Cuco hat geschrieben:
Wohlgemerkt !!! ...Wenn der Auftraggeber Gelder einbehalten hat und die betreff. Leistung von einem Dritten erbracht wurde kann es zu Ansprüchen des Dritten gegenüber dem Auftraggeber kommen, obwohl die beiden kein direktes Vertragsverhältnis haben...
Kannste ruhig glauben...
Ich glaube es Dir Cuco. Habe ähnliches auch gehört (Arbeitsrecht) und warte nun auf den Paragraphen. Werde Infos hier posten. Aber dennoch zur Verdeutlichung:
a) Bauherr beauftragt Baufirma (z.B. LTDA) über Bau seines Hauses. Fiktive Summe 100K
b) Bauherr zahlt die 100K und freut sich auf sein Haus
c) Baufirma macht mittendrin pleite und wird liquidiert. Zuerst kassiert der Staat (so isses bei uns), dann die Arbeitnehmer (wenn es noch was gibt), dann andere Gläubiger (Quote, falls immer noch was da wäre).
d) Baufirma war richtig Pleite und konnte nicht mal mehr die Arbeiter zahlen
e) Geld vom Bauherrn eh futsch. Logisch. Globales Phänomen

f) Aber nun kommt es: über die futschen 100K hinaus kommen nun die geprellten Arbeiter und wollen Ihre Kohle von Bauherrn und haben zudem noch Chancen, den Prozess zu gewinnen? War es bei dir ganz genau so?
Oder war es so, dass Du einen Teil einbehalten hast. Sagen wir von den vereinbarten 100K nur 60K bezahlt hast und nun eventuell über die 40K haftest? Das könnte ich mit viel, viel Phantasie sogar noch nachvollziehen. Forderungen an eine Konkursfirma müssen auch bei uns bezahlt werden. Dafür sogt der Konkursverwalter, der sich nur um Gläubiger und sein Honorar kümmert.
Wenn einem sowas noch nie passiert ist (ist sicher eine Ausnahme) bedeutet es nicht im Umkehrschluss, dass es das nicht gibt. Wie gesagt kaum zu glauben aber...
... ich kenne einen Gringo. Hat für seine Frau vor ca. 10 Jahren ein kleines Häusle (damals 25K in DM) gekauft. Ist nach DE und hat den Ex-Stecher der Frau (wie blöd muss man denn sein, den Typen sollte ihr kennen

) dort kostenlos wohnen lassen. Hatte ein Herz für die kleinen Tochter des Ex. Dann nach ca. vier Jahren bekam die Schwägerin Probleme (Scheidung) und sollte mit ihren Kids ins Häusle. Großes Geflenne vom Ex-Stecher am Telefon (sério, hat geheult wie ein Schoßhund), ging dann nie raus, Gringo hat über "Freundeskreis-Anwalt(-spfeife)" geklagt, Prozess verloren, Haus weg. Gehört jetzt dem Ex-Stecher, offiziell und ganz legal. Krass aber wahr. Auch kontra-intuitiv, also ich glaube mit der Zeit alles und gar nix mehr.
Cheers
Stefan