Cuco hat geschrieben:
donestebans Fall ist wohl doch etwas anders gelagert
Hüstel, hüstel, das ist
mein Fall (gebe ihn aber gerne ab

).
Grob sieht's so aus:
Leistungen definiert, Abschlagszahlungen vereinbart, 20% der Auftragssumme bei Fertigstellung, Dauer der Arbeiten mit 50 Tagen vereinbart, Vertrag mit Festpreis
Beginn der Arbeiten Anfang März
Auftragnehmer (AN) subkontraktiert mestre (wusste ich anfangs nicht, dachte es wären seine Angestellten), mestre wiederum arbeitet mit 5 Leuten bei mir
Abschlagszahlungen habe ich vertragsgemäß an AN geleistet
AN bezahlte mestre + 5 Leute
Mitte Juni Streik der Bauarbeiter wegen 3 Wochen Lohnrückstand ohne Aussicht auf Zahlung durch AN
Meine Aufforderung an AN, die Fertigstellung zu regeln (sprich die Bauleute zu bezahlen) wird von ihm kommentiert, er habe kein Geld und ich solle die Restrate sofort zahlen
Da absehbar war, dass die noch offenen 20% nicht reichen werden habe ich notgedrungen mit dem mestre direkt verhandelt. Ergebnis, dass ich ihm direkt 35% der ursprünglichen Auftragssumme bis zur Fertigstellung zahle (die 20% Rest + weitere 15%).
AN ist mit der direkten Zahlung der 20% an den mestre einverstanden (von den 15% weiß er nichts).
Der mestre verklagt jetzt den den AN auf Nachzahlung der Löhne (er +5 Personen) für die 3 Wochen sowie auf Nachzahlung diverser Zusatzleistungen (13., FGTS, Urlaubsgeld) über einen Zeitraum von insgesamt 8 Monaten, er hatte vor mir schon weitere Projekte für den AN erledigt.
Nach seinen ersten beiden Terminen bei Gericht sieht es jetzt für mich so aus, dass der AN einen auf totale Pleite macht und ich für den Zeitraum Anfang März bis Mitte Juni die Forderungen des mestre begleichen soll.
Bevor jetzt wieder ein ganz Schlauer daherkommt: Ich könnte mich selber in den A.sch beißen.
Hauptproblem war meine häufige Abwesenheit (fehlende täglich Kontrolle + Tritte in die entsprechenden Hintern) und der Zwang zum Einzug in's neue Haus, da ich meinen ursprünglich bis Ende Mai laufenden Mietvertrag der alten Wohnung nur mit Mühe und Not habe um 1,5 Monate verlängern können.
Naja, so besch...eiden wie's auch gelaufen ist, mittlerweile lässt der Ärger nach und wir fühlen uns in der neuen Behausung wohl
