Beinahe entfuehrt!

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Beinahe entfuehrt!

Beitragvon supergringo » Do 20. Mai 2010, 15:57

Der Titel ist etwas reisserisch.

Vielleicht muss man noch ein Fragezeichen hinten ansetzten: Beinahe entfuehrt!?

Gestern bin ich am GIG in Rio angekommen. Wenn ich ein Taxi nehme, wechsle ich das Stockwerk, das habe ich mr bei allen groesseren Flughaefen so angewoehnt, weil die Taxifahrer immer froh sind, wenn sie gleich wieder einen Fahrgast mitnehmen koennen. Das drueckt den Preis. Letztens bin ich fuer 50 Reais nach Barra gefahren worden, und zwar ziemlich weit raus, zur Praia. Ein Schnaeepchen.

Diesmal warteten zwar ein paar Taxifahrer, aber niemand kam gerade mit Passagieren an. So lief ich ein Stueckchen an den Taxis vorbei. Einer steht in der zweiten Reise und faehrt langsam am, als ich ihm entgegen komme. Ich gebe ihm ein Zeichen und er haelt. Ich denke schon im ersten Moment, dass dies ein Fehler war. Der Typ hat eine Verbrechervisage und ist ein Schrank. Seine Oberme sind fast doppelt so kraeftig, wie meine, und natuerlich sind sie taetowiert. Meinen 24 kg Koffer hebt er wie ein Damenhandtaeschchen in den Kofferraum. Viele andere Taxifahrer scheinen sich dabei eher einen Bruch zu holen. Meine Reisetasche kommt auf die Ruecksitzbank.

Kurz bevor er Gas gibt, bitte ich ihn, mit seinem Handy telefonieren zu duerfen. "Oh, das tut mir leid, es ist gerade vorhin kaputt gegangen ..." Ein Taxifahrer, dessen Mobilfunktelefon nicht funktioniert? Die meisten Profis haben sowieso zwei. Ich sage ihm, dass es mir ebenfalls Leid tue, und ich aussteigen moechte, der Anruf ist wichtig, weil ich weiss nicht genau, wohin ich muss. "Kein Problem, das kriegen wir schon hin." - "Nein, sage ich, ich muss anrufen." Er will mich nochmal besaenftigen, kriegt mich fast rum, obwohl es keinen Sinn macht. Er schaltet erst das Taxameter auf meinen Hinweis an. Ich schaue mich im Wagen um und mir wird langsam unwohl. Es ist echt abgewichst, irgendwie kommt es mir wie en Fake vor. Ich will die Tuer oeffnen, doch sie klemmt. Fensteroeffner finde ich icht. Die gibt es nur auf der Fahrerseite. Er oeffnet mein Fenster und fragt mich nebenbei, wohin ich wolle. "Ah, in die Mangeira", stellt er fest. Wenn man das liest, scheint das vielleicht normal, aber wie er das sagte, war auffaellig, seltsam, mehr wie ein Selbstgespraech. Obwohl ich ihm deutlich sage, dass ich jezt sofort aussteigen moechte, nimmt er die Abfahrt in Richtung Autobahn. An dieser Stelle ist meine letzte Chance, auszusteigen, danach kommt nur noch Strasse ud Favela. Ich entdecke im Seitenfach eine massive Kneifzange und schnappe sie mir. Dann haelt er endlich an. Weil er relativ abgelenkt war und langsam fuhr, hat sich hinter uns ein kleiner Stau gebildet, und somit gibt es Zeugen. Er greift zum Tuergriff auf der Beifahrerseite, ich die Kneifzange drohend in der Hand. Er fummelt ein bisschen, dann geht sie auf. Ich bin noch unter Strom, weil mein Gepaeck noch entladen werden muss, auch die hintere Tuer ist nur mit laengerem Zuppel zu oeffnen, ich habe den Trick aber nicht drauf. Er fordert mcih auf, das Werkeug an seinen Platz zurueck zu legen, was ich mache, sobald mein Gepaeck auf der Strasse steht.

