Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

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Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Marathonman » Mi 8. Sep 2010, 07:45

Auswirkung der Integrationsdebatte auf Brasilianer/Innen, die in Deutschland leben oder leben wollen.

Es begann mit der dümmlichen Forderung einiger CDU Hinterbänkler nach einem Intelligenztest für Einwanderer in den Sommerferien. Während dieser Vorschlag noch belächelt :mrgreen: wurde, schlug dann das Buch von Thilo Sarrazin wie eine Bombe ein. Sarrazin selber fordert in ihm übrigens auch eine Einschränkung des Ehegatten- und Familiennachzug. Nur noch gut gebildete und ausgebildete Ehegatten sollen nach Deutschland kommen dürfen. Dass dieser Vorschlag verfassungswidrig [-X ist, scheint dabei weder ihn noch seine Anhänger zu stören. Mittlerweile fordern, getrieben von der großen Zustimmung die Sarrazin erhält, schon Politiker aus Regierungsparteien die Verschärfung der Sprachanforderungen und mehr Sanktionen gegen Sprachkursverweigerer. Es gibt sogar Stimmen, die Sozialleistungen für Einwanderer für die ersten zehn Jahre in Deutschland ausschließen wollen. In einer Fernsehdiskussion wurde unlängst gar ein „Rückführungsbeauftragter“ :shock: für integrationsunwillige Ausländer gefordert und zwar nicht von einem NPD Funktionär, sondern von dem bekannten Publizisten Udo Ulfkotte.
Dies alles zeigt woher der Wind weht. Die Mehrheit der Deutschen ist für eine Verschärfung des Einwanderungsrechtes und der Integrationsanforderungen. Meine Vater zum Beispiel, sicherlich kein Ausländerfeind oder Rassist, gab jüngst in einer privaten Diskussion Sarrazin weitgehend recht, verwies auf Parallelgesellschaften in großen Städten und führte Beispiele aus benachbarten Dörfern an, in denen es einzelne türkische Frauen gibt, die nach zwanzig Jahren immer noch kein Deutsch können.
Am Ende einer erhitzten Diskussion kam dann der Spruch „dann sollen sie eben keine mehr rein lassen“. An seine brasilianische Schwiegertochter, die in diesem Moment neben ihm saß, dachte er natürlich nicht :roll: . Brasilianerinnen tragen kein Kopftuch, Brasilianer gehen nicht in die Moschee und trotzdem treffen rechtliche Änderungen und gesellschaftliche Ächtung für vermeintlich Integrationsunwillige auch sie.
Meine Frau ist sicherlich nicht die einzige Brasilianerin, die auch nach drei Jahren und trotz des Integrationkurses noch immer irgendwo zwischen A1 und A2 Niveau :oops: bei den Sprachfertigkeiten hängt. Sie bekommt zwar keine Sozialleistungen, aber es gibt sogar Menschen, die schon die Vorteile des Ehegattensplittings und die kostenlose Krankenversicherung des ausländischen Ehepartners kritisieren. Wenn ich dann diesen Leuten erzähle, dass sie natürlich auch brasilianisches Fernsehen sieht und oft mit mir Portugiesisch spricht, weil sie weiß, dass ich das meiste verstehe, sowie brasilianische Lebensmittel bestellt……, oh je…. :( .„Sie soll sich gefälligst anpassen“, ist dann noch eine gemäßigte Reaktion


Auch die wenigen wirklichen Rassisten, die manchmal blöde Bemerkungen machen, wie z.B. „jetzt sind die Neger schon hier in….“ :twisted: oder „immer mehr, immer mehr…“, wenn Sie mich und meine etwas dunklere Frau sehen, fühlen jetzt natürlich einen Rückenwind für ihre Ansichten.
Nein, ich habe nichts gegen verpflichtende Sprachkurse und ich bin der letzte der leugnet, dass es integrationsunwillige Ausländer gibt, also Menschen, die unsere Rechtsordnung nicht akzeptieren und sich bewußt abgrenzen, aber trotzdem macht mir die jetzige Diskussion Angst.
Wie sind die Meinungen der in Deutschland lebenden Brasilianer und deren Ehepartner?
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon ana_klaus » Mi 8. Sep 2010, 08:13

meine br. Ehefrau hat nur einen Satz dazu gesagt. Hätte D. die gleichen Kriterien für den Aufenthalt wie z.B. Brasilien, USA, u.a Länder gäb es diese unsägliche Diskussion nicht. Selbst Schuld. Sie hat es mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht.

klaus
www.pension-brasilien.de
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon chato » Mi 8. Sep 2010, 08:33

Also, mal abgesehen von Familienzusammenführung, sollte es meiner Meinung nach ein Einwanderungssystem wie in Kanada geben. Die suchen sich die Kanditaten aus, die sie benötigen. Es werden Punkte vergeben für Sprachkenntnisse, Alter, Ausbildung, etc. Ab einer gewissen Punktzahl kommt man rein. Es gibt sogar ein Büro der Kanadier in Sao Paulo. Es werden fast nur Akademiker gesucht. Dies ist m.E. aber auch ok. In der Vergangenheit haben wir viele Ausländer ohne Bildung hereingelassen.

