vasco hat geschrieben:
Bei manchen afrikanischen Ländern (z.B. Angola) habe ich mir oft schon gedacht, dass man die von erfahrenen ausländischen Berufspolitikern oder gar von Unternehmensberatungen führen lassen sollte, z.B. mit den Zielvorgaben den allgemeinen Lebensstandard zu erhöhen (das würde hier erst mal bedeuten die Grundversorgung zu gewährleisten). Die sind für mich absolut nicht in der Lage sich selbst halbwegs vernünftig zu regieren, obwohl sie von den Bodenschätzen her zu den reichsten Ländern der Erde zählen. bei Brasilien sehe ich das langsam ähnlich.
.vasco
Dabei muss man aber auch bedenken, dass die Amerikaner überall ihre Finger im Spiel haben. Die Politiker die sich wirklich für das Volk einsetzten, stiessen dabei auf andere Ansichten der Amerikaner (und Belgier, etc.) und wurden dann indirekt durch diverse Geheimdienste getötet. Bestes Beispiel ist wohl der Mord durch den CIA an Lumumba im Kongo.
Ob ein Ausländer etwas bewirken würde, bezweifle ich. Qualifizierte und gebildete Politiker gibt es in Afrika genug. Aber die, die es ehrlich meinen, kommen niemals an die Macht.
Wenn man sich mal anguckt, wer eigentlich hinter den ganzen Unruhen steckt: Die westliche Industrie. Auch braucht man nicht lange raten, welche Nationalität die meisten Rebellen ausgebildet hat.
Komisch ist auch, dass die Amis schon mehrere Operationen im Kongo hatten. Was wollten sie dort? Natürlich nur um den armen Menschen dort zu helfen, weiss doch jeder.
Gruss
P.S.: Da fällt mir gerade ein, dass es in Lima, Peru einen Prozess gegen die CIA gibt, da Beweise vorliegen, das die kolumbianische FARC von ihnen ausgebildet worden ist.
Warum liest man sowas nicht in Deutschland?