Ich laufe ein paar Meter zurueck und steige das dritte Taxi in der Schlange. Dessen Fahrer ist schmaechtig, traegt eine Brille, sieht einigermassen serioes aus. Bei ihm habe ich nur die Befuerchtung, dass er mich nicht in den Morro hinein faehrt. Aber alles klappt ohne Probleme.

Mein vorheriger "Taxifahrer" parkt immer noch am Seitenrand, als wir los fahren.

Natuerlich erzaehle ich dem "Ersatzmann" die Geschichte. "Sehr unserioes und ziemlich seltsam", meint er darauf.

Ich glaube, dass man sich auf seine eigenen Instikte verlassen kann und sollte. Der Typ war mehr als merkwuerdig. Vielleicht gibt es keine Definition fuer einen typischen Taxifahrer aus Brasilien oder Rio de Janeiro. Der Typ war aber auf alle Falle en untypischer "Kollege".
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Re: Beinahe entfuehrt!

Beitragvon Timao » Do 20. Mai 2010, 17:21

supergringo hat geschrieben:Der Titel ist etwas reisserisch.

Vielleicht muss man noch ein Fragezeichen hinten ansetzten: Beinahe entfuehrt!?

Gestern bin ich am GIG in Rio angekommen. Wenn ich ein Taxi nehme, wechsle ich das Stockwerk, das habe ich mr bei allen groesseren Flughaefen so angewoehnt, weil die Taxifahrer immer froh sind, wenn sie gleich wieder einen Fahrgast mitnehmen koennen. Das drueckt den Preis. Letztens bin ich fuer 50 Reais nach Barra gefahren worden, und zwar ziemlich weit raus, zur Praia. Ein Schnaeepchen.

Diesmal warteten zwar ein paar Taxifahrer, aber niemand kam gerade mit Passagieren an. So lief ich ein Stueckchen an den Taxis vorbei. Einer steht in der zweiten Reise und faehrt langsam am, als ich ihm entgegen komme. Ich gebe ihm ein Zeichen und er haelt. Ich denke schon im ersten Moment, dass dies ein Fehler war. Der Typ hat eine Verbrechervisage und ist ein Schrank. Seine Oberme sind fast doppelt so kraeftig, wie meine, und natuerlich sind sie taetowiert. Meinen 24 kg Koffer hebt er wie ein Damenhandtaeschchen in den Kofferraum. Viele andere Taxifahrer scheinen sich dabei eher einen Bruch zu holen. Meine Reisetasche kommt auf die Ruecksitzbank.

Kurz bevor er Gas gibt, bitte ich ihn, mit seinem Handy telefonieren zu duerfen. "Oh, das tut mir leid, es ist gerade vorhin kaputt gegangen ..." Ein Taxifahrer, dessen Mobilfunktelefon nicht funktioniert? Die meisten Profis haben sowieso zwei. Ich sage ihm, dass es mir ebenfalls Leid tue, und ich aussteigen moechte, der Anruf ist wichtig, weil ich weiss nicht genau, wohin ich muss. "Kein Problem, das kriegen wir schon hin." - "Nein, sage ich, ich muss anrufen." Er will mich nochmal besaenftigen, kriegt mich fast rum, obwohl es keinen Sinn macht. Er schaltet erst das Taxameter auf meinen Hinweis an. Ich schaue mich im Wagen um und mir wird langsam unwohl. Es ist echt abgewichst, irgendwie kommt es mir wie en Fake vor. Ich will die Tuer oeffnen, doch sie klemmt. Fensteroeffner finde ich icht. Die gibt es nur auf der Fahrerseite. Er oeffnet mein Fenster und fragt mich nebenbei, wohin ich wolle. "Ah, in die Mangeira", stellt er fest. Wenn man das liest, scheint das vielleicht normal, aber wie er das sagte, war auffaellig, seltsam, mehr wie ein Selbstgespraech. Obwohl ich ihm deutlich sage, dass ich jezt sofort aussteigen moechte, nimmt er die Abfahrt in Richtung Autobahn. An dieser Stelle ist meine letzte Chance, auszusteigen, danach kommt nur noch Strasse ud Favela. Ich entdecke im Seitenfach eine massive Kneifzange und schnappe sie mir. Dann haelt er endlich an. Weil er relativ abgelenkt war und langsam fuhr, hat sich hinter uns ein kleiner Stau gebildet, und somit gibt es Zeugen. Er greift zum Tuergriff auf der Beifahrerseite, ich die Kneifzange drohend in der Hand. Er fummelt ein bisschen, dann geht sie auf. Ich bin noch unter Strom, weil mein Gepaeck noch entladen werden muss, auch die hintere Tuer ist nur mit laengerem Zuppel zu oeffnen, ich habe den Trick aber nicht drauf. Er fordert mcih auf, das Werkeug an seinen Platz zurueck zu legen, was ich mache, sobald mein Gepaeck auf der Strasse steht.

