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Condor




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 Betreff des Beitrags: Re: Bauen lassen in Brasilien
BeitragVerfasst: 23 Jan 2008 22:31 
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Registriert: 15 Nov 2007 19:39
Beiträge: 607
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Bahiasol hat geschrieben:
... Am Anfang war es als Frau schwer ...
Hallo Alessandra. Jetzt realisiere ich erst, dass Du eine Frau bist. Schade, dass Du nicht bei Recife wohnst. Wenn es irgendwie geht, dann suche ich mir Frauen als Geschäftspartner. Habe ausnahmslos bessere Erfahrungen gemacht. Habe eine Architektin, eine "Despachantin" und Anwältin. Eine Bauleiterin habe ich leider nicht gefunden. Ich habe das Gefühl, dass Männer eher den "Gringo-Aufschlag" einfordern wollen. Frauen sind generell korrekter. Übrigens funktioniert es in anderem Zusammenhang genau umgekehrt. Beim Check-In mit Übergepäck suche ich mir immer einen Mann. Frauen lassen da nicht mit sich reden und die Männer drücken kumpelhaft eher ein Auge zu ;-) Alles selbstverständlich grob verallgemeinert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bauen lassen in Brasilien
BeitragVerfasst: 23 Jan 2008 23:00 
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Registriert: 19 Jan 2007 00:34
Beiträge: 115
Wohnort: Salvador
Ja das kenne ich. Ich meide Frauenärztinnen, aber beim Amt suche ich mir einen männlichen Beamten und mach auf völlig hilflos. Bin ja beruflich ständig auf Ämtern unterwegs.
Wenn ich für einen*Gringo* baue, weiß es das Team nicht. Ich sage immer für einen Brasilianer, der in bla, bla....wohnt. Wenn der sogenannte*Gringo*(ich mag dieses Wort nicht, aber es verdeutlicht die Geldgier mancher Gesellen)sein im Bau befindliches Haus besichtigt, sage ich immer, es ist ein neuer eventueller Kunde. Wie wird bei Dir der Bau betreut? Durch Dich? Gaaaanz zu Anfangs, hatte ich einen befreundeten Architekten, aber was der betreute, konnte ich schnell selber. Der kam zu spät und manches mußte dann wieder geändert werden. Ich lernte aus seinen Fehlern und Du weiß ja mit der Zeit wird alles Routine. Ja, wohnst leider nicht um die Ecke. Kannst ja expandieren :lol: In welcher Größe baust Du? Jeder stößt auf seine Grenzen, bei mir wäre es eine Posadada oder 2-3 Häuser gleichzeitig. Mehr geht bei mir nicht.
Alessandra



Helfe in Salvador beim umschreiben von Fuehrerschein,Fahrzeugkauf und Detran(KFZ-Meldestelle),Fahrzeugmiete,CPF,Vermittlung von Miethaeusern-Wohnungen oder Kauf- Abwicklung,Zollabwicklung am Hafen,Ausfluege nach Euren Wuenschen.Flughafentransfer und mehr


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 Betreff des Beitrags: Re: Bauen lassen in Brasilien
BeitragVerfasst: 24 Jan 2008 14:35 
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Registriert: 28 Nov 2004 20:10
Beiträge: 182
Wohnort: Ostfildern
Hi Bahihasol,

...finde Deine Vorgehensweise für die Durchführung kleinerer Wohnprojekte auch recht praktikabel...

Wenn ich das richtig verstehe, hast Du Dir das alles mehr oder weniger selbst beigebracht...oder hast Du eine Ausbildung als arquiteta, engenheira civil oder einen curso tecnico ???

Wenn Du keinen dieser Berufe erlernt hast, darf ich Dich dann fragen, ob Du für Deine Bautätigkeit eine Firma eröffnet hast und wenn was für eine ??? ...

...in Deutschland gibt´s z.B. Firmen für "Baubegleitung" ...in Brasilien nennt man solche Leute, glaub´ ich, encarregado de obras, oder ???

Im Baubereich gibt´s es ja sehr viele Möglichkeiten Fehler zu machen...Hast Du dafür eine Versicherung ???

