Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Frankfurter » Do 9. Sep 2010, 07:06

Was sind /waren denn die Gründe wenn Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland kamen / kommen ?

Interessant: Fragt mal bei Tante Google : Welcher Religion in % die Gefangenen in den Berliner Gefängnissen angehören.
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Brazil53 » Do 9. Sep 2010, 16:09

Man kann Zahlen benutzen um zu jedem gewünschten Ergebnis zu kommen. Die Medien sind schon lange nicht mehr unabhängig, da spielen meist wirtschaftliche oder machtpolitische Hintergründe eine große Rolle.

Man wird schneller als dumm verkauft, als man vermutet.

Mal eine andere Sicht, veröffentlicht in der Main-Post unter dem Titel:

"Der Irrweg des Thilo Sarrazin im Einwanderungsland Deutschland"

Warum die Menschen hierzulande keine Angst vor Veränderungen haben sollten – Eine Betrachtung von Wolfgang Jung

Zum Thema Gewalt bei Jugendlichen steht dort:

Vergleichbare Lebensumstände bedingen vergleichbares Gewaltniveau
Die Bundesregierung untersuchte für ihren Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland Gewaltphänomene bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Resümee: „Vergleichbare Lebensumstände bedingen ein vergleichbares Gewaltniveau.“ Kriminologen kämen zu dem Schluss, „dass sich bei einem Vergleich von Gruppen mit gleichen familiären, schulischen und sozialen Rahmenbedingungen sowie übereinstimmenden Werteorientierungen keine höhere Gewaltkriminalität von ausländischen Jugendlichen mehr feststellen lässt“.

Je weniger Perspektiven ein junger Mann für sich sieht, desto gefährlicher wird er. Mit Religion und Nationalität hat das nichts zu tun. Viele junge deutsche Männer reagieren mit Gewalt auf vermeintliche Aussichtslosigkeit; das sind die Skinheads und die Neonazis.


http://www.mainpost.de/nachrichten/poli ... 98,5709458

Den Bericht der Bundesregierung:

8. Bericht der Beauftragten der Bundesregierung
für Migration, Flüchtlinge und Integration
über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer
in Deutschland
(Juni 2010)

http://www.bundesregierung.de/Content/D ... onFile.pdf


Ich glaube nicht, dass diese Integrationsdebatte, Auswirkungen Auf Brasiliener/innen haben wird.
Außerdem ist die Halbwertzeit für ein politisches Thema etwa 3 Monate.
Danach werden neue Schweine durch das Dorf getrieben.

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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Elsass » Sa 11. Sep 2010, 09:32

Marathonman hat geschrieben:. . . , schlug dann das Buch von Thilo Sarrazin wie eine Bombe ein.. . . .
Nach den juengsten Ereignissen darf spekuliert werden, dass es dem Herrn Sarrazin auch nur ums Geld geht und nur darum. Er tritt von seinem Posten in der Bundesbank ab mit einer erhoehten Pensionsleistung (+1000Euro), so steht in der Presse heute. ( http://www.newsdeutschland.com/nachrich ... n-Deal.htm )
Er hat wohl offensichtlich Goebbels und dessen Wirkung auf die Massen studiert und wendet diese Erkenntnisse zu seinem eigenen finanziellen Vorteil an. Ich unterstelle ihm bewusst provokante Mutmassungen ueber Genetik bestimmer Religionsgruppen und Statistiken bezueglich Migranten in Deutschland. Da trift er die Volkseele. Und die ist bekanntlich nicht sehr intellektuell. Da braucht man sich beim Schreiben auch keine Muehe geben mit sprachlichen Formulierungen und korrektem Recherchieren von Fakten. Fuer die Zielgruppe seines Buches reicht unterdurchschnittliches Sprachvermoegen. Mehr schadet wahrscheinlich eher nur. Da braucht man auch keinen Ghostwriter, schon wieder Geld gespart.
Und die Presse liefert kostenlose "Propaganda" fuer seinen Sermon "da quinta".
Goebbels scheint ihm tatsaechlich durch den Schaedel zu spuken :^o : http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,716749,00.html

Resumee: Auch nur ein Abzokker :twisted:
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon cabof » Sa 11. Sep 2010, 12:54

Er hat zumindest erreicht, daß das Thema mal wieder in Berlin aufgenommen wird obwohl es von dort dann auch nichts Neues gibt,
er wäre noch Glaubwürdiger wenn er sein Buch verschenken würde..... alles nur Geldschneiderei, er hatte beste Propaganda und nun
geht er mit einem guten Finanzpolster in Rente - ob man von ihm später noch hören wird? Wohl kaum.
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Sachse » Sa 11. Sep 2010, 18:04

In Deutschland bekommt jeder Ausländer Geld vom Staat (H4)

In Brasilien bekommt der Gringo nix , nein, er muss noch 100000 mitbringen, damit er dort leben darf.

In Deutschland wir jeder im Laden,beim Taxifahren,im Restaurant, beim Amt usw.
gleich behandelt.
In Brasilien wird der Gringo fast überlall beschissen und abgezockt.

und da wirft man den Deutschen Fremdenfeindlichkeit vor?
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon johanna_deutschland » Sa 11. Sep 2010, 22:42

Sehr gute Diskussion.

