Toni hat geschrieben:
Hört bitte auf, in deutschen Bauverordnungen zu blättern, wenn Ihr in Brasilien bauen wollt !
Das bringt gar nichts.
Sind halt 2 Welten. So pingelig wie in Deutschland dĂĽrfte es wohl nirgendwo sein.....
Bravo. Das ist richtig. In Brasilien baut man keine Häuser, die 50 Jahre halten müssen. Trotzdem sind die Tipps in diesem Beitrag (Erdung, Feuchtigkeit, Sozialabgaben, usw.) für alle, die nicht in zwei Jahren schimmlige Wände wollen sehr nützlich. Wer es sich leisten kann, der sollte das investieren. Ist allemal billiger, als alle zwei Jahre die Hütte neu zu streichen. Aber viele Brasilianer denken eben beim Bau nicht so weit und da liegt ein grosser Vorteil für Unternehmen, die die Qualität ihrer Arbeit hervorheben wollen.
Erdung und FI-Schutzschalter sind in den meisten Bundestaaten zumindest fĂĽr Dusche, KĂĽhlschrank und Waschmaschine bei Neubauten heute bereits vorgeschrieben.
In punkto Sozialabgaben für Eigenleistung entscheidet schlussendlich die prefeitura. Den oben erwähnten Schwager würde ich nicht erwähnen.
Beim Bau auch darauf achten, dass weder am Zement, noch am Eisen gespart wird. Mängel, die später repariert werden müssen kommen immer wesentlich teurer.
Für die Optik und einen besseren Verkaufspreis der Immobilie spielen solch banalen Dinge wie laje (Decke), telha (Dachziegel anstatt Brasilitplatten), ein Sicherungskasten eine schöne churrasqueria im quintal eine wichtige Rolle. Den grössten Anteil am Wert einer Immobilie hat jedoch immer die Lage....
Und als goldene Regel zum Thema "Bauen lassen in Brasilien" gilt: Tägliche Kontrolle und Besprechung...