Oder geht im Norden sowieso alles drunter und drüber ??? :lol:

:?:

Cuco


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 Betreff des Beitrags: Re: Bauen lassen in Brasilien
BeitragVerfasst: 24 Jan 2008 18:28 
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Registriert: 12 Nov 2006 17:08
Beiträge: 617
Wohnort: Fortaleza/CE/Brasil
Cuco hat geschrieben:
Hi Bahihasol,

...finde Deine Vorgehensweise für die Durchführung kleinerer Wohnprojekte auch recht praktikabel...

Wenn ich das richtig verstehe, hast Du Dir das alles mehr oder weniger selbst beigebracht...oder hast Du eine Ausbildung als arquiteta, engenheira civil oder einen curso tecnico ???

Wenn Du keinen dieser Berufe erlernt hast, darf ich Dich dann fragen, ob Du für Deine Bautätigkeit eine Firma eröffnet hast und wenn was für eine ??? ...

...in Deutschland gibt´s z.B. Firmen für "Baubegleitung" ...in Brasilien nennt man solche Leute, glaub´ ich, encarregado de obras, oder ???

Im Baubereich gibt´s es ja sehr viele Möglichkeiten Fehler zu machen...Hast Du dafür eine Versicherung ???

Oder geht im Norden sowieso alles drunter und drüber ??? :lol:

:?:

Cuco



Hallo Cuco

Alessandra wohnt im Nordosten. Der Norden Brasilien ist noch ein paar Tausend Kilometer entfernt von Salvador. (Ca. 3.500 - 4.000 km,da fängt der Norden an.....) :lol:

Abraço

James



Leben oder sich geschaeftlich betätigen in Fortaleza
oder Ceará ? WIR HABEN IMMER NEUE UND SERIOESE ANGEBOTE !

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 Betreff des Beitrags: Re: Bauen lassen in Brasilien
BeitragVerfasst: 24 Jan 2008 19:54 
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Registriert: 18 Sep 2007 20:05
Beiträge: 165
007 hat geschrieben:
Cuco hat geschrieben:


Oder geht im Norden sowieso alles drunter und drüber ??? :lol:

:?:

Cuco



Hallo Cuco

Alessandra wohnt im Nordosten. Der Norden Brasilien ist noch ein paar Tausend Kilometer entfernt von Salvador. (Ca. 3.500 - 4.000 km,da fängt der Norden an.....) :lol:

Abraço

James


hallo james
vielen dank für deine grossartige hilfe für uns blutige brasilienlaien,schön dass du wieder einmal das vorgegebene thema(bauen lassen in brasilien) wie die faust aufs auge getroffen hast,parabens =D>
abracissimo


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 Betreff des Beitrags: Re: Bauen lassen in Brasilien
BeitragVerfasst: 24 Jan 2008 20:18 
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Registriert: 15 Nov 2007 19:39
Beiträge: 607
Wohnort: Stuttgart 7/12 Recife 5/12
Bahiasol hat geschrieben:
... Wie wird bei Dir der Bau betreut? Durch Dich? ...
Ja, zusammen mit meiner Architektin. Die ist bisher sehr nett und hilft mir auch auf den Ämtern. Sie macht bisher wesentlich mehr, als wir vertraglich festgelegt haben. Ich habe noch einen Bauleiter, der für die Arbeiten zuständig ist. Material kaufe größtenteils ich selber bzw. lasse den Bauleiter etwas kaufen, wenn sein Preis stimmt.

Wir haben bisher nur ein paar vorbereitende Dinge gemacht. Einzäunung, Baubaracke, Brunnen, Strom. Jetzt ist eine kleine Pause, weil ich noch mit der Baugenehmigung "kämpfe". Zieht sich (erwartungsgemäß ;-)) länger als geplant.

