Bankkonto eröffnen!?

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Beitragvon dumpfbacke » Mo 27. Nov 2006, 00:32

Ist es nicht so, dass wenn man in Europa ein Konto bei der Dresdner, Deutsche, UBS oder HSBC ein bestehendes Konto hat, auch in einer Niederlassung in Brasilien eines aufmachen kann?
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Beitragvon seitenwandkletterer » Mo 27. Nov 2006, 01:06

Das ist richtig, zumindest für die Citibank. Ob es auch für die anderen Banken gilt, kann ich nicht bestätigen. Das bringt aber nur was, wenn man deren Bedingungen (z.B. monatlicher Mindestgeldeingang oder Mindestanlage) zur Kontoeröffnung nicht erfüllt.
RNE (= ID-nummer, verbunden mit dem Visum), CPF und einen Wohnsitznachweis (Rechnung von Strom, Wasser oder Telefon) muss man trotzdem vorlegen- zumindest bei der Citibank. Die RNE hatte ich schon seit Studienzeiten, die CPF konnte ich mit dem Reisepass bei der örtlichen Receita Federal beantragen, da weder die Caixa Económica Federal, noch die Banco do Brasil noch die Post einen Antrag ohne Wählerausweis (="título eleitoral") machen konnten.
Bei der Banco do Brasil konnte ich mit den genannten Dokumente und der Heiratsurkunde ohne Probleme als zweiter "titular" des Kontos meiner Frau eingetragen werden und bei der Banco Santander, wo ich mein Gehaltskonto habe, musste ich dazu noch eine Bestätigung des Arbeitgebers vorlegen.



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Beitragvon dumpfbacke » Mo 27. Nov 2006, 01:09

seitenwandkletterer hat geschrieben:Das ist richtig, zumindest für die Citibank. Ob es auch für die anderen Banken gilt, kann ich nicht bestätigen. Das bringt aber nur was, wenn man deren Bedingungen (z.B. monatlicher Mindestgeldeingang oder Mindestanlage) zur Kontoeröffnung nicht erfüllt.
RNE (= ID-nummer, verbunden mit dem Visum), CPF und einen Wohnsitznachweis (Rechnung von Strom, Wasser oder Telefon) muss man trotzdem vorlegen- zumindest bei der Citibank. Die RNE hatte ich schon seit Studienzeiten, die CPF konnte ich mit dem Reisepass bei der örtlichen Receita Federal beantragen, da weder die Caixa Económica Federal, noch die Banco do Brasil noch die Post einen Antrag ohne Wählerausweis (="título eleitoral") machen konnten.
Bei der Banco do Brasil konnte ich mit den genannten Dokumente und der Heiratsurkunde ohne Probleme als zweiter "titular" des Kontos meiner Frau eingetragen werden und bei der Banco Santander, wo ich mein Gehaltskonto habe, musste ich dazu noch eine Bestätigung des Arbeitgebers vorlegen.



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Also, geht doch, damit waere schon wieder ein Problem abgehakt. Danke.
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Beitragvon Brummelbärchen » Mo 27. Nov 2006, 01:25

Gregor hat geschrieben:Im Wiki vom brasil-web forum? In dem nicht mal was sinnvolles steht - ausser 2 Links zu externen Webseiten?


Genau um diese Links ging es mir.

Konto:
Bei mir reichte CPF und Wohnsitznachweis für die Kontoeröffnung.

EDIT BB: Es reichte doch nicht. Nach über 1 Monat wurde das Konto wegen der fehlenden Perma wieder gecancelt.

BB'
Zuletzt geändert von Brummelbärchen am Di 9. Jan 2007, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es wird Zeit für ein FAQ

Beitragvon dumpfbacke » Mo 27. Nov 2006, 01:28

Bernado hat geschrieben:
Mazzaropi hat geschrieben:Wie wäre es denn wenn Du und Andreas37 erstmal sich die Mühe machen im Archiv zu suchen? Dort findet Ihr eigentlich alles, was man wissen muss, denn das Thema wurde schon zig mal durchgekaut.


Es wird wirklich mal Zeit ein FAQ zu schreiben. Ich habe Zeit. Ich erkläre mich dazu bereit zu viel gefragten Themen mal ein BFN FAQ zu schreiben.

