Bewaffnete rauben deutsche Touristen in Rio aus

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Beitragvon Stefanooo » Do 4. Jan 2007, 21:54

es wird Zeit, dass er endlich kommt:

DER PUNISHER
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Beitragvon loiro » Do 4. Jan 2007, 22:38

Das ist Wohl eher eine Henne Ei Diskussion, ob Armut nur Raub und andere Kriminalität bedingt oder die Verbrecher per se böse sind ...

Bei der aktuellen Einkommens- und Vermögensverteilung wird Brasilien mal mehr und mal weniger Gewlat wie diese geben. Die Tendenz schient jedoch ein Auseinanderlaufen von Einkommen- und Vermögensverteilung zu sein. Das geht einher mit einer steigenden Kriminalität.
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Beitragvon Holger3 » Fr 5. Jan 2007, 04:29

Tinto,

wie können die x-millionen Armen von den paar tausend Touristen mit ehrlicher Arbeit leben? Erklär mal.

Die Leute sind nicht arm, weil sie lieber andere überfallen statt zu arbeiten, sondern weil es schlichtweg nicht genug Arbeit gibt.
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Beitragvon tinto » Fr 5. Jan 2007, 08:35

Holger3 hat geschrieben:Tinto,

wie können die x-millionen Armen von den paar tausend Touristen mit ehrlicher Arbeit leben? Erklär mal.

Die Leute sind nicht arm, weil sie lieber andere überfallen statt zu arbeiten, sondern weil es schlichtweg nicht genug Arbeit gibt.


Tja, lieber Holger3, Du bestätigst mich doch:

Von ein paar tausend Touristen, so wie es jetzt ist, kann Brasilien nie und nimmer leben.

In Spanien oder auf der Domrep, wo es weitaus weniger interessant ist, urlauben eben nicht ein paar Tausend sondern mehere zig Millionen.

In Spanien leben mehr als 3 Millionen Menschen direkt oder indirekt vom Tourismus.

Und zum Thema Thailand als Lehrbeispiel:

Textarchiv
"Eine Frage der Solidarität"
Tourismusforscher Theo Eberhard über die Hilfe für die Flutopfer in Südasien, über Urlaubsreisen und Schnäppchen-Angebote
07.01.2005

Wirtschaft - Seite 09

Petra Wache

Herr Professor Eberhard, was empfinden Sie, wenn Sie Bilder feiernder oder entspannter Touristen an thailändischen Stränden sehen, obgleich noch nicht einmal alle Toten geborgen sind? Ist das moralisch verwerflich?

Wenn Touristen jetzt in Thailand Urlaub machen, ist es im Prinzip nicht verwerflich. Es kommt auf den Stil und den Umgang an, vor allem auf die Pietät gegenüber den Toten und dem Leid der Hinterbliebenen. Es ist aber auch eine Frage der Solidarität mit den Lebenden. Das ist erstens die große Spendenbereitschaft im Anblick der Not. Zweitens aber muss man wissen, die Menschen leben vom Tourismus - es ist ihre Lebensgrundlage. Auch insofern kann man Solidarität zeigen.

Sollten also Urlauber trotz der Flutkatastrope in die betroffenen Länder reisen?

Mittelfristig auf jeden Fall. Denn die Katastrophe ist nicht hausgemacht, sondern ein Unglück. Deswegen diese Länder zu meiden, wäre eine zusätzliche Bestrafung für die Menschen. Immerhin waren sie stets freundliche, dienstbereite Gastgeber - ob in Thailand, Indonesien oder an anderen Traumstränden. Außerdem gibt es in diesen Ländern Regionen, die nicht betroffen sind, weshalb ich keinen Grund sehe, dort nicht Urlaub zu machen.

Mit bis zu 75 Prozent Preisnachlass werden derzeit Reisen nach Südasien angeboten. Sind solche Katastrophen-Schnäppchen vertretbar?

