Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon BrasilJaneiro » So 12. Sep 2010, 10:57

Die Integrationspolitik der Deutschen Politik hat keine Linie und ist zwiespältig. Als man vor Jahren dies angeblich der EU anpasste und verschärfte haben dies nur Deutsche mit Nicht-Eu Partnern (innen) zu spüren bekommen. Das war nichts anderes als von denen Geld abkassieren zu können, die noch welches haben. Das Groh der einkehrenden Ausländern aus Afrika und Asien (Türkei) hat nichts, bezahlt nichts, leistet nichts und kassiert nur ab, weil das Deutsche System dies so vorsieht. Die Deutschen sollten so langsam mal wach werden und sich fragen, von wem sie regiert werden. Es kann doch nicht sein, daß z.B. eine brasilianische Ehefrau Sprachkenntnisse oder ein Studium nachweisen muß, um mit ihrem deutschen Partner in Deutschland leben zu dürfen. Auf der anderen Seite sind Personen aus den USA und Israel von jeder Regelung ausgeschlossen und können sich in Deutschland aufhalten und Sozialhilfe kassieren wie sie möchten. Welche verlogenen Kriegsverliererarschleckerkriecher Politik ist denn das. Ein Staat der sich selbst nicht an seine Gesetze hält und Menschen in zwei Klassen teilt ist verlogen. Dies merkt man nun mal wieder, wo doch auch noch ein Sozialdemokrat es sich gewagt hat, die Wahrheit zu sagen und schreiben. Im Prinzip ist der 2. Weltkrieg nur militärisch beendet. Die ideologische Kopfwäsche und Unterdrückung hält weiter an. Was bedeutet dies nun für uns bzw. für Deutschland und Brasilien? Die !&@*$#! flutet Deutschland immer mehr zu und die Zukunft steckt in Ländern wie Brasilien und Indien etc. P.S. habe mir letzten mal ein Bollywood Film angesehen. Da könnt ihr in Schauspiel und Musik die amerikanische !&@*$#! vergessen.
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Brazil53 » So 12. Sep 2010, 12:12

BrasilJaneiro hat geschrieben:Die Integrationspolitik der Deutschen Politik hat keine Linie und ist zwiespältig.


Da hast du recht, man hat viel versäumt und die Augen verschlossen. Das Motto: "Wir sind kein Einwanderungsland".


Als man vor Jahren dies angeblich der EU anpasste und verschärfte haben dies nur Deutsche mit Nicht-Eu Partnern (innen) zu spüren bekommen.


Wir können nun jammern, wie wir wollen. Wie gehören zur Europäischen Gemeinschaft. Es haben viele noch nicht begriffen, dass viele Gesetzte jetzt in Europa gemacht werden und welche dann für alle Mitgliedsländer gelten. Natürlich haben die nationalen Parlamente Spielräume.
Politisch sind wir aber ein europäischer Staatenverbund mit gemeinsammen Freiheiten.
Darum unterscheidet man in den Gesetzen zwischen Eu-Bürgern und Nicht EU-Bürgern.

Und es ist nicht nur für Deutsche verschärft worden.

In den Niederlanden wurde um prüfen zu können, wie erfolgreich ein Antragsteller bereits in die Gesellschaft integriert ist, wurde 2003 ein offizieller Einbürgerungstest eingeführt. Dieser ist deutlich anspruchsvoller als sein mündlicher Vorgänger: Die Bewerber müssen ein schriftliches Examen ablegen, das sowohl niederländische Sprachkenntnisse als auch Wissen über die niederländische Kultur und Gesellschaft abfragt. Seit Einführung dieses strengeren Einbürgerungstests ist die Einbürgerungsrate bis 2005 auf 3,1 % gesunken.

Wenn ein Franzose im Ausland heiratet, wird diese nicht mehr auromatisch in Frankreich anerkannt. Eheschließungen müssen künftig durch das zuständige französische Konsulat auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft und anerkannt werden.

Die meisten Eu-Länder verschärfen auch die Familienzusammenführung


Das war nichts anderes als von denen Geld abkassieren zu können, die noch welches haben. Das Groh der einkehrenden Ausländern aus Afrika und Asien (Türkei) hat nichts, bezahlt nichts, leistet nichts und kassiert nur ab, weil das Deutsche System dies so vorsieht. Die Deutschen sollten so langsam mal wach werden und sich fragen, von wem sie regiert werden.

