleme mit Heimweh. Du kannst dich jung besser anpassen, leichter die Sprache lernen und vor allem fällt es dir deshalb leichter, weil du keine langjährige (sichere?) berufliche Laufbahn aufgeben musst. Und wenn du erst mal Familie hast dürfte es sowieso ziemlich vorbei sein mit dem Auswandern. Und wenn du nach ein paar Jahren die Schnauze voll hast bist du noch jung genug um in Europa wieder Fuss zu fassen.
Ich kenne aber auch Leute, die mit weit über 40 mit Kind und Kegel ausgewandert sind und sich mit ihrem aus Dt. mitgebrachten Vermögen hier was aufgebaut haben. Ist auch ein Vorteil, wenn man Kapital mitbringen und dann gleich hier was draus machen kann. Wem das allerdings misslingt, dem Gnade Gott...
Also lieber doch in jungen Jahren weg!

Gruss
Azaleia
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