Ich laufe ein paar Meter zurueck und steige das dritte Taxi in der Schlange. Dessen Fahrer ist schmaechtig, traegt eine Brille, sieht einigermassen serioes aus. Bei ihm habe ich nur die Befuerchtung, dass er mich nicht in den Morro hinein faehrt. Aber alles klappt ohne Probleme.

Mein vorheriger "Taxifahrer" parkt immer noch am Seitenrand, als wir los fahren.

Natuerlich erzaehle ich dem "Ersatzmann" die Geschichte. "Sehr unserioes und ziemlich seltsam", meint er darauf.

Ich glaube, dass man sich auf seine eigenen Instikte verlassen kann und sollte. Der Typ war mehr als merkwuerdig. Vielleicht gibt es keine Definition fuer einen typischen Taxifahrer aus Brasilien oder Rio de Janeiro. Der Typ war aber auf alle Falle en untypischer "Kollege".


ich denke es ist immer sehr gut solche Geschichten hier reinzuposten damit wir davon lernen koennen um solche Situationen moeglichst vorzubeugen. Ich habe ein Congonhas aehnliche Erfahrung gemacht (war zu faul an der lange Taxiwarteschlange zu stehen und akeztierte die sogennanten Ankufts Taxis die unbuerokratisch von Schleppern angeboten werden - vorschicht ist hier angesagt. Typen ohne Lizend die komische Fragen stellen..) und nehme nun ob in Sao , Rio (welcher Flughafen auch immer) nur prepaid taxis...
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Re: Beinahe entfuehrt!

Beitragvon Campinense » Do 20. Mai 2010, 18:21

Oi SG,

zuerst einmal: Ein Glück, daß die Sache nicht schlimmer ausgegangen ist!

Schon beim Lesen war mir mulmig, wie war Dir dann erst "live" zumute? Auch ich habe bisher immer die wilden Taxis gewählt und dabei zum Glück noch keine ähnlichen Erfahrungen machen müssen.

Stimme Timao zu, solche Erlebnisse sollte jeder hier posten - wir können ALLE nur lernen!

Wie brenzlich es war, zeigen nochmal diese Zeilen:

Ich sage ihm, dass ... ich aussteigen moechte, der Anruf ist wichtig, weil ich weiss nicht genau, wohin ich muss. "Kein Problem, das kriegen wir schon hin." ... Er will mich nochmal besaenftigen


Ich will die Tuer oeffnen, doch sie klemmt. Fensteroeffner finde ich icht. Die gibt es nur auf der Fahrerseite.


Obwohl ich ihm deutlich sage, dass ich jezt sofort aussteigen moechte, nimmt er die Abfahrt in Richtung Autobahn


Trotzdem Welcome Back in der Cidade Maravilhosa! Gönne Dir einige kalte cervejas und vielleicht einen Besuch im Lúomo oder 4x4 zur Ablenkung :mrgreen:

Abraço Campinense
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Re: Beinahe entfuehrt!

Beitragvon tinto » Do 20. Mai 2010, 18:38

Ich hatte auch mal so einen bulligen Taxista auf der Fahrt von Pelorinho nach Itapoa. Eigentlich wollte ich den gar nicht nehmen, so grobschlächtig sah er aus. so stieg ich ins zweite Taxi, doch der verwies mich an den ersten. Der würde sonst Ärger machen. Schöne !&@*$#!.