Das verstehe ich nicht wer bekommt von wem Geld oder bezahlt welches? Gibt es da unterschiede bei der Familienzusammenführung?

Es kann doch nicht sein, daß z.B. eine brasilianische Ehefrau Sprachkenntnisse oder ein Studium nachweisen muß, um mit ihrem deutschen Partner in Deutschland leben zu dürfen.

Ich meine es ist gut, wenn man sich etwas in der deutschen Sprache verständigen kann. Nur sollte alles etwas lockerer gehandhabt werden. Also auch den Spracherwerb nach Einreise zu tätigen.
Bei einer mir bekannten Brasilianerin, hat sich der deutsche Ex-Ehemann geweigert sie zum Sprachkurs zu schicken. Er hat alles unternommen um dieses zu verhindern. Sie sollte nicht dem schlechten Einfluß außerhalb des Hauses ausgesetzt sein.
Natürlich durfte sie nur in seinem Beisein das Haus verlassen. (Er ist von Beruf Psychotherapeut)
Als sie dann doch die Sprache lernte ist er durchgedreht.
Im Moment versucht er eine Asiatin, (ohne Deutschkentnisse) nach Deutschland zu bekommen. Geheiratet hat er schon wieder.

Auf der anderen Seite sind Personen aus den USA und Israel von jeder Regelung ausgeschlossen und können sich in Deutschland aufhalten und Sozialhilfe kassieren wie sie möchten. Welche verlogenen Kriegsverliererarschleckerkriecher Politik ist denn das. Ein Staat der sich selbst nicht an seine Gesetze hält und Menschen in zwei Klassen teilt ist verlogen. Dies merkt man nun mal wieder, wo doch auch noch ein Sozialdemokrat es sich gewagt hat, die Wahrheit zu sagen und schreiben. Im Prinzip ist der 2. Weltkrieg nur militärisch beendet. Die ideologische Kopfwäsche und Unterdrückung hält weiter an.


In den Niederlanden müssen seit 1998 alle Menschen, die von diesem Zeitpunkt an neu ins Land einwanderten, insgesamt 600 Stunden Sprach- und Gesellschaftskurse absolvieren; ausgenommen davon waren lediglich Studierende und temporäre Arbeitskräfte.
Bürger der Europäischen Union, des EWR, der Schweiz und der USA, die aus anderen Gründen als Familiengründung oder -zusammenführung ins Land kamen, mussten das Programm nicht absolvieren.

Hielt sich ein Zuwanderer nicht an die Auflagen, konnte seine Sozialversicherung gestrichen oder ein Bußgeld verlangt werden. Die Niederlande waren das erste Land, das ein solches Programm als verpflichtend eingeführt hat, und viele weitere Länder haben sich seither ein Beispiel daran genommen.

Also nicht alles hat mit dem verlorenen Krieg zu tun und das kriechen in einen Hinterteil. Jedes Land hat besondere Beziehungen zu anderen Ländern und Sonderregelungen.


Was bedeutet dies nun für uns bzw. für Deutschland und Brasilien? Die !&@*$#! flutet Deutschland immer mehr zu und die Zukunft steckt in Ländern wie Brasilien und Indien etc. P.S. habe mir letzten mal ein Bollywood Film angesehen. Da könnt ihr in Schauspiel und Musik die amerikanische !&@*$#! vergessen.


Es bedeutet erstmal für Deutschland und Brasilien nichts.
Aber man kann sich auch verrückt machen.

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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Tuxaua » So 12. Sep 2010, 14:46

Brazil53 hat geschrieben:Oder gelten auch für Ausländer die gleichen Bedingungen, beim Arbeitsrecht usw.?
Sofern der Arbeitsvertrag ein rein brasilianischer ist (kein Expat): Ja.
Wobei für den brasilianischen Teil der Expat-Arbeitsverträge auch bras. Recht anzuwenden ist, es kommen nur die "nicht-brasilianischen Bestandteile" des Entsendungsvertrages hinzu.
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Frarry » So 12. Sep 2010, 19:54

Sachse hat geschrieben:In Deutschland bekommt jeder Ausländer Geld vom Staat (H4)

In Brasilien bekommt der Gringo nix , nein, er muss noch 100000 mitbringen, damit er dort leben darf.