Liebe Grüsse Bernd


Ja, es wird hoechste Zeit, am besten du faengst sofort damit an.
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Oi , alle

Beitragvon Michél » Mo 27. Nov 2006, 09:31

Danke an alle , die sich so schnell zu Wort gemeldet haben . Speziell Mazzaropi hat erschöpfend geantwortet .

Es ist schon richtig , daß verschiedene Lebensumstände zu verschiedenen Vorgehensweisen führen , dennoch gibt es in jedem Staat Richtlinien , die wenn eingehalten das schnellste Ergebnis versprechen . Für mich sind euere Auskünfte ausreichend , um nun loslaufen zu können und die notwendigen Formalitäten zu erledigen .

Zu meiner Person : Ich bin 45 Jahre alt,habe in grauer Vorzeit Schlosser gelernt und habe mir durch meine innere Unruhe noch ein paar Berufe aus Handwerk,Gastronomie und Einzelhandel angeeignet . Ich habe mehr oder weniger erfolgreich einige gastronomische Betriebe in Deutschland saniert und möchte heute nicht mehr in Deutschland arbeiten . Ich bin sehr enttäuscht von der Haltung der , wie mir scheint , großen Mehrheit in diesem Lande " Ich bin Freund , du mir vertraue " und nachher muß einer schon deshalb seine Schulden nicht bezahlen , weil es in Deutschland dafür ein Gesetz gibt , seit die ( meiner Meinung nach ) Kommunisten 1998 Einzug in die Regierung erhalten haben . Es mag sein , dass es in Brasilien nicht anders ist , aber davon geht man ja auch nicht aus .

Ich habe in Brasilien ein paar Städte kennengelernt und ich stelle es mir nicht einfach vor , dort ein Geschäft zu betreiben , deshalb frage ich auch so viel und versuche mir durch die gelesenen Botschaften ein Bild zu formen , welches mir ein Gefühl gibt , " ja , jetzt kannst du es wagen " . Das ist derzeit nicht der Fall , wobei ich an dieser Stelle mal fragen möchte , wieso der Großteil der Leute , die in Brasilien leben und in diesem Forum schreiben , noch dort sind . Möglicherweise dort geboren und noch nicht in Deutschland gewesen? Wisst Ihr , ich stelle mir vor - in Brasilien stehst du im Regen und mußt zusehen , daß du ins Trockene kommst . In Deutschland erzählen sie Dir " Komm zu uns ins Trockene " und dann lassen sie dich im Regen stehen und du muß sehen , dass du ins Trockene kommst . Ganz nebenbei zahlst du ständig dafür , dass Andere die du noch nicht mal kennst , noch lange vor dir ins Trockene kommen . Für diese deine Wohltaten an der deutschen Gesellschaft wirst du dann geschnitten und als Minderwertig angesehen . Neid und Mißgunst sind in Deutschland große Triebfedern . Was ich damit sagen will ; das Ergebniss ist das gleiche aber die Voraussetzungen sind ganz gravierend anders . In Deutschland ist der Beschiss an den Menschen sehr viel subtiler und kostet richtig Kraft . Das ist übrigens einer der Gründe , weshalb die Menschen hier immer so freundlich zueinander sind .
Wenn ich als Brasilianer geboren worden wäre , hätte ich so manche Mark ,Energie und Kraft nicht verloren wegen des Vertrauens , das ich in die Menschen und den " Rechtsstaat " in Deutschland investiert habe und glaubt mir ich weiss , von was ich rede . Ich bin in einer deutschen Favela aufgewachsen , das will keiner hören aber die gibt es in Deutschland auch und zur heutigen Zeit wieder vermehrt , die sehen nur etwas anders aus damit der Fremde sie nicht als solche erkennen kann .
Bis bald und für alle eine gute Zeit
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Beitragvon Gunni » Mo 27. Nov 2006, 15:47

Hi,

mir ist bei den ganzen Diskussionen über Kontoeröffnung in Brasilien noch was eingefallen, auf was ihr achten solltet (müßt ihr aber individuell klären mit der Bank in Brasilien)

Ein brasilianisches Konto hat nicht die rechtlichen Grundlagen wie ein Konto in den meisten anderen Ländern der Welt !!!!