Es ist natürlich schwierig, einen Deutschkurs oder Integrationskurs zu besuchen, wenn ich die Grammatik meiner Muttersprache nicht kann - was übrigens bei einigen Brasilianerinnen der Fall ist. Und es gibt nicht nur türkische Parallelgesellschaften, sondern auch portugiesische oder brasilianische. Ich kenne einige Brasilianerinnen, die hier leben, und es nicht für notwendig erachten, Deutsch zu lernen. Sie kommen auch so ganz gut zurecht, klagen aber gleichzeitig über die kalten Deutschen!

Aber solche Diskussionen gibt es ja nicht nur in Deutschland, sondern in vielen anderen Ländern auch. Man kann durchaus von den Immigranten erwarten, dass sie sich den hiesigen Verhältnissen anpassen. Und dazu gehört für mich Sprachkenntnisse, Rechtsordnung und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. When in Rom, do as the romans do.

Darüber hinaus sollte es aber auch eine Kindergartenpflicht für alle Kinder geben, es haben ja nicht nur Immigrantenkinder Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache. Außerdem muss es eine Hausaufgabenhilfe geben - wie sollen die Eltern, die nicht deutsch Sprechen, den Kindern bei den Aufgaben helfen?

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir mehr von einigen Immigranten erwarten können, aber gleichzeitig auch mehr Anbieten sollten. Und dies betrifft nicht nur Moslems.

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PS Marathonman, schalt Rede Record oder Globo ab und lass deine Frau nur deutsches Fernsehen genießen! Kindersendungen sind gut zum Lernen! Bei uns schaut keiner mehr Globo oder Rede Record
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Marathonman » Mi 8. Sep 2010, 09:36

@chato
Die Einwanderung in Deutschland läuft hauptsächlich über den Ehegatten- und Familiennachzug, der übrigens auch in Kanada und den USA ohne Probleme möglich ist, egal welche Schul- oder Ausbildung der Ehegatte oder die Kinder haben.
Für Arbeitsimmigranten von außerhalb der EU sind in Deutschland die Regelungen noch härter als in Kanada, was Arbeitsvertrag und Verdienst angeht, d.h nur Hochqualifizierte haben eine Chance, aber nicht z.B. gesuchte Altenpflegerinnen.Die Übernahme der Bestimmungen der klassischen Einwanderungsländern würde somit nicht einer verringerten Einwanderung führen.

Ansonsten gebe ich dir recht. Das Problem, dass sich Parallelgesellschaften bilden, betrifft nicht nur die Türken. Auch Deutsche bleiben gerne unter sich, dafür gab und gibt es ja auch Beispiele aus Südamerika.

P.S. Zur Beruhigung: Meine Frau schaut auch deutsches Fernsehen (Marienhof und Kika), aber sie will eben doch nicht auf Rederecord verzichten.
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon chato » Mi 8. Sep 2010, 10:14

Hallo Marathonman

ich habe überhaupt nichts gegen Einwanderer und will die Anzahl auch gar nicht verringern! Wenn wir Altenpflegerinnen brauchen, so können sie gerne kommen.
Genau so mach es ja Kanada, nur brauchen die Krankenpfleger - und diese Ausbildung ist normalerweise ein Studium (Brasiland, Kanada, USA)

Wir sollten nur nicht jeden rein lassen. Diejenigen, die eine gute Ausbildung haben, sind willkommen. Warum geben wir den ausl. Studenten keine Arbeitserlaubnis, so bald sie einen Job gefunden haben? Schließlich haben wir schon die Ausbildungskosten bezahlt!!!

Wir müssen uns im Klaren sein, dass wir Einwanderer brauchen. Aber wir müssen bestimmen können, wer rein kommt. Übrigens ist ja auch Sarrazin ein Nachfahre von Einwanderern aus Fronkreich, seine Vorfahren waren Hugenotten. Schon interessant, wenn ein Einwanderer über die anderen herzieht.

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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon Marathonman » Mi 8. Sep 2010, 11:20

Richtig Chato,
das Problem in Deutschland ist nur, dass oft ausländische Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt werden. Meine Frau ist z.B. ausgebildete Krankenschwester. Nachdem ihre Klinik damals in Recife dicht gemacht hat, hat sie bei Gelegenheit privat alte Menschen gepflegt und betreut. Trotzdem hat sie keine Chance ohne erneute Ausbildung als Krankenschwester, Altenpflegerin oder auch nur als Pflegehelferin in Deutschland legal zu arbeiten. Und eine mehrjährige Ausbildung mit Schule und auch einer schriftlichen Prüfung will sie sich nicht mehr antun.