In Deutschland wir jeder im Laden,beim Taxifahren,im Restaurant, beim Amt usw.
gleich behandelt.
In Brasilien wird der Gringo fast überlall beschissen und abgezockt.

und da wirft man den Deutschen Fremdenfeindlichkeit vor?


Na endlich kommen wir der Sache schon ein Stück näher.
Das wort rassist u. nazi ist schon richtig in Mode gekommen, wobei die meisten garnicht wissen was es genau bedeutet.
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Sie zitieren, kann gegen Sie verwandt werden .
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon jorchinho » So 12. Sep 2010, 20:32

Frarry hat geschrieben:
Na endlich kommen wir der Sache schon ein Stück näher.
Das wort rassist u. nazi ist schon richtig in Mode gekommen, wobei die meisten garnicht wissen was es genau bedeutet.


Wie jetzt???????????? #-o
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Marathonman » Mo 13. Sep 2010, 12:42

johanna_deutschland hat geschrieben:Sehr gute Diskussion.

Sarrazin zielte mehr auf die Muslime in D ab, die sich nicht wirklich integrieren wollen, was auch gegen Ihren Glauben waere, da diese die Herrenrasse sind und Unglaeubige (Christen, Juden, Atheisten und alle andere Nicht-Muslime, auch Dhimmis genannt) sich unterzuordnen haben.

Er (Sarrazin) spielte daraufhin mit Sicherheit nicht auf Brasilianerinnen ab, da diese ja keine Muslime sind.

Ebenso sollten sich Deutsche mehr bilden, dann wuessten sie, dass wir mehr Gemeinsamkeiten mit Leuten haben, die Nicht-Muslime sind, als mit Muslimen.

Also, lieber Beitrasgseroeffner, machen Sie Kinder und leben Sie ;)

Denn die indigenen Deutschen schrumpfen und die Muslims brueten 10 mal schneller als indigene Deutsche, was automatisch dazu fuehrt, dass das Land (D) in 50-100 Jahren von Musslims regiert wird.

Daher sind Sarrazins Ausguehrungen eine Warnung an alle indigenen Deutschen. Wer gegen ihn ist, ist gegen die indigene Deutschen und fuer die Muslims ,die zahlenmaessig immer mehr werden.

Es gibt nur 2 Loesungen (Wege):

1. Deportieren
2. Muslims im Land lassen und D wird IRD (Islamische "Republik" Deutschland)

Entscheiden Sie selbst, was Ihnen lieber ist! Aber 60% sagten spontan "ja"zu Sarrazins Aussagen. Die anderen 40% waren wohl muslimische Immigranten oder indigene Deutsche, die sich selbst nicht moegen.

PS: Falls Sie fuer "2." sind: Kennen Sie ein islamisches Land mit 2200 katholische Kirchen??? (D hat ueber 2200 Moscheen).




Natürlich zielt Sarrazin in erster Linie auf muslimische Mitbürger ab, denen er zum Teil zu Recht Integrationsdefizite vorwirft.
Es gibt aber genügend Muslime, die sich sehr wohl integriert haben. Offensichtlich kennen diese wohl ihre Religion weniger, als die islamophoben Deutschen Staatsbürger. Es ist wirklich interessant wie Sie sich die Sichtweisen der islamischen Scharfmacher zu eigen machen.

Seien sie versichert, von Sarrazins Forderungen nach Verschärfung des Ehegattennachzugs-, Kürzung der Sozialhilfe etc. wären auch Brasilianer betroffen!

Sarrrazin Hochrechnung der jetzigen Geburtenraten auf die kommenden Jahrzehnte und Jahrhunderte ist übrig absolut lächerlich. Die Geburtenrate der Musliminnen in Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gefallen (zur Zeit 2,8 Kinder) und nähert sich der Deutschen (1,4) weiter an. Auch weiterer Ehegattennachzug aus der Türkei wird daran nichts ändern, denn die Geburtenraten dort fallen dort auch kontinuierlich (z.Zt. 2,1).

Mit ihrer Forderung nach Deportation lassen Sie endgültig Ihre Maske fallen!

Übrigens herrscht in Deutschland grundsätzlich Religionsfreiheit und da interessiert es auch nicht, was in islamischen Ländern abgeht.