(die ham' extrem viele Sonderregelungen, die bis heute existieren und schon über 20 Jahre alt sind - Regierung Collar war da Spezialist für; "Auslöschung des Mittelstandes" :wink: )

Juckt keinen, wenn er nur in einem Land bleibt oder das Geld nur vor Ort einsetzen willst, aber viele hier im Forum versuchen ja Europa und Südamerika zu verknüpfen. :roll:

Schaut euch daher an, wie es um das Bankgeheimnis bestellt ist, welche Garantielimits bei Guthaben sind, die Zugriffs- und Sperrrechte und wie das mit dem Zugang/Abgang aussieht, speziell international und mit Kreditkarten (nicht umsonst kann man bspw. 'ne Paypal-Registratur mit 'ner brasilianischen Kreditkarte von einem brasilianischen Konto - auch Visa/Master International - eigentlich vergessen).

Vielleicht vergeht's euch dann ja ganz schnell wieder :oops:
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Beitragvon Moranguinho » Mo 27. Nov 2006, 16:39

dumpfbacke hat geschrieben:Ist es nicht so, dass wenn man in Europa ein Konto bei der Dresdner, Deutsche, UBS oder HSBC ein bestehendes Konto hat, auch in einer Niederlassung in Brasilien eines aufmachen kann?


Kann man das irgendwo nachlesen/ausrucken? Bei der Citibank in Brasilien muss man ja schon froh sein, wenn man dort bedient wird, so "exklusiv" ist dieser Laden, etwas gedrucktes kann da Wunder bewirken.
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Beitragvon Fudêncio » Mo 27. Nov 2006, 18:00

dumpfbacke hat geschrieben:Ist es nicht so, dass wenn man in Europa ein Konto bei der Dresdner, Deutsche, UBS oder HSBC ein bestehendes Konto hat, auch in einer Niederlassung in Brasilien eines aufmachen kann?


Natürlich geht das! Du kannst Dein Konto eröffnen wo Du willst. Nur hast Du keinen Bonus, nur weil Du bei der selben Bank in Deutschland bereits ein Konto hast. Schon gar nicht was Überweisungen zwischen BRA und D angeht. Da zahlst Du trotzdem die gleichen Gebühren. Einzige Aussnahme scheint die CITIBANK zu sein, aber auch nur in Sachen Überweisungen. Aber um in BRA ein Konto bei der CITIBANK eröffnen zu können musst Du erstmal ein regelm. Einkommen von R$ 2.000,- pro Monat nachweisen können! :twisted: Glaube kaum das es Di da etwas nützt, wenn Du ein CITIBANK Konto in D hast :!: :?: :twisted:

Informações importantes:

Renda mínima individual comprovada para abertura de conta corrente:

Condição padrão: R$ 2.000,00.

https://www.latinamerica.citibank.com/B ... /index.htm


Kannst es aber gerne Versuchen und uns dann hier von Deinen Erfahrungen berichten! :lol:

Übrigens, Dresdner und Deutsche Bank unterhalten KEINE Girokonten in Brasilien, NUR Geschäftskonten. Also so Hungerleider wie Du haben da überhaupt keine Chance, selbst wenn Du da mit Deinem dt. Spaarbuch ankommst! :twisted: :twisted: :twisted:


Das gleich gilt für HSBC in Deutschland :!: Die machen erst ab EUR 1.000.000,- Privatvermögen einen Finger für Dich krumm. Also glaube ich kaum das ein dt. HSBC Kunde hier im Forum verkehrt :!: :twisted:
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Beitragvon dumpfbacke » Mo 27. Nov 2006, 18:29

Fudêncio hat geschrieben:Kannst es aber gerne Versuchen und uns dann hier von Deinen Erfahrungen berichten! :lol:


Naja, bin sicherlich eine Ausnahme, weil ich verdammt gut ausehe, sehr charmant bin und ich jede Bankangestellte um den Finger wickeln kann. DB und Dresdner mag wohl stimmen. Aber jeder zweite Schweizer hat ein Konto bei der UBS und wie wir gelernt haben, sollte man nicht ohne eine Grundsicherung den Sprung ueber den grossen Teig wagen. Wer als Globetrotter, Abenteurer und Kamikaze nach Brasilien zieht, braucht eh kein Konto.
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