Der Preis entsteht aus Angebot und Nachfrage, selbst wenn eine Katastrophe dem voraus gegangen ist. Wenn ein Unternehmer nun mit Preisnachlässen noch einige Gäste anlocken möchte, um wenigstens einen Teil seiner Kosten hereinzubekommen, ist es ökonomisch vertretbar.

Und moralisch?

Moralisch ist es dann vertretbar, wenn Anstand, Sitte, Pietät und Mitgefühl vorhanden sind.

Tragen die Reiseveranstalter Mitschuld, wenn Küstenzonen direkt am Wasser so bebaut werden?

Teils, teils. Der Tourist ist am liebsten am Strand und will am besten auch dort sein Hotel. Dieser Nachfrage folgend bauen nicht nur die Reiseveranstalter, sondern vor allem die Hoteliers vor Ort und ebenso die Anbieter von Bungalows diese in unmittelbarer Strandnähe. Dennoch stellt sich aus ökologischer Sicht schon die Frage des Verbrauchs natürlicher Ressourcen und ob Küstenregionen oder erdbebengefährdete Gebiete so dicht bebaut werden sollten. Es stellt sich aber auch die Frage, wie der Schutz vor Fluten oder Erdbeben verbessert werden muss.

Müssen sich Reiseveranstalter mehr um ökologische Belange der Urlaubsländer kümmern, beispielsweise in Katastrophenschutz oder Frühwarnsysteme mitinvestieren?

Um es ganz klar zu sagen, Katastrophenschutz und Frühwarnsysteme sind nicht Aufgabe der Reiseveranstalter. Das können sie gar nicht leisten. Zudem haben wir nur eine Hand voll großer Reiseveranstalter auf dieser Welt. Der allergrößte Teil des Tourismus findet in völlig kleinen Einheiten statt. Gerade auch in den jetzt geschädigten Ländern gibt es massenweise kleine Hoteliers, kleine Dienstleister. Den können sie diese Bürde nicht aufladen. Katastrophenschutz ist eine staatliche Vorsorgeaufgabe ersten Ranges.

Wollen Sie die Reiseveranstalter ganz aus der Pflicht nehmen?

Nein, natürlich nicht. Was große Reiseveranstalter sehr wohl können: Verträge mit Anbietern vor Ort schließen, die nachweislich umweltfreundlich wirtschaften. Das betrifft Hotels ebenso wie Tauchbasen.

Wie lange wird es dauern, bis die zerstörten touristischen Gebiete wieder aufgebaut sind?

Das kann ich von hier aus nicht beurteilen. Es wird von Land zu Land sehr unterschiedlich sein.

Tourismus hat nicht nur etwas mit guter Infrastruktur, sondern auch mit Psychologie zu tun. Wie lange hält sich in den Köpfen der Leute so ein Katastrophenbild?

Nicht so lange. Der Mensch hat ein relativ gesundes Empfinden dafür, dass das Leben an sich ein Risiko ist. Ich kann zwar vorsichtiger durch die Welt gehen und mein Quartier nicht unmittelbar in Strandnähe nehmen. Aber das Risiko ganz ausschließen, kann ich nicht. Wenn die Urlauber in die Anbieter Vertrauen haben, dauert es nicht lange, bis die betroffenen Regionen wieder einen nennenswerten Tourismus aufweisen. Vielleicht in einem Jahr, das hängt natürlich vom Zerstörungsgrad ab. Und vergessen Sie nicht das menschliche Potenzial - die Höflichkeit, der Service, die Qualität, die Art und Weise, wie einen die Menschen willkommen heißen - das ist nach wie vor da. Deswegen fahren die Leute ja so gern dahin, weil es der Seele so schmeichelt. Tourismus ist weit mehr als Strand, eine schöne Unterkunft und gute Erreichbarkeit.

Welche Stellenwert hat der Tourismus für die Volkswirtschaften der betroffenen Länder?

