bruzundanga hat geschrieben:
Was das Sparkonto (Poupança) betrifft kann ich aus Erfahrung sagen dass Ausländer (nur mit Touristenvisum 90+90 Tage) wenn sie einen festen Wohnsitz nachweisen können eine Poupança eröffnet können.
Hi,
"aus Erfahrung" kann ich bestätigen, daß ich, als Ausländer, für die Eröffnung eines Sparkontos bei der CEF lediglich CPF, "Meldebescheinigung", ausländischen Perso. und Heiratsurkunde gebraucht habe. Die haben mir aber ausdrücklich wissen lassen, daß es eine Ausnahme sei.
Eine andere Erfahrung, die ich Anfang des Jahres in SP gemacht habe, war wiederum enttäuschend, als ich beim BB ein Sparkonto eröffnen wollte. Die sagten mir, wegen Geldwäsche und tralala, hätten die in das in der Vergangenheit mit dem Reisepass noch gemacht, jetzt aber ohne RG, oder RNE keine Chance!
Momentan kann ich mit dem „Protokoll“ zur „Permanência ohne weiteres Sparkontos eröffnen, aber definitiv keinen Girokonto, solange ich kein Einkommen nachweisen kann; nicht mal einen Brasilianer kann das.
Hier wurden Links zu Internetseiten gepostet, das eine war für ein sog. E-Konto bei der CEF, was nur Brasilianer im Ausland eröffnen können. Davon abgesehen, habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, daß die Information auf den Internetseiten häufig mit dem Wissenstand des Bankpersonals nicht übereinstimmt. Und was gilt, ist was der „Gerente“ weiß und entscheidet.
Ich hatte neulich einen „Gerente“ bei der CEF, der mir kein Sparkonto eröffnen wollte, weil er der Meinung ist, daß ein Sparkonto definitiv zum Sparen gedacht ist, und nicht um es als Girokonto zu missbrauchen.
Ein anderer bei der HSBC hat uns vorgeschlagen ein Girokonto auf dem Namen meiner bras. Frau zu eröffnen, und ich als 2. Kontoinhaber. Mit der Zeit sollte das dann letztendlich auf mein Namen übergehen; und so hätte ich dann ein Girokonto.
Hier in Brasilien spielt der „jeitinho“ eine große Rolle. Die geben oder machen immer einen „jeitinho“ um das hinzubekommen, wenn die das wollen.
bye