Der Bulle ließ mich auch nicht raus, als mir seine Fahrweise nicht gefiel. Mit einer Fernbedienung gingen alle Knöpfe runter. Er redete nicht mit mir, beantwortete keine Frage zur Wegstrecke, Reisedauer oder dem Wetter, nur der Preis war vorher ausgehandelt, das Taximeter aus. Stattdessen zückte er sein Handy und faltete seine Frau oder Freundin zusammen. Die wollte wohl weggehen, er kündigte an, dass er gleich nach Hause käme und dann wollte er sein Essen haben. Das beruhigte mich. Entweder so ode sie wisse schon, dass sie ihn kenne, oder?

Dabei drängelte die Autos weg, hatte offensichtlich auch keine Bange vor größeren Bussen, denen er salopp die Vorfahrt nahm. Und als Highlight seiner aufkeimenden Agrression fuhr er am Stau durch die Baustelle durch, einige Bauarbeiter mussten zur Seite springen und von den Plastik-Hütchen, die sie aufgestellt hatten, stieß er mit den Reifen nicht weniger als 10 zur Seite, wenigstens drei verkeilten sich unter dem Fahrzeug und zerplatzen, als er kurz vor der Baumaschine auf den Bürgersteig wechselte, um die letzten 10 Meter dort zu fahren. 15 Minuten später waren wir am Ziel, Hand auf Geld rein, und die Türen gingen wieder auf. Kein Wort von wegen Tschüss oder sowas. Trinkgeld gabs nicht und ich war irgendwie erleichtert, dass nix schlimmeres passiert ist.

Fazit: So sind sie manchmal. Ich bin drin sitzen geblieben, weil ich ihn nicht weiter provozieren wollte. Eine Entführung wars eher nicht. Die wird wohl eher auch nicht ohne Komplizen durchgeführt.
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Schöne Grüße,
tinto
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Re: Beinahe entfuehrt!

Beitragvon Timao » Do 20. Mai 2010, 19:22

tinto hat geschrieben:Ich hatte auch mal so einen bulligen Taxista auf der Fahrt von Pelorinho nach Itapoa. Eigentlich wollte ich den gar nicht nehmen, so grobschlächtig sah er aus. so stieg ich ins zweite Taxi, doch der verwies mich an den ersten. Der würde sonst Ärger machen. Schöne !&@*$#!.

Der Bulle ließ mich auch nicht raus, als mir seine Fahrweise nicht gefiel. Mit einer Fernbedienung gingen alle Knöpfe runter. Er redete nicht mit mir, beantwortete keine Frage zur Wegstrecke, Reisedauer oder dem Wetter, nur der Preis war vorher ausgehandelt, das Taximeter aus. Stattdessen zückte er sein Handy und faltete seine Frau oder Freundin zusammen. Die wollte wohl weggehen, er kündigte an, dass er gleich nach Hause käme und dann wollte er sein Essen haben. Das beruhigte mich. Entweder so ode sie wisse schon, dass sie ihn kenne, oder?

Dabei drängelte die Autos weg, hatte offensichtlich auch keine Bange vor größeren Bussen, denen er salopp die Vorfahrt nahm. Und als Highlight seiner aufkeimenden Agrression fuhr er am Stau durch die Baustelle durch, einige Bauarbeiter mussten zur Seite springen und von den Plastik-Hütchen, die sie aufgestellt hatten, stieß er mit den Reifen nicht weniger als 10 zur Seite, wenigstens drei verkeilten sich unter dem Fahrzeug und zerplatzen, als er kurz vor der Baumaschine auf den Bürgersteig wechselte, um die letzten 10 Meter dort zu fahren. 15 Minuten später waren wir am Ziel, Hand auf Geld rein, und die Türen gingen wieder auf. Kein Wort von wegen Tschüss oder sowas. Trinkgeld gabs nicht und ich war irgendwie erleichtert, dass nix schlimmeres passiert ist.

Fazit: So sind sie manchmal. Ich bin drin sitzen geblieben, weil ich ihn nicht weiter provozieren wollte. Eine Entführung wars eher nicht. Die wird wohl eher auch nicht ohne Komplizen durchgeführt.