Nächste Woche mache ich einen Vertrag mit dem Bauleiter wo jeder Schritt ganz genau festgelegt wird. Die Arbeit wird dann wohl noch irgendwo pauschal besteuert (treffe nächste Woche nochmals den Anwalt) und dann ist alles offiziell. So habe ich den bestmöglichen Schutz gegenüber späteren Forderungen der Arbeiter. Kann man aber nicht ganz ausschließen und ich habe Nachforderungen bereits einkalkuliert. Der Anwalt kostet nochmals 1.000,00 Reais extra. Das lohnt sich, finde ich.
Bahiasol hat geschrieben:
... In welcher Größe baust Du? Jeder stößt auf seine Grenzen, bei mir wäre es eine Posadada oder 2-3 Häuser gleichzeitig. Mehr geht bei mir nicht. ...
Ich habe zwei Phasen. Das Projekt ist eine Pousada mit 5 kleinen Bungalows (Schlafzimmer, "Wohnzimmer", Terasse) und einem zweistöckigen Gebäude mit 8 Zimmern. Ales zusammen also 13 Wohneinheiten. In der Phase 1 lasse ich das Gesamtprojekt bis zum Fundament fertig stellen (Wasser, Abwasser, Mauer, Strom, Fundamente), baue aber nur zwei kleine Bungalows drauf. Wenn alles gut läuft und ich meine letzten Haare noch auf dem Kopf habe und noch Geld auf dem Konto, dann baue ich ein Jahr später den Rest. Sonst belasse ich es bei dem Stand, lege einen schönen, tropischen Garten an und wohne in meinen zwei Bungalows. Just for Fun eben. Ohne kommerzielle Interessen.

Da mir das gesamte Projekt zu unüberschaubar ist (habe Null Erfahrung), habe ich das so beschlossen. Ich will erst Erfahrungen sammeln und erst mal nur wenig Geld in den Sand setzten. Dann entscheiden, ob ich mir den Rest zutraue.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bauen lassen in Brasilien
BeitragVerfasst: 25 Jan 2008 13:08 
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Cuco. Du bist lustig. Ob ich eine Baufirma habe...Wer hat hier eine Baufirma? Gibts hier nicht. Ausbildung Buchhaltung, Bauzeichnerin und 15 Jahr Berufserfahrung im Bau. Freie Mitarbeiter nach Bedarf und haften tue ich 2 Jahre auf Baumängel. Arbeite mit einem Architekten zusammen. Im Norden mag alles drunter und drüber gehen, hier im Nord-Osten insbesondere bei mir nicht. Eine Versicherung für Fehler brauche ich nicht, ich habe noch keine Fehler gemacht.
Lieber Gruß
Alessandra



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 Betreff des Beitrags: Re: Bauen lassen in Brasilien
BeitragVerfasst: 25 Jan 2008 21:24 
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Beiträge: 115
Wohnort: Salvador
Donesteban: Hab mit Erstaunen Dein Schreiben gelesen. Was verstehst Du bei Deinen Arbeitern um Nachforderungen und für was? Dann Pauschalversteuerungen..., wenn man das Team nicht kennt, sind Verträge zum Teil sehr sinnvoll. Ich gestalte meine Verträge über Bezahlung folgendermassen. z.B
Ich Jose Souza bin freier und selbständiger Arbeiter. Ich bin darauf hingewiesen, daß ich meine Einkünfte steuerpflichtig sind. Bauleiter Alan Fonseca beauftragt mich zur Mitwirkung der Erstellung einer Grundstücksmauer. Meine Beschäftigungsdauer ist eine Woche. Ich bin darauf hingewiesen worden Arbeitsschuhe, Schutzbrille zu tragen, des weiteren habe ich eine Einweisung zur Unfallverhütung teilgenommen. Misachtungen die mir oder 3. einen körperlichen Schaden zufügen, hafte ich alleine.
Der Bauleiter taucht im Vertrag auf, nie meiner. Ich hab nur mit dem Bauleiter einen Vertrag. Die Arbeiter aber einen mit dem Bauleiter und nie mit mir. Erspart wirklich viel Ärger. Das hat auch den Vorteil wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt, ich bin aussen vor. Ich sag dann, geh zu Deinem Chef wenn es wirklicher Käse ist. Bei wichtigen Anliegen höre ich natürlich den Arbeiter an. Oder wenn es um Urlaub, Vorschuß, ...geht, dafür gibts den Bauleiter. Ich habe noch nie etwas mit einem Anwalt gemacht. Schreibe in den Arbeitsverträgen wie oben erwähnt, meine Beschäftigungsdauer ist eine Woche. In der neuen Woche gibt es einen neuen Vertrag, wieder über eine Woche. Der alte Vertrag ist zurück zu bringen. Wie will Dich jemand über den Tisch ziehen der *nur eine Woche* bei Dir gearbeitet hat. Klingt hart, ist aber reiner Selbstschutz. Ihre Bezahlung bekommen sie ja.
Nun Du schreibst, den Rest zutrauen. Nun der Rest ist im eigentlichen Sinne nur noch eine Kleinigkeit, die meiste Arbeit ist ja schon getan. Und warum baust Du dann so groß wenn Du kein Komerzielles Interesse hast...ich würde dann schon versuchen ab und an oder auch mehr Mieter zu bekommen. Warum denn nicht?
Vielleicht kommst Du damit Finanziell gut durch und macht bestimmt auch spaß. Nur die Gegend die Du mir geschrieben hast, ist etwas vom Schuß...mußte das sein?
Lieber Gruß
Alessandra