Sarrazin zielte mehr auf die Muslime in D ab, die sich nicht wirklich integrieren wollen, was auch gegen Ihren Glauben waere, da diese die Herrenrasse sind und Unglaeubige (Christen, Juden, Atheisten und alle andere Nicht-Muslime, auch Dhimmis genannt) sich unterzuordnen haben.

Er (Sarrazin) spielte daraufhin mit Sicherheit nicht auf Brasilianerinnen ab, da diese ja keine Muslime sind.

Ebenso sollten sich Deutsche mehr bilden, dann wuessten sie, dass wir mehr Gemeinsamkeiten mit Leuten haben, die Nicht-Muslime sind, als mit Muslimen.

Also, lieber Beitrasgseroeffner, machen Sie Kinder und leben Sie ;)

Denn die indigenen Deutschen schrumpfen und die Muslims brueten 10 mal schneller als indigene Deutsche, was automatisch dazu fuehrt, dass das Land (D) in 50-100 Jahren von Musslims regiert wird.

Daher sind Sarrazins Ausguehrungen eine Warnung an alle indigenen Deutschen. Wer gegen ihn ist, ist gegen die indigene Deutschen und fuer die Muslims ,die zahlenmaessig immer mehr werden.

Es gibt nur 2 Loesungen (Wege):

1. Deportieren
2. Muslims im Land lassen und D wird IRD (Islamische "Republik" Deutschland)

Entscheiden Sie selbst, was Ihnen lieber ist! Aber 60% sagten spontan "ja"zu Sarrazins Aussagen. Die anderen 40% waren wohl muslimische Immigranten oder indigene Deutsche, die sich selbst nicht moegen.

PS: Falls Sie fuer "2." sind: Kennen Sie ein islamisches Land mit 2200 katholische Kirchen??? (D hat ueber 2200 Moscheen).
Zuletzt geändert von johanna_deutschland am Sa 11. Sep 2010, 22:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Tuxaua » Sa 11. Sep 2010, 22:45

Sachse hat geschrieben:In Brasilien wird der Gringo fast überlall beschissen und abgezockt.
Würd' ich bisserl differenzieren: versucht wird die Abzocke und der Beschiss bei Allen, beim Gringo gelingt es halt normalerweise häufiger :^o
Wenn nicht, werden die entsprechenden Versuche schnell aufgegeben.
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Elsass » So 12. Sep 2010, 07:27

Tuxaua hat geschrieben:
Sachse hat geschrieben:In Brasilien wird der Gringo fast überlall beschissen und abgezockt.
Würd' ich bisserl differenzieren: versucht wird die Abzocke und der Beschiss bei Allen, beim Gringo gelingt es halt normalerweise häufiger :^o
Wenn nicht, werden die entsprechenden Versuche schnell aufgegeben.
Die kleinen und grossen Gauner in Brasilien suchen nicht speziell nach Gringos, sondern nach besonders Dummen, die sich beklauen bzw. beschei ssen lassen. Da sind jede Menge Brasilianer darunter und halt auch ein paar Gringos.
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Brazil53 » So 12. Sep 2010, 09:57

Sachse hat geschrieben:In Deutschland bekommt jeder Ausländer Geld vom Staat (H4)


Nicht jeder Ausländer bekommt Harz4 vom Staat, die meisten arbeiten und zahlen in die Sozialsysteme ein. Damit erwerben sie natürlich auch den Anspruch auf Leistungen. Oder wollen wir die ausländischen Arbeitnehmern nur einzahlen lassen?
Übrigens die Asylbewerber bekommen monatlich rund 184 Euro in Form von Sachleistungen, Warengutscheinen oder Geld sowie ein Taschengeld in Höhe von rund 41 Euro. Wie die Leistungen an die Asylsuchenden ausgegeben werden, ist dabei je nach Bundesland unterschiedlich.

In Brasilien bekommt der Gringo nix , nein, er muss noch 100000 mitbringen, damit er dort leben darf.


Dazu habe ich mal eine Frage an die Experten, welche in Brasilien arbeiten. Werden Brasilianer und Ausländer (mit Arbeitsgenehmigung), welche Arbeitnehmer in einer brasilianischer Firma arbeiten, unterschiedlich behandelt?
Oder gelten auch für Ausländer die gleichen Bedingungen, beim Arbeitsrecht usw.?

Übrigens sind auch in Deutschland alle Ausländer vom Bezug irgendwelcher staatlichen Leistungen ausgeschlossen, wenn sie sich nur zum Zweck der Arbeitssuche in Deutschland aufhalten.

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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon San Antonio » So 12. Sep 2010, 10:17

Tuxaua hat geschrieben:
Sachse hat geschrieben:In Brasilien wird der Gringo fast überlall beschissen und abgezockt.
Würd' ich bisserl differenzieren: versucht wird die Abzocke und der Beschiss bei Allen, beim Gringo gelingt es halt normalerweise häufiger :^o
Wenn nicht, werden die entsprechenden Versuche schnell aufgegeben.


Und dann gibt es noch die Gringos (auch aus diesem Kreise hier), die die eigenen Landsleute auf hinterpfotzige Art und Weise zu betuppen versuchen.
Wer die Dummköpfe gegen sich hat verdient Vertrauen. (Jean Paul Sartre)
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