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Banco del Sur: Brasilien und Bolivien machen mit
BUENOS AIRES, 12. März 2007 - Brasilien und Bolivien bestätigten am Wochenende, dass beide Länder an der neuen Entwicklungsbank "Banco del Sur" mitwirken werden. Zuvor sagte bereits Ecuador zu, an dem von Argentinien und Venezuela initiierten Objekt teilnehmen zu wollen, Verhandlungen mit Uruguay und Paraguay laufen.
Bestätigt wurde dies am Samstag vom venezolanischen Aussenminister Nicolás Maduro, der sich in Buenos Aires aufhielt. Guido Mantega, brasilianischer Wirtschaftsminister, gab seine Zusage am Sonntag, der bolivianische Präsident Evo Morales will am heutigen Montag eine Absichtserklärung unterzeichnen.
Diplomatische Vertreter Argentiniens und Venezuelas sagten der staatlichen Nachrichtenagentur Télam ausserdem, dass die Verhandlungen über den Beitritt Uruguays und Paraguays "auf einem guten Weg" seien.
Mantega brachte aber auch einige Änderungsvorschläge ein. So schlagen die Brasilianer beispielsweise vor, die Bank auf Basis bereits existierender Institutionen wie dem "Fondo Financiero para el Desarrollo de la Cuenca del Plata (Fonplata)" oder der "Corporación Andina de Fomento (CAF)" zu gründen. "Wir müssen prüfen, welches der schnellste und objektivste Weg ist, um dieses für die gesamte Region sehr bedeutende Projekt zu starten", sagt Mantega.
Die Grundidee von Hugo Chávez und Néstor Kirchner ist, dass die Banco del Sur ihr Gründungskapital aus den Reserven an internationalen Devisen der jeweiligen Zentralbanken bezieht. Venezuela wird wohl fünf Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellen, Argentinien hat 500 Millionen US-Dollar zugesagt, die restlichen Länder machten bisher keine Angaben.
Die Banco del Sur soll in erster Linie große Infrastrukturprojekte in Südamerika finanzieren, aber nach Vorstellung der gemeinsamen argentinisch-venezolanischen Arbeitsgruppe auch Bonds und Aktien ausgeben.
(© argentinienaktuell.com)
Gruss brasilmen Thomas
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