Wirklich hochqualifizierte (Ingenieure etc.) zieht es sowieso nicht nach Deutschland, da sie dort schlechter bezahlt werden als in anderen Ländern. Deutsche Arbeitgeber suchen eben junge, hochqualifizierte, flexible, perfekt alle Sprachen sprechende Menschen, die kein Geld verdienen wollen und schon riesige Berufserfahrung haben :mrgreen:

Ich hoffe nur, dass den Politkern nicht einfällt für die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, die meine Frau im Frühjahr beantragen kann, auch noch eine B1 Sprachprüfung zu verlangen. Mal sehen welche Gesetzesänderungen übrig bleiben, wenn sich der Pulverdampf der "Sarrazin Diskussion" verzogen hat.
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon chato » Mi 8. Sep 2010, 12:04

Hallo Marathonman

wenn deine Frau Krankenschwester ist, hat sie ja ein Studium mit dem Abschluss. Es müsste doch möglich sein, das in Deutschland anerkannt zu bekommen. In den 60 Jahren gab es doch auch jede Menge koreanischer Krankenschwestern in Deutschland. Anders verhält es sich, wenn sie einen Auxiliar d enfermagem gemacht hat. Das wird glaube ich in Deutschland nicht anerkannt.

http://www.krankenschwester.de/forum/ar ... ter-2.html

Da hat eine Brasilianerin versucht, ihr Examen anerkennen zu lassen. Guck mal!

Was die Gehälter der Ingenieure in Deutschland angeht, so sind die im internationalen Vergleich doch nicht so schlecht bezahlt! Klar, in der Schweiz verdient man mehr, aber es nagt doch keiner am Hungertuch!!!! Außerdem kenne ich viele Ausländer die hier arbeiten. Die beklagen sich nicht groß über ihre Gehälter (Alle haben Studium).

Es ist doch nicht alles schlecht hier!!! Ich habe jahrelang in anderen Ländern gelebt. Auch dort gab es Probleme. Was die Bürokratie angeht, so sind 90% der anderen Länder schlechter als Deutschland. Schon mal versucht, was nach Brasiland zu exportieren?


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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon maro » Mi 8. Sep 2010, 13:40

Ich hab mal erlebt wie ne Politikerin bei einem Multikulturellen Fest versucht hat zu Politisieren das Bayern München Anhänger bei einem Spiel gegen ne Türkische Mannschaft Aldi Tüten hochhielten.
Was die da alles hinein interpretiert hat, mir wurde schwindlig und ich hab sie mal gefragt ob sie denn selbst glauben würde was sie da so alles von sich gibt.
Selbst anwesende Türken haben verstanden das man da die Kirche im Dorf lassen muss.

Wenn man die Sarazzin Nummer auch mal so behandeln würde käme mehr dabei raus.
Wer hier leben möchte, bei Bedarf Sozialhilfe, Wohngeld etc möchte muss seinen Teil dafür tun. Genauso wie wir deutschen uns auch in anderen Ländern anzupassen haben.
Ich kenne übrigens auch Brasilianer die auch der Meinung sind und diese auch gegenüber ihren Landsleuten äußern.
Erst vorgestern hörte meine Freundin wieder mit entsetzen wie eine Brasilianische Frau, die sie zufällig in einem Geschäft kennen gelernt hatte ,über das das !&@*$#! Deutschland schimpfte. Sie meinte nur das sie ja gerne zurück nach BR könnte wenn es ihr hier nicht gefiehle.
Selbst sie stimmte im Grundsatz mit den von Sarrazin angesprochenen Aussagen überein. Es geht nicht hier seit teilweise 20 Jahren zu leben ,die Hand aufzuhalten, aber im Grunde nichts dafür tun zu wollen sich zu integrieren. Integrieren heisst nicht nur die gleichen Rechte zu haben!!
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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon smarterfuchs » Mi 8. Sep 2010, 17:14

@chato:

bei den hugenotten sollten wir vielleicht nicht vergessen daß es der alte fritz in preussen war welcher
tür und tor für alle einwanderer bzw. verfolgten (juden, russen, etc) großzügig öffnete.

durch die vielen von diesen einwanderen eröffneten gewerke und deren assimilation katapultierte
sich daß dazumal rückständige königreich preussen in die erste liga der europäischen staaten.

auf der anderen seite muß ich jedoch herrn sarrazin leider in vielen dingen recht geben - mal abgesehen
von dem "gen" - schwachsinn

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Re: Auswirkung der Intgrationsdebatte auf Brasilianer-/Innen

Beitragvon chato » Mi 8. Sep 2010, 17:27

@smarterfuchs

Ich habe ja nicht die Leistungen der Hugenotten in Frage gestellt, sondern einfach nur gesagt, dass auch sie nach Deutschland von ein paar Hundert Jahren (ca. 1685) eingewandert sind.

Und ja, auch ich stamme zu einem Teil von Immigranten (Schweiz) aus 14 Jahrhundert ab.

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