Tja so ist das.Ich hatte auch mal ein Erlebniss in Macapa (das ich ja so liebe) allerdings mit einer privat Person die mir doch Frauen vorstellen wollen (ich war schon recht angetrunken und hab alles nur mit der rosarotenbrille gesehen und mit Schwanz gedacht), ich bin mehr oder weniger aus dem privaten Taxi rausgesprungen. Das Gefuehl im Taxi zu sitzten und zu wissen du bist in der !&@*$#! und kannst nicht raus ist furchbar - bin sehr vorsichtig geworden.
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Re: Beinahe entfuehrt!

Beitragvon tja » Do 20. Mai 2010, 22:20

tja, drum ists auch täglich in den schlagzeilen wie die bösen, bösen taxifahrer unschuldige urlauber und geschäftsleute usw. ausrauben und niedermachen oder wars umgekehrt oder wie oder was???
man kanns auch übertreiben...............
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Re: Beinahe entfuehrt!

Beitragvon Timao » Do 20. Mai 2010, 22:54

tja hat geschrieben:tja, drum ists auch täglich in den schlagzeilen wie die bösen, bösen taxifahrer unschuldige urlauber und geschäftsleute usw. ausrauben und niedermachen oder wars umgekehrt oder wie oder was???
man kanns auch übertreiben...............


tja da spricht der theoretiker. Wollen mal hoffen das du nicht in so eine Situation kommst....
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Re: Beinahe entfuehrt!

Beitragvon mikelo » Do 20. Mai 2010, 22:58

Timao hat geschrieben:
tja da spricht der theoretiker


ich habe gehoert, meine bekannten haben gesagt, ich habe im fernsehen gesehen: Bastoch :mrgreen:
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Re: Beinahe entfuehrt!

Beitragvon Timao » Do 20. Mai 2010, 23:02

mikelo hat geschrieben:
Timao hat geschrieben:
tja da spricht der theoretiker


ich habe gehoert, meine bekannten haben gesagt, ich habe im fernsehen gesehen: Bastoch :mrgreen:


hehe koennte auch der user nixwieweg geschrieben haben von wegen ich habe gehoert, gesehen, aber ich konnte wenigstens schmunzeln und das ist ja was gutes...
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Re: Beinahe entfuehrt!

Beitragvon ajbuzios » Fr 21. Mai 2010, 01:07

Über Erfahrungen mit Taxistas kann jeder der länger hier ist bestimt viel erzählen.Mein schlimstes Erlebnis war das mir morgens um vier bei einer Fahrt vom Centro nach Copacabana, am Ziel der Taxista plötzlich 100 Reais abnehmen wollte obwohl die Uhr an war und wir während der Fahrt nicht ein Wort gewechselt hatten.Auf meine lautstarken Proteste hin gingen alle Knöpfe runter und er fuhr wieder los, mit der linken Hand fummelte er unter seinem Sitz rum und hatte plötzlich eine Pistole in der Hand.Im selben Moment hielt jedoch ein Müll LKW und versperrte ihm den Weg, da der Porteiro meines Predios draußen stand und alles mitansah,avisierte ich ihm das dieser die Polizei rufen würde.Sein einziger Komentar war "passa vinte Contos",als ich ihm die gab gingen die Türen wieder auf und der Spuk war vorbei.

Ein positives Beispiel war das ich mal mit viel Gepäck vom Airport kam,allerdings mit einem normalen keinem Radiotaxi. Der Taxista fuhr mich nach Hause, und als ich bereits im AP war, stellte ich fest das eine Tasche fehlte.Entäuscht und stinksauer über meine Blödheit war ich dabei nachzudenken was da alles drin war um mir den Verlust auszurechnen, als plötzlich das Interfon läutete und der Porteiro mir mitteilte das ein Taxifahrer mir eine vergessene Tasche bringen wolle. Als ich die Tür öffnete stand mein Taxista mit einem breiten Lachen vor der Tür und endschuldigte sich für seine Schuld die Tasche übersehen zu haben.Ich gab ihm 100 Dollar "Finderlohn" die er partout nicht annehmen wollte und nur betohnte das nicht jeder Brasilianer ein Ladrão sei.Ich bat um seine Visitenkarte und habe danach über viele Jahre seine Dienste in Anspruch genommen, ebenso jeder Freund der einen guten Taxista gebraucht hat.
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