Hatte dieses Email auch erhalten vor einigen Tagen - geht scheinbar gerade in ganz Brasilien rum
Eine
Empfehlung für Brasilien ist, NIE mit dem Bankkonto in den negativen Bereich zu kommen. - - Hatte mal 80R$ überzogen mit dem LIS bei Itau (schon einige Jahre her) und hat mich nach 6 Monaten unterm Strich 236R$ gekostet, dabei sind Gebühren für die "Aktivierung" und "Deaktivierung" des LIS angefallen, etc. etc...
...leider stimmt die Rechnung oben annähernd - eine gute Freundin von mir arbeitet als Gläubiger-Anwältin für die brasilianische Banken und klagt gegen Schuldner - es läuft immer nach dem gleichen System und noch heftiger.
(1) Kunde Kredit gewähren und System aktivieren
(2) hoffen, daß er arbeitslos wird (...oder "nachhelfen")
(3) hoffen, daß er keinen neuen Job findet (....oder "nachhelfen")
dann
(4) Zahlungen werden auf Grund sozialer Situation unregelmäßig gemacht
(5) Zahlungen werden eingestellt
dann
(6) sog. Notsysteme werden von den Banken aktiviert bei ausbleibenden Zahlungen (in der Regel extreme Zinsanhebungen bei Unpünktlichkeit oder Nichtzahlung - steht alles im "Kleingedruckten")
...und nun ist es perfekt (für die Bank !) - ...der Kunde wundert sich, daß die Bank nicht "sauer" wird und ist erst mal "glücklich" weil er denkt, er kommt "glimpflich" davon. - Keine Mahnungen, keine Briefe - In Wirklichkeit steht der Kunde aber schon im Treibsand.
jetzt
(5) Bank "wartet" einfach ca 1.5 Jahre und beobachtet
(6) Bank nimmt professionelle Anwälte und kommt wieder
In der Regel wird dann dem "Kunden" alles weggenommen, was zum "Schuldenausgleich" notwendig ist - ich hatte einen Fall gesehen, wo sich ein Arbeiter 50% des Geldes für ein Auto geliehen hatte und danach arbeitslos wurde....nach 3 Jahren waren es 2 volle Autos, die er hätte zurückzahlen sollen....konnte man kaum glauben !
Aber jeder schaut halt, wo er bleibt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten - auch die Banken