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 Betreff des Beitrags: Re: Bauen lassen in Brasilien
BeitragVerfasst: 25 Jan 2008 22:36 
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Registriert: 18 Sep 2007 20:05
Beiträge: 165
Bahiasol hat geschrieben:
Donesteban: Hab mit Erstaunen Dein Schreiben gelesen. Was verstehst Du bei Deinen Arbeitern um Nachforderungen und für was? Dann Pauschalversteuerungen..., wenn man das Team nicht kennt, sind Verträge zum Teil sehr sinnvoll. Ich gestalte meine Verträge über Bezahlung folgendermassen. z.B
Ich Jose Souza bin freier und selbständiger Arbeiter. Ich bin darauf hingewiesen, daß ich meine Einkünfte steuerpflichtig sind. Bauleiter Alan Fonseca beauftragt mich zur Mitwirkung der Erstellung einer Grundstücksmauer. Meine Beschäftigungsdauer ist eine Woche. Ich bin darauf hingewiesen worden Arbeitsschuhe, Schutzbrille zu tragen, des weiteren habe ich eine Einweisung zur Unfallverhütung teilgenommen. Misachtungen die mir oder 3. einen körperlichen Schaden zufügen, hafte ich alleine.
Der Bauleiter taucht im Vertrag auf, nie meiner. Ich hab nur mit dem Bauleiter einen Vertrag. Die Arbeiter aber einen mit dem Bauleiter und nie mit mir. Erspart wirklich viel Ärger. Das hat auch den Vorteil wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt, ich bin aussen vor. Ich sag dann, geh zu Deinem Chef wenn es wirklicher Käse ist. Bei wichtigen Anliegen höre ich natürlich den Arbeiter an. Oder wenn es um Urlaub, Vorschuß, ...geht, dafür gibts den Bauleiter. Ich habe noch nie etwas mit einem Anwalt gemacht. Schreibe in den Arbeitsverträgen wie oben erwähnt, meine Beschäftigungsdauer ist eine Woche. In der neuen Woche gibt es einen neuen Vertrag, wieder über eine Woche. Der alte Vertrag ist zurück zu bringen. Wie will Dich jemand über den Tisch ziehen der *nur eine Woche* bei Dir gearbeitet hat. Klingt hart, ist aber reiner Selbstschutz. Ihre Bezahlung bekommen sie ja.
Nun Du schreibst, den Rest zutrauen. Nun der Rest ist im eigentlichen Sinne nur noch eine Kleinigkeit, die meiste Arbeit ist ja schon getan. Und warum baust Du dann so groß wenn Du kein Komerzielles Interesse hast...ich würde dann schon versuchen ab und an oder auch mehr Mieter zu bekommen. Warum denn nicht?
Vielleicht kommst Du damit Finanziell gut durch und macht bestimmt auch spaß. Nur die Gegend die Du mir geschrieben hast, ist etwas vom Schuß...mußte das sein?
Lieber Gruß
Alessandra


kurze frage:hat dich schon einmal ein arbeiter am arbeitsgericht verklagt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bauen lassen in Brasilien
BeitragVerfasst: 26 Jan 2008 01:05 
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Registriert: 25 Jan 2008 04:01
Beiträge: 3
mich würde auch interessieren, was du bei einer klage machst, wenn sämtliche bauarbeiter bestätigen, daß sie schon länger als eine woche bei dir gearbeitet haben


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