Das ist unterschiedlich. Wenn sie die Volkswirtschaften insgesamt sehen, lebt Thailand beispielsweise zu etwa acht Prozent vom Tourismus - als Volkswirtschaft. Aber betrachten Sie kleine Wirtschaftsräume wie die Insel Phuket oder Küstenabschnitte auf Sri Lanka und den Malediven, dort leben die Leute zu hundert Prozent vom Tourismus. Die makroökonomische Sicht verschleiert etwas den Blick auf die Gegebenheiten in den Regionen.

In Bangladesch sind allein in den 90er-Jahren weit mehr als 100 000 Menschen durch Flutkatastrophen umgekommen. Eine vergleichsweise riesige internationale Anteilnahme ist nicht erinnerlich. Hat das damit zu tun, dass in Bangladesch keine Touristen als Opfer zu beklagen waren?

Nicht unbedingt. Bangladesch eignet sich nicht - brutal gesagt - für einen politischen Hilfe-Showdown. Thailand ist da besser geeignet, viele kennen das Land, eigene Leute sind betroffen, da kann man viel besser Mitgefühl mobilisieren. Wenn die Augen der Öffentlichkeit starr auf einer Region ruhen, muss auch Bundeskanzler Schröder sowohl vor Ort als auch daheim politisch ein Zeichen setzen. Das ist völlig legitim. So funktioniert nun mal Politik.

Was wünschen Sie sich für die nächsten Wochen, wenn Sie an Südasien denken?

Ich hoffe sehr, dass die Hilfe, die in überwältigender Weise gegeben wird, ganz schnell bei den wirklich Bedürftigen ankommt.

Interview: Petra Wache

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Zur Person // Foto: Prof. Dr. Theo Eberhard (56) ist seit zwei Jahren Dekan des Fachbereiches Tourismus an der Fachhochschule München, der Volkswirt seit Anfang der 90er-Jahre angehört.

Mit mehr als 1 000 eingeschriebenen Studenten leitet Eberhard die größte touristische Hochschule im deutschsprachigen Raum.

Quelle: BZ, http://www.berlinonline.de/berliner-zei ... index.html


Brasilien könnte es ohne weiteres schaffen, 10-15% des volkswirtschaftlichen Einkommens im Tourismus zu erwirtschaften. Richtig vermarktet, hätte diese Strategie dazu geführt, dass Varig, Transbrasil und VASP nicht hätten pleite gehen müssen. Schon Brasilien Luftverkehrsmarkt ist mikrig gemessen an den Möglichkeiten.
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Schöne Grüße,
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Beitragvon Jorginho » Fr 5. Jan 2007, 09:41

Theo hat geschrieben:Woher weißt Du, daß es sich um Geiz-ist-Geil Mentalitäts Touristen handelt?


Das frage ich mich auch. Diese Blöd-Wort wird ohnehin überstrapaziert und gehört längst verboten.

Holger3 hat geschrieben:Tinto,

wie können die x-millionen Armen von den paar tausend Touristen mit ehrlicher Arbeit leben? Erklär mal.

Die Leute sind nicht arm, weil sie lieber andere überfallen statt zu arbeiten, sondern weil es schlichtweg nicht genug Arbeit gibt.


2005 waren es fast 5,4 Millionen ausländische Touristen, also ein bißchen mehr als nur ein "paar tausend". Verglichen mit den Zahlen anderer Länder ist das zwar immer noch sehr wenig, aber Lulas populistisch-depperte Maßnahmen (etwa als er von US-Touristen plötzlich ein Visum verlangte, nur um sich bei den Amerikanern für deren Visumsforderung zu revanchieren) sind da natürlich auch extrem kontraproduktiv. Aber das einfältige brasilianische Volk applaudiert solchem Blödsinn auch noch.
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Beitragvon brasilmen » Fr 5. Jan 2007, 10:43

Touristen in Rio überfallen: Österreicher bei einer Reise in Brasilien ausgeraubt!

Eine bewaffnete Bande hat in Rio de Janeiro einen Kleinbus mit Touristen aus Österreich, Deutschland und Kroatien überfallen. Die sechs Reisenden waren am frühen Morgen auf dem internationalen Flughafen Tom Jobim gelandet und in ihre Hotels unterwegs, als ihr Bus auf einer Schnellstraße zum Halten gezwungen wurde. Verletzt wurde niemand.

