007 hat geschrieben:
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Möchte gerne wissen von Dir, wer Dir das vorgeschrieben hat ???[.............] Hatte in meinem Bekanntenkreis schon einige Todesfälle. Nach der Kremierung wurde dann die Asche ganz normal im Gepäck mit nach Europa mitgenommen und dann (natürlich mit der übersetzten und beglaubigten "Atestado de Obito") auf verschiedenen Friedhöfen beigesetzt mit dem dortigen Segen den ensprechenden Behörden. Die Urnen wurden erst in D und CH gekauft
abraço
James
Oi James,
ist wohl klar, dass mir das niemand so einfach erzaehlt hat, sondern das Ganze wurde von meiner brasilianischen Sekretaerin, ausgebildet in Verwaltungsrecht, nach Ruecksprache mit der Policial Federal, der Mordkommision der Policia Civil (obwohl das ein normaler Krankenhaus-Todesfall war sind die bei Auslaendern fuer die Ausfuhr der Leiche zustaendig), der Zollbehoerde in Belo Horizonte und der Varig/Lufthansa so gemacht. Man kann die Asche eben nicht als Koffer aufgeben sondern muss sie, begleitet von 5 Dokumenten bei der Varig in Belo Horizonte und in Sao Paulo beim Schalter der Lufthansa neu als Handgepaeck mit einchecken. Die haben die Unterlagen sogar geprueft.
Der Zoll in Frankfurt war ein wenig ueberfordert, als ich den Urnenkoffer mit den Begleitpapieren im roten Kanal anmelden wollte, nach einem kurzen Telefonat wurde erklaert, dass es keine Hindernisse fuer die Einfuhr, aber auch keinen Stempel gab.
Die Friedhofsbehoerde war wiederum ueberrascht, als ich mit der Urne ankam, weil in D die Urne immer in offizieller Hand bleibt und man das Ding nie in die eigene Hand bekommt.
Ich haette die Urne natuerlich auch als Frachtgut (oder auch den kompletten Corpus im Spezialsarg) nach D verbringen koennen, aber das haette erheblich mehr gekostet.
Insofern fand ich die Loesung mit dem Handgepaeck nicht so schlecht.
Manfred