P.S. Meine Familien- und Lebensplanung geht Sie übrigens nichts an!
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Habu » Mo 13. Sep 2010, 13:14

Danke Marathonman,
was die "heilige Johanna" hier so losläßt, sollte wirklich nicht unwidersprochen bleiben.
Wer von "Brut" redet und damit Menschen meint, zeigt, das er auf einer Stufe mit Rassenideologen steht.
Interessant zu verfolgen, wie sich der "Volksmund" nun traut, die Klappe aufzureißen, nachdem ihrem Chefideologen soviel
Öffentlichkeit geschieht.
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Marathonman » Di 14. Sep 2010, 13:26

Danke auch Habu,
das mit dem "brüten" habe ich glatt überlesen. Mich hat am meisten der Vorschlag mit den "Deportationen" geschockt. Johanna legt hier seinen (?) Hass offen, genauso wie in vielen Internetforen, in der Firmenkantine oder im Bus jetzt auch einige aus der Deckung kommen, wo sie meinen Rückenwind zu haben.
Und dieser Wind könnte auch mal "unschuldige", dh. um Integration bemühte (egal welcher Nationalität) negativ treffen, sei es durch härtere Einwanderungsgesetze, strengere Auflagen oder auch durch die Behandlung im Alltag.
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon dimaew » Di 14. Sep 2010, 16:13

Marathonman hat geschrieben:Danke auch Habu,
das mit dem "brüten" habe ich glatt überlesen. Mich hat am meisten der Vorschlag mit den "Deportationen" geschockt. Johanna legt hier seinen (?) Hass offen, genauso wie in vielen Internetforen, in der Firmenkantine oder im Bus jetzt auch einige aus der Deckung kommen, wo sie meinen Rückenwind zu haben.
Und dieser Wind könnte auch mal "unschuldige", dh. um Integration bemühte (egal welcher Nationalität) negativ treffen, sei es durch härtere Einwanderungsgesetze, strengere Auflagen oder auch durch die Behandlung im Alltag.


Die Debatte und möglicherweise folgende Verschärfungen könnten nicht nur die "Unschuldigen" treffen, sondern müssten sogar. Nach der deutschen Verfassung ist es nicht zulässig, jemanden wegen seiner Rasse, Herkunft, Religion usw. zu benachteiligen. Das wirkt sich auch bei Restriktionen gegen Ausländer aus. Es ist nicht zulässig, bestimmte Restriktionen wie "Deportationen" (alleine das Wort verursacht bei mir eine Gänsehaut) auf bestimmte Gruppen von Ausländern zu beschränken.
Frankreich versucht ähnliches gerade mit den Sinti und Roma und bekommt bereits den Gegenwind der EU-Organe zu spüren.

Wer in der heutigen Zeit noch den längst überholt geglaubten "Rassenunterschieden" nachhängt, zeigt aus meiner Sicht nichts weiter als die Unfähigkeit mit den Anforderungen einer "kleiner gewordenen" Welt umzugehen. Der mag nun Sarrazin oder Johanna heißen.

Die wahre Herausforderung liegt doch heutzutage nicht mehr in der kindischen Vorstellung, ein Staatsterritorium gegen Invasoren verteidigen zu müssen (der nächste Schritt wäre dann die Ausweitung dieses Territoriums) sondern in der Überwindung kultureller, religiöser und vor allem bildungsmäßiger Unterschiede von in einer bestimmten Region zusammenlebenden Menschen. Ich würde sogar noch weiter gehen. Staatsgrenzen sind überholt. Es gilt Wege zu finden, alle Menschen auf dieser Erde auf ein wirtschaftlich ausreichendes Niveau zu bekommen, das nicht nur ausreichend zu essen und zu trinken garantiert, sondern auch eine Grundbildung. Ist das erst einmal erreicht, hören die großen Migrationen von ganz alleine auf. Wer verlässt schon freiwillig seine Familie, seine Freunde und Nachbarn, sein Hab und gut, wenn es nicht wegen Hunger und Durst oder wegen der Angst um das eigene Leben ist?
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt (chin. Sprichwort)
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon littlebee » Di 14. Sep 2010, 19:02

Bevor die Diskussion jetzt komplett abdriftet:
Kann es vielleicht sein, dass Johannas Beitrag ironisch gemeint ist und wir das überlesen haben?
Liebe Grüße, littlebee
+++ the shortest distance between two points is under construction +++
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