Die Verbrecher erbeuteten Juwelen, Bargeld, Kreditkarten und Fotoapparate. "Die Ausländer waren alle sehr nervös, aber niemand wurde verletzt", sagte ein Polizeisprecher.

Die Serie der Gewalt in der brasilianischen Metropole ging damit weiter: Allein eine Attentatswelle der Drogenmafia hatte in Rio seit dem 28. Dezember 24 Menschenleben gekostet. Staatschef Luiz Lula da Silva bezeichnete die Angriffe als "Terrorismus".

Der Überfall auf die Touristen ereignete sich nur wenige Stunden nach der Ankündigung, dass die Streitkräfte und eine Antidrogen- Eliteeinheit die wachsende Kriminalität am Zuckerhut und an der Copacabana bekämpfen werden. "Das Problem der fehlenden Sicherheit in Rio ist doch überall bekannt. Es kann doch nicht sein, dass es auf einer wichtigen Straße überhaupt keine Polizeipatrouillen gibt", sagte das österreichische Opfer.

Der Österreicher will seine Reise in Brasilien bis auf weiteres fortsetzen. Er steht allerdings mit dem Generalkonsulat in Kontakt und wird dort betreut. Aus welchem Bundesland der Urlauber stammt, ist nicht bekannt. (apa)

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Gruss brasilmen Thomas
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Beitragvon Lemi » Fr 5. Jan 2007, 11:02

brasilmen hat geschrieben:.. die wachsende Kriminalität am Zuckerhut und an der Copacabana


Am Zuckerhut ist es ungefährlich ... an der Copa lauern andere "Gefahren", sein Geld loszuwerden.

Die Bedrohung kommt eindeutig aus dem Norden Rios (ehemals Nordosten). :idea:
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Re: mehr Infos:

Beitragvon Seebaer » Fr 5. Jan 2007, 11:16

Lemi hat geschrieben:Die Bedrohung kommt eindeutig aus dem Norden Rios (ehemals Nordosten). :idea:


Na, das ist aber auch eine Ansichtssache. Also ich denke es gibt eine ganze Menge Stadteile im Norden Rios die ich fuer wesentlicher sicherer halte als die Suedlichen wie Copacabana etc...
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Re: mehr Infos:

Beitragvon Lemi » Fr 5. Jan 2007, 11:34

Seebaer hat geschrieben:
Lemi hat geschrieben:Die Bedrohung kommt eindeutig aus dem Norden Rios (ehemals Nordosten). :idea:


Na, das ist aber auch eine Ansichtssache. Also ich denke es gibt eine ganze Menge Stadteile im Norden Rios die ich fuer wesentlicher sicherer halte als die Suedlichen wie Copacabana etc...


Sicher gibt es diese sicheren Stadtteile im Norden auch, aber noch viel mehr gibt es dort die .... unsicheren .... (ich sagte ja nicht, dass der gesamte Norden unsicher sei!)

Die Copa ist m.E. sehr sicher. So viel Bullen und Hilfsbullis (TP), wie dort rumlaufen, reiten, fahren und hubschraubern gibts sonst nirgendwo in BR. Und alles nur wegen ein paar Handtaschenräubern ... äh ... ich meine des Tourismus wegen.
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Wat ist den jetzt los?

Beitragvon Benstress » Fr 5. Jan 2007, 12:16

Zitat (TINTO) Was für ein blöder Quatsch.

Von Touristen kann man auch mit ehrlicher Arbeit leben. Touristen haben vielen armen Menschen Arbeit gegeben und nicht wenige reich gemacht. In Spanien, Portugal oder Griechenland.

Aber so lang die Brasilianer das nicht begreifen und das so ist, wie es ist, rate ich jedem normalen Touristen eindringlich davon ab, nach Brasilien zu fliegen.

Die sollen lieber nach Thailand, Sri Lanka, Kuba und in die Domrep oder auf die Kapverden reisen.

