blumensträuße und willkommenskultur

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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon Regina15 » Fr 21. Apr 2017, 14:03

GatoBahia hat geschrieben:Den Typ Heidi hab ich in Jamaika kennengelernt, zur genüge

Und Heidi hat den Typ Gato kennengelernt, passt doch! =D>
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon amazonasklaus » Fr 21. Apr 2017, 15:40

Regina15 hat geschrieben:
GatoBahia hat geschrieben:Den Typ Heidi hab ich in Jamaika kennengelernt, zur genüge

Und Heidi hat den Typ Gato kennengelernt, passt doch! =D>

Ein Schicksal, das man keinem seiner Freunde wünschen würde.
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon GatoBahia » Fr 21. Apr 2017, 17:19

amazonasklaus hat geschrieben:
Regina15 hat geschrieben:
GatoBahia hat geschrieben:Den Typ Heidi hab ich in Jamaika kennengelernt, zur genüge

Und Heidi hat den Typ Gato kennengelernt, passt doch! =D>

Ein Schicksal, das man keinem seiner Freunde wünschen würde.


Zumindest beruht das ja auf Gegenseitigkeit =D> Mit Heidi hat man sich wenigstens verstanden, die kam immer dann vorbei wenn sie sich mal wieder bei wem ausflennen musste :idea:
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon Itacare » Fr 21. Apr 2017, 20:19

Geld- und Machtgier hat für manche einen höheren Stellenwert als Leben und Gesundheit. Einfach nur abscheulich.
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon zagaroma » Sa 22. Apr 2017, 14:35

Nach der Referendumswahl in der Türkei gibt es immer wieder Artikel, in denen Deutschland vorgeworfen wird, nicht genug für die Integration der Deutschtürken getan zu haben. Ich finde diese Vorwürfe lächerlich.

Der deutsche Staat hat diese Leute hundertprozentig integriert. Sie haben die gleichen Rechte, Sozialleistungen und Bildungsmöglichkeiten wie jeder Deutsche. Wir haben ihnen Arbeit und Wohlstand ermöglicht, deutsche Pässe gegeben und ihnen Moscheen gebaut. Mehr bekommen wir auch nicht.

Die Integration in die deutsche Kultur muss jede dieser Personen schon selbst vornehmen. Wir helfen ihnen mit Sprachkursen und Informationsstellen, aber es hängt natürlich von jedem persönlich ab. Und die Akzeptanz bei der deutschen Bevölkerung richtet sich eben danach, wieviel Mühe sich jemand gibt. Wer nach 30 Jahren immer noch verschleiert rumläuft und kein Wort deutsch spricht, bleibt halt ausgeschlossen. Aber nicht weil wir sie ausschliessen, sondern weil sie sich nicht integrieren WOLLEN.

Da wollten uns also viele Deutschtürken mit Ressentiments eins auswischen und haben "Ja" gewählt. Schön blöd. In Deutschland wird sich nix ändern, aber wenn sie ihren Ruhestand im neu erworbenen Haus in Anatolien verbringen wollen...

Wir haben uns diesen Leuten gegenüber nichts vorzuwerfen, im Gegenteil, ein wenig mehr Loyalität ihrem Gastland gegenüber hätte man erwarten dürfen.
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon cabof » Sa 22. Apr 2017, 14:59

Köln. Ich schüttele nur mit dem Kopf wenn ich die Moschee in Ehrenfeld sehe - imposant, Hingucker allemal.... Kirchen im Orient...? Dem Bürger wird eine Gaube
verwehrt, passt nicht ins Straßenbild... das revoltiert.
Cabof
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon Itacare » Sa 22. Apr 2017, 16:03

Ich frage schon lange nicht mehr, was die Welt für mich tun kann, sondern was ich für die Welt tun kann.
Das hat aber seine Grenzen, verarschen lassen und Undankbarkeit hinnehmen etc. ist außen vor.
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon Regina15 » Sa 22. Apr 2017, 17:26

zagaroma hat geschrieben:Der deutsche Staat hat diese Leute hundertprozentig integriert.

Da kann ich nur zum Teil zustimmen. Jahrelang nahm man an, sie sind nur einige Jahre hier und gehen dann zurück.Ich denke wir haben einiges an Potential, besonders bei den Kindern verstreichen lassen. Ich kann jetzt zwar nur für Schleswig-Holstein und zum Teil auch Nordrhein- Westphalen sprechen und da lief in den ersten Jahren nichts an Sprachkursen. Später begann man einige Stunden deutsch als Fremdsprache (viel zu wenig um wirklich Anschluss zu bekommen)zu unterrichten. Es wurde pro ausländischem Schüler eine geringe Zahl an Unterrichtsstunden bzw. Minuten zur Verfügung gestellt. Am Ende kamen dann 2 Stunden wöchentlich Deutsch als Zweitsprache heraus, oft unterrichtet von Lehrern, die nicht extra dafür ausgebildet waren. Was ich gar nicht nachvollziehen konnte war, dass Schüler mit deutschem Pass aber ausländischen Wurzeln herausfielen und nicht mitgezählt wurden. Da, wo Eltern auf Integration Wert legten und den deutschen Pass annahmen, erhielten ihre Kinder kein Stundenkontingent. Viele Türken, die nach Deutschland kamen sind aus bildungsfernen Schichten und haben häufig nur wenige Grundschuljahre genossen. Da ist es schwierig einen Volkshochschulkurs zu besuchen nach der Arbeit. Es ist doch alles sehr vielschichtig. Dennoch sehe ich auch keine Alleinschuld bei den Deutschen. Für die jungen Generationen muss man klotzen und nicht kleckern, da läuft dann auch die Integration besser. Ob nun mit oder ohne Kopftuch ist mir ziemlich egal, jeder wie er mag. Allerdings sollten unsere Gesetze gelten und auch voll zur Anwendung kommen. Sie müssen dann aber auch durchgesetzt werden, das wird mir noch teilweise zu lasch gehandhabt. Sei es regelmäßiger Schulbesuch, Heirat von Minderjährigen, Beschneidung von Mädchen, Kontrolle des Islamunterrichtes von deutschen Schulämtern. Imame, die auf deutsch und türkisch predigen können und unter deutscher Aufsicht stehen.Moscheen stören mich weniger, ich habe in Köln während der Studienzeit Wand an Wand mit einer Neuapostolischen Kirche und schräg gegenüber einer alten Halle, die als Moschee diente, gelebt. Ging alles,empfand die Halle aber eher als unwürdig,ich hätte nur was dagegen, wenn der Muezzin meinen Schlaf rauben würde. Das durfte ich in Lybien genießen und bin regelmäßit aufgewacht. Allerdings sollte wir dann auch auf Gegenseitigkeit plädieren und Gotteshäuser für Christen in den betreffenden Ländern einfordern. Es bleibt noch viel zu tun.
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon Colono » Sa 22. Apr 2017, 20:19

Regina15 hat geschrieben: Es bleibt noch viel zu tun.

Da wünsch ich mal frohes schaffen. :mrgreen:
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Re: blumensträuße und willkommenskultur

Beitragvon Regina15 » Sa 22. Apr 2017, 20:54

Sind dabei, so hat jeder seine Baustelle.In Brasilien gibt es ja auch genug zu tun.
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