von dem Biild kann ich mich gar nicht loslösen,
das weckt Erinnerungen.
1992 hatte ich 4 Wochen Zwangsstopp in Fortaleza.
Ich musste auf gestohlene Traveller Schecks warten.
Ich wartete überwiegend an der Beira Mar.
So eine Baracke gehörte einem Schweizer, Bruno.
Ab 10Uhr prüfte der Chef höchstpersönlich, ob das Bier kalt genug war.
Ab 16Uhr war seine Aussprache unverständlich.
Ab 20Uhr krabbelte er wie ein Hündchen um die Tische
Um 22 Uhr setzte in seine bildhübsche Sonja in ein Taxi, ab nach hause.
und das täglich
Die Ober erhöhten ab dieser Stunde ihren Lohn,
Sonja packte eine Flasche Schnaps und ging zur Party.
Bruno überlebte, er lebt seit Jahren wieder in der Schweiz, mit Sonja.
Ähnlich war es bei Paulo, lustig, aber er war gnadenlos zur Leber.
Einmal spät nachts wollte ich noch ein Abschiedströpfchen bei ihm nehmen.
Sein Fusca stand vor der Baracke, sein Kopf hing aus dem Fenster,
scheinbar bewusstlos.
Seine Frau war erfreut mich zu sehen und meinte, sie holt Paulo.
Ich wollte noch verneinen, da schlug sie ihm volle Kanne auf die Glatze.
Der Fusca begann zu wackeln, so zappelte er, orientierte sich kurz
und schon war er auf ein Tröpfchen bei mir.
Paulo gab´s im nächsten Jahr nicht mehr, die Leber streikte,
mit knapp 40 Jahren.
ich höre auf, sonst wird´s ein Buch, aber ich verspreche euch,
es waren tolle Zeiten, wenn auch sehr alkohollastig