Und das tun sie auch mehrheitlich. Da sind sie besser, sicherer und preiswerter aufgehoben. Und die Leute dort sind dankbarer und weniger kriminell, weil sie kommen. Übrigens sind sie dabei bisweilen wesentlich ärmer als so manche Brasilianer, die sich in Überfällen üben. Und das gilt auch für die Durchschnittsbevölkerung.

Für diese Überfälle gibt es also keine Rechtfertigung. Schon gar nicht in einem Land, das wirtschaftlich mit die höchsten Wachstumsraten hat.


Na ja, schön das wir hier immer über die neusten Mitteilungen informiert werden. Doch dann hinter jeder Mitteilung eine Debatte anzufangen über die Sicherheit....haben wir alle so ein kuzes Gedächnis, dass es uns immer nur bei aktuellen Meldungen wieder in den Kopf kommt das es gefährlich werden könnte?

Lauft halt herum wie es auch die Brasis machen und ihr seit ein Stück weit sicherer.

DomRep. und sicher??? Was ich da für Geschichten gehört habe...Ein Kollege von mir hat dort ein paar Jahre lang gelebt und die wurden mehrmals in ihrer Wohnung überfallen und Tage lang festgehalten. Ich gebe Dir natürlich recht, dass Du in einer geschlossenen Hotelanlage relativ sicher bist. Doch wenn es Dir darum geht kannst Du das auch in BRA haben. In Barra gibt es doch genug von diesen ekligen Hotel Resorts. Auf den Hügeln von Santa Domingo geht es mindestens genauso heftig ab wie in RIO. Die letzte Geschichte die ich gehört habe war von zwei Wochen. Mein Kollege hat da unten natürlich noch Freunde:

Einer hat einen hübschen Wagen und war auf dem Weg nach Hause. Er überholte ein Fahrzeug, mit dunklen Scheiben, es war nicht sonderlich schnell. Nach dem Überholvorgang, gab das andere Fahrzeug stoff und fuhr auf gleicher höhe auf. Die Fenster gingen runter und er sah in die Läufe einer kleine Armee ( MGs und Handfeuerwaffen ). Er wurde zum anhalten genötigt. Die Leute gaben sich als Zivi-Bullen aus und wollten ihm nicht sagen weshalb er jetzt auf der Rückbank zu sitzen hatte. Er glaubte es seien wirklich Beamte und war sich sicher das sich auf dem Präsidium alles klären würde. Als Sie dann am Polizeirevier vorbeifuhren und er streß machte hat er eine übergezogen bekommen und wurde bewustlos in den Kofferraum geworfen. Als, er wieder zu bewusst sein kam, stand der Wagen schon, hörte er wie die Gangster darüber diskutierten wo sie ihn am besten abknallen sollten, damit man kein Aufsehen eregt. Er hatte sich in der Zwischenzeit von seinen Fesseln ( diese Plastikdinger / Kabelbinder ) gelöst. Als die Gangster den Kofferraum öffneten sprang er raus und rannte einfach nur durchs Maisfeld. Er lag dann im dreck und hatte Glück das sie ihn nicht gefunden hatten. Am nächsten Tag hat er seinene Wagen bei der Polizei als gestohlen gemeldet. Diese fragte wie hoch er den die Belohung ausschreiben möchte. Er sagte 5000 US-Dollar. Und am nächsten Tag war er 5 Scheine los und hatte sein Auto zurück. Merkwürdig was?...und da dies kein Domi-Forum ist frage ich mich was man in einem speziellen Forum da alles lesen kann.

Die Brasis haben etwas von den Touristen? Klar aber nur die die Geld haben und dementsprechend sich zumindest einen Englischkurs finanzieren konnten. Die ganzen anderen auf dem Hügel können höchstens einen Imbiss-Stand aufmachen und hoffen das sich die Touris nicht davor ekeln, denn fliesend Wasser um sich mal die Hände zu waschen gibts an einem Strassenstand nicht.

So long Ben

Ordnung und Fortschritt
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